@ milla 1805

    Hallo milla,


    so wie Du es beschreibst scheinst Du ja wirklich einen guten Arzt zu haben wenn er mit Dir quer durch Deutschland reist damit Dir geholfen werden kann :)^


    Woran es liegt das bei Dir die Schrauben bzw. das Metall nicht so richtig einwachsen will kann ich auch nicht beurteilen, aber ich kann mir vorstellen das Dein Körper auf das Metall vielleicht allergisch reagiert oder aber die Knochen zu weich sind. Wurde bei Dir schon mal ein Knochendichte – Test gemacht?


    Wenn die Ärzte ratlos sind ist es schon immer ein Einfaches gewesen alles immer nur auf die Psyche abzuwälzen. Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Ich bin über drei Monate mit einem Schraubenbruch und einem Bandscheibenvorfall herumgelaufen mit übelsten Schmerzen, und anstatt sofort eine Röntgenuntersuchung zu veranlassen wurde ich wochenlang falsch behandelt. Zum Schluss war es dann auch nur meine Psyche die mir einen Streich spielt.


    Erst als ich meinem Operateur eine Email in meiner Verzweiflung geschrieben hatte und er mich daraufhin sofort zu einem Untersuchungstermin eingeladen hatte und mich RÖNTGEN ließ kam heraus was bei mir nicht stimmt.


    Meine Psyche ist stabil, wenn man aber Wochen und monatelang nur mit hoffnungslosen Schmerzen herumläuft, zugedopt mit vielen heftigen Medikamenten, kann die Psyche schon darunter tüchtig leiden.


    Ich empfinde es ebenfalls sehr demütigend in der heutigen Zeit einfach nicht mehr ernst genommen zu werden und sich für seine Krankheit rechtfertigen zu müssen, und seinem Schicksal einfach selber überlassen wird, wenn man wirklich Beschwerden hat. Okay ich für meinen Teil hatte noch Glück weil ich ein hartnäckiger Mensch bin, aber wie mag es vielen anderen Betroffenen gehen die vielleicht ebenfalls nicht ernst genommen werden?


    Sind die dann alle nur noch psychisch krank?


    Lass den Kopf nicht hängen @:):)*@:)


    Viele Grüße Patricia :)*:)*:)*

    Hallo Patricia,


    bisher komme ich noch ganz gut zurecht. Anfang Januar war ich ja auch in Deutschland unterwegs, diesmal in der Uni Frankfurt. Leider wieder mal erfolglos. Diesen Monat bin ich Therapiefrei, einmal musste ich verschieben, weil die weißen Blutkörperchen zu niedrig waren und diese Woche, wegen einer Lungenentzündung. In 2 Wochen ist obligatorische CT Kontrolle (alle 2 Monate, inzwischen leuchte ich schon im dunkeln :-D). Dann wird ein Medikament wohl umgestellt werden müssen, Lunge röntgen hat ein Wachstum der Metas gezeigt. Das zeigt sich z.B. auch beim Bartwuchs, ich muss mich wieder 1x wöchentlich rasieren :-), bisher nur alle 14 Tage. Aber die Wirbelsäule ist immer noch top in Ordnung. Sehe ich ja auch auf den Aufnahmen, die werden vom Hals bis zum Becken gemacht, ist die gesamte WS und die Organe drauf.


    Heute morgen war Schnee schieben angesagt, der Schneeräumer hatte die Nacht die Hofeinfahrt zugeschoben.


    Lass Dich schön verwöhnen @:).


    :)*:)*


    Liebe Grüße


    Holger

    @ Holger-23

    Hallo Holger,


    das freut mich dass es Dir soweit gut geht und Du klar kommst, obwohl sich das mit der Lungenentzündung ja nicht so toll anhört.


    Durch die Therapie ist das Immunsystem wohl auf dem Nullpunkt und da ist man ja anfällig für vieles. So in der Art erging es einer Freundin von mir. Sie hatte nach ihren Chemotherapien ihren Krebs erst einmal besiegt und bis heute geht es ihr zufriedenstellend gut. Ich wünsche Dir jedenfalls weiterhin alles Gute :)* @:) :)*und das Du gesund wirst und bleibst.


    Soso Du leuchtest jetzt auch schon im dunkeln ]:D ?


    Vor meiner OP war ich auch noch fleißig am Schnee schippen, aber jetzt muss meine bessere Hälfte ran]:D ;-D


    Viele Grüße Patricia:)*:)*:)*

    Hallo !


    Bin hier neu im Forum und wollte mal meinen Fall schildern, vielleicht kann mir ja der eine oder andere einen Rat geben ...


    Bei mir wurde vor ca 5 Monaten ein Wirbelgleiten LW5/S1 festegstellt, welchen Grad das Wirbelgleiten hat weiss ich leider nicht. Seltsamerweise habe ich keine bzw sehr selten Rückenschmerzen als Beschwerden, vielmehr nerven mich Missempfindungen ind den Beinen(selten) und überwiegend in beiden Füßen. Ich beschreibe das immer wie ein kaltes Blitzen (ist nie permanent/anhaltend) in den Füßen habe ich dann meistens Nachts ein komischen "Hitzegefühl" (was sehr nervig ist), habe aber keine Taubheitsgefühle oder ähnliches. Mache seit der Diagnosestellung 4-5 mal Sport die Woche 3 Monate hatte ich KG gemacht, jetzt mache ich die Übungen selbst. Wenn ich Autofahre (was mein Job ist) werden die Symptome auch trotz Sport schlimmer, jetzt meinte mein behandelnder Neuro-Chir das man evtl operieren müsste und danach wohl wieder alles ok ist und mich wieder voll belasten kann. In meinem Fall beziehe ich das mal auf meine Arbeit das ich wieder ca. 6std am Tag Autofahren kann und Lasten von ca. 20-30kg tragen kann. Vielleicht hat ja jemand schon mal Erfahrung mit einer Op gemacht und kann mir sagen wie es da mit dem Autofahren und tragen aussieht. Da ich Selbständig bin ist für mich das ich meiner Arbeit weiter nachgehen kann. Ich wäre natürlich auch dankbar auf Hinweise was ich gegen diese nervigen "Missempfindungen" machen kann ...


    Danke schonmal vorab und gute Besserung für alle anderen Leidenden


    Grüße Katavi

    Hallo Katavi,


    ich nehme mal an, das Wirbelgleiten ist durch Verschleiß entstanden??? Die andere in Frage kommende Ursache wäre ein nicht geschlossener Wirbelbogen. Diese Mißempfindungen der Nerven deuten meiner Meinung nach auf eine dauerhafte Reizung hin. Auf jeden Fall ist es eine Warnung. Das kann irgendwann zur irreparablen Schädigung des betroffenen Nervs führen. Sind denn MRT Aufnahmen gemacht worden, wo eine Nerveneinengung zu erkennen ist???


    Es gibt einige verschiedenene Operationsmethoden, von der Bandscheibenprothese bis zur OP von hinten und vorne. Das ist abhängig z.B. vom Ausmaß des Gleitens, vom Zustand der Wirbelgelenke, von der Dauer der Beschwerden und vom OP Angebot des Neurochirurgen.


    Möglich ist aber auch eine Schmertherapie mit lokal wirkenden Betäubungsmitteln und Kortison. Damit kann, wenn es wirkt, eine gewisse Zeit überbrückt werden, die Ursache wird dabei aber nicht behoben.


    Ich bin vor 4 Jahren operiert worden. Wirbelgleiten 1-2, nach Verschleiß der Bandscheibe. Ein kleiner Schnitt am Unterbauch, die Bandscheibe wurde durch 2 Platzhalter mit künstlichen Knochenspänen gefüllt, ersetzt. Aufenthalt in der Klinik waren 5 Tage. Danach 4 Wochen AHB, noch ein paar Wochen krankgeschrieben, dann war ich eigentlich wieder hergestellt. Auto fahren, Bahn fahren, langes sitzen, ist kein Problem. Ab und zu habe ich einen Futtersack mit 25 kg gehoben, aber nicht mehrmals täglich. Zu regelmäßigem Heben solcher Lasten habe ich da keine Erfahrungswerte.


    *:)


    Gruß


    Holger

    @ Holger-23

    Hallo Holger,


    ein MRT wurde gemacht, darauf sind aber anscheinend keine Nerveneinengungen zu sehen. Der Typ vom MRT meinte


    es ist alles ok da ist nur ein kleiner "Spalt" das ist nicht so schlimm ... Ich bin dann mit dem Aufnahmen zu meinem NeuroChir und der meinte gleich das es nen "Geburtsfehler" oder so sei der in zunehmenden alter Probleme machen könnte. Ich bin darauf nochmal zu nem 2ten Neurologen gegangen und hab dem nochmals den Fall geschildert und der meinte er sieht da nichts sei doch alles nicht so schlimm. Was mich am meisten nervt ist das niemand auf die Missempfindungen eingeht die ja quasi der nervigste Punkt an der Sache sind, die Rückenschmerzen (wenn ich mal welche habe) sind minimalst.


    Die Ärzte sagen einem ja auch nichts genaues, genauso mit der OP da wird mir gesagt ich soll das selbst einschätzen, wenn ich es nicht aushalten kann dann wird eben operiert.


    Da fühlt man sich wie hin und hergerissen was man nun machen soll, erstmal so weiter wie bisher (Training etc) oder OP .


    Hab auch schon überlegt mir nen "gefederten" Sitz für meinen Transporter zuzulegen vielleicht ist das etwas besser für die LWS.


    Ich kann die Missempfinden bzw Schmerzen auch nicht "forcieren", ich könnte noch nicht mal sagen wenn ich diese oder jene Bewegung mache wird es schlechter/besser usw ...


    Na mal sehen vielleicht sollte mich früher oder später damit abfinden das ich unters Messer muss ...


    Vielen dank auf jedenfall nochmal für Deine Antwort vielleicht hab ich ja Glück und kann danach wieder meinen Job ausüben ...


    Grüße


    Katavi

    hey,


    ja diese sache nicht ernst genommen zu werden ist total zum kotz.......


    ich sag ja mittlerweile ganz klar das wenn man immer schmerzen hat und von medis lebt ist mir total bewusst das das die psyche nicht alles so einfach weck stecken kann absolut verständlich aber darum bildet man sich doch noch lange nicht lähmungen und schmerzen ein. vorallem nicht wenn man seit jahren seinen körper bestens kennt und weiss welche schmerzen " normal" sind und welche nicht

    Absolut korrekt-als nach dem ersten Orthopädenbesuch die Diagnose schon feststand-aber nicht informiert wurde und danach Heilpraktiker,Homöopathie,KG und (dickes etc.) nach einem Jahr hinter mir hatte,war ich sowas von auf........:(v


    Aber die OP hat sich jetzt schon ausbezahlt-wieder allmählich normal bewegen,was gibt es schöneres


    Ich wünsche Euch allen nur dieselbe Erfahrung!

    Hallo,


    ich leide seit meiner Jugend (bin jetzt 47 J.) an Spondylolisthesis L5 S1 . Seit Jahreswechsel habe ich starke Nervenschmerzen im re. Bein, ein Taubheitsgefühl in der re. Ferse u. Fußaußenkante und kann nur noch kurze Wegstrecken laufen. Nach Aufsuchen eines Facharztes, Erstellung eines MRT und einer Nervenstrommessung, wurde mir als einzige Alternative die OP vorgeschlagen. Nach einigen Recherchen und Nachfragen bei anderen Ärzten (Orthopäde, Neurochirurg)bin ich auch zu dem Ergebnis gekommen, dass eine OP unumgänglich ist.


    Hinzufügen möchte ich noch, dass ich ein Wirbelgleiten nach Meyerding Stufe 4 habe, aufgrund einer angeborenen Hüftdysplasie (Hüfte inzwischen operiert).


    Nach Informationen ist das Wirbelsäulenzentrum in Wiesbaden eine gute Adresse bezüglich dieser Spezifik.


    Wer kann mir darüber einige Informationen geben, bzw. hat sich jemand dort schon mit diesem o.ä. Krankheitsbild operieren lassen? Wenn ja, mit welchem Ergebnis?


    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!


    BiggyP

    Hallo Biggy :-),


    das WS-Zentrum in Wiesbaden kenne ich leider nicht, kann ich nichts zu sagen. Ich war zur OP gar nicht so weit weg, in Bad Homburg bei Dr. Rosenthal. Das ist jetzt 4 Jahre her und die Beschwerden sind seither nicht wieder aufgetaucht.


    Die betroffene Bandscheibe ist bei Dir sicherlich arg in Mitleidenschaft gezogen, oder??? Und wenn Du schon Nervenausfallerscheinungen hast, wird der Ischias dadurch in der Region wahrscheinlich auch eingeengt. Hoffe mal, daß er sich nach der OP wieder erholt. Wann soll die OP denn gemacht werden???


    :)*


    Liebe Grüße


    Holger

    Hallo gemeinsam,


    ich leide seit ich Fünfzehn bin an fortgeschrittenem Wirbelgleiten, auch unter dem medizinischen Begriff Spondylopstose L5 / S1 bekannt. Meine Wirbelsäule wurde mit sechs Schrauben und zwei Platten versteift. Nach der Operation habe ich alles von Beginn an neu erlernen müssen. Ein Jahre später musste das Material wieder entfernet werden, da sich meine Wunde komplett entzündet hatte (Fistelbildung). Es ist acht Jahre gut gegangen. Vor zwei Jahren hatte ich einen Sturz und vor einem Jahr erneut einen Sturz. Seitdem hatte ich täglich Schmerzen und bin auf Medikamente. Da es nicht mehr operativ behandelbar ist, haben die Orthopäden und Neurologen mich mit Medikamenten vollgepumpt (z.B. Tramadol / Tilidin). Im Alltag kam ich alleine gar nicht mehr zurecht. Ich hatte sehr starke Lähmungserscheinungen sowie Taubheitsgefühl. Kein Arzt hat mir weiterhelfen können. Alle Ärzte hatten nur einen starren Blick auf meine Wirbelsäule und den Nerven. Dann haben sie mit den Kopf geschüttelt, sie könnten mir nicht weiterhelfen und haben mir fleißig weiter Medikamente verschrieben. Irgendwann war ich auf 16 Tabletten täglich, eher eine wandelnde Apotheke als noch ein Mensch. Aber ohne den Medikamenten waren die Schmerzen auch nicht auszuhalten. Bis Ich zu einem Schmerztherapeuten gegangen bin. Er schaute auch drum rum und kam auf die Idee, dass natürlich die Wirbelsäule und Nevern sehr empfindlich sind, aber durch meine schiefe Haltung (Oberkörper ist etwas nach vorn gebeugt) die Muskeln gereizt sind und falsche Signale weitergeben. Seitdem spritzt er mir ein Schmerzlinderndes Medikament in unregelmäßigen Abständen in die Muskulatur des linken Beines. Meine Medikamente haben sich leider noch nicht 100% reduziert, aber immerhin zu fast 90%.


    Was ich aufgreund meines Wirbelgleitens nicht mehr kann: Lange stehen / sitzen / laufen, auf dem Rücken / Bauch liegen und leider auch kein Sport mehr betreiben.


    Die Schmerzen beeinträchtigen sehr meinen seelichschen Zustand. Denn dann wenn die Schmerzen wieder stark werden, muss ich auch auf starke Medikamente zurückgreifen . Depressionen waren und sind bei solchen starken Medikamenten auch nicht weit weg, denn an die Schmerzen werde ich mich nie daran gewöhnen.


    Ich kennen niemanden in meinem Umkreis, der es auch so schwer mit der Gesundheit zu kämpfen hat.


    Es freut mich sehr, dieses Forum gefunden zu haben und kann nur weitergeben: Bei Schmerzen auch einen Schmerztherapeuten aufzusuchen, denn Schaden kann es wirklich nicht.


    Viele Grüße

    @SenoritaCoco :Dann hat es Dich ja wirklich enorm erwischt-wünsche Dir viel Kraft und Hoffnung,dass Du irgendwann wieder mehr Lebensqualität erreichen wirst-der Schmerztherapeut ist ja schonmal ein guter Schritt nach vorne!


    Seit meiner OP L4/L5(Versteifung) im Oktober 2009 mache ich ne Achterbahnfahrt-mal KEINE-dann für ein paar Tage unerträgliche Schmerzen und dann auch wieder bis in die li.Hüfte/Knie-hoffe aber,das es sich die nächsten Monate noch bessert und reduziert-insgesamt war die OP aber erfolgreich-Rückenschmerzen werden wohl bleiben-aber immerhin besser als vorher!


    Gruss


    mattes

    Hallo,


    ich bin neu hier und erhoffe mir hier ein paar Antworten auf meine vielen Fragen.


    Festgestellt wurde der Gleitwirbel bei mir 2004. Ich wurde mit Physio und Akupunktur behandelt und es wurde mir nahegelegt meinen Beruf (Altenpflegerin in der ambulanten Pflege) kurz vor der Abschlussprüfung aufzugeben.


    Diagnose:Spondylolisthesis L5/S1 ;Ventralisation LW5 über SW1 von 15mm


    Habe mich seitdem mit Schmerzmitteln zugedröhnt damit ich früh überhaupt aufstehen konnte. Ausser in meiner Schwangerschaft (2007) war ich keinen Tag schmerzfrei.


    Nun habe ich seit Anfang des Jahres so starke Schmerzen das gar nichts mehr geht. Wieder NUR Krankengymnastik/Massage.


    Habe bei einem 2ten Orthopäden eine Zweitmeinung eingeholt, aber der wollte seiner Kollegin nicht in den Rücken fallen und hat ihr nach dem Mund geredet. Auf meine Frage nach der Meierdings Gradeinteilung hat er gar nicht reagiert.


    Habe im Juni einen MRT Termin. Was wird da gemacht?


    Einen REHA-Antrag hat meine Allg.Ärztin auch gestellt. WER HAT ERFAHRUNG DAMIT?


    Möchte nach insgesamt 10 Jahren raus aus der Pflege ABER WIE IST DAS MIT EINER UMSCHULUNG?


    Ich bin 31 Jahre alt, alleinerziehend und mein Kind ist 3 Jahre.


    Heute beim Orthopädentermin wurde mir angeraten ins Pflegeheim zu wechseln (da sind die Arbeitsbedingungen viel besser- :|N >:( :|N )


    ICH BIN TOTAL AM ENDE: ICH WEISS ECHT NICHT MEHR WEITER: HAB ECHT DAS GEFÜHL MAN MUSS ERST TOTALE AUSFALLERSCHEINUNGEN HABEN EHE ETWAS GEMACHT WIRD.


    DANKE fürs geduldige Lesen bis hierhin. Vielleicht weiß jemand eine Alternatieve.


    LG Sanne

    @ Sanne79

    Hallo Sanne,


    das Du verzweifelt bist kann ich gut nachempfinden. Ich habe auch Mal vor so einem Punkt gestanden und immer wieder auf die Ärzte vertraut. Zwei Jahre habe ich mit fasst derselben Diagnose rumgehampelt bis ich dann im Sommer 2000 das erste Mal verschraubt wurde (L5/S1). Danach ging es mir eine ganze Weile recht gut (über sieben Jahre, mittlerweile habe ich schon die dritte Verschraubung hinter mir).


    Die Krankengymnastik soll dafür sorgen dass sich vernünftige Rücken- und Bauchmuskulatur aufbaut denn die Muskulatur ist schon maßgeblich dafür dass die Wirbelkörper und die Bandscheiben an Ort und Stelle bleiben. Wenn da aber schon so ein gravierender Schaden vorhanden ist, so wie Du es bei Dir beschreibst, kann es durch konservative Mittel meines Erachtens nach nicht mehr besser werden….


    Ich z.B. hatte ein Jahr lang regelmäßig KG gemacht, hatte eine Spritztherapie, ein Tensgerät, und Massagen. Als es danach immer noch nicht besser war entschied ich mich vor über einem Jahr zur zweiten OP (Anschlussfusion L5/4S1). Mein Orthopäde hatte da auch mitgespielt.


    In Deinem Fall würde ich, wenn es sein muss, noch einen dritten Arzt konsultieren um Dir noch eine andere Meinung einzuholen. Ich weiß ja nicht wo Du wohnst, aber wenn es in Deiner Nähe vielleicht eine orthopädische Fachklinik gibt würde ich mich da einfach mal vorstellen.


    Ich würde mich jedenfalls nicht so von einem Arzt behandeln lassen wie Du es beschrieben hast, ehrlich gesagt kann ich es auch nicht wirklich nachempfinden wie ein Arzt Dir überhaupt noch zu einer Arbeit als Altenpflegerin bei Deinem Krankheitsverlauf raten kann ganz egal ob ambulant oder im Pflegeheim…


    Mit Deiner Rückenerkrankung ist der Beruf als Altenpflegerin in der ambulanten oder stationären Pflege mit Sicherheit nicht mehr tragbar. Wenn Du aber so sehr an Deinem Beruf hängst, wäre es doch auch eine Möglichkeit in die reine Betreuung überzusiedeln. Ich weiß dass es dafür bestimmte Ausbildungsmöglichkeiten gibt z.B. bei den Kreisvolkshochschulen was die Dementenbetreuung betrifft, ich habe vor drei Jahren auch so eine Weiterbildung gemacht, sie nennt sich "Qualifizierung zur Alltagsassistenz. Ist halt nur so eine Idee von mir.


    Eine Umschulung kannst Du bei der Agentur für Arbeit oder auch bei der Rentenkasse beantragen. (Wie ich damals eine Umschulung beim AA beantragt hatte bin ich von denen verwiesen worden zur Rentenkasse weil ich zu dem Zeitpunkt meine 15 Jahre Pflichtbeiträge schon erfüllt hatte. Ob das heute immer noch so ist weiß ich leider auch nicht so genau). Im normalen Fall ist der Hausarzt schon der richtige Ansprechpartner um einen Antrag zur Rehabilitation (Wiederherstellung ins Berufsleben) mit Dir zusammen zu stellen. (Mein Hausarzt war mir dabei letztes Jahr sehr behilflich)


    Ich hoffe dass ich Dir mit meinen eigenen Erfahrungswerten ein wenig weiterhelfen konnte und wünsche Dir alles Gute und ganz viel Kraft :)* @:) *:)


    Viele Grüße Patricia :)* :)* :)*

    DANKE PATCHOULI67

    ~~Vielen Dank. Deine Nachricht hat mir Mut gemacht. Bin nach meinem AA-Termin zuversichtlich. Die haben gesagt ich soll erst mal in Ruhe zur Reha fahren und wenn ich wiederkomme kümmern sie sich um mich.


    Nur meine Chefin ist sich noch nicht so bewusst was auf sie zukommt. Bin ab 19.5. wieder "arbeitsfähig" geschrieben worden und muss am 15.6. zum MRT. Werde das machen mit dem arbeiten, aber bei den kleinsten, nicht mehr vertretbaren Schmerzen bin ich wieder krank. Sie hat auch schon was gefaselt vom Amtsarzt.


    Ob ich ihr den Arztbrief kopieren soll?? Oder ist das blöd?


    Habe jetzt ab morgen 10 Wochen lang 1x die Woche Rückenschule. Mal schaun ob es was bringt.


    Wie oft macht ihr eure Übungen?? Oder macht die eh keiner zu haus ;-)


    Gruß Sanne ~~