Mauzmauz,


    also die Beine sind mir zum Glück nicht weggesackt. *puuh* Aber ich hatte schon manchmal das Gefühl "instabile Knie" zu haben (so würde ich das beschreiben).


    Aber ehrlich: während des Laufens und sogar während des Sports (habe ja sogar mit Grad IV noch Fußball gespielt, weil ich nichts davon wusste) hatte ich keinerlei Probleme. Eben erst danach. :-/ Und halt in Ruhe, Morgens bzw. Nachts.

    Zitat

    Sach mal *drucks* hast du schon mal erlebt, daß du ganz normal daliegst und plötzlich bewegt sich da was in deinem Rücken und tut höllisch weh, ohne daß du was dagegen tun kannst? Wie ein Zahn der plötzlich von alleine wackelt?


    Klingt saublöd ich weiß, aber das war jetzt schon drei Mal bei mir *immernochdrucks*

    Erst mal: das klingt nicht blöd, sondern so ähnlich wie es überall im Körper (z. B. an den Waden) mal vorkommen kann. Für mich hört sich das an, als würde der Muskel zucken bzw. sich selbständig machen. Vielleicht habe ich das aber auch falsch interpretiert. :-/ Keine Ahnung. Ich hatte sowas glücklicherweise nicht und hoffe für dich, dass sich das bald gibt bzw. dein Doc etwas dagegen unternimmt.


    Vielleicht wissen die anderen ja was das sein könnte. ???


    Ich bin ganz solt auf mich: :-D War nämlich heute schon das zweite Mal, nach Mittwoch, beim Schwimmen. :-) Ich hatte ganz vergessen wie schön das ist und wie gut das tut. :-) Und vielleicht bedankt sich ja mein Rücken auch mal demnächst bei mir und tut nicht mehr so doll weh. ;-)


    So, nun muss ich aber los. Habe um halb vier einen Friseurtermin. ;-D Viel Spaß und alles Gute an alle!

    Huhu Mauzmauz *:) Entscheidung OP ja/nein

    und alle anderen Interessierten.


    Also bei mir war das so:


    Bei der Arbeit 1994 Bandscheibenvorfall (L5/S1) mit Sequester, 3 Monate später Operation. Schweres Heben ging dann nicht mehr (zumindest regelmässig), Auto fahren über 1 ½ Stunden am Stück auch nicht. Es ging sonst aber recht gut und ohne weitere Beeinträchtigungen und Schmerzen.


    Februar 2004 hatte ich plötzlich starke Schmerzen im unteren Rücken bis in beide Gesässhälften, mit Einschlafgefühl, besonders im Sitzen. Sitzen ging nicht mehr lange, Auto fahren auch nicht. Nach dem Aufstehen vom Liegen oder vom Sitzen war es besonders schlimm. Ständig auch so ein Gefühl, als ob ich an der Stelle in der Wirbelsäule durchbreche und es sticht jemand mit einer Machete in den Rücken. So als hätte man Pudding statt Wirbel. Nach 5 Minuten Gehen war eine Pause angesagt.


    Krankengymnastik hatte nichts geholfen. Im Juni eine Reha mit Power KG (3x täglich, Einzel-, Gruppe-, Wassergymnastik). Dort sind die Beschwerden nur gleich geblieben, weil die Medikamentendosis erhöht worden ist. Ständig müde und matt gefühlt. Im September dann PRT Spritzen (Kortison und Betäubungsmittel) unter CT an die Nervenwurzeln, 6x 2 Stück, alle 14 Tage. Die Intensität der Schmerzen ging zurück, allerdings nur bis 3 Wochen nach Ende der Behandlung.


    Von da hab ich dann wieder ständig Tramal Tropfen genommen. Ich dachte mir, so kann´s nicht weiter gehen. Ein Gefühl, dass beide Beine schwächer wurden


    Die Aussagen der Ärzte:


    Radiologe: "Kein neuer Vorfall, ist normal, wenn´s manchmal zwickt. Da kann man nichts mehr machen".


    Orthopäde 1: "Da ist kaum was. Damit müssen sie leben." Sogar auf die Psycho- Schiene wollten sie es schieben: "Machen Sie doch mal einen Kursus zur psychologischen Schmerzbewältigung. Ich kann es nicht verantworten, sie weiter krank zu schreiben."


    Orthopäde 2: "Beckenschiefstand durch verschieden lange Beine." Behandlung: Tragen von Einlagen. Zufällig war in der Praxis auch ein Schuhorthopädie Geschäft… Die Einlagen halfen nicht.


    Orthopäde 3: "Beide Hüftgelenke sind ausgerenkt." Ehe ich was sagen konnte, drückte er auf der LWS und Becken rum, es knackte einige Male. Mir war schwindelig, es tat sehr weh. "In einer Woche gehen sie wieder arbeiten."


    Neurochirurg 1: "Auf den MRT Bildern ist nichts ungewöhnliches zu sehen. Keine OP Indikation. Sie sind zu dick. Abnehmen, Rückenschule, Sport treiben."


    Neurochirurg 2: "Ich operiere nur BSV´s, da ist aber keiner".


    Weil ich trotz regelmässiger Einnahme der Tramal Tropfen nur einen Aktionsradius von einem Bierdeckel hatte und mit meiner Situation völlig unzufrieden war, suchte ich dann im Internet nach einer Klinik, die Wirbelsäulenbeschwerden auch nach Voroperationen behandelt. Von 3 Orthopädischen Kliniken, bei denen ich per mail anfragte, antwortete nach 8 Tagen die Uni Klinik Kiel.


    4 Wochen später sagte mir der Arzt dann bei der Untersuchung, das ist ganz klar eine instabile Wirbelsäule mit Wirbelgleiten im Segment L5/S1, Dass kann man konservativ oder operativ behandeln. Ich sagte ihm, konservativ ist schon seit über 1 Jahr alles mögliche passiert, aber keine Besserung. Dann kam die Diskografie. Dort stellte er fest, dass die Bandscheibe in einem sehr schlechten Zustand ist. Nach Einspritzen von Kontrastmittel gab es eine Druckerhöhung in der Bandscheibe, der provozierte einen typischen Schmerz, der identisch war mit den Schmerzen, die ich sonst hatte. Damit war die Bandscheibe als Verursacher ermittelt. 1 Tag später gab es noch eine Facetteninfiltration, um zu sehen, ob die kleinen Wirbelgelenke auch Schmerzen verursachen. Die Schmerzen wurden weniger, also waren die Facetten auch nicht mehr in Ordnung. Bandscheibenprothese in diesem Fall, so sagte mir der Arzt, würde da nicht helfen. Nach einer Versteifung würde es mir deutlich besser gehen, ganz weg würden die Schmerzen wohl nicht mehr gehen, sagte er. Da habe ich mich dafür entschieden.


    Die Operation soll schwierig gewesen sein, sagte mir der Operateur hinterher. Zugang vom Rücken, wo schon die Narbe der alten OP war. Ein Wirbelbogen entfernt, 2 Stangen und 4 Schrauben angebracht und vom Beckenkamm Knochenspäne angefüllt. Alles von hinten. Die Bandscheibe ist dringeblieben. Ca. 1,3 Liter Blut verloren, wovon ein grosser Teil aufgefangen und nach reinigen wieder refundiert worden ist. Das ersparte eine Eigenblutspende. Bis ich zurück auf Station kam, war schon Abendessen-Zeit. Gegen das Frieren nach dem Aufwachen lagen 2 Bettdecken auf mir. Noch im Aufwachraum bin ich von der Narkose-Ärztin für den Gebrauch der Schmerzmittel-Pumpe instruiert worden. Damit hatte ich die nächsten 2 Tage ohne grosse Schmerzen überbrückt. Danach bekam ich Tabletten; die Infusion im Handrücken war schon sehr hinderlich. Das erste Mal aufstehen am 2. Tag. Dann noch 2 Tage vorsichtig mit Gehwagen, immer mit Krankengymnastin dabei. Ab da war mein Korsett fertig, dass musste ich dann ständig, ausser im Liegen, tragen. Und damit die Muskeln nicht erschlaffen, täglich Krankengymnastik für den Bach und den Rücken. Sonst nur spazieren gehen. Ich hatte ein ziemliches Druckgefühl im Rücken, aber keine grossen Schmerzen. So konnte ich am 11. Tag entlassen werden.


    Zu Hause ist es wieder schlechter geworden. Hier ist man nicht mehr so behütet, das Bett ist niedriger und man macht dann doch mehr als im Krankenhaus.


    Vorigen Freitag war Kontrolluntersuchung, 3 ½ Monate nach OP.


    Der Arzt ist mit meinem Zustand zufriedener als ich. Das Implantat sitzt sehr gut, keine Lockerung. Die eingesetzten Knochenspäne fangen an, zu verwachsen. Er sagte, dass kann noch 6 – 9 Monate dauern, bis die komplette Strecke zwischen den Wirbeln verwachsen ist! Was auch bedeutet, dass so lange noch Beschwerden auftreten können.


    Die Nervenirritationen (Kribbeln und Gefühllosigkeit über und im Gesäss) sollen mit der Zeit auch weggehen, sagte er.


    Na, das will ich mal hoffen.


    Beim Drücken am Rücken bin ich an der Stelle, wo er am Becken die Knochenspäne entnommen hat, noch sehr empfindlich.


    Ich soll weiter KG machen, die Reha kann ich jetzt beantragen und auch schwimmen gehen usw. Heben über 10 kg soll ich noch nicht. Dann werde ich wohl in diesem Jahr nicht mehr arbeiten können (sollte ich überhaupt einen Job bekommen).


    Schmerzmittel nehme ich keine mehr. Und mit Hilfe von einem Keilkissen sitze ich vorm PC und fahre Auto. Noch nicht lange, aber auch da geht es bestimmt noch weiter aufwärts.


    100% werde ich wohl nicht mehr in Ordnung kommen, aber es ist besser als vorher.


    Oh je, ziemlich lang geworden. Hoffe, es liess sich lesen. |-o


    LG


    Holger

    Hallo Holger,

    danke für deinen ausführlichen Bericht! @:)


    Du hast ja auch einen ziemlich langen Weg hinter dir!


    Ich bin mir total unsicher zur Zeit, was ich machen soll und was nicht.


    Beruflich würden sie mich jetzt noch ein halbes Jahr mit weniger Stunden und voller Bezahlung arbeiten lassen. Danach müßte ich wieder voll arbeiten.


    Die Frage ist inzwischen nur, ob ich überhaupt das kann?!


    Ich kann wegen der Schmerzen nur noch schwer einschlafen.


    Kartoffeln, H-Milch, Katzenstreu kaufen im Supermarkt?


    Undenkbar! Ich kann es nicht heben.


    Nach ein paar Minuten muß ich mich ohnehin auf den Einkaufswagen stützen, sonst halte ich es nicht mehr aus...


    Nach spätestens 10 Min. stehen hab ich dieses Durchbrechgefühl im Kreuz. Und die komischen Schmerzen im Fuß.


    Jetzt gleich wieder ne OP?


    Aber daß ich mit den Schmerzen leben muß, wird mir inzwischen klar. Kaputt ist kaputt.


    Die Frage ist nur, wie ich damit leben kann.


    Ich hab am DO mal wieder nen Termin in München, diesmal endlich beim Wirbeläulenspezialisten (Ortho).


    Ich hab eine ausführliche neurologische Untersuchung und möchte, daß er viellicht doch noch mal ein CT macht.


    Ich bin gespannt, ob er noch einen Rat weiß.....


    Naja, und wenn ich jetzt weiter krank bin, dann schmeißen sie mich gleich in die DU.


    Wie war das für dich, als klar wurde, daß du (erst mal) nicht weiter arbeiten kannst?


    LG, Mauzi :-)

    Hei Holger,


    hab´ gerade auf eure HP geguckt. Euer Auto heißt Landy! Unseres hat auch einen Namen. Sie heißt Lady. ;-)


    Naja - passt nicht gerade zum Thema. Aber manchmal schwirren mir so komische Gedanken durch den Kopf, die ich hier und da auch mal niederschreibe. %-|


    Mauzmauz,


    bin ja mal gespannt, was die Ärzte in MUC so erzählen. Das, was du über deinen Rücken berichtest, hört sich nämlich ziemlich bescheiden an.


    Mit einer Wirbelsäulenerkrankung leben zu müssen und auch Schmerzen zu haben ist die eine Sache. Aber ab einem bestimmten Schmerzniveau hört sich "der Spaß" auf... da sollte gehandelt werden.


    Weißt du was... meine Oma zwingt mich fast zu einem Schmerztherapeuten zu gehen. Ich weiß nicht wirklich, ob ich das machen soll. Bis auf die Trigger-Therapie hab ich wirklich fast alles ausprobiert, was ich kenne. Und das "nur" wegen "Muskelverspannungen"?!? ??? Können die wirklich diese Schmerzen auslösen? Aber gleich zu einem Schmerztherapeuten?! Hab gehört, dass sich manche einfach nur so einen Kasten einbauen lassen, und dann ist "alles wieder gut". Naja... vielleicht bin ich ja auch nur ne Memme oder ein Sensibelchen. :-/

    Hey outsidex, :-)


    das ist ja lustig! Was ist denn Eure Lady für ein Wagen


    Huhu Mauzi, *:)


    das schaut ja gar nicht so gut aus bei Dir. Hast Du denn die erste OP mit der Dekompression inzwischen gut verdaut?


    Ich will nen Besen fressen, wenn das Durchbrechgefühl bei Dir nicht vom Gleitwirbel verursacht wird.


    Welche Möglichkeiten stehen denn für Dich zur Auswahl???


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du ohne weitere Behandlung wieder arbeitsfähig wirst und schon gar nicht bist.


    Wie das war, als ich erst mal nicht mehr arbeiten konnte? Ja, nicht so toll, ehrlich. Ich kam mir vor, wie auf einem Abstellgleis. Aber was noch schlimmer ist, man kapselt sich richtig ab, igelt sich ein. Dazu kommen noch finanzielle Sorgen. 30% meines Einkommens fehlen durch die Ersatzleistungen, Arbeitslosengeld und Krankengeld. Nur gut, dass meine Frau noch ihren Verdienst hat.


    Ich drück Dir ganz fest die :)^ für die Untersuchung beim Wirbelsäulenspezialisten. Berichte mal, wie es war.


    :-)


    LG


    Holger

    2 1/2 Stunden auf den ADAC... tztztz... das kenn ich doch irgendwo her... die gelben Engel sind halt doch nicht so schnell, wie sie immer in der Werbung sagen. :(v


    Und ist mal auf der Autobahn der Reifen kaputt gegangen. Hatten ja noch Glück im Unglück, dass er nicht geplatzt ist! Es hat halt immer mehr ein komisches Geräusch gegeben und irgendwann so komisch geholpert! Es kommt ja einem nicht gleich in den Sinn, dass der Reifen kaputt sein könnte. %-|


    Naja, wir haben uns dann noch auf den nächsten Rastplatz geschleppt (so mehr oder weniger %-|). Da haben wir dann auch gute 2 1/2 Stunde auf den ADAC gewartet... trotz regelmäßiger Aussagen "wir sind in den nächsten Minuten da". >:(


    Naja, egal. Ist ja eigentlich nicht Thema des Threads. Wie gehts denn eurem Landy jetzt? Hat er einen neuen Kühler eingebaut bekommen und ist wieder startklar für die nächsten Touren? 8-)


    Weißt du was... ich war mal im NIGE... vielleicht kennst du es ja... das ist das Internat in Esen. ;-) ... *hihi* aber das gehört ja hier auch nicht hin. %-|


    Wie gehts denn deinem Rücken jetzt? Hast du denn deine Psyche wieder ein bischen gestreichelt, nachdem deine Rückengeschichte dich etwas runtergezogen hat? Ich denke das ist bei fast jedem von "uns" so, dass die Psyche darunter leidet. Es ist fast wie ein Teufelskreis... geht´s einem psychisch nicht gut, so macht sich das auch körperlich bemerkbar. Und wenn man psychisch mal gut drauf ist, dann machen einem körperliche "Gebrechen" zu schaffen. :-| Was ist das nur für eine ungerechte Welt?!


    Naja... ich will dich/euch ja nicht runterziehen... und deshalb gibt´s für alle eine schöne Blume:


    http://www.bobthevisitor.de/galerie/pics/Blume.jpg


    Bis bald und lasst euch nicht runterkriegen! :)^

    outsidex


    Danke für die schöne Blume :-)


    Landy steht jetzt in der Werkstatt und wartet auf einen neuen Kühler. Der Motor ist glücklicherweise ganz geblieben.


    Du warst mal im NIGE! Die Welt ist doch klein. Wir hatten vor ein paar Jahren einen Pflegesohn, der dort zur Schule gegangen ist. Und jetzt wohnst Du in Bayern??? Wie hat es Dich denn in den Süden verschlagen???


    Bis 1991 hab ich in Hessen in Hanau gelebt. Vielleicht sagt Dir das auch was.


    Nee, nee, das mit dem runterziehen ist vorbei. Gut, es gibt mal mehr, mal weniger optimistische Phasen, aber irgendwie wird´s schon weiter gehen.


    So ganz zufrieden bin ich mit meinem Rücken noch nicht. Besonders nach dem Aufstehen vom Sitzen oder Liegen tut es noch weh. Und am Übergang zum Hinterteil ist ein Bereich noch praktisch gefühllos.


    Soll sich aber alles noch geben, sagte der Arzt.


    Ich frag mich nur, ob das alles nicht schon stabiler wäre, wenn statt der Bandscheibe auch noch Knochenspäne eingesetzt worden wären, also OP von hinten und vorne. Bei mir war ja nur von hinten.


    Wie ist das denn bei Dir??? Da ist jetzt die BWS nicht in Ordnung?


    Gibt es in Bayern in den Krankenhäusern auch Schmerzambulanzen??? Hier ist das auch in den kleinen KH´s so (Wittmund). Die Ambulanzen werden von Anaesthesisten geleitet, die erst mal Schmerzmittel verordnen und dann auch versuchen, den Grund für die Schmerzen zu ermittlen.


    :-)


    Liebe Grüsse


    Holger

    UFF!

    Hi zusammen,


    nur ganz kurz, denn ich war von heute 9.30 bis 17.15 nonstop in der Klinik und bin fix und alle.


    Warum müssen diese Untersuchungen bloß immer so scheißweh tun?


    Also: Der Gleitwirbel hat sich tatsächlich verschlechtert, aber nicht soooooo sehr viel.


    Der Ischiasnerv ist nicht wirklich beeinträchtigt laut Neurologe (der hat mit so Nadeln in die Muskeln gestochen), aber der nervus femoralis ist nicht ok, was die Schmerzen im li Bein erklärt. Dieser entspringt aber irgendwo bei L2/L3. Die Bandscheibe dort scheint in Ordnung zu sein. Allerdings ist es sehr druckschmerzhaft dort.


    Der (operierte) nervus cutaneus ist nicht weiter untnersucht worden.."der wird sich schon noch erhohlen".


    Ein Orthopäde in der Ambulanz teilte mir heute mit, daß tausende mit meinem Befund rumlaufen ohne Schmerzen. Warum gerade ich Schmerzen hätte, könne er auch nicht sagen. Aber bei meinem "großen Leidensdruck" empfieht er eine OP. Wie diese erfolgen soll (Fusion Bauch/Rücken/Beides) könne er auch nicht sagen *hmpfffff


    Das ganze würde höchstens 2-3 Stunden dauern und nach 2 Wochen KH wär ich wieder draußen.


    ???


    Gegen 15.45 bekam ich dann endlich den Wirbelsäulenspezialisten zu Gesicht, bei dem ich um 9.30 bestellt war. *brummel


    Er hat mich nochmal gründlich untersucht. "So einfach versteift man nicht" hieß es.


    Er hat


    1. den Verdacht geäußert, daß die Facettengelenke betroffen sind.


    2. eine Instabilität festgestellt.


    3. eine Discografie empfohlen für die Bandscheiben über und unter dem Gleitwirbel


    4. die Betäubung der Nervenwurzel bei L5 empfohlen um zu sehen, ob sich meine Schmerzen bessern.


    Letzteres hat er gleich in die Tat umgesetzt *immernochbrummel


    Naja um es kurz zu machen:


    Ich bin laufend bis humpelnd in die Klinik heute früh reingelaufen und im Rolli heute abend heraufgefahren worden :-(


    Er hat nicht nur 1 Nervenwurzel unter Bildwandlerkontrolle und mit Desinfektionsmittel, Handschuhen und pipapo betäubt, sondern 5 !!! (re 2, li 3).


    Dementsprechend fühlen sich meine Beine noch immer an wie Wackelpudding. Dafür waren die Schmerzen besser :-)


    Aber dieser komische "Steißbeinschmerz" im Sitzen war nicht wegzubekommen. Trotzdem eine Besserung um 75%.


    Leider ist die Wirkung spätestens morgen früh wieder weg ;-)


    Also Holger, doch keinen Besen fressen ;-)


    Outsidex ja, ich hab die OP einigermaßen verdaut....tut aber immer noch weh und die taube Stelle wie gesagt.


    Gähhhhnnnnn...hofffe, man kann mein Geschreibsel noch einigermaßen verstehen!


    Bis morgen und euch allen ein möglichst schmerzarme Nacht,


    Mauzi *:)

    Mauzi,


    da hast Du ja was mitgemacht...

    Zitat

    1. den Verdacht geäußert, daß die Facettengelenke betroffen sind.


    2. eine Instabilität festgestellt.


    3. eine Discografie empfohlen für die Bandscheiben über und unter dem Gleitwirbel

    bei Instabilität und Gleitwirbel, sind auch die Facettengelenke betroffen, natürlich! Ein Teil der Schmerzen kommt davon. Er bleibt weg, wenn diese Gelenke und die Wirbel ruhiggestellt werden.


    Mit der Discografie dieser beiden Bandscheiben wird das ganze noch deutlicher werden, da bin ich sicher.


    Diesen "Steißbeinschmerz" im Sitzen hatte ich auch.


    Deine ganzen Beschwerden deuten, für mich jedenfalls, darauf hin, dass Du


    1. eine segmentale Instabilität hast


    2. die Wirbelgelenke überbeansprucht sind


    3. eine oder mehrere der Nervenwurzeln auch den Schmerz verursachen

    Zitat

    Ein Orthopäde in der Ambulanz teilte mir heute mit, daß tausende mit meinem Befund rumlaufen ohne Schmerzen.

    Das glaubt er doch wohl selbst nicht, oder??? Kann er Dir vielleicht den einen oder anderen schmerzresistenten Patienten nennen?:(v


    Bei mir sind nach der Discografie die Nerven der Facettengelenke betäubt worden. Danach sollte ich mich möglichst viel bewegen und sehen, ob die Schmerzen besser werden. Das war der Fall, nur musste ich mich beim Gehen abstützen, ein Bein war gefühllos.


    Wie geht´s denn nun weiter


    Hoffe mal, Du kannst wieder auf Deinen Beinen stehen und gehen?


    :-)


    Liebe Grüsse


    Holger

    Guten Morgen Holger :-)

    Danke für deine Antwort....danke euch allen hier. Es tut echt gut jemanden zu lesen, der einen versteht.


    Also Holger du meinst, das hängt alles zusammen?


    Meine Bandscheibe ist im MRT ganz schwarz. Der Wirbel drückt sie inzwischen so weit ein, daß es so aussieht, als ob Knochen auf Knochen ist. Trotzdem heißt es immer "die ist ja nur vorgewölbt, das kommt durch den Gleitwirbel". ??? Andere reden von BSV.


    Es wird Zeit, daß endlich mal weiter untersucht wird.


    Holger ich sehe das mit den Schmerzen genauso: wenn sie ein gewisses Maß übersteigen, geht es einfach nicht mehr.


    Vor allem ist man in seinem Alltag, in seinen Bewegungen so eingeschränkt....


    Die Betäubung hat bereits nach 1,5 Stunden etwas nachgelassen und die Schmerzen kamen wieder durch. Trotzdem konnte ich den ganzen Abend kaum laufen. Heute Nacht bin ich an den wiederkehrenden Schmerzen aufgewacht. Tja, und heute früh sind sie wieder da ;-)


    Trotzdem gehen einige Bewegungen etwas leichter...hoffe, es hält an!


    Die Discografie könnte ich schon nächste Woche machen lassen. Leider hab ich am Do keinen, der mich fahren könnte..Eltern im Urlaub, Freunde arbeiten. :-(


    Also runter könnte ich alleine fahren, aber nach der Discografie ans Steuer ist ja reiner Selbstmord!


    Also wirds wohl erst in 4 Wochen klappen....*seuuufffffzzzzzzzz


    Hat jemand Erfahrung mit Vereisung der Nervenwurzeln?


    Ich frage mich, ob das nicht eine Möglichkeit wäre..für eine gewisse Zeit versteht sich?!


    Holger, was macht deine taube Stelle?


    Sach mal würdetst du die OP trotzdem noch einmal machen lassen? Ich meine hast du den Eindruck es hat sich gelohnt, die Schmerzen der OP auf sich zu nehmen?


    LG, Mauzi *:)

    Huhu Mauzi *:)

    Zitat

    Weitaus seltener als der Bandscheibenvorfall führt eine Instabilität an der LWS zu derart starken und hartnäckigen Beschwerden, daß ein operatives Vorgehen erwogen werden muß. Die häufigste Ursache für die Instabilität ist der über Jahre fortschreitende Verschleiß an Bandscheibe und Wirbelgelenken. Besonders die Wirbelgelenke können durch Deformation infolge von Arthrose oder durch eine angeborene Fehlstellung der Gelenkachse den nötigen Zusammenhalt der beiden benachbarten Wirbel dann nicht mehr gewährleisten und der obere der beiden Wirbel wandert allmählich und millimeterweise nach vorne ( Spondylolisthesis ).

    Das hab ich von einer Internetseite eines Neurochirurgen. Ich weiss nicht, ob ich Dir das schon mal gemailt hatte. Dort verwenden sie einen Metalldübel, der in den Raum zwischen den Wirbeln statt der Bandscheibe eingesetzt wird. Dadurch werden die beiden Wirbel befestigt.


    Wenn Deine Bandscheibe im MRT schwarz aussieht, ist sie geschädigt, ausgetrocknet (black disc). Ist sie auch höhengemindert???


    Die Vorwölbung ist dabei schmerzverursachend nicht ausschlaggebend, sondern der Zustand der BS, der beiden Wirbel und Wirbelgelenke. Es gibt z.B. die IDET Therapie (Intradiskale Elektrothermische Therapie). Hierbei wird mit Hitze über einen Katheter der Ring der Bandscheibe gefestigt. Höhenminderung oder Wirbelgelenksarthrose spricht gegen diese Therapie.


    Die Vereisung ist mir letztes Jahr von einem Neurochirurgen angeboten worden. Soll zwischen einigen Wochen und Monaten wirken.


    Wird denn die Discografie ambulant gemacht??? Ich war 1 Tag stationär, hätte auch 2 bleiben können. Würde ja gut passen, wenn Du das schon nächste Woche machen könntest.


    Meine taube Stelle ist noch unverändert. Der Arzt meinte bei der Kontrolle, das kann noch dauern, soll aber verschwinden.


    Ich würde die OP noch mal machen lassen. Wobei ich glaube, es wäre vielleicht besser gewesen, die Bandscheibe rauszunehmen und dort auch zu versteifen, als nur von hinten. Das ist ja so sehr langwierig, bis das bei mir stabil zusammen wächst.:-/


    *:)


    LG


    Holger

    Hellas Jungs und Mädels...

    Das tut mir leid zu lesen dass Ihr alle solche Schmerzen habt. Ich mein, ich hab momentan auch ziemlich Schmerzen tagsüber, aber meine OP war ja auch erst 16 Tage her. Nachts nehm ich noch Oxigesic was auch ganz gut hilft. Ansonsten Voltaren.


    Tagsüber lieg ich noch sehr viel im Bett aber ich versuch trotzdem hin und wieder aufzustehen und auch ein bisschen im Haus zu laufen. Denn mein Kreislauf ist noch immer nahe dem Nullpunkt. Was mitunter daran liegt dass ich seit der OP 8 Kilo abgenommen hab... ... :-D


    Ansonsten denke ich dass meine Beschwerden zu der Zeit noch ganz normal sind. Mein Oberschenkel und mein Rücken sind komplett taub. Mein Becken schmerzt ziemlich an der Stelle wo Beckenknochen entnommen wurde. Besonders beim Draufliegen.


    Die Narben sind zwar gross, vorne und hinten, aber sie sind sehr schön genäht und heilen gut.


    Aber ist das bei Euch auch so, dass sich das im Rücken anfühlt als hätten sie einen Backstein reingepflanzt?! Und wenn ja, geht das irgendwann weg, oder gewöhnt man sich einfach nur irgendwann dran?


    Tut mir leid dass ich jetzt schreibe dass es mir einigermaßen gut geht, den Umständen entsprechend eben. Und es tut mir leid dass es Euch nicht gut geht.


    Aber ich leg Euch nach wie vor ans Herz... Stellt Euch in Karlsbad beim Harms vor wenn Ihr echte Probleme habt. Was der und seine Kollegen operieren und wie gut, das ist der Wahnsinn!! Kein Wunder dass sie zu einer der besten Kliniken Europas zählen auf dem Gebiet! Solltet Ihr mehr Infos wollen schreibt mir einfach eine PN.


    Wünsch Euch alles Gute, und möglichst wenig Schmerzen!!


    Anna

    Hallochen Holger *:)

    Ist die Versteifung mit Metalldübel denn stabil??


    Das hängst alles alles zusammen? Nerv- Gelenk- Banscheibe?


    Ich hab sogar gestern gelesen, daß der n. femoralis bei Instabilität gereizt sein kann!


    Es tut ganz gut das zu lesen, denn dann komm ich mir nicht mehr so sehr vor wie das 8. Weltwunder....


    Hattest du während der Spritzen auch einen starken ziehenden Schmerz in die Hüften und am Oberschenkel außen runter?


    Merkwürdigerweise waren nach der Betäubung sogar die Schmerzen in meinem Oberschenkel links verschwunden....


    Von IDET hab ich erst durch dich erfahren.


    Von einer Behandlung der BS war bei der Discographie nie die Rede- nur von der Untersuchung.


    Ich bin jetzt doch verunsichert und möchte mir noch mindestens eine weitere Meinung einholen- möglichst bevor ich die Dsicographie machen lasse.


    Irgendwas muß auf jedem Fall gemacht werden- so geht es nicht weiter! *frust


    Ganz übel nehmen die Schmerzen beim Laufen zu und superschlimm wenn ich auch nur eine leichte Tüte/ Tasche trage.


    Nachts wache ich an den Schmerzen immer wieder auf...aber das kennen sicher alle hier.

    Zitat

    Wenn Deine Bandscheibe im MRT schwarz aussieht, ist sie geschädigt, ausgetrocknet (black disc). Ist sie auch höhengemindert

    Ja, sie ist "black". Und viel schmaler als die anderen. Das MRT ist aber noch vom April und in der aktuellen Röntgen-Funktionsaufnahme ist zu erkennen, daß der Gleitwirbel L5 noch weiter auf den S1 heruntergekommen ist, so daß die BS jetzt noch weniger Platz haben muß....? Ist das "höhengemindert"?


    LG, Mauzi

    Hey Anna,


    Also dein Backstein ist so nach ein paar wochen weg! Sei ganz beruhigt! Meiner brauchte so 6-8 wochen! Merk davon jetzt eigentlich nix mehr,muß schon ein ganz dummer teg sein...


    Naja und dein Kreislauf... wenn du immernoch vielliegst dann ist das doch auch kein wunder das der nicht in schwung kommt...


    immer schön aufstehen und bewegen ,etwas laufen,nur soviel wie du kannst...

    geplättet von diagnose

    hallo, ich bin neu hier in diesem forum, habe aber schon ganz viel gelesen von euch.


    tja - seit 1 woche weiss ich, dass ich einen gleitwirbel (L5/S1 meyerding1) habe und leider eine ziemlich fertige bandscheibe, im MRT sieht es so aus, als wäre die bandscheibe garnicht mehr da, nur links und rechts quetschen sich große schwarze blasen raus, "protrusion" und "stark höhengemindert" nennt sich das - unschön... :°(


    mein hauptproblem im moment ist (neben inzwischen ständigen ausstrahlenden schmerzen in die beine) dass ich voll die panik habe wie das weitergeht, rutscht der wirbel unweigerlich weiter raus? wie lange hält der letzte rest plattgewalzte BS noch?


    deshalb meine bange frage (oder besser: eine von tausend fragen...) an euch alle: kann ich denn irgendwas tun, damit es nicht weiter fortschreitet oder bleibt letztlich nur eine OP...? hat jemand auch schon mal gehört, dass ein wirbel wieder reinrutscht, oder rutschen sie immer nur weiter raus?


    ich bin übrigens schon 40 und muss den gleitwirbel wohl schon immer haben, dafür gings mir eigentlich ganz gut bisher (bin monatelang allein durch asien gereist, habe selbst renoviert und schwer geschleppt - das hätte ich mal lassen sollen, dann würde es der BS vielleicht noch besser gehen)


    ich wohne in der nähe von heidelberg und wäre auch dankbar für tipps, falls jemand dort in der nähe jemanden kennt (ob arzt, KG oder HP) der sich mit dieser geschichte auskennt.


    ausserdem möchte ich euch sagen, nachdem was ich alles hier gelesen habe, dass ihr mir schon alle ans herz gewachsen seid und ich sehr mit euch mitfühle.....


    ja und ich habe mich auch gefragt, warum hört man nix mehr von andi 82, die dieses forum ins leben rief???


    nun ich hoffe dass es ihr und euch allen ganz gut geht.


    einen lieben gruß an alle von katrin

    Hallo Kati,

    herzlich willkommen hier! *:)


    Ich hab deinen Thread mit Interesse gelesen, weil ich Mitte 30 bin und diesselbe Diagnose habe wie du! :-/


    Anna83 hat mir Dr. Harms in Karlsbad-Langensteinabch empfohlen.


    Scheint ganz gut zu sein...


    Auf deine Fragen weiß ich leider keine Antwort :-(


    Mein Wirbel hat sich jetzt in einem halben Jahr verschlechtert. Dabei ist er nicht nur ein wenig weiter gerutscht, sondern auch der Platz für die Bandscheibe und der "Neigungswinkel" (??Weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll) ist verändert. Trotzdem immer noch zwischen Grad 1 und 2.


    Ich hab dein Eindruck, daß die Ärzte selber nicht wissen, was sie mit mir tun soll. Für eine Sofort-OP ist Befund nicht gravierend genug. Mit KG und Schmerzmitteln allein halte ich es nicht aus und es wird leider nicht besser, sondern schlimmer. ???


    Ich hole mir jetzt einfach mehrere Meinungen von verschiedenen Ärzten ein...einen anderen Rat kann ich dir grad auch nicht geben, aber vielleicht haben die anderen hier ja noch nen Tipp? |-o


    GLG, Mauzi

    hallo mauzi

    vielen dank für deine antwort x:)


    ja, wir scheinen in einer ähnlichen situation zu sein


    ich habe auch den eindruck, die meisten wissen wohl nicht so genau, was man da machen kann :(v


    das finde ich auch schwierig - das heisst wir müssen es wohl selbst rausfinden, oder?


    heute war ich mit meinem 1. rezept bei einem KG der auch osteopath ist. der hat eine andere theorie als die üblichen KG, er hält nix davon, die muskeln aufzubauen, die da den halt geben sollen, der uns an der stelle fehlt, weil das sowieso nicht wirklich gehen würde, sondern hat einen ganz anderen ansatz: die anderen wirbel bzw andere stellen im körper wären zb. zu fest und müssten beweglicher werden, damit bei bewegung nicht die ganze belastung auf die "beweglichste" stelle (gleitwirbel) geht, und da gibt es anscheinend eine körperarbeit (die er macht, man selbst macht dabei nichts) die das entsprechend lösen oder verändern kann. ich kann das nicht so gut wiedergeben, bin auch etwas verunsichert, ob ich dieser methode vertrauen soll, (seine praxis war außerdem so bischen schmuddelig, das hat mich etwas abgestoßen) oder doch lieber der klassischen empfehlung (muskelaufbau) folgen soll...???


    ich muss das erstmal wirken lassen.


    wo ungefähr bist du in BaWü?


    in heidelberg in der atos-klinik soll es auch einen guten arzt geben der zumindest in der diagnostik sehr gut sein soll, (weiss ich von meinem freund, der hatte nämlich vor 1 jahr einen BSvorfall!!) da will ich auch noch hin (der macht auch OPs aber leider nicht auf kasse)


    warst du denn schon bei dem dr. harms?


    und wie kommst du klar mit den schmerzen? es scheint nicht so lustig zu sein, hm? :°_ (tröst) auf dauer ist das schon zermürbend, aber vielleicht gibts ja noch ne andere lösung als op, ersmal noch ein bischen geduld haben und nicht aufgeben...


    viel kraft und viel glück


    katrin