Dank meines Bruders funktioniert jetzt endlich der Scanner. :)^ Hab auch gleich meine Bilder (leider nur die nach der OP) eingescannt. Naja... viel drauf sehen kann man nicht. Was man halt bei euch auch sehen kann >>> die Wirbelsäule mit ein bischen Metall ;-) drin. Ich glaub, Anna, du wolltest sie?! Ich schick sie dir einfach mal. Noch jemand. :-/ ???

    arbeiten mit wirbelgleiten

    Hallöchen an alle,


    heute stell ich noch mal meine Frage: Wie ist das bei Euch mit dem Arbeiten? Bei mir ist das ja alles erst vor 10 Tagen festgestellt worden. Bekomme im Moment Spritzen, Reizstrom und bin krank geschrieben. Ich muss bei der Arbeit viel schwer heben, viel bücken und viel Tätigkeiten in gebeugter Haltung. Ich meine dadurch kann es eigentlich nur noch schlimmer werden. Was arbeitet Ihr so? Oder was für Arbeiten kann man noch machen mit stufe 2, wenn man eine OP umgehen will?


    Wäre nett wenn Ihr mir Eure Erfahrungen mitteilt.


    Gruss Rosi

    @ rosi

    ehrlich gesagt: der Beruf, den du ausübst, ist bestimmt nicht gut für deinen Rücken! Bückst du dich denn auch korrekt?! :-p


    Als der Gleitwirbel bei mir festgestellt wurde war ich gerade in der Abschlussklasse. Den Rest des Schuljahres hab ich dann im Stehen und Liegen verbracht %-| und die Prüfung hab ich hauptsächlich im Stehen geschrieben (obwohl ich schon sitzen durfte).


    Ich Trottel hab natürlich ein 3/4 Jahr nach der OP einen Ferienjob gehabt, bei dem ich auch z. T. sehr viel heben musste. Meistens hab ich dann, wenn ich um Hilfe bat, zu hören bekommen "auch Frauen müssen bis 20kg heben". Na toll!!! >:( Aber da mein Selbstbewusstsein eh gegen Null geht, hab ich dann auch nichts mehr gesagt oder gefragt. :-|


    Ich habe die Überzeugung, das (zumindest jetzt noch) eine OP bei Wirbelgleiten unumgänglich ist. Wenn man nicht viel Sport macht, der Job und der Alltag rückengerecht ist, dann kann man es vielleicht bis Mitte 50 "aufschieben". Aber das ist meine Meinung


    Was arbeitest du denn? Machst du Übungen und hast regelmäßig KG und gehst schön Schwimmen? Warum haben wir so einen scheiß Rücken?!? %-|


    Naja... hab nun genug (viel Pessimistisches) gelabert. Außerdem muss ich zum Zug. Bis bald! *:)


    Grüße an alle... :)D + Kekse!!! *:)

    @ rosi

    Das glaube ich dir, dass du in deinem Beruf Probleme mit dem Rücken hast. Meine Tochter hat auch Wirbelgleiten und kann seit August überhaupt nichts mehr machen. Musste das Leistungsschwimmen aufgeben, keinen Schulsport mehr und nur noch höchstens 15 Min. mit dem Hund gehen. Man weiß nicht was besser ist, OP oder nicht. Ohne OP soll es ja mit der Zeit zu Athrose führen und mit OP weiß man auch nicht was hinterher noch kommt. Wir probieren es jetzt erst einmal mit Reha aus, muss aber erst nocht genehmigt werden. 43 x Krankengymnastik hat noch keinen Erfolg gebracht und das Schwimmen auf ein Minimum einzugrenzen geht auch nicht mehr. Zu stark die Schmerzen. Was soll denn überhaupt Reizstrom bewirken? Es sollen doch die Muskeln gestärkt werden. Die Rummelsberger Ärzte sagten, dass es sehr wichtig sei, die LWS zu stabilisieren.

    hallöchen, da bin ich wieder.


    vielen Dank für Eure schnellen Antworten. 1973 habe ich mit der Lehre als Zootechniker (Melker) angefangen. Ich habe dann auch bis 1991 in diesem Beruf gearbeitet. Der Doc vom Arbeitsamt meint, dass ich da schon den Grundstein für meine Rückenprobleme gelegt habe. Könnte er eigentlich Recht haben.


    Im Moment arbeite ich 5 Std. täglich als Tierpfleger in einer Zoohandlung. Hört sich nicht grossartig an aber es sind relativ viele Tiere und die zeit ist sehr eng bemessen. Deshalb muss ich mich auch viel bücken und die Bleche mit dem vogelsand sind auch nicht so ohne vorallem auch weil der der Gang hinter den Kulissen nicht so breit ist. Da kannst du gar nicht rückengerecht arbeiten. In zwei Tagen tausche ich etwa 90 kg Vogelsand aus. Und der Tisch auf dem ich die Bleche (33 Stck) abwasch usw ist auch relativ niedrig. Das heisst immer in gebeugter Haltung. Bei den Hasen steht ja auch alles auf dem Boden. Und die Boxen (9 Stck) von den Hamstern, Ratten, Mäusen usw sind auch alle unten. Die Abfälle kommen in grosse Kübel und die kann man nicht nach Vorschrift heben. Da krieg ich die gar nicht hoch. Und wenn man sich eine andere Arbeitsweise zulegt, dann dauert das Ganze wieder länger und dann reicht die Zeit nicht aus. Also ein Teufelskreis. Aber ich denke Ihr kennt das auch. Sportlich bin ich eigentlich weniger aktiv, habe aber Normalgewicht. Bis vor einigen Jahren war ich immer ein hungerhaken obwohl ich damals relitiv viel und oft gegessen habe.


    Den Reizstrom bekomme ich für die Rückenmuskulatur. Der Arzt will erst mal OP vermeiden. Am Freitag muss ich wieder hin, mal sehen wie es dann weitergeht.


    liebe Grüsse Rosi

    Arbeitsfähigkeit nach Spondylodese?

    **Tag rosi,


    hier gibts eine äußerst liebreizende Studie hierzu:**


    Dorsoventrale Spondylodese bei instabiler Wirbelkörperfraktur -


    Berufliche Rehabilitation, oder eher eine Aussteigerdiagnose?


    H. Kohler, F. Holz, B. Vock, A. Wentzensen


    Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen


    In den letzten Jahren sind wir dazu übergegangen Wirbelkörperfrakturen, die mit einer starken Zerstörung der ventralen Säule einhergehen, konsequent von dorsal mit Fixateur interne und von ventral mit Titankorb oder Beckenkammblock zu stabilisieren. Hierdurch läßt sich der nur bei dorsaler Versorgung beobachtete dramatische Korrekturverlust nach der Metallentfernung signifikant verringern


    Wie sieht es jedoch mit der beruflichen Integration der Patienten nach diesem aufwendigen Verfahren aus ? Wieviele Patienten nehmen tatsächlich wieder ihre frühere Tätigkeit auf ?


    In der BG-Unfallklinik Ludwigshafen wurden vom 01.01.1997 bis zum 30.06.1998 71 Patienten mit instabilen Wirbelkörperfrakturen operiert. 29 Patienten wurden hiervon dorsoventral stabilisiert. Das Durchschnitts-alter der 6 Frauen und 23 Männer lag bei 40 Jahren. Es handelte sich um 12 A-, 14 B- und um 3 C-Verletztungen, wobei die ventrale Säule hiervon bei 22 Patienten durch die A.3.3. Verletzung klassifiziert war.


    Bei 8 Patienten bestanden neurologische Ausfälle. Die dorsoventrale Spondylodese erfolgte zweizeitig, hiervon wurde bei 18 Patienten ein Titankorb und bei 11 Patienten ein Beckenkammblock für die ventrale Versorgung gewählt.


    Der Korrekturverlust im Beobachtungs-zeitraum lag bei nur 2,3° und somit signifikant niedriger als bei der alleinigen dorsalen Versorgung mit 11,6°.


    Die Patienten wurden durchschnittlich 8,3 Monate ambulant krankengymnastisch beübt, bei den berufsgenossenschaftlich versicherten Patienten erfolgte zusätzlich ein sechswöchiges stationäres Heilverfahren.


    Von den 29 Patienten wurden nur 10 in ihrem alten Beruf wieder arbeitsfähig. Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit lag durchschnittlich bei


    5 Monaten, mit einer Spannbreite zwischen


    3 und 10 Monaten. 19 Patienten konnten nicht wieder in den Arbeitsprozeß integriert werden. Kein Patient, der über 45 Jahre alt war und einer körperlichen Tätigkeit nachging, konnte wieder beruflich integriert werden.


    Von den 10 Patienten, die erneut ihrem früheren Beruf nachgingen, übten überhaupt nur 3 eine körperliche Tätigkeit aus.


    Von Seiten der geklagten Probleme standen Belastungsschmerzen im Wirbelsäulenbereich und im Bereich der großen ventralen Zugänge im Vordergrund.


    Bewertet man ein rekonstruktives operatives Management anhand der wiedergewonnenen Anatomie und Morphologie oder anhand der erzielten Funktionalität, so muß man bezüglich letzterem die dorsoventrale Spondylodese bei instabilen Wirbelkörperfrakturen, als noch unbefriedigend betrachten. Es stellt sich die Frage, ob dieser aufwendige Eingriff mitsamt der kostenintensiven Nachbehandlung bei einer beruflichen Rehabilitation, die nur bei unter 35% aller Patienten gelingt, überhaupt gerechtfertigt ist.


    Quelle: http://ufbweb.medizin.uni-ulm.de/gw/Jena99/Jena99.html


    LG, Mauzi *:)

    Guten morgen Mauzmauz*:)

    erst mal vielen Dank für Deine Mühe. Das alles klingt nicht gerade aufbauend. Ich bin 48 Jahre. Dazu kommt bei mir noch ein leichter Beckenschiefstand und Hohlkreuz. Was das noch für Auswirkungen hat weiss ich noch nicht. Ich muss halt das Gutachten vom AA abwarten. Auf alle Fälle melde ich mich wieder.


    Liebe Grüsse Rosi

    Huhu,wieder eine "Neue"

    Hallo an alle, die hier so fleissig schreiben und mir schon so oft wichtige Infos gegeben haben. Bislang habe ich auch immer nur gelesen und so langsam habe ich das Gefühl, ich würde mich doch gern mal austauschen.


    Ich bin 30Jahre alt und komme aus dem Raum Hannover. Gestern bin ich aus einer 9tägigen konservativen stationären Therapie entlassen worden und weiss nun gar nicht mehr, was ich machen soll! Hatte mir eigentlich erhofft, endlich mal ne schlüssige Aussage zu bekommen.


    Habe Wirbelgleiten Meyerding III°-IV° und seit ca. 2 Monaten Schmerzen im hinteren Oberschenkel und das "bekannte" Kribbeln bis in den Fuß.Von den "normalen" Rückenschmerzen abgesehen!


    Wurde 95 das erste mal versteift und 97 wurde das Metall wieder entfernt. Die Ärzte bestätigten mir nun, daß die OP vor 10 Jahren für die Katz war! Herrlich!


    Die Indikation für eine erneute OP sei gegeben, der Chef der Klinik hätte mich auch gleich operiert (den habe ich allerdings nicht mal zu sehen bekommen: Kassenpatient:°( aber der Stationsarzt meinte, ich solle doch warten, bis die Schmerzen noch schlimmer werden! Aha! Kann mir irgendjemand sagen, ob jemand von euch mal das Problem einer Schwangerschaft mit einem Doc besprochen hat?


    glg an alle und danke für die wirklich tollen Beiträge!!!!


    Nad

    Hallo, Nad!

    Hatte auch Meyerding IV.


    Das das schief geht, wenn das Metall entfernt wird habe ich schon öfters gehört.


    Bei mir wird das Metall nicht komplett rausgeholt. Bin von L3 bis S1 versteift.


    Es wird lediglich überlegt mir dann wieder ein bisschen Bewegungsfreiheit zurück zugeben indem man das Metall zwischen L3 und L4 kappt.


    Und wenn Du meinst, dass die dort das nicht so gut machen, rate ich wieder einmal nach Bad Wildungen zu gehen.


    Dort haben sie einige "Verpfuschte" wieder in die Reihe gebracht.


    Gruß

    Mario

    warum ist denn dein Orthopäde ein Arsch*** ???


    Grad III ist doch schon ziemlich fortgeschritten %-| und ich bezweifle, dass das auf Dauer nur mit Krankengymnastik so bleibt. Und so, wie es jetzt ist, ist es augenscheinlich für dich auch nicht so angenehm ??? seh ich das richtig?


    Aber es ist nicht automatisch garantiert, dass du mit einer OP keine Schmerzen mehr hast! Du solltest dir durchaus im Klaren darüber sein, dass du direkt nach der OP bestimmte Übungen machen musst und auch längerfristig nach der OP regelmäßig Übungen für deinen Rücken durchführen musst!


    Und eine OP ist nicht unbedingt eine angenehme Sache, obwohl ich für mich sagen muss, dass ich sogar froh war, dass ich operiert worden bin (hatte Grad IV). Mir glaubt es zwar fast keiner, aber: ich hatte wirklich keine Angst vor der OP.


    Du bekommst schon Schmerzmittel in der ersten Zeit nach der Operation, aber Schmerzen hast du deswegen trotzdem.


    Ich will dir keine Angst machen und würde dir empfehlen dir noch eine Meinung von einem zweiten Orthopäden zu holen. Und nun guck ich noch nach den beiden Kliniken, die Anna mal empfohlen hat. In der WWK wurde ich operiert. Und auch den Bericht von Mauzmauz (such ich dir auch) solltest du dir mal durch"lesen".


    Alles Gute! :)^

    Den Link bzw. den Beitrag von Anna find ich gerade nicht, aber ich schreib ihr mal, sie soll dir schreiben. ;-)


    . . .


    Und jetzt noch: viele liebe Grüße an alle @:) und einen schönen ersten Advent mit viiiiel Plätzchen und Weihnachtstee :)D! ;-D


    War am Donnerstag das erste mal zur Osteopathie-Behandlung. Wenn ich gewusst hätte, dass zur "Einleitung" der Behandlung auch Akupunktur gehört... >:( *grrr* naja. Aber ich hatte den Eindruck, dass zumindest in der LWS für zwei Stunden die Schmerzen weg waren. Zur BWS sagte er selbst, dass man da wahrscheinlich länger dran arbeiten müsse, da sich das auch schon so lange hinzieht. :-/ Zu meinen Nerven- und Rückenschmerzen sagte er, dass es wohl nicht von der BS kommt. Ist eigentlich gut, aber: woher kommt es dann?! ???


    Ich überlege mir, ob ich mal zu einem Schmerz"doktor" gehe. ??? :-/ Keine Ahnung. Das doofe ist ja: ich weiß nicht, ob die Schmerzen vom Körper aus gehen oder ob sie durch die Psyche verursacht sind. :-|