Bandscheibenprolaps - Orthopäde will nach MRT noch Röntgen,Sinn?

    hallo,


    bei mir wurde zum zweiten mal ein bandscheibenvorfall diagnostiziert, halswirbelsäule.


    ich bin durch umzug zu einem neuen orthopäden gegangen, dieser überwies mich zum mrt. halt mit der bestätigten diagnose.


    nun habe ich einen neuen termin beim orthopäden erhalten, für die weitere klärung. laut der arzthelferin bekomme ich nun einen termin bei ihm, wo nochmal geröngt werden soll, dieses bei ihm in der praxis.


    meine frage ist es jetzt wo ist der sinn hierbei? das mrt stellt doch alles dar? hart,- und weichteile.


    will er nur geld machen in dem er nochmal röngt?


    ich hatte eigentlich ein gutes gefühl bei ihm und will mir das auch nicht nehmen lassen, auch will ich nicht dumm dastehen, wenn es doch sinn macht. aber eigentlich kann aich auch gerne auf das röntgen verzichten, wenn es nicht unbedingt sein muss.


    was meint ihr? kann wer helfen?


    danke.

  • 4 Antworten

    Den Sinn eines nochmaligen Röntgens erschließt sich mir auch nicht. Ich würde mir da meinen Arzt freundlich um eine Erklärung bitten und eventuell den Hausarzt meines Vertrauens befragen. Bei meinem Bandscheibenprolaps vor xx Jahren wurde nach der Tomagrafie auch nicht nochmals geröntgt.


    Und: Gute Besserung!

    Vielleicht will er unter Belastung röntgen. Im MRT liegt man ja "nur rum" und alles ist entsprechend entspannd und entlastet. Beim Röntgen (z.B. im stehen) steht die Bandscheibe unter Belastung und ändert dadurch ihre Form.

    Wollte dasselbe schreiben wie AufderArbeit: Wenn es kein Upright-MRT war (also im Sitzen/Stehen), dann zeigt das MRT nicht die reale Situation auf aufrechter Körperhaltung. Ein ergänzendes Röntgenbild ist somit nicht verkehrt.


    Warum schneidest Du das Geldthema an? Privat versichert oder einfach grundsätzliche Skepsis?


    Apropos grundsätzlich:


    Frag' den Arzt doch direkt selber. Freundlich und ohne mitschwingende Unterstellungen à la Geldmacherei. Aber deutlich.


    Und Geldmacherei ist im orthopädischen Bereich eher mit anderen Maßnamen zu erwarten. Ärzte sind ich der Röngtgenbelastung durchaus bewusst.

    Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die eigene Röntgenanlage gerne ausgenutzt wird, Verantwortung hin oder her. DAS stelle ich auch manchmal fest, obwohl ich meinen Orthopäden sehr schätze.


    Zur grundsätzlichen Sinnhaftigkeit in dem Fall kann ich mangels Erfahrung mit diesem Krankheitsbild leider nichts beitragen. ;-D


    Gute Besserung aber! @:)