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    War von euch auch jemand stationär wegen BandscheibenVorfall?

    Ich war im Februar stationär wegen dem BSV dort. 10 Tage.

    Zitat

    Ich soll stationär in derNeurochirurgie aufgenommen werden, auch damit erstmal vernünftige Diagnostik erfolgt.

    Ich finde den Vorschlag gar nicht so verkehrt. ;-)

    Ja, gegen eine vernünftige Behandlung habe ich ja auch nichts. Bloß keine Hau-ruck-OP.


    Du warst 10Tage? Oje. . Es sind Ferien, meine Kinder haben sich darauf gefreut, was mit mir zu unternehmen. .


    Was wurde denn bei dir im KH gemacht, chevylady? durftest du auch mal aufstehen und zur Toilette gegen? Ich hab keine Lust auf eiserne BettRuhe und Schieber :-(


    Ich hoffe ja, dass sowas wie Physiotherapie und KrankenGymnastik gemacht wird. .

    Wenn du für dich denkst es geht ohne, dann lass es. Solange keine Lähmung und kein Ausfall besteht ist keine Eile. Ich bin im Februar reingegangen nachdem ich mich seit Juni damit herumgequält habe. Ich hatte im KH verschiedene Arten von Spritzen, Infiltrationen, Krankengymnastik, Massage, Fango etc. Nachdem man dann festgestellt hat welche Infiltrationen geholfen haben hat man mir eine Verödung (Denervierung) vorgeschlagen. Die habe ich dann noch gemacht und bin danach entlassen worden. Natürlich durfte ich die ganze Zeit aufstehen, mich frei bewegen etc. Ist ja kein Gefängnis ;-)


    Da ich aber wie gesagt schon jetzt alles konservative durch habe – gehe ich Mitte August ins KH zur BSV-OP. Ich will mich nicht mehr mit Schmerzen herumquälen. Ich habe es satt und konservativ ist so ziemlich alles ausgeschöpft was geht.

    Mein Vater war ja auch kürzlich zum MRT im KH, weil er so Probleme mit dem rechten Bein hatte.


    Raus kam, daß er einen BSV hat und eine Vorwölbung. Auf der Therapieempfehlung der Radiologie stand "Infiltrationen oder OP".


    Damit ist er zu seinem Hausarzt und der ist gleich drauf angesprungen, weil es ja einfach für alle ist. Er hat keine Budgetprobleme mit Krankengymnastik (zickt da immer total rum) und das KH bekommt ne gute Auslastung.


    Ich denke, daß niemand in dich rein schauen kann, wie schlimm deine Schmerzen sind. Aber es sollte eine ordentliche Diagnose erfolgen und wie Melli schon sagt, da gibt es noch so viele Möglichkeiten der Behandlung, eh man sich auf eine OP einlässt.


    Klar ist dann die Schmerzfreiheit erst mal schneller erreicht, aber eine Endlösung ist es auch nicht.

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    MelliMaus, hast du auch BandscheibenProbleme?

    Unter anderem auch, ja


    Taubheit ist aber auch keine OP Indikation, sondern eben nu Lähmungen. Und ohne MRT auch keine OP Pläne ...! Außerdem sollte der dich lieber mal zum Neurologen zur Messung der Nerven schicken, dann sieht man auch ob da wie was bedrängt ist ...

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    durftest du auch mal aufstehen und zur Toilette gegen?

    Warum soll man nicht aufstehen dürfen, du liegst bei einer Schmerztherapie ja nicht 10 Tage im Bett rum sondern wirst viel machen müssen ...


    Im übrigen ist Bettruhe bei Rückenschmerzen absolut veraltet. Heute tendiert man eher zu mäßiger und kontinuierlicher Bewegung.

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    Klar ist dann die Schmerzfreiheit erst mal schneller erreicht, aber eine Endlösung ist es auch nicht.

    Vor allem kann das bei falscher Indikationsstellung schnell in die Hose gehen .... erst mal sollte man eine gescheite Schmerztherapie machen ...

    Es werden eh die Empfindungen des Menschen behandelt und nicht die Bilder. Das Schmerzempfinden bei den Menschen ist eben total unterschiedlich. :)z


    Und da gebe ich den anderen Recht: du hast bisher ja noch nichts unternommen – zumal du ja auch noch keine Diagnose hast. Von daher erst alles ausschöpfen. Und – bei mir in der Reha waren viele wie ich ohne OP bei BSV. Bei 50 % der Leute hat die Reha absoluten Erfolg gehabt und diese waren Schmerzfrei.

    Zitat

    Klar ist dann die Schmerzfreiheit erst mal schneller erreicht, aber eine Endlösung ist es auch nicht.

    Immerhin sind noch die meisten nach einer OP schmerzfrei. Es ist ja nun mal nicht so, das OPs immer schlecht sind.

    Danke nochmals für eure Antworten. Das schätze ich so an diesem Forum- den Austausch mit anderen Betroffenen. @:)


    Gut ich fahre morgen zur Klinik und werde genau abklären, was man sich dort vorstellt vom BehandlungsAblauf. Da ja morgen Freitag ist, fürchte ich fast, dass nicht gleich ein MRT gemacht wird ; ich war schon in dieser Klinik und weiß daher, dass manche Untersuchungen ihre Zeit brauchen..


    Habe nämlich nicht vor, ohne MRT bzw genaue Diagnose das ganze WE dort zu verbringen.

    Ich denke nicht das du morgen dein MRT bekommen wirst. Eher nächste Woche und vorher macht es auch nicht viel Sinn sich ins KH zu legen, es wird ohne Diagnose auch nicht anderes passieren als dir Schmerzmittel in Tablettenform und Infusion zu geben ...

    Ich denke nicht das du morgen dein MRT bekommen wirst. Eher nächste Woche und vorher macht es auch nicht viel Sinn sich ins KH zu legen, es wird ohne Diagnose auch nicht anderes passieren als dir Schmerzmittel in Tablettenform und Infusion zu geben ...

    Hallo zusammen :-)


    Ich war nun bis heute in der Klinik. MRT wurde gleich noch am Freitag gemacht.


    Ich habe einen BandscheibenmassenVorfall LW 4/5 rechts mit Radikulopathie.


    Die Ärzte sprachen alle von OP, malten mir mehr oder weniger schlimme Folgen aus wie Querschnittlähmung, Inkontinenz usw. Nur ein Arzt meinte, man könne ja zumindest mal konservative Behandlung versuchen.


    Ich bekam Infusionen und Medis, mir geht es jetzt besser. Kann auch wieder besser laufen und hab wieder mehr Gefühl im rechten Fuß.


    Morgen sollte ich operiert werden.

    *:) na wenigstens mal eine Diagnose.

    Zitat

    Ich bekam Infusionen und Medis, mir geht es jetzt besser. Kann auch wieder besser laufen und hab wieder mehr Gefühl im rechten Fuß.

    Das aber war deine erste Infusion – oder

    Bist du sicher das du da direkt schon eine OP möchtest – oder hat man dich überrumpelt ???

    EHallo Chevylady *:)


    Schön von dir zu lesen. Ja also die Infusionen bekam ich bis Sonntag. Danach Tabletten.


    Heute war nun Chefarzt-Visite, und als ich dem ChefArzt sagte, dass ich morgen (also Dienstag) nicht gleich in den OP will, sondern eine zweite Meinung wünsche, ist der gute Mann fast ausgerastet.


    Was ich mir einbilde, ich habe keine Ahnung. Er dagegen hat seit 30Jahren Ahnung. Wenn er sagt, OP muss sein, dann ist das so. Punkt.


    Dann hat er sich weggedreht und mich keines Blickes mehr gewürdigt.


    Ich hab mich dann quasi selbst entlassen, hatte nur noch Kontakt mit den Schwestern, einen Arzt bekam ich nicht mehr zu Gesicht.


    Bin immer noch perplex, hab sowas noch nie erlebt, und ich hatte schon sechs Operationen in anderen Kliniken, wo ich immer zuvor problemlos zweit- und DrittMeinungen einholen konnte :|N

    :-o was ist das denn für eine Art :-X Da wäre ich auch nicht länger geblieben. Willst du denn dennoch die OP dort machen lassen ??? Weil du ja geschrieben hast: morgen ist meine OP.


    Es ist immer wichtig eine 2. oder 3. Meinung einzuholen. Das Problem ist eben ja auch, dass oft viel zu schnell operiert wird.


    Ich bin jetzt seit 1 Jahr damit beschäftigt. Im September erfolgt dann MRT und die Diagnose BSV L5/S1. Ich habe alles versucht. Spritzen, Infusionen etc. Dann ja die ambulante Reha. Am Freitag war ich erneut im MRT, weil der mich wenn operierende Arzt noch ein aktuelles haben möchte. Mein BSV hat sich seit der Reha etwas zurückgezogen. Jetzt habe ich heute die Unterlagen dem Arzt im KH zukommen lassen und warte auf einen Rückruf. :)z

    Um ehrlich zu sein wirst du vermutlich keine OP brauchen wenn es nach so kurzer Zeit schon besser ist. Vermutlich wird in ei paar Wochen alles weg sein ...


    Lass dir eine Überweisung zum Schmerztherapeuten geben, der kann dir dann PRTs verschreiben oder du suchst dir einen Arzt der das unterm C-Bogen selber macht (bzw. auch eine Technik ohen Bildgebung beherrscht).


    Ich denke nicht das man bei dir überhaupt zur Zeit an eine OP denken muss, nicht wenn sich nach zwei Tagen und nur mit Infusionen und Tabletten schon die Beschwerden bessern ;-)


    Gute Besserung @:)

    die Krankenkassen bieten seit kurzem eine "zweite Meinung an" wurde erst vor wenigen tagen im fernsehen darüber berichtet.


    diese zweite Meinung kostet den kassen einiges, keine Ahnung wie diese neue Sache heißt, wende dich an deine krankenkasse.


    es ist kein normaler arztgang, also die krankenkasse sucht einen Fachmann für dein Problem und der begutachtet dich oder so, es ist eine Sache die SPEZIELL für op Kandidaten eingeführt wurde, der sagt dann seine fachmännische Meinung dazu ob aus seiner sicht eine op wirklich erforderlich ist, selbstverständlich ist der Fachmann auch Arzt usw.


    ganz neu sozusagen.


    du mußt dafür nichts zahlen.