Befund MRT

    Hallo Zusammen,


    erst einmal zu meinen Beschwerden:


    Seit ca 12 Wochen anhalten schmerzen im äußeren drittel der Kniekehle, nachdem mir ein ca. 40 kg schwerer Hund im vollen Lauf in das rechte Bein gerannt ist (aufgrund dessen, dass er zu meinen 4 kg Hund wollte, habe ich mich ihm in den Weg gestellt, um ihn [immerhin] erfogreich zu stopen).


    Schmerzen bestehen fast durch gehen, beim längeren sitzen, beim strecken, beugen, Treppen laufen.


    Laufen selbst geht so halbwegs, ich entlaste es aber soweit es möglich ist.


    Nachdem ich anfangs von einer Prellung ausgegangen bin und ca 5-6 Wochen abgewartet habe und selber Salbenverbände (artrex schmerzgel) angelegt hatte, war ich doch zum Arzt.


    1. Arzt (ich zitiere ihn Wortwörtlich!) "Ich vermute nicht, dass das Knie kaputt ist",


    zwei Tage später wurden die schmerzen unerträglich und ich bin ins Krankenhaus gegangen.


    dort hieß es "keine neue Verletzungen".


    Mit dem Bericht bin ich dann zum Hausarzt gegangen, welcher mir nicht groß weiter helfen konnte und mich an einen Chirurgen überwies.


    Dort hieß der erste Befund "Bizepssehnenzerrung" ich bekam eine Corisonspritze und sollte wieder kommen, wenn es in 1,5-2 Wochen nicht besser ist.


    Da es nicht besser wurde ging ich noch einmal hin und es wurde dann das MRT veranlasst wo folgendes bei raus kam:


    Befund:


    Leichtgradig verschmälerter femorotibialer Gelenkspalt mit reduziertem Knorpelüberzug der Femurcondylen, des Tibiaplateaus und der Retropatellarfläche. Wiberg III-Deformität der Patella mit leichtgradiger peripatellärer Synovitis und geringem Kniegelenkserguss.


    Partialruptur der Sehne des M. popliteus (ca. 15% der Faderanteile) sowie Enthesiopathie und sansatznah betonte Tendinitis der Sehne des M. biceps femoris und des LCL ohne Einriss.


    Intaktes HKB, VKB, MCL, LCL, Quadriceps- und Patellasehne.


    Oblique zur Basis und in der Pars intermedia ziehender, intrameniskialer IM.Hinterhorneinriss.


    Homogen strukturierter AM, der AM ohne Einriss.


    Beurteilung:


    1. Gon- und Femoropatellararthrose (Grad II) mit leichtgradiger peripatellärer Synovitis und geringem Kniegelenkserguss bei Wiber III-Deformität der Patella, kein Nachweis einer Fraktur, osteochondraler Läsionen oder freier intraartikulärer Gelenkkörper.


    2. Intraligamentäre Parialruptur der Popliteussehne (ca. 15% der Faseranteile).


    Distorsion des menicoligamentären Aufhangungsapparates des Am-Hinterhines. Enthesiopathie sowie ansatznah betonte Tendinitis der Sehne des M. biceps femoris des LCL ohne Einriss.


    3. Oblique zur Basis und in die Pars intermedia ziehender, intrameniskialer IM-Hinterhorneinriss.


    Homogen strukturierter Am, der AM ohne Einriss.


    Puh... viel zum abtippen.


    So, wo möchte ich hinaus?


    Mein Arzt hätte bei "nur" einem Meniskusriss eine ambulante OP durch geführt, da nun aber eine etwas größere Baustelle besteht hat er mich direkt ins Krankenhaus überwiesen (ich sollte am besten auch noch diese Woche dorthin!), für nächste Woche konnte ich dann ein Gesprächstermin vereinbaren, da die sich gerne für die Patienten zeitnehmen wollen und alle bisherigen Befunde sich anschauen wollen.


    Auf was sollte ich mich da einstellen?


    Mein Arzt faselte was von Arthroskopie (ok, bei einem Meniskusriss) und dann noch irgendwas von einer "richtung" der Kniescheibe, dies müsse aber der Arzt im KH entscheiden ob da was möglich ist? ":/


    Ich bin derzeit einfach nur verunsichert, was die Diagnose angeht.


    Vielen Dank im Voraus.


    Fals ich was vergessen haben sollte, fragt mich, vielleicht kann ich da dann noch ne Antwort drauf geben :-)

  • 17 Antworten

    Größere Baustelle?


    Die Schmerzen kommen wahrscheinlich von der "betonten Tendinitis" der Bizepssehne. Wurde sogar ohne MRT erkannt. Die Partialruptur kann auch Schmerzen. Beides sollte auf konservativem Wege ausheilen.


    Den Meniskuseinriss müsste man evtl. operativ fixieren. Meistens keine große Sache.


    "Gon- und Femoropatellararthrose (Grad II)" hat wohl nichts mit dem Unfall zu tun, sondern eher mit dem Alter, operativ ist da meist auch nicht viel zu machen.

    Danke für die schnelle Antwort.


    Ja, er war sich nicht sicher wegen der Wiberg III-Deformität der Patella ob man da operativ nicht auch was machen könnte.


    Sonst hätte er es sehr gerne Ambulant gemacht, er fand es sogar "schade", dass er mich ins Krankenhaus überwiesen hat.

    Nope, da hast du natürlich recht. Mit 26 sollte das noch nicht sein, da hatte der Arzt mit der Überweisung sicherlich recht. Allerdings sollte auch im Krankenhaus ein Spezialist an sowas ran.


    Hattest du noch nie Knieprobleme davor? Wie schauts mit Sport aus?


    Bei einer Wiberg III Deformität kann man an sich mehr einer guten Muskulatur auch viel kompensieren!

    Meine Arthrose begann schon unter 20, das Alter ist leider nicht immer entscheidend. ;-)


    Die Frage ist aber wirklich, was durch den Unfall verursacht wurde und was einfach auch vorher schon war und da offenbar ja auch keine Knieprobleme ausgelöst hat?


    Die Bizepssehne ist aber im Arm, die kann im Knie nicht gezerrt gewesen sein. :)z


    Und klar hätte der Arzt gerne selber ambulant operiert, aber es ist sicher besser, Du lässt Dich in einer Fachklinik gut beraten. Und holst Dir dann ggf. eine Zweitmeinung ein.

    Ich hatte vor einigen Jahren schon mal knie Probleme, ich meine damals wurde schon die Deformation festgestellt, bin mir aber absolut nicht sicher, es war jedenfalls das gleiche knie gewesen.


    Damals hatte ich dann muskelaufbau betrieben um das Knie zu unterstützen (es half auch und war dann bis zum Unfall auch wieder ohne Beschwerden).


    Sport mache ich so nichts aktiv.


    Vor den aktuellen schmerzen, war ich jedoch täglich meine min. 10 km spazieren (wochentags auf 2x 5 km, am Wochenende auf einer Tour und da auch mal gerne bis zu 20 km am stück) und ab und zu bin ich die strecke auch mit dem Rad gefahren (ich habe hunde aus der leistungszucht, derzeit habe ich die strecke auf ca 5 km täglich gekürzt um das Knie etwas zu schonen, weniger geht nicht, da die hunde und ich sonst ramdösig und nervtötend werden :-D).


    In dem Krankenhaus wo ich das Gespräch kommende Woche habe, sollen kniespezialisten vorhanden sein.


    Durch Zufall habe ich gestern auch erfahren, dass die Oma von einem Kollegen dort auch am Knie operiert wurde und sehr begeistert war (es ist für mich so ungewöhnlich, da die Oma aus einer größeren Nachbarstadt kommt, wo sie eine uniklink mit einem wirklich guten Ruf haben), zudem hat mich mein Chirurg direkt dorthin überwiesen.


    Bezüglich der bizepssehne/Muskel möchte ich mich nicht fest legen, kann auch sein, dass mein Arzt bizepsmuskel gesagt hatte und ich fälschlicherweise in der Aufregung sehne verstanden habe.

    Ich wollte auch nicht klugscheißen, da ich mir die Bizepssehne im Arm abgerissen habe vor 5 Jahren ist mein Blick nur dran hängengeblieben... ;-)


    Das ist schon gut, wenn Spezialisten drauf gucken und dann beurteilen können, was Sinn macht, was gemacht werden kann oder auch sollte.


    Radfahren ist schon mal gut, normales Laufen sicher auch nicht völlig problematisch. Joggen wäre ungut.


    Gute Besserung! @:)

    Danke Schmidti70 :)


    Ich wollte mal berichten, wie es derzeit bei mir ausschaut.


    Ich hatte heute den Termin im Krankenhaus, wo sich die Ärztin den Befund und die MRT Bilder ansah, zudem beugte und streckte sie mein Knie.


    Die Diagnose fand sie schon "ordentlich" wobei, sie weiß jedoch nicht wie ich es geschafft habe mir die Partialruptur der Sehne des M. popliteus bei meinem Unfall zugezogen habe, da diese Sehne normal bei Überstreckung eher reißt (wobei ich auch ehrlich gesagt nicht sagen kann, ob während des Zusammenpralls mit dem Hund mein Bein gestreckt oder angewinkelt war).


    Das was sie auf den MRT Bildern beurteilen konnte war jedenfalls, dass sie den Meniskusschaden auch sieht, bei der Sehne war sie sich nicht sicher (genauso die anderen Befunden vom Radiologen), da die MRT Bilder wohl ein graus wären, viel zu schlecht und viel zu klein).


    Den Meniskus wollte sie (aufgrund meines Alters) gerne "flicken", die Sehne muss, wie 4ndre4s schon meinte, von "selbst" heilen und auch sie denkt, dass der Meniskus die geringsten Schmerzen derzeit verursacht und eine OP die Schmerzen nicht (viel) lindern wird (da sie, wie gesagt, davon ausgeht, dass die Schmerzen eher von der angerissenen Sehne kommt).


    Die OP ist nun für den 30.11.2016 terminiert.


    Ein klein wenig bin ich nun aber auch verunsichert und habe ich vergessen zu fragen.


    Und zwar, ist es üblich, dass man so lange auf einen OP Termin warten muss? (Ich wurde bisher erst einmal operiert, dies war aber eine Not OP da der Blinddarm kurz vor der "selbstvernichtung" stand ;-D ).


    Und dann noch was zu der Sehne.


    Muss ich irgendwas beachten?


    Darf/Sollte ich bestimmte Dinge nicht machen?


    Ist es auch hier normal, dass ich keine Schiene oder Tape zum ruhigstellen bekomme oder ist der Riss mit den vermuteten 15 % nicht nennenswert und muss wirklich so ganz ohne Hilfe ausheilen?


    Vielen Dank im Voraus für die Hilfe/beantwortung der Fragen :)


    Viele Grüße,


    Jenny

    Ich habe mir die Bizepssehne abgerissen, als ich mit dem Stuhl an den Tisch rutschen wollte und mit den Hinterbeinen an der Teppichbrücke hängengeblieben bin und mich dann gegen den Widerstand irgendwie gesetzt habe...Da gab es einen irren Schmerz im Arm. :-X


    Manchmal passieren Unfälle, die man hinterher gar nicht so nachvollziehen und rekonstruieren kann, wie es denn wirklich zustande gekommen ist. ;-)


    6 Wochen Wartezeit auf einen OP Termin sind nicht unbedingt die Regel, aber durchaus im Rahmen des Normalen. Ich habe meine letzten OP-Termine von meiner Seite aus mit Vorlauf geplant, aber ich weiß, dass mein Arzt da auch eher ausgebucht ist und solche Zeiten normal sind. Und wenn die Klinik sehr spezialisiert und nachgefragt ist, kann das leider zu solchen Wartezeiten kommen. Noch dazu, wenn es kein Notfall ist.


    Der Meniskus ist als Puffer schon wichtig, mir wurde ja ein Teil schon mit knapp 16 entfernt, damals war auch noch keine Rede vom Nähen oder künstlichem Ersatz (ist 30 Jahre her :=o ) und sicher auch einer der Gründe, warum ich jetzt mit Mitte Vierzig schon ein künstliches Knie habe.


    Vermutlich wird mit der Sehne nicht viel passieren, sonst hätte sie da sicher was gesagt. Gibt es noch einen Bericht an Deinen behandelnden Orthopäden? Dann kannst Du da ja auch noch mal nachfragen...

    Huhu :)


    So wollte mich mal wieder melden.


    Die op ist nun 6 Tage her.


    Mir geht es relativ gut.


    Nun das erstaunliche an meiner sache ist, dass der Arzt bei der op völlig überrascht von meinem inneren gewesen war.


    Der meniskus ist voll intakt, auch alles andere (ok bei der sehne weiß ich es nun nicht), soll intakt gewesen sein, die Ärztin bei der Visite meinte "es wirkt so, als hätte man ihre Bilder vertauscht, als wären das nicht ihre gewesen".


    Der Befund bei der arthroskopie war dann eine schleimbeutelvermehrung und einen im Durchmesser etwa 1 cm knorpelabbruch.


    Zudem würde wohl meine kniescheibe sich deutlich verspätet zentrieren.


    Die Vermehrung wurde bei der op zudem hat mir der Operateur in den Bericht geschrieben, das er eine Kapselverlängerung mir nahe legt.


    Joar, das ist schon alles ganz schön merkwürdig.


    Bezüglich der kapselverlängerung werde ich mich morgen bei meinem behandelnden Chirurgen beraten lassen.


    Klar, noch wird es aufgrund der erst 6 Tage zurück liegenden op zu früh sein, aber ich mag da gerne etwas informierter sein :)


    Da waren aber noch ein paar Sachen, die im Bericht standen, nun habe ich den leider nicht direkt zur Hand, das könnte ich aber (fals Interesse besteht) morgen nachtragen :)


    Schöne Nacht noch allen :)

    Für die, die es interessieren hier einmal der Befund aus dem KH :)


    "Diagnose:


    Rechtes Kniegelenk


    Ausschluss einer Innenmeniskushinterhornläsion


    Drittgradiger umschriebener Knorbelaufbruch lateral Patellafacette


    Knorpelerweichung laterales Tibiaplateau


    Plica medipatellaris Typ C, Plica infrapatellaris


    Peripatellare Synovialitis


    Therapie:


    Arthroskopie, arthroskopische Operation


    Resektion/Extraktion der Plica


    Reropatellare Knorpelglättung


    Peripatellare Teilsynovektomie


    Oben genannte Patienin berichte zur Vorgeschichte, das therapieresistente Kniegelenksbeschwerden bestünden, nachdem ihr ein Hund gegen die Außenseite des Kniegelenks gesprungen sei. Aufgrund der Beschwerden war eine kernspintomographische Untersuchung vorgenommen worden, hier wurde eine Innenmeniskushinterhornläsion beschrieben.


    Im weiteren wurde von der Patientin berichtet, das sie vor Jahren schon wegen Kniegelenksbeschwerden in Behandlung gewesen sei. Man habe eine Kniescheibenveränderung diagnostiziert im Sinne eines Patella Typ Wiberg III. Die damaligen Beschwerden seien unter konservativer Therapie völlig rückläufig gewesen.


    Bei der jetzt durchgeführten arthroskopischen Operation konnte eine Innenmeniskusläsion ausgeschlossen werden. Sowohl von der Ober- auch auch von der Unterfläche zeigten sich keine Rissbildungen, keine Hypomobilität, keine pathologische Knickbildung. Auch der Knorpel der medialen Femurkondyle und des Tibiplateaus zeigten sich regelrecht.


    Im lateralen Kompartiment wies der Tibiplateau eine deutliche Knorpelerweichung mit oberflächlicher Aufrauung im nicht vom Meniskus bedeckten Anteil auf. Der Meniskus selber war in allen Segmenten intakt. Der Knorpel der Femurkondylen zeigte sich regelrecht.


    Retropatellar sah man an der lateralen Facette, im Übergangsbereich vom Mittleren zum kaudalen Drittel einen ca 1 cm durchmessenden drittgradigen Knorpelaufbruch. Korrespondierend zu diesem Areal war der Knorpel im Gleitlager kranial etwas aufgeraut. Bei der Funktionsprüfung zeigte sich eien relativ späte Zentrierung der Kniescheibe. Hier besteht der Verdacht, dass die Korpelschäden auf ein leichtes lateales Patellahyperkompressionssyndrom zurückzuführen sind.


    Nebenbefundelich fand sich eine Plica mediopatellaris Typ C, eine Plica infrapatellaris und eine peripatellare Synovialitis.


    Kreuzbänder und Kollateralbänder waren fest.


    Therapeutisch erfolgten die oben genannten Maßnahmen.


    Als weiteres Therapiekonzept empfehlen wir symptomatische Behandlung. Die Hautfäden bitten wir 12-14 Tage postoperativ zu entfernen. Zur normalen Gehbelastung kann die Patientin nach 3-5 Tagen, je nach Klinik wieder übergehen. Bis zur vollständigen Belatung empfiehlt sich die Fortsetzung der Thromboseprophylaxe mit einem Heparinpräparat unter Kontrolle der Thrombozythenzahlen und der Gerinnungsparameter.


    Aufgrund der lokalisierten retropatellaren Knorpelschäden an der lateralen Facette bei Verdacht auf leichtes Hyperkompressionssyndrom wäre eine laterale Kapselverlängerung in Erwägung zu ziehen."


    So, nun habe ich aber noch die ein oder andere Frage, vielleicht kann mir hier wer weiter helfen :)


    Was ist das "Plica mediopatellaris Typ C".


    Und weiß jemand, wie es zu einer "Peripatellare Synovialitis" kommen konnte?


    Kann es an der Fehlbelastung durch die Kniescheibe gekommen sein oder hat man einfach die Vermerhung, da sich der Schleimbeutel nicht richtig zurück gebildet hat und hat erst jetzt Probleme verursacht?


    Und zur lateralen Kapselverlängerung.


    Ich habe mich dazu hier schon im Forum etwas belesen und da wird oft geschrieben, dass es keine so große Erfolgschancen gibt?


    Mein Arzt jedoch meinte, dass die Erfolgschancen sehr hoch seien? (von Ihm geschätzt bei 90% ).


    Wäre eine konservative Behandlung nicht erneut ein Versuch wert oder sollte ich das aufgrund des bestehenden Knorpelschadens Lateral doch besser operieren lassen?


    Wenn ich es operieren lassen sollte (aus welchen Gründen auch immer), wann sollte ich die OP durchführen lassen?


    Sehr Zeitnah oder wäre ggf auch in einem halben bis 3/4 Jahr noch Zeit? (bei mir steht ein Arbeitgeberwechsel an und daher denke ich drüber nach, wann der bessere Zeitpunkt wäre, noch vor dem Wechsel oder nach der Probezeit?).


    So und was zum aktuellen Stand :)


    Belasten kann ich das Knie schon sehr gut, ich konnte 4 Tage nach der OP die Gehhilfen weg lassen, was mir jedoch noch starke Schmerzen bereitet, ist das Treppen runter laufen (nicht wie die meisten annehmen, wenn ich das operierte Knie bzw Fuß auf die nächste Stufe setze, sondern wenn ich das gesunde Bein auf die nächste Stufe setze und das operierte Knie dadurch nach hinten anwinkeln muss), sowie wenn ich das Knie allgemein nach hinten beugen muss.


    Treppen rauf (und das beugen in der Position, also nach vorne) ist für mich nicht schmerzhaft, lediglich ein unangenehmes Druckgefühl habe ich da an der Außenseite beim durchdrücken.


    Zudem kann ich das Knie noch nicht soweit durch drücken wie das nicht operierte.


    Am angenhemsten ist es, wenn ich unter dem Knie ein Kissen lege und es so weder voll durch gestreckt noch stark angewinkelt ist.


    Laut meinen behandelnden Chirurgen hatte ich von Beginn an keinen Erguss im Knie gehabt (nur einen oberflächlichen nahe des Schnitts habe ich einen Erguss), letzte Woche Dienstag war das Knie laut Arzt bereits wieder zu 120° winkelbar, ich empfand es aber auch hier noch leicht schmerzaft.


    Die Physio war der Meinung, dass es sogar noch etwas weiter möglich wäre (aber auch hier, schmerzte es).


    Ich bin gespannt, wie der weitere Verlauf sein wird, die OP ist noch nicht einmal 2 Wochen her, ich denke, ich bin wie so oft, einfach zu ungeduldig :=o


    Viele Grüße, Jenny