Beinlängenkorrektur durch Dorn-Therapie: Erfahrungen?

    Hallo zusammen,


    ich hatte vor ein paar Wochen bereits hier einen Treat. Dabei ging es um meine Beinlängendifferenz von 2,8 cm und das Problem mit den Einlagen bzw. SChuherhöhung.


    Nun war ich vor ein paar Tagen beim Osteopath. Dieser meinte, dass man die Beinlängendifferenz durch die Dorn-Therapie beheben kann. Zuerst schaute er meine Wirbelsäule an, dann nahm er mein kürzeres Bein und machte ein paar Griffe. Dann stand ich auf und meine Beine waren fast gleich lang. Was für ein wahnsinns Gefühl.


    Der Osteopath zeigte mir eine Übung und meine Beine sind bisher immer noch fast gleich lang. Ich denke der Unterschied beträgt nur noch 1 cm.


    Am "verlängerten" Bein habe ich auch Schmerzen bekommen. Ist das normal?


    Kennt sich jemand mit dieser Dorn-Therapie aus??? Kann das zu irgendwelchen Langzeitschäden führen?


    Ist es normal, dass nach dieser Korrektur Schmerzen hat?


    Vielleicht hat jemand damit Erfahrung gemacht. Würde mich freuen, wenn ihr mir antwortet.


    Ich bin ein bisschen verunsichert. Ob das auch alles so passt.

  • 20 Antworten

    Fehlstellungen können sicherlich zu einer Beinlängendifferenz führen. Andererseits können Längendifferenzen auch zu Fehlhaltungen führen.


    WAS ist der Grund für die Differenz? Tatsächlich unterschiedlich lange Beinknochen? Dann wird daran NIEMAND durch welche Manipulation auch immer etwas ändern können. Wenn auf einer Seite ein Knochen kürzer ist als auf der anderen, ist DAS die Ursache. Nur kann auch die Dorn-Methode keine Knochen länger zaubern.


    Ich wäre also verdammt skeptisch.


    Ich habe aufgr. eines Streckdefizits im Bein eine Längendifferenz, die ich aus Eitelkeit nicht ausgleichen lasse (zumal ich hart an der Streckung arbeite und es gute und schlechte Tage gibt, d.h. die Differenz variiert). Diese Differenz führt zu Folgeschäden: Becken steht gedreht-gekippt und ich habe als Folge Rückenprobleme, die weitere Folgen haben. Wenn mein Physio mit mir arbeitet, fühlt es sich gut an – weil die Folgeprobleme (Haltungsschäden, veränderte Statik) positiv beeinflusst werden. Aber das war's dann auch.


    Ich weiß aber, dass vor der OP, die das Streckdefizit zur Folge hatte, meine Beine gleich lang waren (wurde ausgiebig vermessen).


    Mir wollte auch ein Alternativ-Mensch aufschwatzen, dass man nur an meinem Rücken & Becken was machen müsste, und ich dann keine Längendifferenz mehr hätte. Was Schwachsinn ist, da Rücken & Becken definitiv nicht Auslöser, sondern Folge des Problems sind.

    Hallo Klaus,


    kennst du dich mit so einer "Korrektur" nach Dorn aus?


    Ich habe halt irgendwie Angst, dass mein Hüftgelenk jetzt falsch drin ist und das jetzt falsch belastet wird. Sollte ich mir in dem Fall also bezg. der Schmerzen keine Sorgen machen?

    Hallo Sunflower,


    warum ich diese Differenz genau habe, kann ich auch nicht sagen.


    Jedenfalls hat das irgendwas mit der Hüfte zu tun.


    Trägst du eine Schuherhöhung oder Einlagen, um die Differenz auszugleichen?

    Zitat

    dann nahm er mein kürzeres Bein und machte ein paar Griffe

    ":/


    man behandelt bei Dorn das längere Bein, da man davon ausgeht, dass es subluxiert ist, oder sagen wir mal, dass der Hüftkopf nicht korrekt in der Gelenkpfanne sitzt. Durch die Behandlung soll das wieder ausgeglichen(er) sein und damit auch die Längendifferenz der Beine.


    Das funktioniert natürlich nicht, wenn knochenmäßig ein Bein länger ist.

    Zitat

    Ich habe halt irgendwie Angst, dass mein Hüftgelenk jetzt falsch drin

    wenn Dorn korrekt angewendet wird, kann es nichts kaputt machen. "Drinner als drin" kann ein Gelenk nicht sein.


    Die Schmerzen kommen wohl von der ungewohnten veränderten Statik.


    Sollst du eine Hausaufgabenübung machen? Beschreib sie mal, wenn.

    Hallo Jessiee, hast schon dich hier schon mal informiert. Meine Tochter hat durch einen Unfall auch eine Beindifferenz, hat auch was mit der Hüfte zu tun.


    Hast du schon mal von einer 3-D Wirbelsäulenvermessung gehört?


    Zahlt allerdings die Krankenkasse leider nicht.


    lg :-)

    ich sollte eine Übung mit dem Handtuch machen. Ein Handtuch rollen und unter das kürzere Bein klemmen und dann das bein drüber drücken.


    Wie man behandelt das längere Bein??? Bei mir behandelte man das kürzere Bein... oh Mann... nicht dass man mich jetzt komplett falsch behandelt hat ???

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.

    Ich wollte mich mal wieder melden wie es mit der DornTheraipei weiterging:


    Ich war zwischenzeitlich bei einem anderen Dorn-Therapeut. Welcher mir genau zeigen konnte, wie ich die Beinlängenkorrektur bzw. Hüftkorrektur machen kann.


    Und es stimmt, wirklich die Korrektur wird am kürzeren Bein durchgeführt nicht am längeren.


    Ich muss sagen, nach dieser Therapie und meinen täglichen Übungen, habe ich den Ausglich. D.h. meine beiden Beine sind gleich lang.


    Vor der Therapie hatte ich über 2,5 cm.

    habe oft dorn-therapie oder osteopathie wegen meinem beckenschiefstand machen lassen. mein becken war so schief, daß ich kaum noch gehen konnte.


    ich hatte auch einen längenunterschied von ca. 2,5 cm. wenn man wieder richtig eingerenkt ist, müssen sich muskeln, organe, die ganze statik erst an den neuen zustand gewöhnen, was zeit braucht. es ist aber oft so, daß ständig von zeit zu zeit erneut eingerenkt werden muß, weil immer mal eine beckenschaufel (durch z.b. auch eine unachtame bewegung) wieder aus der ordnung kommt und man auch wieder schief ist bzw. auch wieder beschwerden haben kann. grundsätzlich denke ich, daß zu lasche bänder/stützfunktion die ursache dafür ist, hypermobilität, so daß der zustand meist nicht dauerhaft zu halten ist. ich habe das seit 2003 und lebe irgendwie damit.


    man sagte mir, daß das ewige einrenken nach dorn o.a. die bänder noch mehr ausleiert mit der zeit. daher ist auch das auf dauer keine wirkliche lösung. was gut ist, ist beckenbodentraining, um die bänder im becken mehr zu straffen oder halt muskelaufbau/bindegewebeaufbau.


    mir bringt das "zurechtrücken" auch immer erleichterung, ich spüre sofort, wenn eine beckenschaufel schief ist, z.b. auch daran: wenn man auf dem rücken liegt und ein fuß sich mehr seitwärts neigt als der andere....


    darauf achten: sich im alltag richtig verhalten, wenn man zu blockaden im isg neigt = mit geschlossenen beinen ins auto einsteigen, wenig mit gespreizten beinen tun. eine falsche bewegung und knacks ist wieder alles schief.


    ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen


    liebe grüsse


    :p>

    keine ahnung, wie sich das mit den langzeitfolgen verhält – ich hab anderen mit dorn aber schonmal rücken/beine gerichtet und die beinübung auch selber schon gemacht. da es damals beim dornkurs allerdings schon hieß, daß das teils brachiale drücken nicht so gut ist wie beträchtlich sanfteres schieben, denke ich aber, daß die handtuchübung nicht nur besser besser ist als einlagen, sondern auch schonender als drücken mit den händen oder gegen das bein von außen.


    verkehrte haltung im alltag vermeiden sollte nach dem richten aber immer noch die beste maßnahme sein :-)