Bescheinigung für Osteophatie

    Hallo,


    ich weiß nicht ob ich hier richtig bin aber ich versuche es mal.


    da ich eine ärztliche Bescheinigung benötige für die Osteopathie, bin ich zum Hausarzt gegangen und hatte dort darum gebeten, dieser wiederum hat mir nun eine Überweisung zum Orthophäden gegeben und meinte, dass ich evtl. dort eine bekomme.


    Nun meine Frage, kann ich eine Bescheinigung einfach so verlangen oder tun sich die meisten Ärzte damit schwer? ich komme aus Berlin und es gibt natürlich unheimlich viele Ortophäden aber evtl. kennt jemand einen Arzt, der die Osteopathie befürwortet und mir weiterhelfen kann.


    Ich bin Kassenpatientin und meine Krankenkasse erstattet ein Teil der Behandlung, daher die Bitte.


    Danke schonmal im voraus. :)

  • 14 Antworten

    Ich komme auch aus Berlin und mein Hausarzt hat mir das ohne mit der Wimper zu zucken ausgestellt.


    Ich wollte meinen behandelnden Orthopäden nicht fragen, weil in der Praxis auch ein Arzt für Osteopathie arbeitet und ich mich nicht rechtfertigen wollte, warum ich woanders hingehe... ;-)


    Grundsätzlich halte ich meinen Orthopäden aber für offen, was solche Behandlungen angeht. Die Frage ist natürlich, ob der Orthopäde im speziellen Fall die Notwendigkeit dafür sieht oder lieber selbst behandeln möchte...

    Ich hatte auch vor einigen Monaten eine mehrwöchige osteopathische Behandlung und hatte mich vorab ausführlich informiert.


    Mittlerweile geben viele gesetzliche Krankenkasse einen Zuschuss für Osteopathie.


    Mein Arzt (in dem Falle Zahnarzt wg. Kiefergelenksbeschwerden) stellte mir ein einfach Privatrezept aus für Osteopathie.


    Damit bin ich zu einer Physio-/Osteopathie-Praxis meiner Wahl, hab die Termine ausgemacht und wahrgenommen. Zwischendrin immer wieder das Honorar privat bezahlt und mir die Quittung geben lassen.


    (Wichtig ist bei der Praxis-Suche, dass der Behandler die geforderte Schulung mit Zertifikat absolviert hat. Die meisten Praxen die eine Website haben informieren aber ohnehin, ob diese vorliegt und Kassenzuschuss möglich ist.)


    Nachdem die Behandlung abgeschlossen war, hab ich einen einfachen Brief an die Leistungsabteilung meiner Krankenkasse geschickt, zusammen mit den Rechnungen und den Quittungen und Angabe meiner Bankverbindung.


    Und kurze Zeit später bekam ich den Kostenübernahme-Bescheid und das Geld war auf meinem Konto. :-) (waren doch knapp 300 €, alleine der Zuschuss.)


    Das ist eigentlich alles recht unkompliziert :)^

    @ JoviLante

    Also ich sehe, da ist einiges Schiefgelaufen, wenn man zum Osteopathen will und zum Orthopäden geschickt wird, ist, wie zum Reifenwechseln, wenn der Motor überholt werden muss.


    Bescheinigung: Übergehe den Arzt, direkt zum Ostheo.


    Je nachdem in welcher Krankenkasse Du bist informiere Dich, wie Osteopathie gezahlt wird, ggf auch alternativ Heilpraktiker, denn die sind häufig auch mit einer Osteopathieausbildung/ arbeiten Osteopathisch und nehmen den Heilpraktiker zum abrechnen. - je nachdem wie deine Krankenkasse das hat, die Abrechnung erstellen lassen.


    Vielleicht hat deine Krankenkasse auch eine Liste mit Heilpraktikern/Osteopathen oder welche die kombinbiert (am besten) sind.


    Zahlung: Meist muss man da einen Eigenanteil von ca 10.- zahlen, der Rest die Krankenkasse, und das (Übernahmehöhe ermitteln) reicht für oft bis zu 4-5 x im Jahr. -Reicht dann meist bei einem guten für eine ordentlliche Behandlung.


    Also nix mit Privat oder sonder, nur richtig informieren.


    Tipp zur Auswahl: Ein guter Osteopath hat eine Ausbildungsdauer von mindestens 2,5 Jahren gehabt, kürzere dürfen sich aber auch so nennen!

    Ich kann mich gar nicht erinnern, dass da eine Begründung auf dem Rezept gestanden hätte ":/ Mit meinem Sohn war ich auch bei diesem Osteopathen und auf seiner Verordnung stand ziemlich sicher keine Begründung. Den Schrieb hab ich noch irgendwo eingescannt... Und bei meinem Sohn hat auch der Kinderarzt die Verordnung erstellt - musste auch kein Orthopäde sein. Bei meinem Orthopäden musste ich den Arzt nicht mal sehen, um die Verordnung zu bekommen. Das hat die Dame am Empfang vorn einfach geschwind ausgedruckt.


    Ich musste bei meinem Osteopathen übrigens auch jede Sitzung erstmal bar bezahlen (75€). Nach 6 Sitzungen hat er mir eine Quittung erstellt und ich hab die zusammen mit der Verordnung einfach zur KK geschickt. Die haben mir dann 360€ erstattet.

    Das ist u.U. Auch von der Kasse abhängig und normalerweise auf der Homepage nachzulesen, was die Erstattungsvoraussetzungen sind.


    Das war bei meiner BKK ein Privatrezept mit Begründung und die Wahl des anerkannten Ostheopaten. Dazu eben die maximalen Erstattungsbeträge... 80% der Behandlungskosten und noch irgendein Höchstbetrag...


    Ich musste nichts Bar bezahlen, habe die Rechnung bekommen nach den Sitzungen.

    Vielen Dank erstmal für die reichlichen Antworten. :)


    So wie es sich heraus stellt, handhabt das jeder Arzt wohl anders.


    Bis jetzt habe ich noch nicht persönlich bei meiner BKK nachgefragt aber was ich noch tun werde, ob die Bescheinigung wirklich nötig ist und ich nicht direkt zum Osteopathen gehen kann.

    Wer immer ein Kontingent hat - Zahnärzte.


    Die dürfen so was ausstellen. Wegen Schmerzen im Kiefer, beim Kauen, wegen Kopfschmerzen, bla bla ba. Und doch, bei mir stand immer eine Diagnose drauf, weswegen. Dys.... sonstwas.


    Mit solch einem Rezept, meist auf 10 Behandlungen belaufend, gehe ich immer zu meinem Osteopathen.


    Da die Zahnärztin immer noch Wärmebehandlungen und dies und das draufschreibt, was ich eigentlich gar nicht benötige, aber abrechnungstechnisch viel hermacht, bekomme ich von meinem Behandler eine komplette Runde (1 STunde) Osteopathie gemacht. Quasi zum Nulltarif (bin von Zuzahlungen eh befreit....)


    10 x Osteopathie - damit kann man schon echt was anfangen.