devil_w

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    Wurde euch auch eine Eigenblutvorsorge empfohlen?

    Ist eigentlich Standard, dieses Angebot und wenn die Zeit bis zum OP-Termin ausreicht, würde ich das Angebot auch in Anspruch nehmen.

    Danke, also an der Zeit bis zum OP-Termin liegt es nicht............ein Monat ist schon verstrichen...........jetzt sind es nur mehr 13 Monate Wartezeit.


    Bin bereits vorgemerkt, ca 4 Wochen vor der OP beginnt diese Prozedur auf 4 Etappen.


    Diese elend lange Zeitspange habe ich vermutlich selbst verschuldet, hoffentlich krieche ich bis dahin nicht auf allen Vieren in das Krankenhaus. ;-)


    Noch komme ich ohne Schmerzmittel aus, aber Bergwanderungen oder dergleichen geht nicht mehr.


    Habe mich zusätzlich zu Rapid Recovery und meinem eigenen Orthopäden für die OP entschieden. So ganz im Vertrauen meinte er, wenn ich mich auf privater Basis entscheiden könnte, ging es schneller........Kostenvoranschlag € 8 000,--.


    Normalerweise deklassiert sich ein Arzt bei mir mit diesem Ansinnen, aber diesmal habe ich es überhört. %-|


    Aber er dürfte mir mein Entsetzen angesehen haben, im Nachsatz meinte er noch, das ist natürlich nicht für ihn, sondern für das Orthopädische Krankenhaus. ;-D


    Ich bin keine einfache Patientin, da ich immer nachfrage, alles begründet sein muss, die Pharmafirmen als meine "Feinde" bezeichne und nicht gewillt bin eine Mafia zu unterstützen.

    1 Jahr Wartezeit???? :-o


    Das ist ja heftig..... ":/


    Nachfragen ist doch ok, ich habe nie das Gefühl, dass mein Orthopäde genervt ist, wenn ich den Fragezettel dabei habe.... ;-D


    Ich möchte das such für mich selbst: informiert sein und dann auch voll hinter meiner Entscheidung stehen....mit allen Konsequenzen.... :)z

    1 Jahr warten is ja der Horror. Willst du dich nicht mal nach Alternativen umhören??? Also hier in der Gegend geht es schneller.


    Devil: hmm, vielleicht sollte ich nochmal anfangen zu renovieren. Dann eben mal unsere Bude. Ich war das letzte Jahr echt erstaunt wie gut die Schulter das mitgemacht hat. Mal eben ne 70qm Wohnung alleine zu streichen war net ohne.


    Die Bewegung in der Schulter is ja da. Auch wenn laut MRT die Infraspinatus am Humeruskopf abgerissen ist und das Ende net mehr verfolgbar ist. Die Supraspinatus hat Risse an 2 Stellen usw. Die Docs sind immer verwundert das die Bewegung ich sag mal zu 97% da is. Ne kleine Einschränkung is da aber da isses eher der Schmerz der mich stoppt. Die Ärzte sagen das solange die Bewegung so is sie nicht operieren würden da der Erfolg nicht gesichert sei. Nur is das dumme im Mom das die Bewegung da ist aber ich blöde Schmerzen habe die selbst durch meine starken Medis net in den Griff zu bekommen sind. War gestern beim MRT der li. Schulter aber hab noch kein Ergebnis. Lasse es dich wissen.


    Schmidti: *:) *:) *:)

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    Hallo Sunflower,


    ich verstehe dich sehr gut. Mir geht es ähnlich, auch wenn es mich noch "besser" geht.


    Ich soll Mitte Oktober eine TEP bekommen und ich habe auch Angst.


    Vorgeschichte: vor 18 Jahren Arbeitsunfall, Kreuzband gerissen, Unfallarzt und Orthopäde haben es nicht bemerkt. Bin 3 Jahre ohne Kreuzband gelaufen, hab mir die Mesisci geschrottet.


    Nach 3 Jahren Gelektoilette und Kreuzbandersatz (also 1999), seither weitere 2 Kniespiegelungen wegen eingeklemmtem Meniskus. Knorpelschäden 4. Grades, seit der letzten OP hab ich ein X-Bein entwickelt.


    Jetzt hab ich die Indikation für eine Vollprothese weil vermutlich das Kreuzband wieder ab ist.


    Ich hab einen sitzenden Job (User-Helpdesk in der IT), da bin ich relativ schmerzfrei aber es geht kein Sport, nicht Wandern, nicht lange Einkaufen.


    Manchmal denke ich, ach das ist doch noch lange nicht schlimm genug aber es wird ja nicht besser und meine körperliche Konstitution ohne Sport nicht besser.


    Ich denke ich zieh das durch.


    Reha werde ich ambulant machen da ich ja meinen Mann hier habe der mir die Einkäufe und die Wäsche (Waschmaschine im Keller) abnehmen kann.


    Aber wenn ich ihn nicht hätte und nicht bei ihm und unseren Katzen sein wollte, würde ich in eine stationäre Reha gehen.


    Du solltest das in Angriff nehmen wenn du zu Jahresbeginn einen neuen Job antreten willst.


    Die Genesung kann bis zu einem halben Jahr dauern. Also wird es schon knapp.


    Ich bin übgigens Mitte 50 also ein bissle älter als du aber für eine TEP immer noch jung aber als ich in der Ambulanz des Krankenhauses war gab es keine Diskussion. Die machen dort bevorzugt Schlittenprotesen aber das reicht bei mir wegen des Kreuzbandes nicht mehr.


    Ich wünsch dir alles Gute. Vielleicht können wir uns ja noch etwas austauschen


    LG


    :)^

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    Mal wieder ein kurzes Update:


    Bin jetzt (fast) 9 Monate nach der TEP. Es gibt fortlaufende kleine Veränderungen, die man lange nicht spürt, bis einem bei irgendeiner Handlung bewusst wird "hey, das geht ja".


    Gut ist, dass das Knie belastbar geworden ist, das Gelenk nicht schmerzt. Es erträgt jetzt problemlos wochenlange Renovierungsarbeiten (Möbel aufbauen, Wände & Decken streichen,...). Bei größeren Wetterumschwüngen habe ich oft so ein Druckgefühl im Knochen, schwer zu beschreiben.


    Die Beugung stagniert weiterhin bei ca. 100°, was mir ein wenig zu wenig ist. Radfahren ist grenzwertig, das wollte ich eigentlich schon problemloser können. Mache jetzt allerdings seit fast 4 Monaten auch keine Physio mehr (umzugsbedingt noch keinen Arzt und auch keine vernünftige Physio-Praxis gefunden).


    Schmerzen sind z.T. noch da, kommen aber aus der Gelenkkapsel. Meine 10° Streckdefiizt von vor der OP sind praktisch weg. Da das Defizit aber fast 10 Jahre bestanden hat, zieht die Kapsel im hinteren Bereich z.T. ziemlich. Ich sehe es positiv, weil die Fehlstellung ja auch nicht so toll war.


    Fazit:


    Ich würde es wieder machen, bzgl. der Schmerztherapie der ersten Tage aber auf PDA bestehen und wirklich massivst auf der Motorschiene trainieren, damit viel Beugung erreicht wird.


    Unzufrieden bin ich mit der relativ geringen Beugung, wo ich manchmal (weil ich nicht dran denke) ziemlich reinrassel (harter Anschlag). Keine Ahnung, ob das so bleibt, man da noch was machen kann,... Auf weitere Operation habe ich eigentlich keine Lust, aber das Radfahren fehlt mir dann doch. War halt so mein kleines Ziel, was neben schmerzfreiem Alter wieder klappen sollte.

    Hallo Sunflower !


    Ob ich dir deine Angst nehmen kann weiß ich nicht - ich kann dir aber ein paar Erfahrungen mitteilen, die vielleicht etwas ermutigend sein könnten.


    Bin 57, und hatte im letzten Jahr zwei Knie-Tep OP (4/2014 links und 11/2014 rechts). Beide OP habe ich in Hamburg in der Helios-Endoklinik machen lassen. Der Klinikaufenthalt war jeweils 6 - 7 Tage und im Anschluss jeweil direkt eine ambulante Reha von 3 Wochen. Der Genesungsverlauf war bisher nahezu identisch. Laufen an Unterarmgehstützen direkt am nächsten Tag der OP - Laufen ohne UAGS nach ca 2 Wochen. Autofahren (ohne Automatik) nach ca 3 Wochen - d.h. die letzte Woche Reha brauchte ich beide male nicht mehr den Hol-und Bringdienst der Malteser. Fahrradfahren nach ca. 3 - 4 Wochen. Wetterbedingt war das mit dem Fahrradfahren nach der 2. OP nicht so toll.


    Wenn du zu Hause viele Treppen hast, ist eine ambulante Reha wohl nicht so empfehlenswert. Bei mir ging das problemlos, da ich ebenerdig wohne.


    Nennenswerte Komplikationen gab es bei mir bisher nicht. Nach der ersten OP hatte ich noch mehrere Monate ein deutliches Knacken im Knie, was aber schmerzfrei war. Das ist jetzt nahezu komplett weg. Seltsamerweise war dieses beim rechten Knie (also die OP vom Nov.2014) gar nicht feststellbar. Beide Beine hatten in Folge der Arthrose eine deutliche O-Beinstellung - rechts extrem. Nach den OP sind nun beide Beine wieder gerade. Schmerzmittel habe ich jeweils wie folgt bekommen: ca. 3-4 Tage Opiate, dann bis in die Reha hinein 3 X Ibu 600 täglich - langsam ausschleichend. Da das rechte Knie bei Belastung noch nicht komplett schmerzfrei ist nehme ich gelegentlich noch eine Ibu 600.


    Alles in allem bin ich froh, dass ich das letztes Jahr habe machen lassen. Konnte zum Schluß keine 200 Meter mehr laufen und hatte ständig Schmerzen. In die erste OP bin ich auch mit ziemlichen Ängsten reingegangen - auf die 2. hab ich mich dann richtig gefreut. Also Kopf hoch - das wird schon. Sei vorsichtig mit Keimen - das ist wohl die größte Gefahr !


    LG sternenfels

    @ sternenfels:

    Meine TEP ist mittlerweile fast 1 Jahr alt. Der Geburtstag naht. ;-)


    Habe es nicht bereut, bin knietechnisch einerseits schmerzfrei (Treppensteigen etc.); andererseits dehnt sich meine vernarbte Gelenkkapsel zunehmend auf (nach fast 10 Jahren Streckdefizit), und das ziept doch recht konstant.


    Meine Beugung hat sich nicht mehr verbessert, Radfahren geht nur an besseren Tagen. Das frustriert, aber so ist es halt. Kann nicht klagen und es ist schon verblüffend, a) wie lange der Reha-Prozess dauert und b) welche Veränderungen auch nach knapp einem Jahr noch eintreten.

    @ rar:

    Hab' Deinen Beitrag überlesen... Wie geht's Dir?

    Bin jetzt schon ein wenig neidisch auf alle, bei denen es so läuft. Bei mir ist dies leider nicht der Fall. Momentan komme ich, aber nur passiv und mit viel üben, auf 90 Grad. Im normalen Leben leider nur auf 80 Grad. Das Knie ist weiterhin heiß und auch etwas dick. Schmerzen ohne Ende. Alles in allem also alles andere als zufriedenstellend.


    Nur ist nochmals eine Arthrolyse geplant. WObei ich schon Angst habe, dass es danach noch schlechter wird. Alles Mist. Kann nur hoffe und alles was in meiner Macht steht, versuchen