Nachtrag:


    Gestern habe ich den OP Bericht und die Röntgenbilder vom Krankenhaus telefonisch angefordert.


    Heute hatte ich schon alles in Händen.


    OP Bericht sehr, sehr ausführlich, tatsächlich jeder Handgriff, alle Namen der assistierenden Ärzte u.s.w.


    Patientenbrief bekommt jeder automatisch, OP Bericht nur nach Anforderung.


    Ja, ja ich will und muss immer alles wissen. :-)

    Das klingt wirklich gut! Hat es schon geschneit bei Euch? Wie sieht es bei Dir mit der Belastung aus, darfst Du schon im Wesentlichen voll belasten?


    100 Grad Beugung ist auch schon ziemlich gut zu dem Zeitpunkt...denke ich.


    Die OP Berichte lasse ich mir auch immer geben. So hatte ich wenigstens jetzt auch noch was Schriftliches für meinen Orthopäden wegen der Infektion, die ich vor fast 30 Jahren in dem Knie hatte. Damals musste man um seine OP Berichte aber noch kämpfen... ;-) Aber so habe ich auch meine komplette Krankengeschichte in meinen Unterlagen. Ich will das auch alles wissen...

    Hallo Ihr Beiden *:)


    Ich habe mal eine Frage. Mein Knie macht in letzter Zeit ziemliche Beschwerden. Es schmerzt, wenn ich das Bein z.B. anwinkel oder beim laufen. Mein Orthopäde hat mich ins MRT geschickt. Das war mal ein Bericht vor 2 Jahren, da hatte ich lediglich ein Knischen was mich genervt hat. http://www.med1.de/Forum/Orthopaedie/636688/ jedoch keine großartigen Schmerzen. Jetzt der MRT Bericht besagt das die Knorpelschäden auf Grad I seien. Die Degeneration am Innenmeniskus ist immer noch. Und die Zyste ist geblieben. Können sich Knorpelschäden tatsächlich von alleine zurückbilden? Und was macht man bei Schmerzen die aber scheinbar keine große Bedeutung haben?

    @ Chevylady

    Nein, Knorpelschäden bilden sich nicht zurück, zumindest nicht, wenn man sich den Meinungen der Schulmedizin anschließt. Vielleicht stimmte der alte Bericht nicht? Oder die Einschätzung des neuen Berichtes ist nicht richtig? Mein Doc meinte mal zu mir, MRT Berichte bilden auch nicht immer das tatsächliche Bild ab, können durchaus mal positiver und auch mal schlechter ausfallen.


    Machen kann man ja eigentlich nur was, wenn behandelbare Schäden vorliegen. Bei einem Knorpelschaden macht man ja nicht viel bzw. das, was in Deinem alten Beitrag so steht. Da muss man dann eben gucken, wie stark die Beschwerden sind und ob das einen Eingriff rechtfertigt. Der belastet ja auch das Gelenk.


    Was sagt denn der Arzt, der das MRT angeordnet hat oder hast Du da noch nicht gesprochen?

    @ Schmidti70

    Mit dem Arzt habe ich noch nicht gesprochen. Da habe ich erst am Donnerstag Termin. Das Problem ist halt auch, jetzt schmerzt mein Knie im Gegensatz zu vor 3 Jahren. Daher verstehe ich das nicht so ganz. Damals Grad III und jetzt I. Na - ich hoffe mein Arzt schaut sich die Bilder an. Er hat zumindest gesagt ich soll auch die alten mitbringen. Das mache ich auch und lasse den Bericht von damals erst einmal in der Tasche.


    Es kann natürlich auch sein, dass mein Knie mehr schmerzt, weil mein Rücken immer schlimmer wird. Rücken links, Knie rechts. Das ist eben das Ungleichgewicht. :-/

    Was ich an dem alten Bericht komisch finde: einerseits Chondropathia Patella III, aber keine Arthrose? Das widerspricht sich ja schon... ":/ Und dass sich gerade hinter der Kniescheibe der Befund so verbessert haben soll?


    Aber klar: Du wirst Dich durch den Rücken sicher auch "ungleich" bewegen, das kann auch eine große Rolle spielen.


    Schmerzen gehen auf der anderen Seite auch nicht immer mit dem objektiv vorhandenen Befund in gleichem Maß einher. Ich hatte ja schon einen 2.-3-gradigen Schaden mit 20 im Knie. Trotzdem hatte ich dann nach etlichen OPs zwischen 16 und Anfang 20 fast 20 Jahre, in denen ich weitestgehend schmerzfrei war. In der Zeit war ich auch gar nicht mehr beim Orthopäden bis es mich dann leider wieder voll eingeholt hat.


    Warte mal ab, was der Doc dazu sagt. Ist es noch der Gleiche wie damals? Hat er bzw. hast Du die alten Befunde noch?

    Ganz ehrlich? Bzgl. Knorpelschäden ist ein MRT begrenzt aussagefähig. Ich hatte lt. MRT lange Zeit Schäden II./III. Grades, bei OP's dann aber Knorpelglatzen mit Knochenschaden.


    Bei mir fing das Problem mit 11/12 Jahren an; MRT gab's damals noch nicht wirklich. Mit Anfang 20 wurde es problematischer; die erste OP dann mit 30. Mit 42 das künstliche Gelenk. Die lezten 5 Jahre waren nicht mehr so toll, aber die OP habe ich letztlich v.a. wegen dem schlechten Knochenzustand machen lassen (es musste ja auch schon zementiert werden).

    @ Messaggio:

    Ja, wie es dann halt so aussieht... ;-) Ist bei Dir auch komplett zementiert worden?

    @ Sunflower:

    Die Erfahrung habe ich auch machen müssen, dass die Realität schlimmer war als das MRT Bild. War auch mein bisher einziges Knie-MRT, aber bei der Schulter war meine Erfahrung ähnlich schlecht (Sehnenriß auf dem MRT nicht erkennbar), daher empfinde ich ein MRT auch nur als Anhaltspunkt.

    Hör mir auf mit Schulter. Da sah man im Röntgen das Impingement und Kalk; im MRT die Entzündung im Schleimbeutel. Die entzündete und aufgefasterte/angerissene Sehne sah man nicht. Erst unter der OP. Mein Chirurg sagt auch nur noch "Anhaltspunkt". Rechtfertigt damit aber zum Glück keine "diagnostischen Arthroskopien".

    *:)


    Das ist der aktuelle http://www.directupload.net/file/d/4180/v6lmpxdd_pdf.htm

    Zitat

    Warte mal ab, was der Doc dazu sagt. Ist es noch der Gleiche wie damals? Hat er bzw. hast Du die alten Befunde noch?

    Es ist ein anderer Arzt, aber ich nehme die Bilder und den Bericht von vor 3 Jahren mit. Habe ich alles noch. ;-)

    @ Chevylady

    Klingt jetzt nicht so furchtbar dramatisch, aber entscheidend sind natürlich auch die Beschwerden. Ich denke aber nicht, dass da operativ was zu tun ist.


    Physio machst Du ja sicher wegen Deines Rückens? Vielleicht musst Du da auch an Fehlhaltungen etc. verstärkt arbeiten (soweit das überhaupt möglich ist, mit Rücken kenne ich mich zum Glück so gar nicht aus), aber könnte schon sein, dass das eine Problem das Andere nach sich zieht.


    Und wie auch Sunflower schon geschrieben hat (was sich ja mit meinen Erfahrungen deckt): ein MRT ist nicht immer die absolut sichere Diagnose. Entscheidend wären dann doch die Beschwerden, ob sie ein "Reingucken" ins Knie lohnt, ob vielleicht doch z.B. ein Meniskusschaden vorliegt, der im MRT so nicht beschrieben ist.

    Das finde ich eben auch, dass es nicht wirklich dramatisch klingt. Da fand ich das vor 3 Jahren schon erschreckender irgendwie ":/ Bin eben auch verwundert, das ich jetzt aber Schmerzen habe. Der Doc hat mich ja an den Schmerzstellen untersucht und meinte Meniskus. Wenn ich auf der Couch sitze, Bein angewinkelt, dass geht so gar nicht. Oder Nachts im Bett, wenn beide Beine aufeinander liegen. :|N Und eben oft zwischendurch wenn ich einfach nur laufe oder besonders die ersten Schritte. %:|


    Für den Rücken fange ich morgen erst wieder an. Hatte ja die Verödung. Leider raten mir die Ärzte hier eigentlich zur Versteifung von ISG und Wirbelsäule (also LWS). Das will ich aber noch nicht.

    Das klingt auch nicht gut, so eine Versteifung. Kann ich aber nichts zu sagen...Dann warte mal ab, was der Arzt am Donnerstag sagt, ob er meint, es könnte doch vielleicht mehr am Meniskus sein als auf dem MRT zu sehen.


    Mein Meniskusschaden ist 30 Jahre her, ich weiß nicht mehr wirklich, welche Beschwerden mir das damals verursacht hat.