• Bevorstehende Knie-TEP: Angst, Rehagestaltung

    Nach mehreren Anläufen und einer seit über 5 Jahren bestehenden Empfehlung habe ich nun für Ende Januar einen Termin, um mir ein künstliches Kniegelenk (Total-Endoprothese, kompletter Oberflächenersatz inkl. Patella-Rückseite) einsetzen zu lassen. Und: Ich hab' Angst ohne Ende. Vermutlich schiebe ich das Ganze schon zu lange (sehr konkret seit Juli) und…
  • 661 Antworten

    Ich habe nach der einen Schulter-OP auch im Hamburger Modell angefangen, das ist auf alle Fälle eine Option für mich. Ich arbeite außerdem in einem Großunternehmen, mein Chef zahlt damit auch nicht mein Gehalt. Der ist dann maximal genervt wegen eventueller Personalengpässe (die auch überschaubar sein werden). Zum Glück habe ich auch sehr verständnisvolle liebe Kollegen. Ich glaube, da geht es mir insgesamt deutlich besser als manch anderen Usern hier, wenn ich so manche Threads lese... :-/

    Ja, da hast DU Glück. Mich hat mein Knie in 6 Jahren drei Jobs gekostet... und eine Menge Stress mit sich gebracht. Bitter, wenn das Engagement in der anderen Zeit dann nichts wert ist. Umso erstaunter war ich, dass ich meinen jetzigen Job bekommen habe, obwohl ich noch sichtlich wackelig lief und ganz offen war, dass ich erst vor 3 Monaten die TEP bekommen habe. Seither war gesundheitlich nix mehr, aber ich glaube, das ist jetzt auch endlich anders. Zumindest wird geschätzt, was man tut. Zahlen-/Leistungsdruck ist da, aber nicht unmenschlich.


    Wobei es bie mir auch nie die Jobs an sich waren, sondern sehr unterschiedliche Chefs. Die Menschlichen vs. die Knallharten. :(v

    Sunflower, dessen bin ich mir auch sehr bewusst...Auch wenn es nicht wirklich mein Traumjob ist, habe ich da ein absolutes Sicherheitsnetz. Ich weiß sehr wohl, dass meine 3 Schulter OPs mit den wochenlangen Fehlzeiten mich in einem kleinen Unternehmen den Job hätte kosten können. Und wenn nicht offiziell aus Krankheitsgründen, dann eben wegen anderer Dinge. Man findet ja immer was, wenn man will, da mache ich mir keine Illusionen.


    Hast Du jetzt einen unbefristeten Job?

    Man gewöhnt sich dran. Irgendwie geht's ja immer weiter und meine Berufserfahrung wird ja auch immer vielfältiger. Aber ja, unter einigen Gesichtspunkten belastet es. Bin ja bspw. nicht kreditwürdig, so dass bspw. Wohneigentum nicht drin ist. Okay, hier bei den Preisen eh nicht möglich, aber zumindest theoretisch die Chance zu haben wäre nett.

    *:) Hallo Ihr *:)


    Ja ja. Die lieben Chefs. Bandscheiben Op - 15 Jahre in der Firma und weg war ich. Vieles ist so ungerecht.


    Und: mit 1 Krücke laufen. Meine Tante (78) hatte vor 2 Jahren eine Meniskus OP. Ist diese Zeit mit nur 1 Krücke gelaufen. Ich konnte reden wie ich wollte. Habe ja keine Ahnung. Habe gesagt entweder 2 Krücken oder keine. Jetzt hatte Sie das andere Knie kaputt. Hat ein neues Kniegelenk erhalten im Juli und läuft immer noch mit 2 Krücken weiterhin. :-/


    Ich trage tagsüber meine Bandage. Damit geht es meinem Knie wirklich gut. Sobald ich diese abnehme fängt es direkt wieder an weh zu tun. :-/

    Chevylady *:)

    Zitat

    Hat ein neues Kniegelenk erhalten im Juli und läuft immer noch mit 2 Krücken weiterhin.

    Mit Zustimmung ihres Orthopäden?


    Oft habe ich das Gefühl (tagsüber, jedoch nicht in der Früh) ich könnte beide schon weglassen.


    Aber die warnenden Rufe meiner Familie halten mich zurück.


    Kommenden Montag werden es 5 Wochen nach der OP.


    Am 14.12. habe ich wieder Nachkontrolle bei meinem Orthopäden.


    Empfinde es als großen Vorteil, wenn der operierende Orthopäde und mein Orthopäde eine Person ist.


    Allgemein heißt es 6 Wochen mit 2 Stützen zur Festigung des Knies.


    Kommt vielleicht auf das Verfahren bei der OP und dem Allgemeinzustand an.

    Abgesehen vom Knie sollen ja auch Muskulatur und Weichteile in dem Bereich heilen können und noch entlastet werden. Ich wäre da auch vorsichtig, zu schnell "übermütig" zu werden, weil ich glaube, eine Überlastung kann dann schneller kommen als Einem lieb ist.


    Von den 6 Wochen habe ich noch nichts gehört...aber auch nicht von den 12 Wochen, von denen Sunflower schrieb...Mein Arzt erzählte nur was von "langsam abgewöhnen" nach der Reha, das wäre dann ja nach ca. 5 Wochen, wobei ich nach dem "langsam" nicht nachgefragt habe. Hängt ja vielleicht auch noch vom Zustand des Knies ab.


    Und wenn ein Knie noch so lange nach OP schmerzt...was soll der Orthopäde da verbieten mit den Stützen? Ich würde mir dann aber wohl Sorgen machen, ob alles gut gelaufen ist mit der OP...

    @ Chevylady

    Ich bin seit 26 Jahren im großen Unternehmen und seit März auch gleichgestellt. Ich werde mir da keine Gedanken im Zusammenhang mit meiner OP machen müssen. Wenigstens was...Als wenn man sich drum reißen würde...Ich langweile mich jetzt schon bei dem Gedanken, wochenlang zu Hause rumzuhängen... %-|

    Heute habe ich die 6. Woche nach der OP vollendet!


    Morgen Orthopäden-Termin,


    Mittwoch Röntgen


    Freitag nochmals mit Röntgenbilder zum Orthopäden, um den Therapeuten in der Reha-Klinik


    zu schreiben, was sie zu machen haben und was sie lassen müssen.


    Ziemlich klare Ansage meines Arztes!


    Am 22. 12. beginnt die stationäre Reha für 22 Tage.


    Beim Gehen bin ich völlig schmerzfrei, seit ca 10 Tagen auch beim Schlafen, das steigert die Lebensqualität.


    In der Früh ist mein Bein dem 2. schon sehr ähnlich ;-) , bis zum Abend schwillt es doch noch ziemlich an.


    Stützstrumpf muss ich noch Tag und Nacht tragen, lass mich überraschen wie lange noch?


    Die Motorschiene habe ich wirklich konsequent 3 Stunden insgesamt gequält,


    Quarkumschläge und "Schweineschmalz-Einreibung → Tipp eines Therapeuten" habe ich ebenfalls nicht vernachlässigt.

    Das klingt ja super! :)^


    Ich habe jetzt noch gute 5 Wochen bis zur OP. Am Donnerstag habe ich das Vorgespräch. Ich hoffe, meine offenen Fragen werden dort alle geklärt. Dann kann ich auch hoffentlich schon für den Jahresanfang alle anderen Termine...Blut, EKG, Anästhesie machen....


    Und alles Andere lasse ich auf mich zukommen, jeder Heilungsverlauf ist ja auch anders.

    Zitat

    Am 22. 12. beginnt die stationäre Reha für 22 Tage

    Hast du mal nachgefragt ob die Feiertage von der Reha Zeot abgezogen werden? Dann machst du nämlich ein ordentliches Verlustgeschäft. Cleverer wäre gewesen im neuen Jahr zu starten, so geht durch die feiertage nämlich einiges an Therapietagen verloren ...

    Zitat

    Hast du mal nachgefragt ob die Feiertage von der Reha Zeot abgezogen werden

    Ja, Feiertage habe ich "Freigang" und werden nicht angerechnet, also kein Verlust an Therapietagen.


    Aber morgen lasse ich meinen Orthopäden entscheiden, was für mich besser ist.