Chronische Entzündung im unteren LWS Bereich

    Es gibt eine Krankheit die eine chronische Entzündung, bei mir im unteren Lendenwirbelbereich (L5/S1), als Krankheitsbild hat. Symptome sind zB Steifheit, starke Schmerzen in diesem benannten Bereich, mit ausstrahlen ins Bein.


    Habe zwischen L5 und S1 einen Bandscheibenvorfall, spreche jedoch auf die "normale" Therapie nicht an.


    Jetzt hat meine Ärztin (die bei mir auch die Akupunktur macht) gemeint es könnte auch die o.g. Krankheit sein, leider habe ich jedoch den Namen vergessen und es natürlich auch versäumt mir den Namen aufschreiben zu lassen.


    Nächste Woche wird ein Bluttest gemacht, anhand dieser Werte kann man diese Krankheit feststellen.


    Werde mal nachher um 8 Uhr dort anrufen und noch mal nachfragen, aber vielleicht habt ihr ja vorab schon nen Tipp.


    L.G. SchsiMobli

  • 12 Antworten

    Sakroileitis

    Hab jetzt zwar noch nicht da angerufen, aber habe schon mal mit einer Ärztin von meiner Krankenkassen "Hotline" telefoniert.


    Es könnte eine Sakroileitis sein, aber es kommen event. noch 2 andere jedoch ähnliche Erkrankungen in Frage.


    Man muss jetzt die Ergebnisse des Bluttests abwarten und dann die Behandlung umstellen.


    Wobei ich denke das es wirklich die Sakroileitis ist, das Muster passt 100%.


    Man hat mir bei meiner Krankenkasse auch die Behandlungsmöglichkeiten genaustens erörtert und sollte man hier auch keinen erfolg haben werden wir als nächstes ein ISK (Interdisziplinare Schmerzkonferenz) angehen, dass ist so ein Modellprojekt meiner Krankenkasse mit dem ich mich allerdings noch nicht befasst habe. Darüber mache ich mir dann Gedanken wenn es soweit ist und hoffe jetzt mal das vorher schon eine Lösung gefunden wird.


    Hast du auch Probleme mit der LWS?


    L.G.


    SchsiMobli

    Chronische Entzündung im unteren LWS Bereich

    Hi SchsiMobli,


    auch ich habe einen Bandscheibenvorfall in L5/S1.


    Weren es mal mit einer Kur/Reha versuchen wer weiß ob´s hilft.


    Meine Beschwerden sind so wie Du es beschrieben hast und die sind seit ca. 10 Jahren da, mal stärker mal schwächer und immer in verbindung mit einem Bandscheibenvorfall, habe es aber immer wieder mit KG/WasserKG Schlingentisch und ähnlichem für ca. 1 Jahr hinbekommen.Mal abwarten und :)D Tee trinken ob die Kur was bringt!


    Gruß Peter

    Chronische Entzündung der LWS

    Hi SchsiMobil,


    habe mal im Internet nachgeschaut.


    Morbus Bechterew


    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


    (Weitergeleitet von Spondylarthritis ankylopoetica)


    Der Morbus Bechterew (Synonyme: M. Bechterew, Bechterewsche Krankheit, Spondylitis ankylosans, ankylosierende Spondylitis, rheumatoide Spondylitis, Spondylarthritis ankylopoetica) ist eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und Versteifung von Gelenken. Sie betrifft vorwiegend die Wirbelsäule (besonders im Lenden- Brustbereich) und die Darm-Kreuzbeingelenke (Iliosakralgelenke), kann aber auch andere Gelenke betreffen. Im Verlauf des Morbus Bechterew kann es auch zu Entzündungen der Regenbogenhaut des Auges (Iritis) kommen, selten anderer Organe.


    Darstellung im Schnittbild, hier Kernspintomogramm


    MRT einer Spondylitis des linken Kreuzbein-DarmbeingelenksInhaltsverzeichnis [Verbergen]


    1 Bedeutung


    2 Diagnostik


    3 Therapie


    4 Entdecker


    5 Weblinks


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    Bedeutung


    Die Krankheit betrifft ca. 1 % der Bevölkerung. Früher wurde angenommen, dass Männer etwa dreimal häufiger an Morbus Bechterew erkranken würden als Frauen. Auf Grund verbesserter Diagnoseverfahren ist diese Feststellung heute nicht mehr haltbar. Bei Frauen wurde Morbus Bechterew oft nicht erkannt. Dieses lag nicht zuletzt daran, dass die Krankheit bei Frauen meist sehr viel milder verläuft. Milder in Bezug auf den Verlauf der Verknöcherung der Wirbelsäule, nicht aber in Bezug auf die durch die Krankheit verursachten Schmerzen.


    Der Verlauf ist schubförmig. Im Endstadium zeigt die Wirbelsäule meist eine Kyphose. Die Lebenserwartung ist nicht beeinträchtigt.


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    Diagnostik


    Mit der Erkrankung einhergehende Bewegungseinschränkungen können durch bestimmte einfache Untersuchungen genauer bestimmt werden (Schober-Maß, Ott-Maß, Kinn-Brustbein-Abstand, Hinterkopf-Wand-Abstand, Atemabhängige Änderung des Brustumfangs). Des Weiteren kommen bildgebende Verfahren zum Einsatz, am geeignetsten ist die Magnetresonanztomographie.


    Der Rheumafaktor ist beim M. Bechterew negativ. 90% der Betroffenen haben das HLAB27-Gen. Entzündungsparameter wie CRP und BSG zeigen eine momentane Aktivität der Entzündung an.


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    Therapie


    Da die eigentlichen Ursachen des M. Bechterew bisher nicht bekannt sind, kann eine Therapie nur darauf abzielen, die Symptome zu lindern. Dies sind einerseits die entzündungsbedingten Schmerzen, andererseits die Bewegungseinschränkungen, die sich aus der zunehmenden Versteifung der Gelenke ergeben.


    Beim M. Bechterew ist es sehr wichtig, sich regelmäßig zu bewegen, auch systematisch Krankengymnastik zu machen, um die Gelenke beweglich zu halten und eine Kyphose zu vermeiden. Das ist oft schmerzhaft, der Schmerz ist aber harmlos. Damit kann die Beweglichkeit des Körpers i.a. ausreichend erhalten werden.


    Gegen die Schmerzen werden häufig entzündungshemmende Medikamente (NSAR, notfalls Cortison) eingesetzt. Gute Erfolge erzielt man in vielen Fällen auch durch eine Behandlung mit dem Edelgas Radon, das in verschiedenen Kurorten (z. B. Bad Kreuznach, Bad Gastein im Gasteiner Heilstollen) natürlich vorkommt und in unterschiedlichen Formen zur Therapie dient. Da Radon radioaktiv ist, ist diese Therapieform nicht unumstritten. Der Nachweis, dass die therapeutisch aufgenommenen, äußerst geringen Dosen gesundheitsschädlich wirken können, wurde bisher jedoch nicht erbracht. Dagegen ist die entzündungshemmende Wirkung beim M. Bechterew gut belegt.


    Seit 2003 ist auch das Medikament Enbrel zugelassen. Es handelt sich dabei um einen TNFalpha Blocker (Tumor Nekrose Faktor). Mit diesem "sehr teuren" Präparat werden in 80% der Fälle sehr gute Ergebnisse erzielt.


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    Entdecker


    Als Pioniere der Spondylitis-ankylosans-Forschung gelten Wladimir Bechterew, Pierre Marie, André Leri und A. Strümpell.


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    Weblinks


    Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V.


    http://GesundheitPro.de - Bechterewsche Krankheit

    @honkie

    Hallo Leidensgefährte....


    Leider spreche ich auf die "normale" Therapie für Bandscheibenvorfall nicht an und so langsam werden die Schmerzen für mich unerträglich und die Lebensqualität leidet inzwischen schon stark darunter. Ich schleppe mich jetzt schon seit 1,5 Jahren mit mehr oder minder schlimmen Schmerzen durchs Leben, leider werden die Schmerzen in der letzten Zeit nur noch schlimmer und ich kann den Tag nur noch unter einnahme von Schmerzmittel bewältigen.


    Nächsten Mittwoch habe ich einen Termin zu Blutabnahme und am gleichen Tag werde ich auch eine Kur beantragen. Mal sehen vielleicht hilft eine Kur, wo man ja doch schon intensiver an sich arbeiten kann als zuhause.


    Welches Schmerzmittel hilft dir am besten?


    L.G.


    SchsiMobli

    @SchsiMobli

    Hi,


    mir hilft im Augenblick:-( Tramadolor, ist ein Morphiumhaltiges Schmerzmittel. Damit sind die Schmezen einigermaßen erträglich.


    Auch ich habe eine Kur beantragt, aber über das Krankenhaus da geht es schnellen innerhalb von einer Woche!


    Gruß

    @honkie

    War heute wieder bei der Akupunktur und hab meiner Ärztin gesagt das ich jetzt langsam so in den Bereich dessen komme, wo ich das ganze nicht mehr ertragen kann :°(


    Sie hat mir jetzt mal 6 Injektionen mit PARAVERTEBRAL im Bereich der LWS gegeben, die Spritze war nicht gerade sehr angenehm :-o aber wenn's hilft.


    Ich muss wohl noch aushalten bis nächste Woche, aber die Zeit bringe ich auch noch hinter mich.


    PARAVERTEBRAL ist laut Aussage meiner Ärztin ein leichtes homöopatisches Betäubungsmittel. Mal gespannt wie es sich entwickelt, momentan sind die Schmerzen erträglich.


    Wäre froh wenn ich bald wieder schmerzfrei reiten und Moped fahren kann, hab auf deiner HP gesehen das du auch fährst.


    L.G.


    SchsiMobli

    Die Injektion hat mir einen kompl schmerzfreien Freitag beschert :-) :-) :-)


    Leider waren die Schmerzen am Samstag wieder da, aber immrhin weiß ich jetzt das es was gibt was mir die Schmerzen halbwegs nehmen kann, ohne Chemie.


    Werde jetzt zuerst mal die Blutwerte abwarten und dann schauen wie man weiter verfahren muss.


    L.G.


    SchsiMobli

    @SchsiMobli

    Ja das habe ich mir schon gedacht, bei mir wars auch immer so, daß die Spritze mich max. 1,5 Tage schmerzfrei gemacht hat.


    Gehe jetzt am Dienstag auf Reha/Kur in die Rheumaklinik Bad Wurzach, bewilligung hat nicht mal 4 Tage gebraucht, weil sie vom Krankenhaus beantragt wurde. Na dann schauen wir halt mal ob´s was hilft mit dem Kuren, denn ich möchte dieses Jahr schon noch mit dem Moped ein paar Touren fahren.


    Gruß und gute besserung :)^

    @honkie

    Ich wünsche dir viel Erfolg in deiner Kur und das man dir helfen kann.


    Drück mir die Daumen für meine Kur das sie genehmigt wird, morgen gehe ich sie beantrage.


    Außerdem ist morgen der Bluttest dran, schaun wir mal.


    Die letzten beide Tage waren wieder ziemlich extrem was die Schmerzen angeht :-( :°(


    L.G.


    SchsiMobli