schwimmfroscherl

    ..generell ist nach einem derartigen Unfall ein MRT sicher von Vorteil, zumal man nur auf diesem Wege die Knorpelstrukturen direkt beurteilen kann.


    Ist die Instabilität nie mit einer Gradeinteilung beschrieben worden


    Was letztendlich mit einer Physiotherapie (Muskelaufbau) realistisch bzgl. der Patella erreicht werden kann, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Noch eine andere Frage: wann war der Unfall und aus welchem Grunde konntest Du 1 Jahr nicht laufen?? Selbst nach kombinierten Bandrupturen geht das meist dtl. schneller.

    genaueres von der instabilität weiß ich nicht. der unfall ist inzwischen 6 jahre her. laufen konnte ich zuerst gar nicht, dann nach ein paar monaten mit kniebandage, dann die jahre danach wurds immer besser, jetzt die letzten ca. 3 monate wars allerdings wieder schmerzhaft. mein hausarzt meint, das problem ist der schmale gelenksspalt. aber dann hätte ich ja drei probleme: den gelenkspalt der zu schmal ist, das seitenband und die abnützung hinter der patella. sorry, aber ich bin wirklich überfordert. danke dass dur dir zeit nimmst eine klärung für mich zu finden @:)

    schwimmfroscherl

    der schmale Gelenkspalt würde indirekt auf einen Knorpelschaden deuten...aber bitte: wir leben doch im 21. JH. Da ist diagnostisch doch mehr rauszuholen. Bist Du bei einem Orthopäden mit Schwerpunkt Knie gewesen????


    Das wäre sicher ratsam!


    Die sehr lange Schmerzperiodik nach dem Unfall könnte ihre Ursache u.U. ja auch in einem bis dato unentdeckten Zweitschaden haben. Seitenbänder tun schon weh, mehr als die Kreuzbänder, aber nach 3 Monaten ist auch das eigentlich Geschichte und vergessen.


    Es sei denn es bleibt eine persist. Instabilität, die dann ihrerseits wieder zu einer vorzeitigen Arthrose führen kann...


    also alles in allem viele Fragezeichen, die sicher nur ein Fachmann beantworten kann.


    LG

    danke wrist

    es gibt in meiner stadt einen orthopäden, der die kniegelenke am lkh einsetzt und eine private praxis hat. den such ich auf um mehr licht in die sache zu bekommen. hier werde ich jetzt den muskelaufbau und die gleichgewichtsübungen machen. ich als nichtfachfrau und so viele fragezeichen halte mich zurzeit an jedem strohhalm an, der hilfe verspricht. danke wrist, ich würd dich ja auf ein achterl oder einen kaffee einladen, da müsstest du dann aber schon nach graz kommen.


    lg:-)

    Zitat

    Wenn Du bei normalem Lauf einen retropatellären Knorpelschaden hast, dann kann man nicht so viel machen.. ausser belastende Sportarten vermeiden, z.B. kein Bergabgehen und auch Vorsicht mit der Beinpresse (nicht zuviel Gewicht und nicht in die volle Streckung gehen, sowie nicht über 60 Grad beugen...)

    Wieso nicht in die volle Streckung gehen, die Patella ist doch in der Streckung entlastet?

    bogan

    man hat mich immer angehalten, bei der Beinpresse die volle Streckung zu vermeiden, da dies fürs Kniegelenk nicht gut sei...das muss jetzt aber nicht an der Patella hängen, sondern evt. eher an den Menisken.

    bogan

    bei der beinpresse geht man nicht in die volle streckung, sondern behält eine leichte beugung des kniegelenkes bei. wenn du bei der beinpresse jedesmal das knie in die streckung durchschlagen läßt, kann dies auf dauer zu schäden oder beschwerden der hinteren knie- und kapselanteile kommen.


    wen jemand z.b. eine knieop, knietep, knorpelschaden ect... hat kann das schon schaden im knie verursachen.


    um dies zu vermeiden achtet man darauf eine leichte beugung beizubehalten.


    über 90° beugt man das knie an der beinpresse nicht, da hier die belastung auf die menisken zu groß ist. hat jemand ein meniskusproblem, erkrankung oder eine menisksuop kann dies ebenfalls schädlich sein.


    gruss

    Und wieder was gelernt :-) Dachte man soll nur nicht in die volle Streckung weil man dadurch keine durchgehende Belastung hat...


    Beugung hab ich eh maximal 70° bei der Beinpresse wegen retropatellarem Knorpelschaden.

    Hallo zusammen

    ich hätte mal eine Frage an meine "Leidensgenossen".


    Ich wurde vor gut 6 Wochen am Knie operiert - Außenmeniskus und Knorpelschäden - die Nachbehandlung läuft recht gut, mein FA meinte gestern er wäre "nicht unzufrieden". Habe auch noch ein drittes Rezept für KG bekommen.


    Nun zu meiner Frage: Der Doc hat mir eine Spritzenserie mit Hya-ject dringend empfohlen! Mal abgesehen von den Kosten (ca 50€/Spritze, und 3 - 5 Injektionen) hält das laut Prospekt nur 6 - 12 Monate vor. Hat jemand Erfahrung mit diesem Präparat.


    Wenn man so im Reformhaus oder der Apotheke schaut gibt es ja auch jede Menge Kapseln für Gelenkprobleme. Was ist von denen zu halten? Danke für eure Tipps


    LG

    wrist hyperion bogan

    ... ihr sprecht von 60°. heißt das, wenn ich das bein gestreckt habe sind es 180°, angewinkelt 90° und noch mehr angewinkelt sind es dann 60°? sorry meine blöde frage, aber scheint wichtig, da ich auf der beinpresse trainiere, fast ohne gewicht aber trotzdem. abgesehen davon, die iontophorese die ich bekomme tut sehr gut!

    schwimmfroschel

    einfache zu verstehen ist es wenn du dich auf den rücken legst.


    das bein ist gestreckt.


    wenn du das bein anwinkelst beugen sich hüfte und kniegelenk. es ist genau umgekehrt, also 60°, 70°, 80° bis 90° beugung.


    in der hüfte sind 130-140° beugung möglich und im knie 120-150°


    gruss