treffer

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    da du dich ja ziemlich gut mit dem Knie auskennst hätte ich auch mal eine Frage, und wär sehr denkbar über eine Antwort. Nach meiner letztjährigen Innenmeniskus-Teilsektion (April 2009) ist dieser nun laut MRT erneut eingerissen. Es handelt sich um einen Horizontalriss im Längsverlauf wenn ich das jetzt richtig verstanden habe. Nun stehe ich vor dem Problem erneute ASK oder lassen? Mein Ortho meinte, dass bei einer erneuten ASK mit Teilsektion nicht mehr viel vom Innenmeniskus übrig sei. Nun stellt sich die Frage OP ja mit dem Ende das wenig Menisus übrig bleibt oder weiterhin mit einem gerissen Meniskus rumrennen?


    Was wären die Folgen einer Op bzw. keiner OP?

    Hast du denn Schmerzen und Bewegeungseinschränkungen im Knie?

    garmin

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    Auf Empfehlung des Arztes in Hellersen soll ich in der Bochumer Uniklinik eine Untersuchung machen lassen-sollen spezialisiert sein auf diesem Gebiet- zwecks Behebung der O-Fehlstellung in eine X-Stellung. Ist das möglich, wenn ja wie?

    Möglich ist vieles.


    Man nennt diese Op Umstellungsostetomie. Dabei werden Knochen durchtrennt um Fehlstellungen zu beheben.


    Es gibt da viele versch Op-Techniken. Aber es ist eine sehr große Op und du musst eine lange Heilungszeit in Kauf nehmen. Das beheben von knöchernen Fehlstellungen ist kein Zuckerchlecken!


    Lies hier


    http://www.krankenhaus-fn.de/k…Umstellungsosteotomie.pdf


    http://de.wikipedia.org/wiki/Osteotomie

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    Am 10.Mai sollte in einer ortsnahen orthopädischen Klinik eine Arthroskopie erfolgen, zwecks Klärung des verursachten Knieschadens durch die Fehlstellung. Es sollte geklärt werden, ob eine HKB-Rekonstruktion noch Sinn macht (dies wäre in Hellersen erfolgt, weil hier die Klinik diese Op nicht macht) oder gleich eine Knie-Prothese sinnvoller ist. Mir wurde von Hellersen dringend von dieser ARK abgeraten. Es wäre so, als würde man jetzt noch "Benzin ins Feuer schütten". Siehst Du das auch so?

    Ich denke auch das man der Sportklinik Hellersen schon vertrauen kann. Immerhin hat die Klinik ein guten Ruf.

    ** Hyperion

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    Man nennt diese Op Umstellungsostetomie

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    Es gibt da viele versch Op-Techniken. Aber es ist eine sehr große Op und du musst eine lange Heilungszeit in Kauf nehmen. Das beheben von knöchernen Fehlstellungen ist kein Zuckerchlecken!

    ok-ich werde den Termin in Bochum zwar noch wahrnehmen, aber ich denke, daß eine Knieprothese jetzt die bessere Lösung ist. Zumal das Knie bereits Verschleißerscheinungen hatte. Nach 6 Monaten mit teils sehr starken Schmerzen bin ich auch mittlerweile "weichgekocht". Der Aufwand einer Umstellungsostetomie mit einer so langen Heilungsphase und ungewissem Ausgang erscheint mir nicht sinnvoll. Die heutigen Prothesen sollen doch ca. 15 Jahren, in der Regel komplikationslos, funktionieren.


    Bitte noch zwei Fragen an Dich:


    1. Ist eine Prothese für mich (55 Jahre alt) in der Relation zu der Umstellungsostetomie** nicht die bessere Lösung-ich weiß, es ist schwer zu beantworten.


    2. Ich bin der festen Überzeugung, daß bei meiner Behandlung große Fehler gemacht wurden.


    Ich erinnere nur daran, daß man vehement gegen ein MRT war und in der Klinik auch nicht gemacht wurde. Mein Unterschenkel wurde zweifellsfrei durch den Fixateur extern in eine Fehlstellung gezwungen, mit den jetzigen Folgen. Kann man die Behandlung als gravierend fehlerhaft bezeichnen oder ist mein jetziger Zustand unvermeidbar gewesen?


    Vielen vielen Dank für Deine Antworten.

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    1. Ist eine Prothese für mich (55 Jahre alt) in der Relation zu der Umstellungsostetomie** nicht die bessere Lösung-ich weiß, es ist schwer zu beantworten.

    Hm


    Das ist schwer zu sagen. Diese Entscheidung muss man unter berücksichtigung aller MRT und Röntgenbilder treffen. Zudem muss man abwägen ob eine Knieprothese sinnvoll ist, da die Haltbarkeit begrenzt ist. Man sagt eine Knieprothese hält mdst 10-15 Jahre oder auch länger. Du bist erst 55 und ein neues Gelebnk sollte gut überlegt werden. Aufgrund der schweren Schädigung deines Knies könnte das Sinn machen, aber du musst das wirklich mit den Fachärzten genau durchsprechen.


    Frage auch nach der Haltbarkeit und ob das künstliche Gelenk später nochmal gewechselt werden muss. Denn mehr als 2x kann man das nicht tauschen, u.U. evtl 3x.

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    2. Ich bin der festen Überzeugung, daß bei meiner Behandlung große Fehler gemacht wurden.

    Das ist schwer zus agen und hier liegst du ja in der Beweispflicht. Auch kein anderer Arzt wird dir da Recht geben, denn du weißt ja, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.


    Du könntest höchstens deine Berichte , Bilder usw sammeln und dich an deine Krankenkassen wenden. Denn die haben eine extra Abteilung für Fehl und Falschbehandlungen.


    Ich schlage vor, wenn du da gegen an gehen willst, dann wende dich an deine KK und suche dir einen Anwalt der auf Medizinrecht spezialsiert ist.


    Ob das alles Erfolg hat ist fraglich, aber lass dich erstmal beraten.

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    Schmerzen hab ich nur dann wenn ich ungeschickte Bewegungen mache. Bewegungseinschränkung? Also ich kann halt nicht in die Hocke gehen richtig und dann wieder hoch und ganz abknicken bzw. einknicken kann ich das Bein auch nicht.

    Das ist nicht gut und ich denke nicht das man da konservativ ohne Op etwas verbessern kann. Wenn du jetzt keine Schmerezn hättest und auch kein Bewegungseinschränkungen, dann hätte man versuchen können mittels KG eine Besserung zu erreichen.


    Aber so wie es im Mom. aussieht, scheint m.M. nach eine Op sinnvoll zu sein um weiteren Schaden abzuwenden. Aber das musst du nochmal mit deinem Arzt durchsprechen, denn der kann dein Knie anahnd der Bilder usw besser bewerten und entscheiden was man da nun macht.

    @ hyperion

    Vielen Dank für deine Antwort. Was könnten denn die Folgen sein bzw. der Schaden wenn nicht operiert wird? Ja die Bilder hat mein Arzt schon gesehen, das MRT war im Oktober 2009. Er meinte dann, wenn er den Meniskus erneut entfernen würde hätte ich nicht mehr allzuviel und sprach dann schon von einem "künstlichen" Meniskus, deswegen hab ich ein wenig Angst. Mitte Mai hab ich nun erneut einen Termin bei Ihm, da werd ich dann nochmal alles durchsprechen.


    Gruss Treffer1

    greenie07 :)-


    ...Was die MRT-Praxis für die Thrombose kann? Sie kann soviel dafür, dass...wenn man mich an diesem Freitag nach dem Unfall drangenommen hätte, statt abzuweisen, ein Sofortbericht an den zuständigen Arzt gegangen wäre, der aufgrund des Berichtes, ich zitiere: "...Ausgeprägtes periartikuläres Ödem/Hämatom medial und lateral, aber auch posterior...Deutlicher Erguss/Hämarthros. etc..." Wäre er denn rechtzeitig beim weiterbehandelnden Arzt angekommen, hätte jeder Laiendoktor SOFORT eine Thromboseprophylaxe verabreicht!!!!!!! Dieses geschah nicht und somit hätte man die Thrombose auch gut und gerne verhindern können!!! Soviel dazu, was die Praxis dafür kann! Bist du selbst Doc und musst deine Kollegen verteidigen oder was sollte dieser Zwischenruf? Und noch etwas...ich habe es auch ganz bestimmt nicht nötig, mich von Praxis-Angestellten dumm und pampig anpöbeln zu lassen, ein Notfall sei nur der, wer dort liegend ankommt! Wie oft musste ich in jener Paxis bis zu 4 Stunden warten...für angebliche Notfälle, die besser AUF DEN BEINEN waren als ich an jenem Tag! In jener Praxis herrschen die Angestellten, nicht die Ärzte und gottseidank habe ich inzwischen herausgefunden, dass ich nicht der einzige verschlampte Fall dort bin! :|N

    Für eine Thromboseprophyaxe braucht es aber doch kein MRT, wenn du schlecht laufen konntest und entlastet hast bekommt man automatisch Thrombosespritzen.


    Also ich kann den Zusammenhang da jetzt nicht erkennen, der einzige der da ggf, gepennt hat war der Orthopäde. Und wenn du voll belastest hast und trotzdem eine Thrombose bekommen hast, dann war das einfach Pech ...

    ** @ hyperion & Dik1

    neues zu meiner Knieluxation:


    Ich hatte am 7.5.2010 eine Knie-Arthtroskopie, nachdem ich mich gegen die Umstellungsostetomie entschieden hatte.


    Diagnose: Ruptur des vorderen und hinteren Kreuzbandes in Fehlinsertion verheilt, Chondropathie Grad 4, mediales Kompartiment mit Osteonekrosezone medialer Tibiakopf, Innenmeniskusläsion und Synovitis linkes Kniegelenk.


    Therapie: Innemeniskushinterhorn-u. Intermediärresektion, Knorpelglättung, Teildynovektomie u. knöchernes Debridement am medialen Tibiakopf.


    Befund (gekürzt): Extension/Flexion 0-0-110°. Ausgeprägte varische Beinachse mit Verlagerung des Kniezentrums um 5 cm nach lateral der Mikulicz-Achse. Subluxationnach medioventral des Femurkndylus.


    Procedere: schmerzadaptierte vollbelastende Mobilisationsbehandlung.


    Bei Persistenz der Beschwerden ist die Indikation zur Implantation einer Knietotalndoprothese gegeben.


    Also, jetzt kann selbst ich als med. Laie exakt den fehlerhaften Ablauf meiner Behandlung rekapitulieren.


    1. Fehler: Fixateur extern für 4 Wochen nach Reponierung in fehlerhafte Beinstellung mit hinterer Schublade.


    2. Fehler: Rotationsübungen während der Krankengymnastik trotz HKB-Ruptur. Hierbei ist die Drehachse nicht mehr in der Kniemitte, so dass es zu Schiebebewegungen mit vermehrter Belastung und Schädigung von Knorpel und Meniskus kommt. Es kommt dabei zu einer Subluxation des Schienbeins in Relation zum Oberschenkel. Dies erklärt auch, daß ich während und nach der KKG Schmerzen hatte.


    3. Fehler: Meine handwerkliche Arbeitsaufnahme Mitte Januar, mit dem Tragen schwerer Gegenstände. Die o.g. Schiebebewegungen treten hierbei natürlich verstärkt auf.


    4. Fehler: Keine sofortige Reaktion u. Behandlung im März in der Klinik, die mich seit dem Unfall regelmäßig untersucht hat, trotz meiner massivsten Schmerzen. Stattdessen die Empfehlung Krafttraining zu machen und weiterhin zu Arbeiten-also immer weiter die gleichen Fehler.


    5. Fehler: In einer sehr bekannten "Promi-Klinik" verordnet man mir Schuheinlagen und Krafttraining um die verpachteten Geschäfte im eigenen Haus zu unterstützen.


    In Hellersen schiebt man mich zur Uni-Klinik Bochum ab, zwecks Umstellungsostetomie, obwohl man im eigenen Haus solche OP's im Programm hat.


    Mein Fazit: Bei einer fachlich richtigen Behandlung wäre mein Knie jetzt vermutlich ziemlich beschwerdefrei und funktionsfähig. Eine Achs-Fehlstellung wäre zweifelsfrei nicht entstanden, die Kreuzbänder wären ohne OP wieder intakt.


    Meine letzte minimale Chance, über gezieltes Krafttraining die Fehlstellung zumindest teilweise zu kompensieren, werde ich versuchen zu nutzen.


    Warum nur haben all diese Fachärzte, die mein Knie (nicht) behandelt haben, nichts über die Veränderung der Drehachse und die die damit verbundene Gefahr der Schiebebewegung, bishin zur Subluxation, nichts gewusst ????

    @ Hyperion

    Ich laufe seit mittlerweile 18 Monaten mit Knieschmerzen durch die Gegend. Begonnen hat alles vermutlich durch Überlastung, plötzlich hatte ich Schmerzen neben und hinter der Kniescheibe beim Treppen laufen. Alles mögliche an konservativer Therapie wurde probiert, inklusive 9 Monate KG. Schließlich und endlich wurde ein lateral Release durchgeführt, weil meine Kniescheibe strak lateralisiert und abgekippt war und eine Hyperkompression bestanden hat. Das konnte alles wunderbar behoben werden. Kniescheibe wunderbar zentriert, keine Hyperkompression mehr, entzündete Synovia wurde entfernt. Im Knie war walles in bester Ordnung, Knorpel nur sehr weich, aber intakt.


    Danach weiterhin KG bekommen (auch weiterhin noch). Beugung und Streckung ist komplett, keine Schwellung, keine Schmerzen beim laufen, aber weiterhin Schmerzen beim Treppenlaufen und aufstehen und hinsetzten. Außerdem habe ich Schmerzen bei der Patellamobilisation wenn Druck auf die laterale Seite der Patella kommt. Der Kapselschnitt ist aber reizlos und macht keine Schmerzen.


    So Recht weiß jetzt keiner mehr weiter. Mein Physio hat gemacht und getan, mit dem Ergebnis das es nicht besser wird, mein Orthopäde sagt nur der Knorpel war nur weich aber intakt, da kann eigentlich nichts mehr weh tun.


    Das mag ja alles sein, aber ich habe nach wie vor die Schmerzen und die sind zeitweise identisch mit den Schmerzen vor der OP.


    Zur Zeit nehme ich Ibu 600, weil der Orthopäde meint der Physio wäre Schuld weil er zu viel gemacht hat. Ich hatte die Schmerzen aber schon vor der KG, evtl sind die dadurch nur einen Tick schlimmer geworden.


    Ich weiß langsam echt nicht mehr weiter, hast du evtl. eine Idee in welche Richtung mach suchen kann? Ich komme mir langsam vor wie ein Simulant :-/

    Hallo Garmin

    @ Hyperion

    Wie ist es Dir in denr letzten Woche ergangen, hast Du jetzt eine gute KG die gezielt der Fehlstellung entgegenwirken soll?


    Die Fehlstellung die Du hast ist eigentlich durch die falsche Postition Deines Fixateur entstanden und nicht aus der falschen Bewegung oder???


    Es tut mir leid, dass ich das jetzt frage, denn bisher ist es mir eigentlích in Summe gesehen besser ergangen als Dir. Bin jetzt seit voriger Woche in einer Rehab-Klinik. Nunmehr kommt immer wieder mein nach innen geneigtes Knie zur Sprache und gegen das MUSS ich dringend arbeiten (leichte x-Stellung). Dies war vor der OP noch nicht oder zumindest wäre es bisher noch niemand aufgefallen, aber hier wird sehr viel mit beiden Beinen gearbeitet um immer wieder Vergleiche zu haben.


    ICh frage mich nun bloß wie schnell sich so eine bleibende Fehlstellung bildet?


    Angeblich, durch das Tragen der Orthese hat sich bei mir der innere Teil des Quadrizeps mehr zurück gebildet als der äußere und daher wird die Kniescheibe auch aus der Zentrierung gezogen. Das verursacht solche Schmerzen, dass ich nach wie vor nicht Stiegen steigen kann und keinen Fersengang gehen kann.


    Liegt das wirklich nur am unterschiedlich ausgeprägtem Muskel?


    Mal vorest liebe Grüße und ALLES GUTE


    Und Danke wieder für alle Antworten.

    Mellimaus

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    Außerdem habe ich Schmerzen bei der Patellamobilisation wenn Druck auf die laterale Seite der Patella kommt. Der Kapselschnitt ist aber reizlos und macht keine Schmerzen.

    Wieso mobilisiert er denn die Patella wenn es dir Schmerzen bereitet?

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    Ich weiß langsam echt nicht mehr weiter, hast du evtl. eine Idee in welche Richtung mach suchen kann?

    Wann war noch die Op?


    Wurde schon Elektrotherapie oder Ultraschall gemacht?