Plica enfernt - jedoch ...

    Hallo.


    Seit 6 Monaten macht mein Knie Probleme.


    Nachdem es seit September ständig anschwillt, wurde jetzt Ende Januar 2 entzündete Schleimhautfalten entfernt (Plica).


    Innerhalb der ersten 6 Wochen des Heilungsprozesses stellte ich eine stetige Verbesserung des Zustandes des Knie fest.


    Nach einem Wochenendeaufenthalt in Berlin, wo ich relativ viel zu Fuß unterwegs war, beginnt mein Knie wieder anzuschwellen .. all das ohne Schmerzen, jedoch bin ich in Streckung und Beugung des Knies auf Grunde des angesamnmelten "Wasser" eingeschränkt Bewegungsunfähig.


    Ich habe meine Leben lang viel Sport getrieben und verstehe nicht ganz die Empfindlichkeit des Knies, da bei der Arthoskropie im Januar der Meniskus, das Kreuzband, die Knorpel, etc als im einwandfreien Zustand befunden worden waren.


    Ich bin 24Jahre alt und habe eine Beinlängendifferenz linke von ca 1,5cm ... Kann diese Differenz ausschlaggebend für die ständig auftretende Knieschwellung sein ?


    Ich wäre Antworten sehr sehr dankabr ...


    Christian

    nun

    das knie ist das komplexeste und eigenwilligste gelenk am menschenlichen körper.


    aufgrund der komplexität haben schon kleinere schäden, erkrankungen oder op's große und langwierige auswirkungen.


    wir therapueuten sagen immer " beim knie weiß man nie".


    wahrscheinlich hast du deinem knie etwas zuviel zugemutet durch das rumlaufen in berlin. möglich das die entz. noch nicht richtig ausgeheilt war und durch die überlastung beim laufen wieder aktiviert wurde.


    du musst also jetz schauen das du dein knie schonst, sprich kein sport, schwer heben oder tragen, rumwandern usw.


    zur kühlung und schwellungsverminderung das bein hochlegen und einen quarkwickel auflegen.


    die beinlängendiff. kann mit eine ursache für die kniebeschwerden sein, muss es aber nicht.


    man muss hier eine genauen haltungsbefund machen, ganganalyse und eine untersuchung ob evtl ein x oder o-bein usw. besteht.


    leigt eine kniegelenksfehlform vor könnte das mit eine ursache sein.


    aber wie gesagt, das muss noch mal genauer untersucht werden.


    gruss

    Umstellungsosteotomie

    Hallo!


    Auf Grund eines X-Beins muss ich eine Umstellungsosteotomie über mich ergehen lassen. Hat jemand damit Erfahrung?


    Wie lange kann ich dann nicht laufen / gehen?


    Ich wollte doch ca. 1 1/4 Monate später meine Ausbildung beginnen, geht das?


    Erzählt mir bitte etwas darüber!


    Danke

    @Melanie88

    Hast du Schmerzen an dem Knie? Such dir auf jeden Fall noch andere Meinungen, zwecks Zweitmeinung und frage dort nach ob die Umstellungsosteomie auch noch nach der Ausbildung gemacht werden kann. Hast du schon einen Ausbildungsplatz? Als was?


    Viele Grüße

    Hallo Melanie,


    eine Umstellungsosteotomie sowohl am Ober-wie auch am Unterschenkel ist nicht in 6 Wochen überstanden. Man rechnet mind.3 Monate da nach dem Klinikaufenthalt sich auch noch die AHB (Anschluss Heilbehandlung REHA) anschließt. So bist du insgesammt also schon einmal mindestens 4-5 Wochen in der Klinik.


    nach der Operation darfst du anfangs (je nach OP Methode bis zu 6 Wo.) auch das betreffende Bein nicht belasten bzw nur teilbelasten d.h.an Gehstöcken gehen.


    Solltest du eine Ausbildung mit ausschlieslich sitzender Tätigkeit anfangen wäre das möglich alles ander geht nicht!


    Achtung das sind alles nur Mittel und Erfahrungswerte ! ! !


    Man sollte dir auch hier im Forum nichts vormachen und Schönmalerei betreiben


    Alles Gute:°_

    Hallo!


    Erst einmal DANKE für eure Antworten!


    Es ist mittlerweile die 5 oder 6te Meinung. Nach 3 vorherigen OPs (lateral Release, mediale Raffung)!


    Ich mache eine Ausbildung zur OTA oder Krankenschwester. Daher muss ich laufen, aber ich kann die OP auch nicht drei weitere Jahre verschieben. Das halte ich vor Schmerzen nicht aus.


    Aber von Reha hat mir der Arzt nichts gesagt. Er meinte nur 7 Tage Krankenhaus und Krücken.


    Dennoch einen schönen Tag!

    Hallo Melanie,


    gerade bei jungen Menschen die sich einer solchen OP unterziehen ist die anschl.Reha wichtiger Bestandteil der beruflichen Wiedereingliederung. In der Reha wirst du intennsiv Pysiotherapeutisch betreut auch werden viele andere Maßnahmen angeboten dich möglichst schnell wieder auf die Beine zu bringen.


    Es gibt auch sog.ambulante Rehamaßnahmen, doch diese sind gerade nach OP (nach Patientenmeinung) nicht so wirksam.


    Deine geplante Ausbildung zur OTA bzw.Krankenschw.kann MÖGLICHERWEISE deine Pläne über den Haufen werfen. Erst nach erfolgreicher OP würde ich diesbezüglich eine Entscheidung treffen.


    Bespreche dies ausführlich mit den behandelnden Orthopäden da dies für deine Lebensplanung sehr wichtig ist.


    Alles Gute

    Schmerzen im rechten Knie!!

    Hallo!!!


    Bin neu hier im Forum und wollte mal Eure Meinungen dazu hören.


    Also ich habe seit 3 Wochen Schmerzen im Knie, bin auf der Treppe ausgerutscht und habe mir das Knie verdreht. War vor 2 1/2 Wochen dann in der Notaufnahme. Habe einen Erguss im Knie, Röntgen war in Ordnung. Sollte dann zum MRT. War jetzt letzte Woche zum MRT und hatte danach einen Wiedervorstellungstermin in der Ambulanz. Der Arzt meinte, mein Knie würde ihm nicht gefallen, der Außenmeniskus wäre nicht richtig zu beurteilen, vorderes Kreuzband sieht auch seltsam aus und halt Erguss (aber kein riesengroßer). Solle mal eine Woche KG machen, dann wiederkommen und dann muss man wohl eine ASK machen.:°(


    Jetzt meine Frage:


    Gibt es das, dass man nicht alles auf dem MRT sieht?


    Habe den Eindruck, dass die KG mir nicht wirklich hilft im Moment.


    Außerdem knirscht es seitdem so komisch im Knie und ich habe immernoch Schmerzen, sobald ich normal belasten will. Das ist doch nicht normal, oder


    Vielen Dank schon mal für Eure Antworten!


    LG dani

    @Melanie88

    Was sagen die anderen Ärzte? Stimmen die Aussagen in etwa überein oder sagen sie alles was anderes?


    Wie peterfrance schon schreibt unter 3 Monate wird das nichts - eher länger. Denn wenn du wieder vollbelasten kannst, muss du sehen, dass die Muskeln wiederkommen also Reha. Also eine recht langwierige Angelegenheit. Wie sieht es mit dem anderen Bein aus? Wie siehts mit Muskelaufbau aus? Bekommst du KG oder machst du Gerätetraining?


    Was für eine Umstellung soll gemacht werden? Eine von X-Bein nach O-Bein oder eine Versetzung der Patellasehnenansatzes? Lass dir auch die Risiken erklären, vorallem was sie für dich bedeuten würden. Auch im Hinblick auf deine Ausbildung. Denn Knie können auch kaputt operiert werden! Also, dass du nachher mehr Probleme hast wie vorher.


    Viele Grüße

    Hallo Hyperion.


    Falls du dich erinnern kannst, wurde ich am 2.3 am rechten Knie operiert.


    Die Op verlief gut, und ich hatte ca. 2 Wochen eine Orthese, also nicht sehr beweglich.Dann bin ich weitere 2 Wochen auf Krücken gelaufen, und dann hab ich eine "medi" Schiene bekommen, und hab angefangen zu arbeiten. ich hab gleich ab der 2. Woche nach der Op mit KG angefangen, das Knie war aber locker 3 Wochen sehr stark angeschwollen, somit ging es nur schleppend voran.


    Jetzt laufe ich wieder relativ normal, dennoch wird es zum abend hin immer bedeutend schlechter, beim 1. Schritt wenn ich länger saß, knickt das Knie meist weg, und ich komm erstmal nicht richtig vom Fleck, und auf dem Knie abstützen geht noch gar nicht!


    Normal????


    Danke schonmal und liebe Grüße


    Annika

    @ tierliebe

    peter hat dir ja schon eine antwort in deinem anderen faden geschrieben und ich sehe das genauso. das mrt ist das z.zt beste bildgebenste verfahren was es gibt, aber leider kann es schonmal vorkommen das man auf den bildern nichts richtig erkennen kann.


    bei dem sturz und der knieverdrehung sind meniskus, kreuzband oder knorpelverletzungen durchaus möglich.


    3 wochen ist schon eine lange zeit und wen sich noch garnichts gebessert hat kann man sich den schritt überlegen eine ask machen zu lassen.


    gruss

    @anni

    was hat man da nochmal gemacht bei der op?


    gruss

    @ luxi67:

    Bei mir wird eine Versetzung des Patellasehnenansatzes durchgeführt. Es muss mittlerweile wirklich geschehen, da ich die Schmerzen nicht mehr aushalten kann.


    Auch stimmen die Ärzte alle überein. Ihnen ist bewusst, dass die vorherigen OPs nichts gebracht haben und dass nur noch ein Versatz helfen kann. Sodass ich nicht ewig mit diesen Schmerzen leben muss, dafür bin ich einfach noch zu jung.


    Die Risiken hat er mir auch schon erzählt. Jedoch nichts in irgendeiner Art von Reha. Er sagte nur 5 - 7 Tage Krankenhaus und dann Krücken. Er weiß auch das mit der Ausbildung. Wolllte deshalb die OP schon vorziehen, jedoch gab es einfach keinen Termin! Darum, mal schauen, was meine Ausbilder dazu sagen, ansonsten muss ich es wirklich irgendwie um 3 Jahre noch verschieben!


    Danke

    @Melanie88

    Suche unter folgenden Thread nach einen geeigneten Chirurgen/Orthopäden für diese OP oder stelle selber dort eine Anfrage: http://www.softrock.de/forum/thw/board.php?boardid=28


    Falls es vorher nicht klappen sollte, versuche in den 3 Jahren intensiv Muskelaufbau in einem Rehazentrum zu machen. Vielleicht bessern sich deine Beschwerden dadurch so dass du evtl. garnicht mehr operiert werden brauchst - das wär natürlich super. Du kannst bei deinem Arzt einen Antrag auf Funktionstraining oder Rehasport ausfüllen lassen - darauf achten, dass es sich um Einzelgymnastik am Gerät handelt - (geht nicht auf sein Budget), diesen lässt du bei deiner KK genehmigen, ein Rehazentrum suchen das sowas anbietet und los geht's.


    Viele Grüße

    @anni

    wahrscheinlich ist die lange entlastungszeit schuld an deinem problem.


    lange entlastungszeiten führen zu einer muskelschwäche, abschwächung der propriozeptoren ( rezeptoren der gelenke, musklen und sehnen) und instabilität des kapsel-bandapperates.


    bis das wieder aufgebaut ist dauert es schon seine zeit.


    am besten machst du noch weiter mit kg und dann speziell zur gelenkstabilisierung.


    dann müssen wir mal schauen was daberin rauskommt.


    gruss

    ok. Ja, war ziemlich lang, auch wegen zu starker Blutung danach und der ewig langen sehr starken Schwellung.


    Ganz abgeschwollen ist es auch bis jetzt noch nicht.


    Mh, und kann ich selbst noch was tun?Zur Gelenkstabilisierung?


    Danke

    @ luxi

    Danke für deine Hilfe, habe nun erst einmal meinen Arzt kontaktiert um herauszufinden, ob ich wirklich Reha etc. machen muss.


    Ansonsten ist die Möglichkeit die 3 Jahre mit dieser Art KG zu überbrücken vielleicht gar nicht so schlecht!


    Gruß

    Hallo,


    mir ist etwas merkwürdiges aufgefallen an meinem Knie.


    Also als erstes vor einem halben Jahr ist meine Kniescheibe rausgesprungen und ich wurde operiert. So und jetzt das merkwürdige: Wenn ich mein Knie gerade hochhebe gestreckt ist es gut und tut nicht weh aber sobald ich es im heben 90° anwinkel springt da sowas komisches um das sieht man richtig. das tut echt weh. man sieht richtig wie etwas umspringt. Jetzt meine Frage: Was ist das?? Kann man was dagegen tun??


    Bitte helft mir!!:°(


    Schöne Grüße, Alex