• Diagnose durch Physiotherapeuten ???

    Hallo ! Bei mir wurde ein Verschleiß am Hüftgelenk festgestellt, durch Röntgenbilder. Der Grund des Arztbesuches waren starke Schmerzen im Leistenbereich, mit Ausstrahlung in den Oberschenkel. Es erfolgte eine Verordnung durch die Ärztin zur Physiotherapie. Elektrotherapie und KG. Der Physiotherapeut hat festgestellt, dass eine Störung an der…
  • 20 Antworten

    Suuper denn erst dort kann eine genaue Diagnose gestellt werden .


    Das mit der Schmerzverstärkung hatte ich durch die Punkte die du auch beschrieben hast .


    Ich bin durch die Hölle gegangen und wollte nicht mehr zur Behandlung hab es aber auf Anraten des Physios weitergemacht und heute geht es wirklich besser kaum zu glauben


    Lass den Kopf nicht hängen und bleib auf alle Fälle am Ball du bist auf dem besten Weg


    Alles Liebe für dich Hedi.

    also wenn es sich tatsächlich um hüftarthrose handeln sollte, ist i.d.r. viel bewegen ohne belastung hilfreich ... das wäre z.b. kraulschwimmen (aufgrund der "froschbewegung" kein brustschwimmen), wenn man's (noch!) nicht kann, kann man sich in den meisten schwimmbädern auch einfach ein schwimmbrett ausleihen ... das ganze soll nicht in leistungssport ausarten, sondern einfach seine bahnen paddeln. daneben dann die hüftgelenksumgebende muskulatur trainieren, zudem ist eine ausgewogene bauch- und rückenmuskulatur angezeigt (sprich ein "starker" rumpf) - vielleicht gibt's ja auch einen kurs im bereich aquasports in der nähe (in der hauptstadt bestimmt ;-) )


    falls du einlagen benötigst, kannst du die als kassenleistung bekommen - meist ist da neben der zuzahlung ein (moderater ...) aufschlag nötig, aber du kannst deinen orthopädietechniker nach den von dir gewünschten und am besten für dich geeigneten materialien ausfragen ....


    schröpfen bieten meines wissens auch einige physio-praxen an - ist ganz ok, allerdings sind bei arthrose aktive sachen eher angezeigt; das manuelle behandeln von triggerpunkten bringt dir da sicher eher etwas ... ansonsten könntest du auch manuelle therapie ausprobieren, welches auch eine kassenleistung ist (zusatzausbildung für physios).


    "zustände", die sich über eine lange zeit entwickeln, werden nach 6 einheiten physio in der regel nicht direkt geheilt :-( nach abklingen der akuten entzündung kann dir dein physio (kannst ja auch mal wechseln ...) übungen für zuhause zeigen, vielleicht hast du auch eine praxis in der nähe, die medizinische trainingstherapie anbietet?


    ansonsten: wende dich wie gesagt an eine spezialsprechstunde - bei akuter entzündung ist es eigentlich auch standard ein sog. NSAR zeitlich begrenzt einzunehmen (wurde das nicht von der ärztin empfohlen?), also zb. diclofenac, ibuprofen ....


    gruß, zuza

    Hallo an alle netten Mitfühlenden !


    Ich habe mich noch einmal genau mit dem Befund des Radiologen beschäftigt und übersetzt.


    Hatte mich zu sehr auf die Verordnung und der darauf stehenden Diagnose (Coxalgie) zum Physio konzentriert. |-o


    Beckenübersicht und bd. Hüftgelenke axial (Röntgenaufnahme):


    SIG-Arthrose mit bandförmiger Randsklerose.


    Kann auch diese Schmerzen im Hüftbereich erklären !


    Mäßige Coxarthrosezeichen.


    Zarte Kapselverkalkung.


    Geringe superiore Gelenkspaltverschmälerung li.


    Schenkelhalsstellung bds. an der Grenze zur Valgusstellung, insbes. li.


    LG

    Hallo Muggeli,


    hast du mittlerweile deinen Arzt gewechselt?


    Du solltest dir unbedingt einen Hüftspezialisten suchen und evtl auch einen neuen Physiotherapeuten.


    Denn du hast ihm ja sicherlich gesagt, dass das alles schlimmer gemacht hat oder?


    Das sollte eigentlich nicht das Ziel der Behandlung sein.


    An deiner Stelle würde ich mir ganz schnell einen Hüftspezialisten suchen (die leider sehr schwer zu finden sind) und einen guten Physiotherapeuten (die auch sehr schwer zu finden sind... ).


    Ich spreche da leider aus Erfahrung :-(


    Liebe Grüße


    Queeny1

    Ich bin noch auf der Suche, nach einem neuen Arzt !


    Nach dem "Erfolgserlebnis" bin ich vorsichtig !


    Als Kassenpatient ist das auch nicht so einfach, leider.


    Soforthilfe ist sowieso schwer möglich, deshalb kommt es auf eine geringe Zeitverzögerung nicht an.

    Es wäre auch zu überlegen, ob wieder ein Orthopäde, oder ein Arzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin.


    Hat jemand Erfahrungen mit letzteren ???