Druckschmerz 12 Rippe links

    Hallo,


    ich leide seit ca. 5 Monaten an unspezifischen dumpfen bewegungsunabhängigen Schmerzen unter der 12 Rippen, auf der linken Seite, dazu kommen Schmerzen im Magenbereich und Übelkeit.

    Zahlreiche Untersuchungen habe ich schon hinter mir. Dazu zählen MRT der BWS, LWS und sogar der HWS. Bis auf altersbedingten (38 Jahre) Verschleiß wurde nichts gefunden, was die Schmerzen verursachen könnten. Vor ein paar Tage wurde ein CT gemacht, um organische Ursachen zu finden. Auch das war in diesem Bereich ohne Befund. Nieren wurden im Januar schon mittels Urographie, Ultraschall, Urin und Blutwerte geprüft. Auch dort wurde nichts gefunden. Eine Magenspiegelung wurde auch gemacht, auch dies war ohne Befund.

    Ich habe eine Arzt Odyssee hinter mir, die kaum vergleichbar ist. Zwischenzeitlich bin auch beim Neurologen, sowie Psychiater gelandet. Aber die konnten mir nicht helfen.

    Ich muss erwähnen, dass ich im Oktober 2018 einen Nierenstein links hatte, der per URS geholt wurde. Die Schmerzen fingen knapp einen Monat danach an und ich dachte zuerst, es ist wieder die Niere. Aber mehrere Urologen sagten mir, dass die Schmerzen dieses mal nicht von der Niere stammen und andere Ursachen haben müsste.

    Der Orthopäde hat die MRT´s beauftragt und mir PRT-Spritzen im Bereich des 11 und 12 Brustwirbel gegeben. Diese haben leider nicht geholfen, so dass ich die Behandlung abgebrochen habe. Ich war zudem auch bei der Osteopathie. Dort wurde ich mehrmals eingerenkt. Aber auch das hat nicht geholfen, obwohl es immer kräftig "geknackt" hat.

    Jetzt ist mir aufgefallen, dass der Schmerz reproduzierbar ist. Beim Drücken auf die 12 Rippe link, entsteht genau dieser dumpfe Schmerz, der mich seit 5 Monaten, fast permanent, begleitet.

    Im Netz habe ich etwas von dem 12 Rippen Syndrom gefunden. Leider sind die Infos dazu jedoch recht spärlich. Die Symptome passen in etwa. Kennt jemand das Syndrom und hat ggf. Tipps, wie man das in den Griff bekommt?

    Ich bin für jegliche Hinweise sehr dankbar. Meine Psyche, meine Familie und mein Berufsleben muss sehr darunter leiden und ich möchte nichts mehr, als das mir geholfen wird.


    LG

    Arne

  • 2 Antworten

    Hallo,


    wie geschrieben, hatte ich im Oktober einen Nierenstein linksseitig. Es wurde versucht diesen mittel Stoßwellentherapie zu zertrümmern, was aber leider nicht funktioniert hat. Ca. eine halbe Stunde danach habe ich schwere Koliken bekommen. Erst am späten Abend wurde ich dann Notoperiert und es wurde mir eine Harnleiterschiene eingesetzt. Man musste zugeben, dass aus einem großen Stein, zwei kleinere Steine wurden, die aber von alleine nicht abgehen konnten. Diese Harnleiterschiene musste ich unter großen Schmerzen und viel Novaminsulfon (Schmerzmittel) tragen, bis der Stein dann mittels URS (Harnleiterspiegelung) geholt worden ist. Soweit so gut. Ca. 1,5 Wochen später bekam ich dann Panikattacken, die ich kaum alleine bewältigen konnte (Notaufnahme, diverse Untersuchungen, alle ohne Befund, ggf. Entzugserscheinung vom Schmerzmittel). Diese ließen nach 4 Wochen nach und dann kam der o. g. Schmerz. Ich hatte keinen Unfall. Sport lag mir bis zu diesem Zeitpunkt fern. Ich kann mich an keine Situation erinnern, wo ich mir ggf. Verletzung zugezogen hätte können. Einzig die Koliken, die ich sehr oft und lange hatte, waren eine enorme Belastung für Köper (Verkrampfungen) und Geist.

    Ich wiege aktuell 66 kg und bin 1,75 m.