@ Maravilla:

    Ich hatte 2x so einen Zyklops, d.h. die lokalisierte Arthrofibrose. Hatte einen PDA-Katheter und kam direkt am OP-Tag auf die Motorschiene (ist mittlerweile auch umstritten, ich weiß, ist aber 4 Jahre her).


    Habe danach nie wieder Probleme gehabt, trotz 3 OP's mit längerer Bewegungslimitierung.


    Was bei mir geblieben ist (aber schon der dem Zyklops ein Problem war): Streckdefizit von 5-10°. Trotz aller Übungen und Physiotherapie. Da könnte man bspw. mal eine sog. Quengelschiene ausprobieren. Wichtig ist nach der OP aber erstmal, dass schonend aber viel durchbewegst. Bloß keine Streckschiene!


    Außerdem gibt es viele kleine Übungen, die Du machen kannst: Ferse auf eine Erhöhung legen und Bein durchhängen lassen. Möglichst lange & viel. Das zwiebelt und bringt einiges.


    Bzgl. Schmerzkatheter:


    Der ist eigentlich aus einem anderen Grund noch wichtig: Wenn die Nervenzellen nicht massiv feuern wg. der Schmerzen, reagiert das ganze OP-Gebiet weniger. Es wird also eine generelle "Überreizung" vermieden, was auch positive Effekte haben kann. Ist zwar immer noch umstritten, inwieweit sich das auf Verwachsungen auswirken kann, aber man kann es ja probieren.


    Ich hatte übrigens nach meinen Arthrolysen wenig Schmerzen - was ich weiß, weil ich mir bei der einen den PDA-Katheter irgendwie abgerissen hatte nachts, dann mittags leichte Schmerzen bekam und wir feststellten, dass seit Stunden das Novocain in die Matratze geflossen war. Sollte auch immer etliche Tage bleiben wg. Bewegung und PDA, bin in beiden Fällen nach 2-3 Tagen nach Hause geschickt worden, weil so schmerzfrei.

    @ Sarah:

    Bzgl. Abwanderung: Ob man sich damit so einen Gefallen tut? Wird zumindest die Patientenzahlen reduzieren, was auch nicht immer positiv ist. Naja... dann kommt meine TEP halt eines Tages von woanders...


    @ private vs. gesetzliche Krankenversicherung:


    Gesetzlich ist nicht immer Mist. Ich habe bei meiner KK bislang ALLES durchgeboxt bekommen, wenn auch z.T. nur mit Hartnäckigkeit und Drohung mit Anwalt. Ist immer nett, wenn es heißt "machen wir pauschal NIE" - und eine Woche später die Bewilligung kommt. Hängt aber immer sehr vom eigenen Engagement und dem des Arztes ab - und da habe ich mir einfach gute Ärzte ausgesucht, was das angeht.


    Und:


    In meinem beruflichen Bereich sind nahezu alle Privatpatienten echt gearscht. Kann ich nicht anders sagen. Was nützt es mir, wenn ich etwas mehr verdiene an denen, aber mit denen nicht so arbeiten kann, wie es erforderlich ist? Da sind Kassenpatienten echt besser dran! Ob ich nun 20x den Patienten sehe im Jahr oder 45 oder gar mehr, macht einfach einen Unterschied.


    Und da ich nicht mal eine private Zusatzversicherung bekomme aufgr. meiner ganzen Baustellen, stellt sich mir die Frage so gar nicht mehr. Wobei ich die Zusatzversicherung schon gerne hätte, ebenso Berufsunfähigkeit und mittelfristig auch Verdienstausfall (wenn selbständig). Aber soweit denke ich einfach noch nicht.

    Zitat

    Ich finde es schon stressig, wenn man die Rechnungen immer an die weiterleiten muss, oder?

    Na ja eigentlich gebe ich den Ärzten einen Umschlag und die sollen die Rechung direkt an die KK schicken, aber die meisten schnallen das nicht. Also tüte ich die Rechung ein und schickt sie weiter, besser als zich Diskussionen.


    Aber ich hab halt schon meine vorteile privat versichert zu sein, die Ärzte sind halt nicht so an Budget gebunden bei privaten, so muss ich nicht um jeden scheiß betteln

    also ich bin auch privat versichert und ich muss erstmal alles selber zahlen, auch nach den beiden großen ops. Dann zahlt die kasse nen kleinen Teil und dann muss ich es noch bei der Beihilfe einreichen. Ich finde das ziemlich umständlich, aber wenigstens kann ich mir die Ärzte aussuchen und werde nirgendwo abgekehnt. Ich werde aber auch mit rezepten zugeschüttet. Hab grad noch 3 rumliegen und 4 im Anbruch.

    @ Mellimaus21 und Carosport19:

    Ich konnte mir bis jetzt auch meine Ärzte selber aussuchen, hatte keine Probleme mit Rezepten, wurde immer stationär aufgenommen wenn es sein musste, hatte keine langen Wartezeiten, etc. etc. Das kommt echt noch darauf an bei welcher Du versichert bist. Die Ärzte haben auch gesetzliche Krankenkassen, die sie bevorzugen.


    *:)

    @ barb_KS

    echt:-o:-o


    ich finde das mit dem selber zahlen nämlich schon doof. Wegen meiner Ops musste sich meine Mutter sogar Geld bei Freunden leihen um die Rechnung bezahlen zu können und es sind pro Op bestimmt noch 700-800€ übrig geblieben, die wir selbst zahlen mussten.

    @ Sunflower_73

    2x Zyklops hab gehört das ein Rezdiv sehr selten ist naja


    du hast immer noch eine Streckdefizit :-( ich hab jetzt keinen erhebliches Streckdefizt so um die 5° vll.


    warum hast du eigentlich immer noch ein Streckdefizit? wegen den Zyklopsen? ich habs nicht ganz verstanden.


    Das mit dem Schmerkatheter ich lass mir einen anlegen ich frag da nochmal den Narkosearzt vor der Op weil schon ein Tag vor der OP aufgenommen werde.


    mfg

    @ Sunflower_73:

    Zitat

    Wichtig ist nach der OP aber erstmal, dass schonend aber viel durchbewegst.

    Ich hatte nach einer Woche versucht im sehr leichten Gang Fahrrad zu fahren. Das war schon zu viel, da war das Knie warm. Bin mit 3 Stunden Bewegungsschiene am Tag und zusätzlichen Dehnübungen ganz gut gelaufen.

    Zitat

    Bloß keine Streckschiene!

    Bin auch der Meinung, dass das alles schlechter macht als gut.

    Zitat

    Außerdem gibt es viele kleine Übungen, die Du machen kannst: Ferse auf eine Erhöhung legen und Bein durchhängen lassen. Möglichst lange & viel.

    Die Ügung habe ich eine halbe Stunde am Tag gemacht. Ist jedoch wegen der Reizung von vielen Physio auch umstritten.


    *:)

    @ Maravilla:

    Mensch, das könntest Du mir auch so schreiben können. Die Menschheit soll erfahren, welche Krankenkassen gut sind. ;-) Ich und meine Schwester sind bei der Techniker Krankenkasse. Meine Mutter und mein Bruder sind bei der GEK, mein Vater und meine Großeltern sind bei der IKK Direkt.


    Es sind alles sehr kulante Krankenkassen, die von Ärzten auch bevorzugt werden. Meine Tante ist bei der DAK und ist mit der auch sehr zufrieden.


    Wenn Dein Dad sowieso so viel bezahlt, dann soll es lieber in eine gute Krankenkasse investieren. Und ihr Kinder sollt euch bloß nicht von den AOK-Beratern um den Finger wickeln lassen. ;-)


    *:)