ich habe mal ne Frage an alle:


    und zwar habe ich auf den Rat eines ehemaligen Freundes hin jetzt mal eine riesige Orthopädie-Praxis bei uns in Hamburg angerufen. Ist beim Mühlenkamp (für all diejenigen, die das nachrecherchieren wollen).


    Und ich habe extra am Telefon gesagt, dass ich zu dem oder der möchte, die auch auf Knie spezialisiert ist und nicht zu jemandem, der alles abfrühstückt quasi.


    Wisst Ihr, was ich durch Mellimaus jetzt rausgefunden habe? Dass die am Empfang mich an eine Unfallchirurgin verwiesen hat. Frau Dr. Beate Bahl. Was soll ich denn bei ner Unfallchirurgin??? Ich hatte doch keinen Unfall... jedenfalls nicht in jüngster Zeit. Gut, dass meine neuralgischen Störungen an den Knien von irgendwelchen Unfällen aus der Kindheit herrühren können, mag ja sein...


    Aber wenn ich Zahnweh habe, gehe ich doch auch nicht direkt zum Kieferchirurg....


    Irgendwie verstehe ich das gerade nicht.


    Den Termin habe ich mir heute gemacht, und halt auch gemeint, dass meine beiden Kniescheiben instabil sind (ich habe sogar gesagt, dass das nicht aus einem Unfall resultiert), und ich habe den Termin direkt für morgen bekommen. (was ja auch schon ungewöhnlich ist).


    Trotzdem frage ich mich jetzt: was soll ich bei einer Unfall-Ch-.???

    Die_Extravertierte

    also das mit der Unfallchirurgie ist schon plausibel. Ich hab ähnliche Erfahrung gemacht, zwar mit der Schulter aber egal.


    Ich wurde an der Schulter auch immer von Orthopäden operiert. Die multidirektionale Instabilität wurde aber nie behoben. Im Jahr 2005 meinte mein behandelnder Orthopäde dann zu mir: " Die Schulter muss auf jeden Fall nochmal operativ stabilisiert werden. Aber bitte gehen sie NICHT mehr in eine Orthopädie, sondern wenden sie sich an eine Unfall- und Widerherstellungschirurgie."


    So kam ich dann an die Uniklinik Ulm. Dort wurde mir auch soweit wie möglich geholfen. Habe zwar immer noch oder schon wieder, eine instabile Schulter, aber seit der ersten großen OP in Ulm habe ich "nur" noch eine ventrale Instabilität und keine multidirektionale mehr. Gegen die ventrale kann man aber nicht mehr viel machen, da ich absolut keinen vorderen Bandapparat und kein vorderes Labrum mehr habe. Mein Chirurg hat aber schonmal einen plausiblen Gedanken in Sachen Bandplastik gehabt, den aber erstmal wieder verworfen, da es von dieser Variante noch keine Berichte gibt. Bzw, hat sowas noch niemand versucht. Da ich aber aufgrund dieser Instabilität schon wieder eine SLAP-Läsion habe, werde ich ihn nochmal an seinen Gedanken von damals erinnern.


    Also ich finde, es ist bestimmt nicht falsch, mal einen Unfall- und Widerherstellungschirurgen aufzusuchen.

    Sahralein

    also hab ich das nun mal richtig auf der Pfanne? Links ist das Arthrofibroseknie und rechts luxt die Patella momentan bei der kleinsten Zuckung?


    Wenn ich das so richtig verstanden habe dann sei mir jetzt bitte ned bös, es ist auch kein Angriff, aber ist das dann nicht gefährlich, mit dem Auto zu fahren? Denn mit rechts musst Du ja auch mal recht schnell von Gas auf Bremse gehn und wenn dabei dann die Patella luxt? Ich kann Dich gut verstehen, dass Du auch mal raus möchtest und Du hast ja extra wegen dem linken Knie nun schon einen Halbautomatik. Aber ich finde riskant ist es trotzdem, wenn die P. rechts so instabil ist. Dann solltest Du mal sehn, ob ihr das Knie, wenn Du Sonntag zu KK fährst, vorher so tapen könnt, dass wenigstens für Hin- und Rückfahrt, die P. einigermaßen stabilisiert ist.

    hallo ihr alle,


    war bis jetzt nur stille Mitleserin und habe ja den Infektionsthread nach Arthroskopie geschrieben. Einige haben das vllt schon gelesen, wollte euch nur den aktuellen Stand mitteilen.


    Am Dienstag ist nun die OP, dass Knie wird an beiden Seiten aufgeschnitten und die Gelenkinnenhaut wird raus genommen, so wollen die versuchen die Infektion raus zu bekommen, dann werden danach Antibiotikaschwämme rein gesetzt, die sich nach 2-3 Wochen auflösen sollen, sie hoffen, dass sie die Infektion in den Griff bekommen durch das ganze säubern.

    @ die_Extravertierte

    ich werde übrigens auch im Unfallkrankenhaus operiert von Unfallchirurgen (ok bei mir wars ursprünglich auch mal nen Unfall), ich denke, dass ist schon gut, dass du dahin gehst, solltest du da nix werden, dann melde dich mal (kannst dich natürlich auch so melden *grins*), ich komme auch aus HH, zumindest ganz aus der Nähe ;-) viel Glück für heute!!

    @ Biene

    Ich kann das immer noch nicht glauben was du gestern alles erfahren hast, ich hoffe dein heutiger Tag läuft besser, drück dir alle Daumen dafür :)^


    an alle anderen liebe Grüße und gute Besserung

    @ Sara

    meine erste OP war letztes Jahr im Sommer


    meine zweite OP war vor 1,5 Monaten

    @ Die_Extravertierte

    meiner erste OP hat eine Unfallchirurgen gemacht


    meine zweite OP ein Unfallchirurg zu dessen größten Fachbereich das Knie gehört


    er konnte das Kreuzband ja auch sehn und meinte es sitzt korrekt und ist stabil


    daran gabs nichts zu beanstanden das gleichen sagten die MRT-Bilder


    war heute beim Physio auf dem Trampolin


    diesmal ist der Knoten geplatzt und ich habs endlich geschafft


    schnell abwechselnd ein Bein hoch und runtern zu nehmen


    so wie laufen auf einer Stelle


    der Physio meinte das sah diesmal dynamischer aus


    und auf dem Wackelbrett stehen geht auch super


    der Schmerz in der Beugung ist so


    ab 110-120° fängts an der Knieaußenseite


    sobald ich weiter die Beugung übe dann schmerzt ist nicht mehr so


    Meniskus ist es höchstwahrscheinlich nicht


    lg

    Argh, langen Beitrag geschrieben und dann ist der einfach weg >:(


    Also dann halt nochmal....


    Ich habe lange gegrübelt, ob ich überhaupt schreibe , was der Termin bei meinem Operateur ergeben hat.


    Da ich mir a) meiner Entscheidung sehr sicher bin und b) mich EIGENTLICH vor niemandem deswegen rechtfertigen müsste - es ist schließlich MEIN Bein, und niemand anders muss damit leben und rumlaufen außer MIR , werde ich es euch wissen lassen ;-)


    Also mein Operateur hat mein Bein sehr lange angeschaut und untersucht und die Beweglichkeit ausgetestet. Das Ergebnis ist: absolut unbefriedigender Zustand , die Beweglichkeit liegt für die Extension bei 35° , für die Flexion bei knappen 50°.


    Eine Kortisontherapie, die die Lage evt. etwas verbessern würde, entfällt bei mir aufgrund der Infektvorgeschichte. Das Risiko ist ihm da einfach zu hoch. Er meinte, es gäbe bestimmt Ärzte, die das trotzdem machen würden, aber wie gesagt viel zu gefährlich!!! Ist natürlich sehr schade, dass diese Option weg fällt, aber das würde mir mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Verhängnis werden.


    Er hat dann sehr, sehr lange überlegt, wie man da nun weiter vorgehen sollte. Prinzipiell meinte er gäbe es 3 Möglichkeiten:


    1.) man macht nichts, lässt das Knie in Ruhe und wartet. Die Chance dass es so in absehbarer Zeit besser wird geht gegen null.


    2.) man würde nochmal Narkosemobilisieren - diese Möglichkeit schloss er aber sofort aus, da a) die OP nun für so eine sanfte Mobi schon zu lange her ist und b) das ja schon gemacht wurde und nichts gebracht hat


    3.) man geht noch einmal operativ ran


    Wir haben beide sehr ausführlich und lange überlegt , was nun am sinnvollsten ist. Die Arthrolyse in der letzten Operation hat er arthroskopisch gemacht, weil er mit dem geringsten Aufwand versuchen wollte ein gutes Ergebnis zu erzielen- eben aufgrund der Infektvorgeschichte ist es IMMER besser da erst einmal die Minimalvariante zu versuchen. "Normalerweise" würde man bei so einer ausgeprägen Arthrofibrose sofort offen vorgehen. Aber wie gesagt wollte er es mit dem geringsten Risiko versuchen. Klingt für mich absolut plausibel und nach vollziehbar.


    Wir kamen letztendlich zu dem Entschluss, dass eine weitere operative Intervention am sinnvollsten ist , dann aber in offener Form, da die Variante per ASK ja nicht funktioniert hat. Dann war da aber noch die Frage nach dem "wann" , ob möglichst zeitnah, oder erst in ein paar Monaten. Vor allem aufgrund folgender 2 Aspekte haben wir uns für die Variante : Zeitnah, entschieden :


    a) je später man operiert, desto schlechter wird eigentlich die Aussicht auf Erfolg, weil die Muskeln , Sehnen usw. natürlich unter der Unbeweglichkeit sich zurückbilden, verkürzen usw. und es dann in der post operativen Phase immer schwieriger wird das Operationsergebnis zu erhalten. Außerdem ist die Gefahr von Sekundärschäden an dem Knie selber, an Hüfte, Rücken usw. ziemlich groß, wenn ich über einen großen Zeitraum mit solch einem immensen Streckdefizit herumlaufe , auch mit Stützen.


    b) ist einfach meine berufliche Situation und ich das Studium mit einem steifen Bein halt nur ziemlich schwer bewältigen kann


    Also ist die Operation nun für nächste Woche Freitag, den 21.08 angesetzt.


    Wie ich schon sagte stehe ich hinter meiner Entscheidung, bin mir sicher und habe ein gutes Bauchgefühl dabei. Ich weiß, dass die meisten , allem voran mein Physiotherapeut absolut gegen eine weitere operative Intervention sind, und dennoch habe ich so entschieden. Wie ich auch schon sagte, ist es mein Bein und ich werde die Chance mit der offenen Arthrolyse nutzen, defintiv!!!!!!!!


    So, nun nach mir die Sintflut....... ]:D]:D

    @ sarahlein

    ich kenne deine Vorgeschichte glaub ich nur so halb, vom mitlesen halt und mag mir deshalb kein Urteil erlauben, außer, dass ich denke, daass du schon das richtige machst, wenn dein Bauchgefühl das sagt..


    Wünsche dir aber auf jeden Fall alles Gute und das es hinterher besser ist und du deine Entscheidung nicht bereuen tust, aber eigentlich kann es ja fast nur besser werden?!


    Du hattest ne Infektion? Ich hoffe, dass die bleibt wo der Pfeffer wächst! Der Arzt gestern sagte zu mir, dass eine Infektion nicht als geheilt gilt sondern immer nur als beruhigt..


    Drücke dir alle Daumen!

    so,endlich zurück ausm krankenhaus. Dortwo ich jetzt war, die haben die aussage vom arzt gestern als vollig daneben abgesehen und mich an ein reines kniezentrum geschickt,da habe ich jetzt für dienstag nen termin und auch schon alle unterlagen hingebracht. mal gespannt was die sagen.

    @ sarah

    ich drücke dir ganz fest alle daumen und fusszehen, dass es offen besser klappt als athroskopisch. bei mir haben sie heute morgen die patella am liebsten festgenagelt. aber das kennst du ja selber. Außerdem finde ich nicht das du rechtfertigen musst hier, es ist dein knie und jeder weiß nach so ner geschichte doch am besten selbst was gut ist und was nicht,oder ?


    LG

    @ Sarah:

    Mir steht auch kein Urteil zu - aber: Ich finde die Entscheidung vor DEM Hintergrund und Deinen Argumenten absolut gerechtfertigt.


    Die Situation ist schlichtweg scheiße (sorry!), und Du hast nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera. Man könnte auch sagen: Hätte man gleich offen operieren sollen. Aber: Die ASK jetzt war doch so gesehen schon ein "Erfolg", weil Du immerhin keine Infektion bekommen hast. Vor diesem positiven Hintergrund macht eine offene Arthrolyse ja Sinn - und man geht auch nicht ganz so ängstlich ran.


    Viel Wahl hast Du letztlich nicht - und langfristig ist das Bewegungsdefizit einfach ein Problem.


    Ich wünsche Dir jetzt schon alles Gute für die OP - und lass' Dich nicht beirren. Es ist Dein Bein, Du kennst die Risiken. Und die Chancen. :)_ :)* :)^

    hey,


    ich war heute bei der Ärztin, die ich gestern genannt habe. Sie war sehr nett, auch humorvoll (auf so was lege ich auch durchaus Wert, wenn ich zum Arzt gehe).


    Sie hat Belastungsübungen mit mir gemacht, die Kniescheiben abgetastet, hin- und her bewegt usw. (kann man alles sicherlich fachmännischer ausdrücken, aber ich nix Medi). Röntgenaufnahme gemacht - von beiden Knien.


    Alsooo:


    Dysplasie Wiberg I - beidseitig. Minimaler Knorpelschaden bei der einen Patella. Beide Patella (gibt es dafür einen Plural???) sind mittig, vllt. mit minimaler lateraler Tendenz, aber nicht so, dass man das korrigieren müsste oder so.


    Bei dem einen Knie ist das Kreuzband locker.


    Nun, meine derzeitigen Beschwerden resultieren daraus, dass ich mir übelst mein eines Knie vorgestern gestoßen habe, und dadurch Steifheitserscheinungen habe...


    Und ich habe starke muskuläre Verspannungen. Soll jetzt Yogieren und Schwimmen.


    Also die Dr. Bahl meint, dass meine Kniehaltung ne Katastrophe sei, also sprich wenn ich sitze oder stehe, d.h. dass ich immer nur unter Anspannung stehe (letztlich ist das psychosomatisch).


    Es sind banale Probleme, die mir aber trotzdem seit Monaten auf den Zeiger gehen.


    Ich habe meinen Fitnesscentervertrag gekündigt - habe Attest vom Arzt.


    Weil vom Fitnesscenter isses noch schlimmer geworden.


    LG


    EX