Erstmal danke für die schnelle Antwort! Das beruhigt mich etwas... :)


    Also zu meiner "Kniegeschichte" (ist eine etwas längere Story):


    Hatte Ende Mai diesen Jahres nen Unfall auf Arbeit, hab mir das rechte Knie verdreht beim Bettentransport im Krankenhaus. Bei der Untersuchung in der Notaufnahme zeigten sich deutliche Innenmeniskuszeichen. Daraufhin wurde ein MRT gemacht - dieses war jedoch bis auf nen leichten Erguss unauffällig. Es wurde dann aber trotzdem ne ASK gemacht (Mitte Juni), weil das die BG´s wohl gerne so sehen. Auch die ASK war unauffällig.


    Nach der ASK hatte ich weiterhin ziemlich dolle Belastungsbeschwerden, alle Meniskustests waren weiterhin positiv und die Bewegung war endgradig deutlich eingeschränkt und schmerzhaft. Nach 4 Wochen wurde dann noch ein MRT gemacht. Diesmal zeigte sich dann ein deutlich ausgeprägtes Knochenmarködem. Menisci, Kreuzbänder und restliches Innenleben des Knies waren aber weiterhin unauffällig. Eine weitere ASK wurde eigentlich ausgeschlossen. Dann musste ich zum Chefarzt, der den Nervus saphenus anspritzen wollte. Er schaute sich die MRT-Bilder selber nochmal an und stellte leichte Flüssigkeitsanreicherungen im Pars intermedia und Hinterhorn-Bereich des IM fest. Da das Anspritzen auch keine Besserung brachte, wurde nun doch eine zweite ASK angeleiert. Diese war Ende Juli.


    In dieser ASK fand sich dann komischerweise ein inkompletter basisnaher Innenmeniskusriss, ein Lappenriss des IM und eine Knorpelfraktur auf dem medialen Tibiaplateau. Aufgrund meiner persistierenden Beschwerdesymptomatik wurde der IM refixiert (mit einem Stapler), obwohl dies aufgrund der kleinen Größe des Risses nicht nötig gewesen wäre. Nachdem dann die Spinalanästhesie nachgelassen hatte, konnte ich mein Knie vor Schmerz nicht mehr bewegen. Daher wurde ein Femoralis-Schmerzkatheter gelegt. Doch dieser nahm leider den Schmerz an der medialen Seite nicht, weil dort wohl ein anderer Nerv versorgt. 12 Tage lag ich insgesamt stationär. Die Bewegung wurde mit den Tagen langsam besser. Bei Entlassung waren es dann 0/5/90.


    Problem: Ein paar Tage vor der Entlassung hab ich mir während eines Spaziergangs mit meinen Eltern wieder das Knie verdreht (trotz Krücken). Der Doc, der sich das dann kurz darauf angucken kam, meinte auch, dass der Meniskus eventuell wieder nen Schlag abbekommen haben könnte. Dazu muss ich sagen, dass ich nach der OP keine Schiene oder Orthese bekam. Dieses erneute Verdrehen tauchte daraufhin aber in keinem Schreiben, Befund oder ähnlichem auf. Auch die Ärzte, die am Montag zur Visite kamen, wussten nichts davon.


    Der Chefarzt selbst übernahm nach meiner Entlassung die Weiterbehandlung, weil mein Heilungsverlauf wohl nicht ganz normal wäre (kann ich ja auch verstehen). Die Schmerzen waren wieder wie vorher (eher noch schlimmer was die Belastung anging), Innenmeniskuszeichen waren wieder positiv, die Bewegung wurde mit intensiver Physiotherapie immer besser, aber sie ist weiterhin endgradig eingeschränkt und schmerzhaft. Momentanes Bewegungsausmaß 0/10/100. Unter Druck merke ich einen deutlichen Wanderschmerz im Gelenkspalt. Und sobald beim normalen Bewegen der Fuß nach außen rotiert wird, könnte ich schreien vor Schmerz. An Vollbelastung ist nicht zu denken, ich laufe mittlerweile seit 3 Monaten mit Stützen. Der Schmerz im Gelenkspalt fühlt sich an, als wenn sich irgendetwas in den Knochen bohrt. Dieser Schmerz wird allerdings besser, wenn der Physiotherapeut kräftig zieht. Unter Zug kann ich schmerzfrei bewegen, sowohl aktiv als auch passiv.


    Nach einer akuten Einklemmung des Gelenks im KH kurz nach dem Termin beim CA, wurde am nächsten Tag noch ein MRT gemacht. Das war Mitte August. Doch auch dieses MRT zeigte keinen freien Gelenkkörper und sonst nur ein zunehmendes Knochenmarködem. Am IM waren leichte Signalanreicherungen an der Befestigung an der Kaspel (also dort wo meine Schmerzen sind).


    Der Chefarzt hatte die Blockade mit eigenen Augen gesehen und sogar versucht sie zu lösen. Trotzdem sagte er mir, es gibt kein pathologisches Substrat, was einklemmen kann. Er glaubte mir zwar, aber man merkte ihm doch deutlich an, wie er mit seinem Latein am Ende war. Seine Vorschlag zur weiteren Vorgehensweise ist schmerztherapeutische Behandlung und intensive Physiotherapie. Er will auf gar keinen Fall noch mal arthroskopieren!!! (Er schließt es quasi für die weitere Zukunft gänzlich aus.)


    Diese Blockaden und Einklemmungen hatte ich noch mehrmals, sogar während der Physiotherapie. Letzte Woche z.B. und hab dann den Arzt aus der Ambulanz (CA war im Urlaub) auf dem KH-Flur getroffen. Da dies nun die ultimative Möglichkeit war, wurde drei Stunden später ein MRT gemacht. Allerdings bin ich der Meinung, dass sich in der Zeit die Blockade gelöst haben muss und ich nur noch muskulär verspannt war. Jedenfalls zeigte dieses MRT nichts ungewöhnliches, was einklemmen könnte. Weiterhin zwar die zunehmenden Signalanreicherungen an der Fixation des IM mit der Kapsel, aber kein Korbhenkel oder freier Gelenkkörper.


    Meine Vermutung was die Einklemmungen angeht, ist ja folgende: Der Stapler sitzt nicht mehr an seiner richtigen Stelle (durch das erneute Verdrehen) und bleibt irgendwie in der Knorpelfraktur hängen. Dieses Phänomen würde man nämlich auch nicht im MRT sehen und das würde die zunehmenden Signalanreicherungen am IM erklären.


    Laut Arzt, der dann nach dem MRT noch extra zu mir in die Notaufnahme kam, zeigt das MRT aber ein komplett gesundes Kniegelenk. Er meinte man könnte das nun nicht mehr weiterbehandeln, außer intensive Physiotherapie (mittlerweile nun 5 mal die Woche) und sprach davon, dass ich mich mal mit der psychosomatischen Schiene auseinandersetzen sollte. Völliger Unsinn meines Erachtens – und da gibt´s auch gute Gründe für, aber die erklär ich dann ein anderes Mal....


    Tja und morgen bin ich halt wieder bei ihm. Die MRT-Bilder wurden jetzt wohl noch mal zerschnitten, mal sehen was da noch wieder rausgekommen ist. Am Dienstag seh ich dann den CA wieder.


    Ich hab versucht mich so kurz wie möglich zu fassen, aber ist doch ein ganz schöner Roman geworden – Tschuldigung! :-)

    Achso, eins der wichtigstens Dinge vergaß ich:


    Der Physiotherapeut betreut mich jetzt seit Anfang an und ist echt klasse. Da er das Knie ja so gut wie jeden Tag sieht und vor allem mitbekommt wie es sich in bestimmten Situationen verhält (dick werden zum beispiel), ist er auch der meinung, dass mit dem meniskus was nicht stimmen kann bzw. muss. Auch der zweite Physio, der die manuelle Therapie macht, ist dieser Meinung.

    @ Wettle

    Willkommen. Ich habe auch schon festegestellt das Physios die besseren Diagnosen stellen. Meine hat im Januar schon gesagt das ist kein Bandproblem, wie der Orthopäde behauptet - er sollte in der Tat Recht behalten . Aber der Orthopäde hat sich bis zum Schluss nicht von seiner Diagnose abbringen lassen. Deshalb habe ich auch gewechselt.


    Der neue hat mich nicht gefragt warum. Er hat den Namen weil der ja auf dem MRT steht, aber ansonsten? Von mir aus hätte er sich auch erkundigen können. Das einzige was er erfahren hätte, das ich mittlerweile 10 Monate Schmerzen habe die auf keine konservative Behandlung angesprochen habe :=o

    @ all

    Ich bin ja sowas von kaputt. Scheiß Dienst und mal wieder keine Pause gehabt. Morgen dann zum Orthopäden. Mal sehen was der beizusteuern hat]:D

    moin

    @ wettle:

    puh, heftige story :°_ da war mein erster gedanke eigentlich auch nur: Arztwechsel! nimm, soweit du noch kannst, deine beine in die hand und renn. für mich klingt das irgendwie sehr danach, als würden die ärzte etwas unter den teppich kehren wollen. geh zu nem arzt, der bis jetzt noch gar nichts mit der sache zu tun hatte, hol dir eine unabhängige meinung!

    @ melli:

    und wie wars beim ortho? was sagt er? konntest du deine bedenken loswerden?


    habt ihr auch so bescheidenes wetter? hier is alles grau in grau und es regnet :-/ und der wetterbericht meinte, in den alpen schneits :-o ich glaub ich wandere aus ;-D


    lg astrid

    Bin gerade zurück vom Doc. Meine Güte, die praxis brechend voll und er ganz alleine, der andere im OP und der dritte Urlaub ;-D Aber der guten Laube hat das keinen Abbruch getan ;-D


    Also er hat sich die Röntgenbilder angesehen und meinte das ne OP irgendwann auf jeden Fall mal nötig wird. Vorste wollte er es noch mal anderes probieren. Er hat mit jetzt doch Hyaloronspritzen nahe gelegt. Er meinte mein KK würde das wohl auch bezahlen, 5 Stücke kosten 250€, muss gleich mal mit der KK telefonieren. Zusätzlich soll ich 6 Wochen Dona 750mg nehmen. Wenn ich die genommen hab und die Spritzen intus hab, dann wird entschieden wie es weitergeht. Er meinte wenn es besser wirs und lange hält so 2-3 Jahre, dann kann man das wiederholen wenn es gar nicht hilft oder nur ein paar Wochen muss man dann eben doch operieren. Okay hab ihm gesagt mit der Lösung binich einverstanden. Hab jetzt nur schiss vor den Spritzen. tut das weh ???

    @ melli:

    ne, nicht wirklich. ist so schmerzhaft wie blutabnehmen. hab die prozedur schon hinter mir, mit absolut null erfolg. hyaluronsäure ist in meinen augen sehr viel geldmacherei, wobei es manchen menschen anscheinend wirklich hilft. bei den dona-tabletten würd ich an deiner stelle die no-name variante aus der drogerie nehmen (glaub dm hat welche). die haben den selben inhalt, aber sind um ein vielfaches günstiger.

    Ist mir persönlich jetzt egal wie teuer die tabletten sind, meine KK hat mir gesagt die bezahlen das wenn ich vom Doc ne Bescheinigung hab das das konservativ das letzt ist was noch einfällt.


    Du machst mir ja Mut, jetzt habe ich mich gefreut, das erst spritzen und evtl dann keine OP und jetzt sagst du hat nichts gebaracht :°( Oh Gott also doch nicht so früh freuen, was?

    @ melli

    in meinem bekanntenkreis haben auch welche diese spritzen bekommen (mussten sie allerdings selber zahlen) und es hat nichts gebracht. da wäre mir das geld zu schade für.


    Und die DONA Tabletten kosten auch wirklich etwas. Ich hatte die nicht genommen.


    Aber wenn dir das die kasse bezahlen sollte, warum nicht.

    @ Astrid

    ich hab hier zwar bedeckten himmel, aber mittlerweile werde die wolken immer heller und die sonne kommt durch. aber hier bei berlin ist es ja heute mit 20°auch am wärmsten :-)

    @ maggie

    Na ja ich werde es ausprobieren verlieren kann ich nichts nur wenn es danach immer noch nicht besser ist muss man dann doch chirurgisch drangehen. Das ist wieder einer der Vorteile der PKV, die zahlen das noch wenn Doc bestätigt das muss weil sonst nur noch OP... Ruf da nachher in der Praxis an und schaue da ich das bekomme

    @ maggie:

    ich hab 13° und regen %-|

    @ melli:

    ohne dir jetzt die illusion rauben zu wollen, aber ne patella lateralisation mit hyaluronsäure und glucosaminsulfat (Dona) zu behandeln - da kannst du es auch mit handauflegen und gut zureden versuchen. hat meiner meinung nach den gleichen effekt. :-| ich will nicht leugnen, dass es menschen gibt, bei denen es hilft. aber ich seh den sinn des ganzen bei dir nicht. glucosaminsulfat und hyaluronsäure sollen durch knorpelschäden verursachte schmerzen lindern. das release aber sollte ja verhindern, dass knorpelschäden überhaupt entstehen. ich verstehe den gedankengang deines docs nicht ??? er quatscht dir - meiner meinung nach ziemlich am problem vorbei - schweineteure behandlungsmethoden auf, deren wirksamkeit in den sternen steht. aber probieren geht über studieren.


    werd später mal zu meinem doc in die praxis, kg-rezept und mrt-bericht holen, und hab mir fest vorgenommen dann auch gleich nen termin auszumachen. meine hüfte macht heute wieder schön terror :-/


    verregnete grüße


    astrid

    @ mellimaus21

    Für den Fall, daß die Kasse das Dona doch nicht bezahlt, habe ich mal ein altes Posting von mir rausgesucht:


    Der Haupt-Wirkstoff von Dona ist Glucosaminsulfat. Bei manchen Leuten hilft er. Schaden kann er nicht. Aber ich würde es AUF KEINEN FALL von Dona kaufen! Da liegen 100 x 250 mg Glucosaminsulfat bei mindestens 20 Euro. :(v


    Bei Penny zum Beispiel gibt es Vital-Gelenk-Kapseln, da kosten 60 x 350 mg Glucosaminsulfat 3,99 Euro glaube ich. Das ist nur ein VIERTEL des Dona-Preises für genaudenselben Wirkstoff. Bei REWE gibt es ebenfalls 60er Packs mit derselben Wirkstoffkonzentration für 3,99 Euro. In wissenschaftlichen Studien wurden mit der Dosis von 1400 mg pro Tag Erfolge erzielt. Falls man sich bei Penny/Rewe versorgt ist das auf jeden Fall einen Versuch wert, oder? :)^

    @ Astrid

    So wie ich ihn verstanden habe hat er ja auch nicht vor die lateralisation damit zu behandeln, das das niht geht weiß ich auch nicht, aber er meint das das eine Möglichkeit wäre die Schmerzen zu nehmen und eben eine OP hinauszuzögern weil der Knorpel halt sehr gut aussieht. Na ja ich mache das jetzt mal, scahden tut es ja nicht und wenn das eben auchnichts bringt dann gibt es auch nicht konservatives mehr

    @ kniegehtnochso

    Ich habe mich auch gegen die Dona entschieden und habe mir Tabeltten von dm geholt. Da sind auch 750mg drin und 30 Stück kosten 4,95. Das konnte ich noch so eben verschmerzen :=o

    uff %-| manchmal fragt man sich, ob man nur von idioten umgeben ist. war grad beim doc, kg rezept und mrt-bericht (von juli) holen. tja, die praxis hat immer noch keinen bericht erhalten. ich soll doch mal unten (3 etagen drunter ist ne radiologiepraxis) fragen. also gut, ich da hin, die hat mir den verschollenen bericht dann nochmal ausgedruckt. weils geregnet hat, hab ich den umschlag erst im auto aufgemacht, und gedacht, mich trifft der schlag.


    das mrt wurde gemacht, um abzuklären, wie stark die knorpelschäden sind, und ob man die eigentlich geplante raffung noch rauszögern kann. im juli hieß es dann direkt nach dem mrt: KEINE knorpelschädigung vorhanden. hat zumindest die radiologin im gespräch gesagt. interessanterweise steht im bericht nun aber:

    Zitat

    Signalalteration des Knorpelüberzuges im Sinne einer Chondromalazie Grad I-II femorotibial, Grad II retropatellar.

    gut, das ist jetzt kein schaden der gleich weltuntergangsstimmung hervorruft, aber trotzdem könnt ich mich drüber aufregen, dass so etwas einfach unter den teppich gekehrt wird. >:( "da ist nix" - wenn ich diesen satz von einem radiologen schon höre ]:D


    am besten einfach alle in einen sack und kräftig draufhauen, erwischt garantiert keinen falschen :|N


    Termin beim doc hab ich jetzt erst für 15.10., da er in der nächsten zeit viel auf fortbildungen ist. allerdings motzt meine hüfte heut wieder mehr als sonst. wenn das die näcshten tage nicht wieder besser wird, ruf ich nochmal an und frag, ob ich früher kommen kann.


    lg von der grade ziemlich verärgerten astrid

    Sodele ich bin dann aus Hannover wieder hier eingetrudelt, war ja heut bei Dr. T. und der Weg hat sich gelohnt!! Ein äußerst sympathischer , menschlicher , kompetenter Arzt!! :)^ Sollte ihm dann erstmal erzählen was denn alles schon so war , hatte im Vorfeld extra eine Kurzzusammenfassung geschrieben, das fand er richtig gut und hat die dann gleich eingesackt *g* Hat dann noch gefragt wie das anfing und was ich beruflich mache. Hat dann meine beiden Knie ausführlich angeschaut und ich hatte wirklich absolut den Eindruck , dass der Mann echt richtig Ahnung hat. Hat erst das rechte Knie mit den Patellaluxationen angesehen. Er meinte ,ihn wundert es überhaupt nicht, dass die Kniescheibe so oft rausrutscht. Er meinte, entweder ist das Transplantat erst gar nicht richtig eingewachsen, oder total ausgeleiert. Dann hat er das linke Knie angesehen : ausgeprägte Schwellung der Weichteile, man kann die Verwachsungen richtig fühlen meinte er , so richtige Knötchen. Er hat dann auch direkt gefühlt wann es anfängt zu spannen. Wenn man mein linkes Bein beugt wandert die Kniescheibe wohl etwas zur Außenseite hin und mein Bein verfällt in eine X-Bein Stellung oO Das ist noch nie jemandem aufgefallen. Er will nun ein MRT von beiden Knien haben , vom rechten um zu schauen was mit dem Transplantat ist und wie die Kniescheibe im Liegen steht und ob die Kniescheibe Schäden angerichtet hat. Beim linken will er sehen, wo die Entzündungen in dem Knie stecken und wie der Rest so ausschaut.


    Ich soll nun einen Physiotherapiestop machen , zum einen um Ruhe in die Knie zu bekommen , und wir kommen ja eh nicht so wirklich weiter und zum anderen auch der psychologische Aspekt um mal abzuschalten.


    Ich bekomme eine Schuherhöhung erstmal um 0,5 cm . Eigentlich sind so 1,5 cm Unterschied , aber das auf einmal zu machen wäre zu viel, das wäre so eine ruckartige Veränderung , dass ich dann Gleichgewichtsprobleme hätte . Das muss ja nicht sein , ich falle ja schon oft genug hin ]:D


    Ich sollte die Donjoy in der steifen Einstellung wie sie jetzt ist unbedingt so weitertragen , einen anderen Weg gibt es im Moment nicht . Eine Dauerlösung ist das jedoch nicht . Das ist aber ja schon klar.


    Fand es echt cool, normalerweise musste ich das mit der Schiene und so jedem Arzt immer erklären und mich für dies oder jenes erklären oder rechtfertigen. Immer wenn ich irgendwas von alleine erklärt habe wieso ich das so und so mache. Z.B. meinte er wie es ohne die Schiene ist, als ich meinte wackelig und das ich dann Angst hab und es ohne halt nicht geht, er direkt so ja das ist ja völlig klar. Fand ich echt supi , ein richtig toller Doc :)^


    Es kamen übrigens auch keine Nachfragen ,wieso ich schon bei so vielen Ärzten war. Er wollte nur wissen was mein letzter Operateur meinte, wie es weiter gehen soll.


    Er findet es zudem wirklich stark , dass ich mir professionelle psychologische Hilfe gesucht habe- denn sowas kann ein normaler Mensch gar nicht alleine verarbeiten, was ich alles durchgemacht habe in den letzten 5 Jahren. Er meinte es ist ja ganz klar, dass sich bei so einer Gesichte dann im Leben alles nur noch ums Knie dreht und man erstmal lernen muss da wieder heraus zu kommen.


    Nach dem MRT sehen wir uns wieder und besprechen , was am sinnvollsten ist.


    Den MRT Termin haben die mir direkt besorgt, ist am 29.09 beide Knie zusammen. Die brauchten etwas Überredungskünste da die das wohl normal nicht machen, aber die machen ne Ausnahme. Begründung war ich könnte ja nicht so lange still liegen ]:D]:D Und ironischerweise ist das MRT im Henri ;-D;-D;-D;-D


    Zum Abschied meinte er dann noch, ich solle bitte auf mich aufpassen . Der Mann hat mich direkt durchschaut ]:D]:D


    Dann hab ich Heute Morgen einen Anruf aussem Henri bekommen, wegen der Studie bzgl. der Kniescheiben OP´s die da gemacht wurden. Die erste Frage der Befragung war " Machen Sie Wettkampfsport?" HAHAHA Witz komm raus du bist umzingelt ]:D]:D Im Laufe der Befragung kam dann die Katastrophe Brökchen für Bröckchen zu Tage und der Arzt immer so " ach du sch***" Nach Abschluss der Studie bekomme ich dann eine Kopie der Arbeit, hatte nachgefragt weil mich das natürlich brennend interessiert. Dauert wohl noch ein wenig aber da freu ich mich schon drauf *g*