Ganglion am Handgelenk als Masseur

    Hallo leute, bin neu hier und hab mir gedacht ich schildere euch jetzt auch mal mein problem.


    Habe seit mehreren jahren ein Ganglion am linken handgelenk dorsal, welches bis vor einem halben jahr nie Probleme machte.


    Da ich vor einem jahr anfing als masseur zu arbeiten, wurde es immer größer und mittlerweile habe ich auch taubheitsgefühle und kribbeln in den fingern und kann mich nicht mehr richtig abstützen.


    Habe jetzt in zwei wochen einen termin beim orthopäden und ich vermute, dass es dann in weiterer folge auch zur Operation kommen wird.


    Nun zu meiner frage: wielange werde ich dann im krankenstand sein (bin ja masseur)? hat jmd Erfahrungen?


    auf Antworten wäre ich euch sehr dankbar

  • 15 Antworten

    Ich hatte mal eines, als ich jeden Abend gestrickt habe. Irgendjemand gab mir dann den Tipp, es mehrmals am Tag mit banaler Nivea zu massieren - und es ging weg!


    Bevor ich es operiren lassen würde, würde ich es lieber 10x oder mehr am Tag massieren - mit Nivea oder anderem als "Gleitmittel".

    ja, das sollte es sein.


    du wirst schon viel eher, nach abschluss der wundheilung, das handgelenk wieder normal belasten können. nur bekommst du, gerade bei deinem beruf, noch ein/zwei extra wochen "schonfrist".

    @ Antigone:

    habs auch schon mit "wegmassieren" probiert aber hat nicht wirklich was gebracht.. und sobald ich nach den freien tagen, Urlaub, etc. wieder meine Tätigkeit aufnahm fingen die schmerzen wieder an.


    Also Hauptursache ist auf jeden fall mein Beruf


    Hab halt bedenken, dass es wieder kommt da ich generell auch sehr hypermobil in meinen gelenken bin

    Will dir keine Angst machen, aber Krankenstand und Belastbarkeit hängen von der OP ab. Bei mir ging leider alles schief und habe bis heute Probleme.


    Bei der Entlassung hieß es, ich solle den Druckverband bis zum Kontrolltermin tragen (Donnerstag OP und Montag Termin). Mein Arzt war geschockt und es dauerte bei mir mehr als 4 Wochen. Dann wurde nicht alles entfernt, sodass ich ein paar Jahre erneut operiert werden musste. Es wurde direkt neben der alten Narbe geöffnet, sodass ich jetzt ein größeres "Loch" am Handgelenk habe,welches visuell soweit stört, dass ich es seit Jahren versuche mit Pflaster/Schmuck abzudecken, um mich nicht beim Schreiben von Dingen zu ekeln. Habe auch seit den OPs verminderte Kraft, was sich besonders beim Aufstützen bemerkbar macht. Bei Wetterumschwüngen juckt und ziept die Narbe. Und ja, ich habe regelmäßig gecremt. Leider gab es damals Bioil noch nicht. Damit habe ich die vergangenen Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht.

    @ Teresal

    Oje klingt ja so als hätte da der arzt wohl ziemlich was falsch gemacht.. tut mir leid für dich, dass du da immer noch probleme mit hast. Wielange ist die op jetzt her?


    Werde mir auf jeden fall noch eine zweite meinung von einem anderen arzt einholen um sicher zu gehen. Die meisten handchirurgen sind ja schon recht routiniert bei solchen ops.

    Die erste OP ist nun schon etwas her (2004); vielleicht ist die Herangehensweise mittlerweile besser ;-D . Aber mit meinem Arzt (war auch "nur" Chirurg und kein Handchirurg) war ich wirklich unglücklich. Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut verläuft und ganz wichtig: sobald wie möglich viel cremen!

    schief gehen kann immer etwas. bei jeder operation. die möglichen risiken und komplikationen, welche auftreten können, erklärt dir aber auch dein arzt.


    normalerweise ist eine ganglion-operation für einen handchirurgen ein klacks.


    ??die genesung nach meiner ganglion-operation hatte auch länger gedauert. die operation ansich ist nicht schief gelaufen, aber die nachbehandlung war nicht besonders gut und meine naht hatte sich entzündet, es bildete sich ein abszess, welcher nicht richtig behandelt wurde und daraufhin eine phlegmone und eine chronische wunde.??


    solche sachen sind eher die ausnahme. da du schon taubheitsgefühle in den fingern hast und auch schmerzen wird das ganglion wohl rausmüssen. sonst hast du nachher noch einen nervigeren nervenschaden.

    Ich hatte auf dem Handrücken ein großes Ganglion. Wurde vor Jahren daran operiert. Narbe kaum sichtbar. Ist auch nie nachgewachsen. So gesehen ein großer Erfolg.


    Aber ich hatte 4 Wochen übelste Schmerzen, konnte die Hand nicht beugen, bis das ganze weg war, dauerte es 6 Monate. Ich konnte nicht meinen Haushalt machen, nicht meine Tochter wickeln, ich konnte eigentlich gar nichts.

    klingt so, als könnt ich mich wirklich auf ein paar Wochen krankenstand einstellen.. hab halt nur angst, dass ich dann meinen jetzigen beruf aufgeben muss, falls dann komplikationen auftreten und der arzt sagt ich muss mir einen anderen Job suchen..


    Abet der jetzige Zustand ist halt auch auf dauer eine qual