Gegen Rückenschmerzen: Massage von einer Person ohne Ausbildung?

    Hallo lieber Helfer,


    meine Freundin hat seit ihrer frühen Jugendzeit Rückenschmerzen. Anscheinend war es früher, als sie noch aktiv Tischtennis gespielt hat, recht schlimm und sie ging damals zum Arzt. Der meinte, ihre Wirbelsäule habe sich beim Sport verschoben. Als sie aufgehört hat, wurde es wohl besser. Aber jetzt, 10 Jahre später, wird es wieder schlechter. Sie dreht manchmal den Rumpf um fast 180°, bis ein Wirbel nach dem anderen laut knackt, danach geht es etwas besser.


    Abends fragt sie mich oft, ob ich sie "massieren" könne. Dabei zeigt sie mir die Stelle, die schmerzt und ich reibe sie dann einfach mit mäßigem Druck. Nachher fühlt es sich angeblich besser an, aber ich habe dabei immer ein ungutes Gefühl, denn mehr als herumdrücken kann ich ja nicht und ich habe Angst, dass ich da was falsch mache.


    Sollte sie mit diesen Beschwerden zu einem Orthopäden? Krankengymnastik? Denkt ihr, dass die Massagen ok sind, solange ihr hinterher nicht mehr wehtut als vorher?


    Danke für eure Kommentare!

  • 4 Antworten

    Ich denke auch, ein Besuch bei Orthopäde könnte nicht schaden. Vielleicht eine anschließende Physiotherapie, aber das wird der Arzt entscheiden. Vielleicht findet deine Freundin ja auch einen Sport, den sie machen darf und der ihr Spaß macht. Dann kann sie die Muskulatur stärken und sie verspannt nicht so schnell.


    Mir hat eine Orthopädin mal gesagt, dass man es mit einer Massage nicht schlimmer machen kann, solange man nicht allzu grob vorgeht. Wärme und die leichte Bearbeitung der verhärteten Muskulatur wird deiner Freundin in der Tat gut tun. Das Schlimmste was passieren kann, ist, das es nicht besser wird ;-).