Hallux rigidus - OP sinnvoll?

    Guten Tag,


    ich habe als Trauma Folge in einem Zeh Gelenk eine Arthrose entwickelt.


    Die Bewegung ist schon eingeschränkt, die Schmerzen halten sich in Grenzen. Vermutlich könnte man mit Einlagen und evntl. Physiotherapie erstmal auskommen.


    Ist trotzdem eine OP zu empfehlen? Insbesondere die Möglichkeit des Oberflächenersatzes (Cartiva) interessieren mich.


    Hat Jemand Erfahrungen damit?

    Sollte man in jungem Alter möglichst lange konservativ behandeln oder lieber frühzeitig operieren?

    Wo ist der Vorteil in einem längeren warten, wenn der Ersatz vermutlich volle Beweglichkeit und Schmerzfreiheit bringt?



    Danke vorab!

  • 1 Antwort

    Grundsätzlich kann dir kein Operateur volle Beweglichkeit und Schmerzfreiheit garantieren. Das ist in meinen Augen ein ganz wichtiger Punkt. Wenn du aktuell kaum Beschweren hast, dann würde ich definitiv von einer OP absehen. Nebst den 'normalen' OP-Risiken (Narkose, Infektion...) kommen eben auch die lokalen Risiken dazu, dass es eben dann doch nicht so beweglich und schmerzfrei wird wie erwartet und erhofft.

    Daneben erwähnst du, dass du noch recht jung bist. Da möchte ich dich darauf hinweisen, dass künstlicher Gelenkersatz in der Regel eine beschränkte Lebensdauer hat und entweder die Oberflächen oder dann die Verankerung im Knochen möglicherweise nach einer gewissen Dauer wiederum eine Erneuerung (falls möglich) benötigen.