Das sehe ich auch so. Man sieht echt vieles und nimmt es so hin, denkt sich nichts bei. Klar sieht man immer auch den gesundheitlichen Aspekt nach dem Motto "dem Patienten könnte es vielleicht besser gehen wenn..." Aber ansonsten gehört das zum ganz normalen Tagesablauf...Und man sieht wirklich vieles was weitaus schlimmer ist...bzw. riecht es...wo man sich denkt, die Leute könnten es durch tägliche Hygiene schon ganz gut ändern...


    Im KH ist das vielleicht auch nochmal was anderes, wenn die Patienten dann wirklich nicht selber wahnsinnig viel in Sachen Hygiene können.


    Aber ich hatte selbst auch schon Knie-OPs, wo ich eigentlich nicht so gut konnte, aber das wichtigste war es mir morgens im KH mich zu waschen etc...

    Flower...wenn man das liest, könnte man meinen, Du würdest 150 Kilo auf die Waage bringen... :-o


    Und selbst dann stünde es Keinem zu, Dich diesbezüglich zu beleidigen... :|N


    Ein Arzt darf das gerne ansprechen...auch wenn es vielleicht nicht primär mit dem aktuellen Problem zu tun hat...aber sachlich und angemessen...


    Mach Dich nicht selber klein!!! @:)

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    Nur nicht zu Nervensägen, oder zu denen auch?

    Ich behandele prinzipiell jeden Patienten gleich und bin auch höflich und auch wenn mir jemand auf die Nerven geht, versucht ich höflich mitzuteilen das das so nicht geht.


    Unfreundlich werde ich höchst selten ....das finde ich auch unprofessionell. Ich werde höchstens kurz angebunden und distanziert. Aber eigentlich nie unfreundlich

    Ich hatte ja schon etliche OP's, nach einer durfte ich 6 Wochen lang meinen Oberschenkelmuskel nicht anspannen = habe dann nicht geduscht. Aber es gibt immer noch Waschlappen und Seife, und eine "Grundreinigung" schaffe ich auch bei Bettruhe einen Tag nach OP. Gut, meine Haare sehen dann irgendwann schäbig aus, aber Kopfmassage habe ich noch nie gekriegt.


    Ich glaube einfach, dass bei Physios im beruflichen Kontext die Haltung bzw. der Fokus anders sind. Wenn ich mir so anschaue, was in meiner Praxis so an Patienten ein- & ausgeht und die allermeisten wirklich herzlich und nett behandelt werden (unterkühlter Tonfall halt bei chronischen Meckerköpfen).


    Mach' Dir nicht so einen Kopf. Und wenn die Sympathie nicht passt, dann gehst Du mit dem nächsten Rezept woanders hin.


    Kannst Du im Freundeskreis rumfragen? Weil ich anfangs bei einer fürchterlichen Physio war: Schäbige Praxis, keine separaten Räume, eine total unsichere Physio. Bin auf über Empfehlung meiner Reha-Einrichtung UND von einer Freundin bei meinem jetzigen gelandet, und das passte perfekt.

    ich bin noch relativ neu in der Stadt. Meine Komilitonen konnten mir wegen der physiotherapie keinen tip geben.


    Ich hab eine praxis im auge, die direkt bei mir um die ecke ist. die haben auch ne homepage. Die sah ganz gut aus.

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    Was die eine OP-Schwester von mir gehalten hat, hat sie ja eindeutig gesagt...

    Hm, also, die war sicherlich nicht sonderlich feinfühlig, aber ihr Kommentar hatte doch nichts mir Dir als Person zu tun, sondern nur mit der Narbe? So eine Narbe ist auffällig, zieht Blicke an, ist vielleicht "häßlich", aber wertet doch nicht die Person ab? Ich glaube, Du brauchst wirklich dringend ein dickeres Fell :-) @:)


    Man kann Narben zB auch tätowieren lassen, falls das Dein Ding ist ;-)

    @ steinläuschen

    Ich weiß, dass ich da wahrscheinlich überreagiert habe. Aber ich bin da sehr sensibel. Sie meinte es so richtig abschätzig, dass die narbe ja so hässlich sei..


    Und ich hab den Kommentar schon auf mich als Person bezogen, weil ja die Narbe (leider) zu mir und meinem Körper gehört

    Zitat

    weil ja die Narbe (leider) zu mir und meinem Körper gehört

    Du solltest lernen die Narbe zu akzeptieren, denn wie du sagst, sie gehört zu deinem Körper und wird da auch für immer bleiben