Im Röntgenbild der ges. WS wurde eine Spondylolisthesis HWK-5 von 2 mm festgestellt, was nun?

    Hallo,

    ich hatte vor kurzem eine ges. Röntgenaufnahme der WS in 2 Ebenen. Hier wurde eine Spondylolisthesis HWK-5 von 2 mm festgestellt. Nun habe ich schon mehrmals im Internet gesucht, um mehr zu erfahren, abe rleider nichts so richtig gefunden. Es wird zwar immer überall von verschiedenen Graden der Spondylolisthesis, aber immer nur in Prozenten bei den verschiedenen Graden.

    Nun hat der Radiologe bei der Auswertung der Bilder dieses in Millimeter angegeben, womit ich nichts anfangen kann und kann das in den angegebenen Graden nicht einordnen.

    Nun frage ich mal hier nach, ist das mit den 2 mm Verschiebung in dem HWK 5 schon bedenklich und welcher Grad ist das? Wenn man die angegebenen Grade von 1-4 nimmt.

    Es wäre toll, wenn mir dazu einer was sagen könnte.


    Gruß Paula

  • 8 Antworten
    Paula53 schrieb:

    Nun hat der Radiologe bei der Auswertung der Bilder dieses in Millimeter angegeben, womit ich nichts anfangen kann und kann das in den angegebenen Graden nicht einordnen.

    Ja das ist doof. Ohne den Grad ( nach Meyerding) kann man das schwer einordnen.

    Am besten rufst du dort noch einmal an und fragst nach.


    Zitat

    Spondylolisthesis HWK-5 von 2 mm festgestellt, was nun?

    Wenn du keine Beschwerden hast, dann nix.


    80-90% der betroffenen sind asymptomatisch, die Spondylolisthesis ein Zufallsbefund.

    Wenn du keine Beschwerden hast, braucht man nichts machen.


    Wenn Beschwerden da sind, kann man konservativ behandeln mit Muskelaufbau, also muskuläre Stabilisation.


    Schwere Grade, wo der Wirbel weit vorgerutscht ist oder in kurzer Zeit schnell vorwärts wandert, kann man operieren ( verschrauben)

    Hyperion schrieb:

    Wenn Beschwerden da sind, kann man konservativ behandeln mit Muskelaufbau, also muskuläre Stabilisation.

    Was sind das für Beschwerden?

    Wirklich was machen kann man da auch nicht. Physiotherapie zur muskulären stärkung. Sonst wie Hyperion sagt, wenn keine Beschwerden, dann selten eine Therapie

    noch einiges dazu, vielleicht spielt dieses auch eine Rolle mit.

    C4/5 bekannte Osteochondrose mit Höhenminderung des Bandscheibenfaches, leichte Spondylose und Retrospondylose und Unkovertebralarthrose, Initiale degenerative Veränderung der Facettengelenke, begleitend flache, subligamentäre Bandscheibenprotrusion, vorbekannt primär knöcherne bedingte Einengung beider Neuroforamina,


    habe da im Bereif Beschwerden, wie Genickschmerzen, kann den Kopf nicht richtig drehen in beide Richtungen oder Beugen Strecken, habe Schmerzen im Nacken-/Schulterbereich etc.

    Hyperion schrieb:

    Schmerzen, Instabilitätsgefühl, neurologische Ausfälle, motorische ( muskulär) Schwächen.

    Da passt einiges dazu, wie Schmerzen, Motorik etc.

    Paula53 schrieb:

    Da passt einiges dazu, wie Schmerzen, Motorik etc.

    Kann auch andere Ursachen haben, muss nicht von der Spondylolisthesis kommen.


    Wenn du Beschwerden hast, dann kannst du den Arzt nach Physiotherapie fragen. Der Therapeut kann dich dann zum selbständigen Üben anleiten.

    Die Übungen musst du dann regelmäßig zu Hause ausführen.