Implantatsbruch eines das Genick stützende Titanimplantats ohne Unfall nach einem halben Jahr

    Mein Fall ist eigentlich der Fall meiner 2010 verstorbenen Frau. 2004 wurde ihr der obere Dens teilentfernt. Es ging ihr sofort etwas besser. Es wurde nicht fixiert. Nach etwa 2 Monaten ging es ihr allerdings wieder schlechter. Sie konnte nicht mehr alleine gehen und stehen. Im Nov./Dez 2004 wurde dann ein sog. Ransford Loop zur Stabilisierung eingesetzt. Dieser wurde an beiden Stangen "kurzstreckig" mit jeweils 3 Haltecerclagen pro Stange befestigt. Es kam zu keiner Verbesserung, weil bereits nach wenigen Tagen (kein Lesefehler) von den 6 Haltecerclagen 3 gebrochen waren und eine Fixierung gar nicht erst stattfand. Die behandelnden Ärzte einer bekannten Privatklinik in Hannover stellten das fest, verschwiegen es und handelten nicht und bestritten das bis etwa 2016. Obwohl bisher 3 Gutachter, darunter zwei Gerichtsgutachter und ein Ergänzungsgutachten die Lockerung und den Bruch des Implantats Mitte 2005, also etwa ein halbes Jahr nach dem Einsetzen bestätigen, wird auch der Bruch der ersten Stange bis zum Jahr 2016 bestritten, als ein 4. Gutachter, der eigene nämlich die Lockerung und den Bruch feststellten. Ich befürchte, dass das angeblich aus Titan bestehende Teil entweder aus einer fehlerhaften Herstellung stammt (dann könnten viele Menschen ein derartiges fehlerhaftes Produkt in sich tragen) oder dass es sich um ein Billigprodukt handelt, oder, weil der angebliche Hersteller jahrelang bestritt das Teil hergestellt zu haben und ein derartiges Implantat nach 1999 nicht mehr verkauft haben will, dass es durch Sauerstoff übermäßig alterte und spröde wurde. Dazu würde auch das kriminelle Verschweigen und das Entlassen eines Patienten mit unfixiertem Genick passen. Den Tod billigend in Kauf nehmen, heißt es wohl juristisch verniedlichend. Ich nenne es, der Patient sollte sterben!

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