ISG und Triggerpunkte

    Hallo,

    vor ca. 3 Jahren habe ich mich vermehrt mit meinen Beschwerden im unteren Rücken beschäftigen müssen. Es hat sich eine ISG Blockade herausgestellt. Bis dahin tat mir einfach nur "der Rücken" weh.

    Dabei bin ich über die sogenannten Triggerpunkte mehr oder weniger gestolpert, hab in dem Zusammenhang das erste mal etwas von Faszien gehört und einige Stunden beim Osteopathen genommen und es war auch jedes mal besser. Leider geht diese Vorgehensweise nicht während Corona.

    Allerdings kommen diese Punkte immer wieder zurück.... und es ist langsam echt nicht mehr zum Aushalten":/

    Hat jemand Tips für mich, wie ich die wieder loswerden kann?

  • 13 Antworten
    eddi_83 schrieb:

    Allerdings kommen diese Punkte immer wieder zurück..

    Natürlich kommen sie zurück.

    Passive Therapien wie Osteopathie, MAssage, Triggerpunkt usw usw haben KEINEN dauerhaften Therapieerfolg.

    Sie können lediglich begleitend angewendet werden, aber als einige Therapiemassnahme bringen sie nur kurzfristig Linderung.



    Zitat




    Hat jemand Tips für mich, wie ich die wieder loswerden kann?

    Bewegst du dich?


    Sport?

    Bewegung ja, aber wahrscheinlich zu wenig und Sport ist das auch nicht.

    Bei 6 Uhr Arbeitsbeginn, 18 Uhr Feierabend (selbstständig), Partnerin, Kleinkind, 2 Hunden (mit einem davon fahre ich schon oft 2,5km zur Arbeit)... wenn ich zwischendurch noch irgendwo Zeit für ne halbe Stunden Sport am Tag hätte, wäre ich echt dankbar

    Ich hab auch extreme Probleme mit dem ISG gemacht und 6 Jahre lang Craniosakrale Therapie gemacht. Also Triggerpunkte behandelt. Ich lag passiv da und fand es entspannend. Geholfen hat es nicht. Seit 12 Jahren mich ich funktionale Gymnastik mit dem großen Ball,1h wö. Hört sich grausig an, ist aber richtig toll in der Gruppe. Und anstrengend. Seitdem habe ich kaum noch Probleme. Bewegung, Rücken aktiv stärken durch Muskelaufbau - das hilft. Ich Ärger mich heute noch über die 6 Jahre. Ich habe mich einlullen lassen durch schöne Worte, die super klangen und Physiotherapie, wo man bequem auf der Liege liegt - super für mich Faule. Bis ich ein Verbot meir Neurologie bekommen habe, weil es total kontraproduktiv bei meiner MS wäre. Tja, Schulmedizin und Alternativmedizin. Ich bin heute sehr froh, dass ich auf die Schulmedizin gehört habe.

    Da ich selber maßgeblich den Vertrieb mache, geht das überhaupt nicht. Und irgendwie müssen 35 Angestellte ja (auch mit Arbeit) versorgt werden, damit die Löhne gezahlt werden können.

    Hat jemand hier schon mal was über Dry Needling gehört?

    Ich werde immer auf Triggerpunkte behandelt. Macht ein Arzt. Ich gehe da in der Regel 2 - 3 Mal im Jahr hin. Behandlung ca. 15 Minuten und die Beschwerden sind weg. Ich gehe auch nicht immer wegen derselben Beschwerden dahin.

    Mal ist es die Schulter, dann die HWS oder irgendwas vergniedelt in der BWS. Wenn die Blockaden gelöst sind, ist alles wieder gut.


    Dass immer mal wieder was anfällt ist wie mit einem Schnupfen, den hat man ja auch öfter mal.


    Allerdings gehe ich auch wirklich zu entsprechenden Ärzten, die machen nichts anderes als Blockaden zu lösen. Da stehen morgens um 7 Uhr die ersten Patienten vor der Tür und warten, dass ab 7:30 geöffnet wird. Und da kommt man schon ins Gespräch.


    Das sind schon Wiederholungspatienten, aber alle sind begeistert, weil es so gut hilft.


    Und vor allen Dingen ist dort das Motto, je akuter, desto schneller kann man helfen. Mein Arzt sagt, ist doch Sche.ße, wenn jemand einen Hexenschuss hat zum Beispiel und der kriegt woanders erst in 3 Wochen einen Termin. Dann ist das Kind schon mit dem Bade ausgegossen.

    Der Arzt hat da so ein Teil, mit dem er auf die Triggerpunkte drückt. Man muß dabei ein und ausatmen in einem bestimmten Rhythmus. Es tut säuisch weh und erst wenn der Schmerz nachläßt, geht er zum nächsten Triggerpunkt.



    Hatte ich im Januar mal, da kriegte ich den Kopf nicht mehr nach rechts gedreht. Völlig blockiert.


    Ich bin da raus und konnte wieder bis über beide Schultern schauen.

    Ok, die Methode kenne ich bereits.
    Damit drehe ich mich im Kreis. Helfen tut es, die Punkte und damit die Schmerzen kommen nach ein paar Tagen schon zurück.

    Nö. Bei mir nicht.


    Meine letzte Behandlung hatte ich Anfang Januar. Ich meine, wir haben Mitte April. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.


    Und vielleicht liegt es bei dir dann auch daran, dass du immer wieder die falschen Bewegungen machst. Krumm sitzt, falsche Schuhe trägst, auch mal an so etwas denken. Wie sieht es mit der Matratze aus? Alter Göpel oder extra auf den Rücken abgestimmt samt Nackenkissen? Ich würde auch mal an so etwas denken.


    Stärkst du deine Muskulatur? Hattest du mal eine entsprechende Reha? Sprich 50 x Rehasport?


    Und hat das ein Arzt bei dir gemacht mit den Triggerpunkten? Bei mir schon.


    Ich bin bestens zufrieden.

    Die Behandlung hab ich bei einem Arzt machen lassen und auch privat zugezahlt... 60€ und ich hab den Doc ca. 10 Minuten gesehen.
    Dagegen stehen ca. 60-80Minuten beim Osteopathen und kostet ca. 90€... und der Osteopath lässt mich erst gehen, wenn ich wirklich beschwerdefrei bin. Dem Doc ist das egal.

    Dann haste eben den falschen Arzt. Meiner hört erst auf zu behandeln, wenn ich mich wieder einwandfrei bewegen kann. Und bezahlt habe ich mit Krankenkassenkarte....