• Kalkschulter

    Ich habe im Oktober 2000 eine OP wegen Entfernung eines Kalkdepots in der Schulter gehabt. Die Schmerzen und die eingaschränkte Bewegungsfähigkeit wollen aber immer noch nicht verschwinden. Wie lange muss ich noch Geduld haben? Kann es sein, dass sich die gereizte Sehne überhaupt nicht mehr erholt? Ich werde langsam ungeduldig und glaube meinem Arzt…
  • 234 Antworten

    Lieber Donaukapitän,


    wie geht es Dir denn mittlerweile?


    Meinem "Operateur" habe ich von Dir erzählt, von dem Verlauf Deiner Erkrankung und Heilung. Er meinte, dass die Operation nur zu einem kleinen Teil der Therapie beiträgt, die überwiegende Arbeit müsste vom Patienten kommen. Daher hoffe ich, dass Du mit Elan die gymnastischen Übungen durchführst! Das hast Du wahrscheinlich von Deinem Operateur auch gehört.


    Bei mir sieht´s jetzt sehr gut aus; auf dem letzten Röntgenbild ist nur noch eine kleine Wolke zu sehen und ich gehe erst in ca. 2 Monaten noch mal zum Arzt zur Kontrolle. Bis dahin soll ich Übungen machen, die die konstitutionelle Impingement-Situation verringert.


    Ich freue mich so auf den Frühling und den Sommer, dass ich wieder Fahrradfahren kann und mich überhaupt ohne Einschränkung bewegen kann ... Macht Dir die Arbeit im Garten wieder richtig Spaß?


    Alles Gute wünsche ich Dir und Zeit für die gymnastischen Übungen.


    Liebe Grüße

    Zitat

    Der Arzt meinte, der Kalk sei aufgelöst aber noch nicht resorbiert. Ich bin gespannt wie es weitergeht, jedenfalls bin ich erstmal völlig schmerzfrei, guter Dinge und freue mich auf den Frühling.


    Bei mir sieht´s jetzt sehr gut aus; auf dem letzten Röntgenbild ist nur noch eine kleine Wolke zu sehen und ich gehe erst in ca. 2 Monaten noch mal zum Arzt zur Kontrolle. Bis dahin soll ich Übungen machen, die die konstitutionelle Impingement-Situation verringert.

    Dein Fall zeigt wieder mal dass man nicht vorschnell operieren sollte. Ich habe damals auch sehr viel gelesen und immer wieder stand da dass ein Kalkdepot eine große Selbstheilungstendenz hat natürlich mit krankengymnastischer Unterstützung ..... bei mir hat das damals auch geklappt, war aber eine lange schmerzhafte Zeit. ;-)

    Liebe Maria-Lydia,


    ich kann Dir nur gratulieren! So wie es bei Dir ausschaut, wirst Du wohl um eine


    OP herumkommen. Ich hatte mein Kalkdepot viele Jahre und es war sehr massiv.


    Da wäre ohne OP nichts mehr gegangen. Ich war vor dem Eingriff bei insgesamt


    3 Orthopäden, ausgerüstet mit aktuellen Bildern und unisono hiess es: umgehend OP, sonst gibt es noch einen grösseren Schaden.


    Ich habe jetzt meine ersten 2, von 10 Therapiesitzungen hinter mich gebracht und


    morgen wird der DOC noch ein wenig Spritzen. Zusätzlich habe ich für die Übungen


    zu Hause so ein rotes, 2m langes Gummiband bekommen.


    Ich bin zuversichtlich. Gestern war ich bei dem schönen Wetter 1/2 Stunde rudern, ging


    auch ohne Probleme. Viele liebe Grüße an Dich und ebenso an die die SCHNEEHEXE,


    die sich auch gemeldet hat. Weiterhin guten Heilungsverlauf!!


    Servus aus Wien!

    Lieber Donaukapitän,


    das sieht ja toll aus bei Dir – rudern ist bestimmt ein Härtetest! Schön, dass Du Dich wieder so gut bewegen kannst.


    Ich glaube auch, dass jeder Fall unterschiedlich ist. Das ist bestimmt auch das Problem bei der Prognose, welche Therapie erfolgreich sein wird. Mit dem Arzt habe ich mich während der Stoßwellentherapie oft über das Thema unterhalten.


    Bei mir war es so, dass ich im Herbst eine akute Entzündung hatte und dabei sich ein Teil der Verkalkung wahrscheinlich von alleine aufgelöst hatte. Im Röntgenbild sah man jedenfalls an einer Stelle damals schon eine kleine Wolke, mit unklaren Rändern, wobei die übrigen Verkalkungen sich scharf konturiert zeigten. Insofern könnte es sein, dass der Körper sich auf den Auflösungsvorgang schon eingestellt hatte und durch die Stoßwellentherapie motiviert wurde weiter zu machen.


    Ach so, ja, was ich für die anderen Leser noch erwähnen möchte, dass ich ein paar Tage nach der Stoßwellentherapie manchmal extremen Magnesiummangel hatte und ich bis zu 3 Brausetabletten nehmen musste, bis es besser wurde. Der Arzt meinte, dass es gut sein könnte, dass das ein Zeichen der Resorption sei und daher die grundsätzliche Magnesiumeinnahme während der Zeit sinnvoll sei.


    Donaukapitän, vielen, vielen Dank für Deine Wünsche! Dir wünsche ich auch das Beste!


    Viele Grüße nach Wien

    Liebe Maria-Lydia,


    ich habe mich sehr gefreut von Dir zu hören und eben auch von Deinen Erfolgen.


    Du wirst mir dann, wenn Du "kalkfrei" bist, in diesem Forum fehlen.


    Bei mir wurde nun festgestellt, dass meine noch vorhandenen Beschwerden nach


    der OP, von einer jetzt entdeckten Arthrose herrühren. Mein Orthopäde hat jetzt


    a biss´l in der Schulter herumgespritzt. Mitte 05 wird dann eine MR gemacht und


    je nach Befund ist alles ok, oder es steht eine erneute OP ins Haus. Ich werde jedoch


    alle anderen Möglichkeiten nutzen, die mir eine OP ersparen. Mal schauen, was es hier


    im Forum so für Erfahrungen gibt.


    Ja, der Frühling kommt mit Riesenschritten. Es ist in Wien zwar noch recht frisch,


    trotzdem steht der Garten schon fast in Vollblüte.


    Ein schönes Wochenende!


    Donaukapitän

    Lieber Donaukapitän,


    ein wunderschöner Tag ist heute in Berlin und ich bin überglücklich, dass endlich die Schulterschmerzen ein Ende genommen haben. Ganz leicht schmerzt es manchmal noch (ich glaube kleine Kalkreste sind noch da) und auch bei mir sagte der Arzt, dass zusätzlich eine Arthrose im Spiel ist. Irgendwo im Internet habe ich gelesen, dass es grundsätzlich zur Arthrose kommt, wenn man lange Zeit mit einer Kalkschulter herumläuft, warum, kann ich mir allerdings nicht erklären.


    Jetzt hoffe ich, dass bei Dir sich die Arthrose-Schmerzen auch in Grenzen halten. Wie sind die MRT-Ergebnisse? Ich werde weiter hier im Forum vorbeischauen. Ohne OP auszukommen, wäre bestimmt das Beste, vielleicht gibt es in ein paar Jahren auch ganz andere Möglichkeiten mit einer Arthrose umzugehen?


    Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag!

    Interessant wäre es, welche Stoßwellentheraphie in den einzelnen gemeint ist.


    Es gibt zwei, die sich gravierend unterscheiden. Die ESTW und die rESTW, die radiale ESTW.


    Soweit ich gelesen habe arbeitet die ESTW wie die Nierensteinzertrümmerung mit der Fokussierung der Schallwellen, muß genau in Lage und Tiefe eingestellt werden und hat am Wirkungspunkt 20 bis 30 mal höhere Energie als die rESTW. Die eESTW strahlt diffuse Schallwellen ab und muß deshalb nicht justiert werden.

    Hallo zusammen,


    ich habe seit 2,5 Jahren mit meiner Kalkschulter + starken Schmerzen leben müssen und möchte nun kurz meine Erfahrungen mit euch teilen:


    Vorweg muss ich sagen, dass ich OHNE Operation nun wieder gesund bin!!!


    Denn seitdem ich meine Ernährung umgestellt habe, habe ich KEINERLEI Beschwerden mehr!


    Auf Schlag!


    Stoßwelle:


    Ich hatte vor 1,5 Jahren drei Behandlungen á 60,- Euro, direkt auf das Kalkzentrum. Nach der zweiten Behandlung gab es eine deutliche Besserung, trotzdem war ich immer noch sehr in der Bewegung


    eingeschränkt und hatte permanent Schmerzen.


    Krankengymnastik:


    Hat bei mir leider NICHT geholfen.


    Operation:


    War bereits organisiert, musste aber aufgrund vom Job verschoben werden (dafür bin ich heute sehr


    dankbar!).


    Nach ca. einem Jahr habe ich dann zusätzlich beidseitig Fersensporne an den Hacken bekommen. Da dies ja auch eine Kalk-Ablagerung ist, die das Gewebe entzündet, bin ich hellhörig geworden.


    Wieso dieser ganze Kalk in meinem Körper?


    Hierbei ist sehr interessant, das es Menschen gibt, wo man im Röntgenbild Kalk (Fersensporn) erkennt, die aber KEINERLEI Probleme oder Schmerzen haben. Man kann also Problemlos mit Kalk leben, an jede Stelle im Körper. Aber wieso haben die einen Schmerzen und Entzündungen, die anderen nicht?


    Ernährung:


    Bei meinen regelmäßigen Fastenkuren habe ich entdeckt, dass es meiner Schulter und auch meinen Hacken SOFORT besser ging. Sobald ich aber wieder gegessen habe, war alles schlimm wie vorher.


    Ein Besuch bei einem Osteopathen brachte die Erkenntnis, das die Leber (ist ja maßgeblich an der Verwertung von Nahrung beteiligt) auf einen Energiekanal drücken kann, so dass die Beschwerden entstehen. Er behandelte meine Leber und es fühlte sich an, als massiere er meine Schulter.


    Fazit:


    Seit 5 Wochen habe ich meine Ernährung umgestellt. Ganz klar FDH, ich nehme vielleicht noch 1/3 der Nahrung auf, die es vorher gab. Ich überlege mir die ganze Zeit, was so anders also vorher ist:


    - die viel kleinere Menge an Nahrung (Leber nicht so belastet, das Gewebe kann nicht so übersäuern)


    - sehr viel weniger Fisch (Fleisch esse ich eh nicht)


    - kaum Eier (Vorher bis zu 10 die Woche – *Das* habe ich übrigens schon einmal hier im Forum gelesen!!!)


    - viel Vitamin C in Form von Obst und Gemüse (Ich esse bis 14:00 nur 2 Äpfel)


    - Hunger- und somit Entlastungsphasen für den Körper


    - Tomaten und Bananen habe ich auch weggelassen (weiß aber nicht, ob das von Relevanz ist)


    Fazit:


    Seit 2,5 Jahren Kalkschulter, seit 1,5 Jahren doppelter Fersensporn


    Seit 7 Wochen: Ernährungsumstellung


    Seit 4 Wochen: Symptomfrei an den Fersen


    Seit 3 Wochen: Symptomfrei an der Schulter


    Ich wollte das einfach mit euch teilen, da ich auch so sehr gelitten habe und durch eine so einfache Sache damit einfach "fertig" bin. Kann ich selbst noch nicht glauben, ich bin schmerz- und beschwerdefrei!!!


    Hoffe sehr, das dies dem einen oder anderen hilft!


    Gute Besserung und viel Glück!


    Greta

    Hallo liebe Marie-Lydia,


    hoffentlich schaust Du nochmal auf die Seite. Bin auch aus Berlin und habe am 27.11.13 einen Termin bei Dr. Frauenschuh, würde aber gerne wissen wollen, ob Du weißt wie der Arzt in Tegel heißt, der auch sehr gut sein soll.


    Viele Grüße


    Annelie1

    Hallo Lusche-007,


    Deinen Beitrag hast Du vor Jahren geschrieben, aber vielleicht schaust Du ja nochmal auf die Seite. Ich würde auch gerne durch Schwimmen meine Schulter-Arm-Muskalutur stärken, habe das mit dem Rückenschwimmen nicht verstanden, weil Du geschrieben hast, dass Du siehst, ob jemand vor dir schwimmt, was ja nicht geht, wenn du auf dem Rücken schwimmst.


    Viele Grüße