• Kalkschulter

    Ich habe im Oktober 2000 eine OP wegen Entfernung eines Kalkdepots in der Schulter gehabt. Die Schmerzen und die eingaschränkte Bewegungsfähigkeit wollen aber immer noch nicht verschwinden. Wie lange muss ich noch Geduld haben? Kann es sein, dass sich die gereizte Sehne überhaupt nicht mehr erholt? Ich werde langsam ungeduldig und glaube meinem Arzt…
  • 234 Antworten

    Kalkschulter

    Hallo Ihr Kalkschultern,


    anscheinend melden sich logischerweise Leute nur, wenn sie Schmerzen haben. Sobald Linderung oder Heilung ? da ist, erlischt das Interesse an dem Forum ! Das ist schade, weil man sich hier doch versucht Linderungstipps zu holen.


    Seit einem Jahr, versuche ich mit den Schmerzen in meiner rechten Schulter zu leben, aber es wird -vor allem nachts- immer schlimmer. Wenn ich mich im Schlaf umdrehe, wache ich auf, weil ich denke mir reisst jemand den Arm raus !!


    Cortisonspritzen scheinen auch nicht der richtige Weg zu sein ??


    MFG Joachim Kirsch

    "Re:Kalkschulter

    Hallo Joachim,


    hab meine Kalschulter mit Vermikulite D6 erfolgreich in den Griff bekommen, zu beziehen in Holland, Hersteller Staufen Pharma.


    Wurde durch den Beitrag im Forum vom 28.06.02 von Birgitt Moermel-Landgrebe darauf aufmerksam.

    Kalkschulter+Stosswelle

    Habe seit Monaten leichte Schmerzen in der Schulter. Diagnose meines Orthopäden nach einem kurzen Blick auf das Röntgenbild: Kalkschulter. Therapie: Die gerade neu angeschaffte Stoßwelle. Nach 3 Sitzungen habe ich nun seit etwa 3 Wochen stärkere Schmerzen als vorher. Ohne Schmerzmittel kann ich nicht mehr schlafen. Der Arzt vertröstet mich von Woche zu Woche mit der Aussage, dass es seine Zeit braucht. Gehe jetzt auch zur Bewegungsthearpie, das gibt mir zumindest das Gefühl, ausser der Tabletteneinnahme selbst etwas zu tun.

    schmerzmittel und krankengymnastik

    ich glaube es gibt sehr viele varianten mit einer kalkschulter umzugehen, jeder orthopäde hat da eine andere einstellung. ich muss zum beispiel begleitend zur stoßwellentherapie, die angebl. die gleiche erfolgsquote wie eine arthroskopie nur ohne die risiken hat, ein viertel jahr lang schmerzmittel (drei mal tägl. diclo 50) und hochfrequent krankengymnastik machen. weil man nur, wenn man schmerzfrei sei, die krankengymnastik nicht an einem zu frühen punkt abbrechen würde (schmerzgedächtnis). der krankengymnast wiederum ist sehr vorsichtig mit dieser aussage, und sagt die durch das schmerzmittel "suggerierte schmerzfreiheit" berge auch gefahren, sich bei zu extremen übungen schaden zuzufügen. wer weiß, was richtig ist? ich finde die stoßwellentherapie ist den beschreibungen im internet nach zumindest vor einer operation einen versuch wert.

    Re: nach Stosswelle

    hi zusammen!


    nach dem ich im jahr 2002 den rechten arm steif hatte und vor schmerzen nicht mehr schlafen konnte, habe ich mich zu der stosswellentherapie entschlossen. von operieren haben mir die ärzte abgeraten weil ich insulinpflichtiger typ1 diabetiker bin. nach der ersten behandlung habe ich sofort linderung verspührt. abends konnte ich (zwar mit schmerzen) das erstemal seit langer zeit den arm wieder in kopfhöhe anheben. nach 2 weiteren sitzungen waren die schmerzen komplett verschwunden. nun hatte ich mich entschlossen, im jan. 2003 die linke schulter ebendfalls behandeln zu lassen.....3 tage vor der behandlung


    wurde ich morgens wach und an der rechten schulter war alles wie gehabt, schleimbeutel entzündet usw. ich bekam 1 gratisbehandlung rechts die aber diesmal überhaupt nicht half.


    ich habe dann angefangen gymnastik zu machen.


    jede bewegung die weh tut ist genau richtig.


    links an der unbehandelten schulter knackt es zwar, aber ich habe nur noch alle 5-6 tage kurzzeitig schmerzen, die mich daran erinnern, den arm zu bewegen. rechts ist es noch etwas schlimmer, aber wenn ich das gefühl habe, das der schleimbeutel weh tut, reibe ich heparin-haltige salben drauf und bewege weiter. ich gehe seit einiger zeit auch wieder zum squashen,(wichtig vorher gut warmmachen vor allem die schultern).


    geändert habe ich auch meine ernährung. ich habe bis zu 12 eier die woche gegessen( 2x als rührei),


    mein eindruck war, das es jedesmal dramtischer wurde danach. (kann mich auch täuschen)

    Re: akkupunktur

    Hallo Krabbe. Deinen Beitrag habe ich zu spät entdeckt. Ich habe bis jetzt gute Erfahrungen mit einer Athroskopie als auch mit Akkupunktur gemacht. Beide Eingriffe sind jetzt fast 10 Jahre bzw 6 Jahre her. Beide Arme konnte ich nur bis etwa 3o % anheben. Bis heute gibt es für mich keinerlei Einschränkungen. Die Akkupunktur würde ich aber jederzeit vorziehen.

    Re: Kalkschulter Joachim

    Habe 6 Monate Gymnastik / Tabletten / Spritzen ertragen ohne langdauernden Erfolg.


    Habe mich im Herbst '99 für eine arthroskopische Operation (ambulant) der rechten Schulter entschlossen. Nach OP eine Woche heftige Schmerzen bis die Bewegung wieder einigermassen da war, die im Laufe von weiteren 6 Wochen nach und nach zurückgingen. Bis Mitte 2000, also rund 6-8 Monate) noch sporadische Schmerzen beim Tragen / Heben von Gegenständen. Seitdem absolute Ruhe.


    Bis letzte Woche: Der Mensch hat bekanntlich zwei Schultern, jetzt ist es bei mir die andere !

    @ aqua

    Würde mich über weitere Berichte hier im Forum über alternative Methoden sehr freuen. Insbesondere über Langzeiterfahrungen !

    Kohlblätter kontra Kalkschulter

    Meine Frau hat seit ca acht Jahren mit allen Problemen der Kalkschulter zu tun. Nun hat Sie eine Behandlung mit Kohlblättern ausprobiert.


    -Kohlblätter vorzugsweise vom Wirsing- oder Weißkohl mit dem Nudelholz ausrollen bis der Zellsaft austritt und dann auf die Kalkschulter auflegen, fixieren und ca. acht Stunden oder


    über Nacht dort wirken lassen.


    Nach etwa acht Behandlungen konnte meine Frau wieder ohne Schmerzen durchschlafen und die Be-


    weglichkeit der Schulter war fast vollständig wieder hergestellt.


    Die Wirkung ist um so erstaunlicher weil die Schulmedizin mit Kortisonspritzen eine verschlechterung des Zustands bewirkte und eine Operation nicht unbedingt zum Erfolg führen würde aber Nebenwirkungen gehabt hätte.


    Diese Kohlblatttherapie ist auch bei anderen Schmerzzuständen anwendbar. Viel erfolg bei der Anwwendung ohne bisher bekannte Nebenwirkung und vor allem Kostensenkend!

    Kalkschulter und Stoßwellentherapie mit Krankengymnastik

    Mein Mann hatte eine schlimme Kalkschulter, die Ärzte rieten zur OP. Da bekam er von Anderen zu hören, daß dies nicht unbedingt den Erfolg garantiere und er anschließend lange aus dem Verkehr gezogen sei. Ein Orthopäde riet zur SToßwellentherapie, die aber nicht viel brachte. Anschließend machte er lange Zeit intensiv Krankengymnastik, die er an den Geräten in der Krankengymnastpraxis fortführte. Nur eine der Krankengymnstinnen hatte die Sache richtig erkannt und konnte helfen. Er ist heute schmerzfrei.

    Schmerzfrei trotz Kalkschulter !

    Kürzlich berichtete ich hier über meine Schmerzen durch die Kalkschulter. Nach erneuten Arztbesuch wurde mir wieder Krankengymnastik und Stoßwellentherapie empfohlen. Letzteres allerdings für 600 Euro pro Schulter. Einer befreundeten Physiotherapeutin erzählte ich hiervon. Sie untersuchte mich kurz und meinte beides sei nur Geldmacherei. Sie empfahl mir das Medikament Ibuhexal 600. Der Arzt hat mir dieses Medikament sofort aufgeschrieben und ich konnte es für wenige Euros in der Apotheke kaufen. Seither bin ich schmerzfrei. Ich merke nichts mehr. Alles funktioniert wieder wie vorher. Vor allem, ich kann Nachts wieder durchschlafen. Keine Schmerzen mehr durch falsche Liegen oder Umdrehen. Ich vermute die Schmerzen kamen nicht so sehr durch den Kalk auf den Sehnen, sondern durch eine Schleimbeutelentzündung. Die ist jetzt weg.


    Vielleicht hilfst auch anderen.


    eko03

    "Re: Kalkschulter"

    Guten Tag,


    meine ersten Schulterbeschwerden bekam ich 1982.


    1987 wurde dann mittels Röntgenaufnahmen eine Kalkschulter diagnostiziert.


    Im Laufe der Jahre gesellte sich auch die andere Schulter dazu.


    Immer wieder mal bekam ich heftigste Schleimbeutelentzündungen. Die Therapien von Spritzen über Akupunktur (Verschlimmerung) bis Stoßwellenbehandlung brachten mir keine Besserung, es gab wohl nichts, was ich nicht ausprobiert habe.


    Seit 1997 hatte ich nun in der rechten Schulter fast permanent Schmerzen und entschloss mich, da die Kalkdepots riesig geworden sind, doch zu einem operativem Eingriff.


    Während ich dann fast drei Monate auf den OP-Termin wartete, hatte ich dann nochmal eine Superentzündung, die auch mit Opioidmitteln kaum zu lindern war.


    Am 19. Juni 2003 wurde eine Arthroskopie gemacht, der entzündete Teil des Schleimbeutels wurde dabei mitentfernt.


    Im Ruhezustand hatte ich etwa 5 Wochen nach Eingriff keine Schmerzen mehr, es geht ganz langsam mit der Bewegungsfähigkeit voran.


    Meine Pysiotherapeuten sagten mir, dass die Rehabilitation etwa bis zu einem Jahr dauern kann, das kann ich bestätigen, denn bis ich den Arm in Richtungen, die einmal möglich waren, wieder bewegen kann, wird noch einige Zeit vergehen.


    Trotzdem ist mein Fazit: die OP hat sich gelohnt! :-)

    Hallo Ekodo

    Es würde mich interessieren welche Wirkstoffe in diesem medikament Ibuhexal 600 sind.


    Zer Zeit gibt meine Schulter Ruhe, vor zwei Wochen konnte ich durch rechtzeitige Einnahme von Voltaren Dispers eine Verschlimmerung verhüten. Allerdings habe ich jetzt seit Freitag eine heftihe Schleimbeutelentzündung in der Hüfte.


    Sehr interessant fand ich ach den Bericht von Astro über den bermässigen Genuss von Eiern, auch ich habe in der letzten Woche jeden Morgen zum Frühstück Rührei gegessen.


    Meine jetzige Entzündund wird wieder mit Spritzen behandelt.


    Jule2112

    Re: Kalkschulter

    Im Frühjahr 2003 fingen bei mir die ersten Schulterbeschwerden an, die sich immer weiter steigerten bis zum Höhepunkt im Herbst. Beweglichkeit des Armes (links) nur noch 25 %. An Schlaf war kaum noch zu denken. Dann die ersten Behandlungen mit Cortison-Spritzen vom Hausarzt (Termin beim Orthopäden lag später) und Diagnose vom Orthopäden: Entzündung und Kalkschulter - Stosswellentherapie oder Operation, wenn Cortison-Spritze nicht hilfreich.


    Gut, die Spritzen waren nicht sonderlich hilfreich. Zusätzlich habe ich mir 10x Krankengymnastik über Hausarzt verordnen lassen. Dort erstmal Lockerungsmassagen (Muskulatur war extrem verspannt) und Anweisungen für gymnastische Übungen zuhause und zwar immer an die Schmerzgrenze ran. Diese hab ich gut 3-4x täglich durchgeführt. Nach 2 Wochen Beweglichkeit 50 %. Nach 3 Wochen erneuter Termin beim Orthopäden. Beweglichkeit des Armes nach vorn gut 70 %. Zur Seite 50 %. Ergo: erstmal keine Stosswellen-Therapie/Operation und neue Verordnung von Krankengymnastik.


    Inzwischen nach 15x Krankengymnastik: Beweglichkeit des Armes nach vorn: 95 % und zur Seite: 65-70 %. Schmerzen: kaum, es sei denn der Arm wird zu sehr in die Schulter gedrückt. Vermeide auch diese Situationen, da es sehr entlastet.


    Medikamente: keine