KB

    Liebe Leute,


    Leide selbst unter KB. Habe jetzt beschlossen, mein Problem ein für alle Mal aus dem Weg zu räumen. Weg scheint jedoch hart und steinig. Die mir derzeit bekannten möglichen Anlaufstellen sind Dr. Schwabegger (Innsbruck), Dr. Scheld (Münster) und Charité Berlin.


    Es ist sehr schwierig, den psychischen Druck den Ärzten mitzuteilen. Man wird üblicherweise als Psychopat abgestempelt. Die KB sähe doch eh nicht so schlimm aus. Richtig vorstellen kann sich den Leidensdruck aber nur der Betroffene selbst.


    Sollte jemand einen Arzt gefunden haben, der einen KB-Patienten nicht gerade auslacht, bitte mir mitteilen. Es scheint sehr wenige KB Spezialisten zu geben.

    Ich kann eure Probleme nur zu gut nachvollziehen. Auch ich leide sehr unter meiner Kielbrust und habe mich selbst in diesem teilweise tropisch heissem Sommer nicht schwimmen getraut :/ . Ich leide zwar schon seit Jahren so, allerdings habe ich erst jetzt den, meiner Meinung nach einzig richtigen, Schritt gewagt und mich mal ernsthaft nach einem operativen Eingriff erkundigt. Ich bin 17 Jahre alt und als erstes habe ich mal mit meinen Eltern ueber eine OP gesprochen, ihnen erklärt, wie weh es tut alleine zu Hause zu zitzen und nicht mit seinen Freunden schwimmen zu gehen. Es ist bei mir auch nicht nur das Schwimmen, alleine der Sportunterricht, der ganze Sommer, wo man nur leicht bekleidet ist usw., einfach nur eine Qual.


    Nun seit diesen Gedanken sind 4 Wochen vergangen, ich habe mir einen Termin bei der Poliklinik fuer Herz und Gefäss Chirugie in Muenster (einfach mal nach goggeln :]).


    Vergangen Mittwoch war ich nun da zu einer ganzen Reihe Tests und Untersuchungen und es ist definitiv möglich mich zu operieren :-) ! Ich habe diese Woche noch den Termin bei einer Psychologin, die letztendlich entscheidet, ob der psychische Druck wirklich vorhanden ist und die KOSTEN KOMPLETT VON DER KRANKENKASSE übernommen werden. Die Ärzte sind mit der Sache sehr diskret umgegangen und konnten mich auch vollkommen verstehen. Normalerweise wird diese OP, wenn man unter seiner Brust wirklich leidet auch von der Psychologin gewilligt. Ich halte euch auf dem laufenden und schreibe morgen noch mehr, muss jetzt leider weg, wenig Zeit. Stellt ruhig Fragen usw. .. Bye !

    hi zusammen


    ich melde mich auch mal wieder...ich bin eine erfolgreiche (in der schweiz) operierte tb-patientin...


    ich schreibe hier meine geschichte....

    ..weiter gehts...

    phu...*greetz*

    Ich wollte ja berichten...

    Hi ihr lieben Leuts...


    Wie ich vor geraumer Zeit angekündigt hatte, es einmal zu tun, war ich nun am 13.10.03 in Erlangen und habe mich dort mal von den Ärtzen der TB/KB-Sprechstunde "begutachten" lassen. Diese haben meine KB vermessen und mich diverse Dinge bezüglich Sport, eventuell vorhandener Scham wegen der KB, meiner Sicht über die KB, Verlauf der KB (wie lange schon, ist sie sehr gewachsen in den Jahren), und weitere Dinge gefragt.


    Nun, dann kam man darauf zu sprechen, wie man bei mir die (Zitat) "Relativ undankbar zu operierende" KB korrigieren könnte. Undankbar deshalb, da sie bei mir sehr weit oben beginnt. Bei mir könnte man zum Beispiel keilförmig einen Teil des Brustbeines entfernen und dann wieder zusammenfügen. Dadurch würde mein Brustbein auch wieder die sonnst üblich Breite erhalten (mein Brustbein ist etwas breiter als das anderer Menschen und KBler) und die KB wäre damit zum Teil auch behoben.


    Das Problem ist halt, daß die KB bei mir weit oben beginnt. So wäre zu entscheiden, ob ich mit dem kleinen "Hügelchen", welcher bliebe wenn nur der Keil herausgenommen würde, "leben" könnte, oder ob noch versucht werden sollte, quer zum Brustbein ein Knochenstück zu entfernen, um das "Hügelchen" auch noch zu entfernen. Allerdings könnte mein Brustkorb insgesamt dadurch später noch unstabiler werden, als er sowieso schon würde, wenn nur der Keil entfernt würde.


    Was sich jedoch erst im Verlauf der OP ergeben würde, wäre, ob noch ein Titan-Bügel zur vorrübergehenden Stabilisierung in der Heilungsphase und Vermeidung einer Rückbildung eingesetzt würde. Dieser Bügel könnte dann, je nach Verlauf, schon nach drei, aber spätestens 12 Monaten wieder entfernt werden. Ebenso würde es sich erst in der OP ergeben können, ob bei mir noch die ein oder andere Rippe gekürzt werden müßte, um ein typischeres Bild des Brustkorbes möglich zu machen.


    Nun, mehr ins Detail der OP muß ich, denke ich, nicht gehen, da es verschiedene Methoden gibt, und bei jedem oder jeder ein wenig anders gemacht wird bei der OP...


    Tja, also so gesehen, hängt es ausschließlich von mir ab, ob ich meine KB korrigieren lasse oder nicht und ich muß sagen, es ist keine leichte Entscheidung. Und da spielt die Kostenübernahme gerade keine Rolle, die kommt an zweiter Stelle...


    Da habe ich jetzt auch einmal ein paar Fragen an all die Operierten unter euch: Wie ist es denn nach der OP bei euch mit der Stabilität des Brustkorbes gewesen? Habt ihr (wie man mir übrigens auch sagte, daß es passieren könnte) irgendwelche Schmerzen seit der OP, die vorher nicht da waren (und damit meine ich nicht die, die generell zu erwarten sind nach einer solch häftigen OP) ? Gab es vielleicht eine leichte Rückbildung der KB seit der OP?


    Ich wäre, die anderen noch nicht operierten wohl auch, dankbar für Antworten auf meine Fragen.


    CU


    Timo


    P.S.: Bedenkt alle bitte noch, von mir oben genannte Nebenwirkungen/Spätfolgen KÖNNEN, MÜSSEN aber NICHT auftreten...

    einfach nur sprachlos...

    Hallo Leute,


    wie gesagt bin ich einfach nur sprachlos! ich dachte ich wäre der einzige auf der welt mit einem solchen problem (naja habt ihr ja alle auch gedacht ;-)). ich find es super das es ein solches forum gibt!!


    also mal zu meiner person:


    ich denke ihr kennt das schon alles was ich euch sage, aber vielleicht ist ja doch etwas dabei wovon ihr irgendwelche infos ziehen könnt.


    ich bin 17 jahre alt und habe eine TB/KB seit ich denken kann. sogar auf fotos wo ich noch 2 jahre jung war, sieht man recht heftig, das ich schon eine KB hatte...nun mich hat es bis vor ca. 5 jahren auch kaum gestört. ich hab es wie ihr wohl kaum realisiert. aber als dann das mit den mädchen losging und dem schwimmunterricht, hab ich doch immer wieder ausreden gesucht um alles zu meiden. um sich von frauen fernzuhalten ist ja nicht besonders schwer, wenn ich mal ins schwimmbad mitgezogen werde sitze ich auch nur im t-shirt rum. sollte ich doch mal ins wasser gehen, verschränke ich die arme und tu so als ob mir kalt ist, oder ich spann die bauchmuskeln extrem an, hilft aber auch nicht viel...:-(...von den reflexartigen reaktionen bei anderen händen in der nähe meines oberkörpers brauch ich euch auch nicht zu erzählen, das wurde hier schon oft geschrieben (hab ne halbe stunde gebraucht um das zu lesen ;-)). im sommer ist das natürlich immer schwierig, und wenn ich ein t-shirt anhabe, versuche ich bei gegenwind immer unten dran zu ziehen damit man das nicht sieht (das ist arm oder? :-( )


    das ich eine KB habe wissen nur meine eltern und ein teil der familie, sie gehen damit eher locker um, ich logischerweise in meinem alter nicht. vor ca. 4 jahren hat mir meine orthopädin zu krankengymnastik geraten, hat aber alles nichts geholfen. (nebenbei: ich spiele regelmäßig fußball in einem verein). sie hat auch diese "große" OP mit dem aufschneiden und brustbein umdrehen in erwägung gezogen, das hat mein vater aber von anfang an abgeblockt, da das zu gefährlich war...


    vor einem halben jahr bin ich jedoch aus reinem interesse mal bei google->bilder vorbeigelaufen und hab nach "trichterbrust" gesucht. ich bin dabei auf einen artikel der helios-klinik ich berlin gestoßen, die das nuss-verfahren beschreibt.


    http://www.helios-kliniken.de/…ldungen/trichterbrust.htm


    ich natürlich renn völlig begeistert zu meinem vater, weil er ja gegen diese große OP war. --> Termin gemacht und hingefahren (ich wohne in berlin). der chafarzt hat uns das dort sehr schmackhaft aufgetischt und ich hab natürlich große hoffnungen bekommen. er sagte auch das es im späteren leben möglicherweise probleme mit dem herzen oder der lunge geben könnte. daraufhin sind wir zu unserer orthopädin, die mich wiederum zum CT und zum lungenarzt geschickt hat. lungenvolumen habe ich ca. 15% unter dem durchschnitt und mein herz ist laut ct nicht gefährdet. alles in allem hat sie mir gesagt das eine "Nuss-OP" medizinisch nicht erforderlich ist und sie diese aufgrund mangelnder erfahrung nicht durchführen lassen würde. die risiken, das der bügel das lungenfell oder sonst etwas verletzt wären im vergleich zu der medizinisch unnötigen OP zu hoch. allerdings muss ich doch sagen das es mir eigentlich nun (wie fast allen von uns) ums äußerliche geht! mein vater hat vor einer OP angst, und da sie unnötig ist, will er auch keine...ich weiß nicht wie ich ihn überzeugen kann ???


    ich habe am 24. Nov. nun noch einmal einen termin beim chefarzt in der helios-klinik für eine erneute beratung!


    das forum wandert sofort in die favoriten, ich würde mich gern auch noch etwas häufiger über das thema unterhalten also schaut mal öfter rein :-)


    gruß


    Marcus

    also hmm, ich hab kiel und trichterbrust bis jetzt immer als ein und das selbe gesehen (mein arzt hat mir das auch so verständlich gemacht, so dass ich auf diesen gedanken kam. hab wohl was gedanklich unterschlagen...). netterweise hat mich Andr78 mal aufgeklärt...


    um es zu sagen, ich habe eine trichterbrust, d.h. also meine brust geht nach innen!!


    gruß

    Hallo,


    meine OP einer "Hühnerbrust" liegt 28 Jahre zurück. Jetzt ist es zu Schwierigkeiten gekommen. Die Rippen haben sich aus dem Brustbein "ausgeklingt". Es sind ganz schön heftige Schmerzen. Hier in Bielefeld will kein Arzt an die Sache ran. Ich bekomme zur Zeit starke Schmerzmittel. Habe von einer Klinik in Erlangen gelesen. Hat jemand die genaue Anschrift?


    Danke. Reclof

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    Meine Kielbrust wurde erfolgreich operiert....

    huhu! ich bin seit gestern aus der uniklinik in muenster raus. habe leider keine zeit ausfuerlich zu werden, kann aber sagen, dass ich mit dem ergebnis äusserst zufrieden bin. die 3 wochen in der klinik waren hart, aber haben sich auf jeden fall gelohnt. ich muss zwar jetzt 3 monate extrem vorsichtig sein, nicht fallen, kein schlag abbekommen, aber ich bin soo gluecklich endlich eine "normale" brust zu haben :-)


    ich kann die klinik nur weiterempfehlen! fuer mich ist es, als waere ich neu geboren...


    bei speziellen fragen: creeko@gmx.de

    Keilbrust

    Heute war der Tag an dem ich durch zufall erfahren hab das meine Verfomung des Brustkorbes eine Krankheit ist. Ich habe dann in diversen medizinischen Sachbüchern nachgeforscht und als ich dann von der OP gelesen habe war das ein Schock, ich hätte nie gedacht, dass es so schlimm sei...


    Ich bin jetzt 17 und habe seit ca 14 eine KB, am Anfang ist sie mir nicht aufgefallen, doch irgendwann war es eine Belastung, ich dachte ich wär alleine, ich habe es bis heute noch niemandem gesagt. Ich muss im Februar zu Musterung, und jetzt weiß ich, dass ich sicher durch diese Krankheit untauglich bin (bin sogar froh darüber;-)), deshalb muss ich zum Orthopeden für die Bestätigung, damit ich nicht zum Heer muss. Also die letzten Jahre waren schon hart, ich hatte Angst beim schwimmen oder als ich mich zb. bei der Schulärztin ausziehen musste. Einmal bemerkte sie meine Brust, meinte aber nur, sie wisse nicht, was das sei und ich soll zu einem Artz gehen. Deshalb dachte ich auch, ich sein ein Einzellfall, sonst hätte sie ja sofort gesagt, dass es eine KB sei. Ich hab mich aber nachher nicht zum Artzt getraut aber jetzt wo ich fürs Heer die Bestätigung brauche, hab ich endlich einen grund hinzugehen und da ich jetzt weiß dass ich nicht der einzige bin, fällt mir das jetzt auch leichter. Aber ich kann mich mit der Idee mich operieren zu lassen nicht anfreunden. Bis jetzt hatte ich gesundheitlich keinerlei beschwerden. Psychisch hat es mich nicht in depresionen geführt. Ich hab meistens vergessen dass ich eine KB habe, nur als es ernst wurde (vor einem Mädchen ausziehen, schwimmen, etc.), war mir unwohl. Ich betreibe relativ viel Sport und ich glaube meine KB ist nicht so ausgeprägt (hab noch keine Fotos von anderen KB-patienten gesehen, nur von Trichterbrust-patienten). Dazu brauch ich natürlich einen Vergleich. Ich wollte jetzt wissen, welches Training und/oder welche Sportart sich positiv darauf auswirken würde. UND ist KB wenn mann keine Beschwerden hat gefählich, hat mann eine niedere Lebenserwartung??? Ich danke jetzt schon an alle die mir Antworten!


    PS: Meine ICQ-Nummer ist: 124559669

    Bitte um Informationen

    Hi,


    ich habe auch schon lange eine Kielbrust (oder auch Hühnerbrust) genannt. Wann sich diese bei mir wirklich ausgebildet hat weiß ich gar nicht mehr richtig. Ich denke mal so zw. dem 14 und 15 Lebensjahr. Aber am Anfang achtet man da ja auch net so wirklich darauf.


    Naja in der Zwischenzeit bin ich 25. Ich hasse meine Hühnerbrust. Aber ich geh trotzdem ins Freibad mit meinen Kumpels. Ich mein hey, die kennen mich alle schon seit Jahren also scheiss drauf. Aber es gibt immer welche die komisch schauen ?> :-(? Naja was will man machen. Ich selber macht sehr viel Sport um die HB etwas zu verbergen. Aber es bringt IMHO nicht wirklich viel.


    Ich glaub auch es war ein Fehler es nicht gleich von anfang an richtig zu betreiben. Mit 17 war ich zum ersten mal beim Arzt. Der hat mit zur Krankengymnastik geschickt das ich etwas mache. Aber da hatte ich nicht so richtig Lust drauf. Mit 20 während des Zivildienstes war ich dann noch ein einer Klinik (in Stuttgart) und hab es dort von einem "Spezialisten" untersuchen lassen. Er meinte auch es wäre eine OP möglich. Aber es würde eine Narbe übrig bleiben und es wäre eine Schönheits OP und das müste ich selber zahlen. Ums Geld gehts mir nicht.


    Ich habe Angst das wirklich eine große hässliche Narbe Übrig bleibt. Habt ihr da Erfahrungen? Ich dachte es gibt in der Zwischenzeit OP Methoden ohne Narben? Habt ihr Bilder wie es nach so ner OP aussieht? Also mit den Narben?


    Ihr könnt mich auch über eMail erreichen: data_ok@gmx.de


    Vielen Dank für alle Infos

    Re...

    Hejsan...

    @ Joschi86:

    Ich glaube ich muß dich ein wenig enttäuschen, was den Wehrdienst angeht. Eine KB ist kein 'Freibrief', um es einmal so auszudrücken. Ich habe selbst eine seit zu vielen Jahren und wurde mit T2 gemustert. Okay, die Musterung ist nun auch schon wieder 2 Jahre her, aber so viel sollte sich da bezüglich den Bestimmungen nicht geändert haben.


    Ich habe auf die Frage, bei der Musterung, ob ich irgendwelche Rücken-Arm-Hals-sonnstige Leiden habe, gesagt, daß ich eine KB habe (warum denn auch nicht) und dann wurde ich gefragt, was das sei, habe es erklärt, und nun wurde ich gefragt, ob irgendwelche Beschwerden bestehen. Da habe ich geantwortet, daß ich unter großen und/oder gewissen Belastungen unangenehme, danach gut 2-3 Stunden anhaltende, Schmerzen habe (also wenn ich mal eine größere Menge Erde bewegt habe, _lange_ Zeit im schnelleren Tempo gehe, mich flach auf den Boden legen soll [dadurch wird die KB ja 'eingedrückt'] usw. traten die eben auf)


    Es kommt vielleicht auch auf den/die Musterungsarzt/ärztin drauf an, wie sie/er die KB beurteilt. Nur wenn man schon sagt, daß man unter gewissen Umständen Schmerzen bekommt, führt das zu einer doch recht netten Einschränkung des künftigen Tätigkeitsfeldes, aber eben nicht zum 'Freibrief'


    Was den Vergeelich mit anderen KBlern angeht, sollten in den vorherigen Beiträgen Links sein, wo man zu Bildern anderer kommt.


    Die KB ist eigentlich nicht lebensgefährlich, soweit ich es weiß... Am besten du würdest deine Thorax-Organe (Herz und Lunge) untersuchen lassen vom Kardiologen und vom Lungen/Bronchien-Arzt. Und wenn die Organe in Ordnung sind, dann sollte nur noch das kosmetische 'Problem' bestehen. Ob man solche Untersuchungen nun regelmäíg machen läßt oder nicht, hängt wohl von jedem selbst ab, aber einmal zu machen, würde ich jedem empfehlen/raten...

    @ Data_OK:

    Zunächst: Ganz ohne Narbe geht es nicht. Die wird in der Tat nach einer OP recht ausgeprägt sein. Es gibt aber ein oder zwei Salben, die Narben entgegen wirken sollen. Eine heißt Contractubex, ist _sehr_ ergiebig (mein Bruder hatte die einmal benutzt), hilft wenn sie lang genug angewendet wird (Kommt dabei auf das Narbenalter drauf an und es heißt nicht, daß es die Narbe vollständig verschwinden läßt, es lindert sie aber enorm) und kostet 13,52€/30g.


    Zum Sport: Was den Rückgang der KB angeht, hilft er gar nicht, also bringt auch keine Krankengymnastik etwas. Die hilft hier eher Haltunsgstörungen vorzubeugen, wovon die KB aber nicht ausgelöst wird, oder gar verbessert wird.


    Sport verbessert insofern die Optik der Brust, als daß man Brustmuskulatur aufbaut und dadurch die KB _GGF._ von den Muskeln kaschiert wird. Es ist also eher Schummeln, so wie mit Perücken bei Glatze...


    So, alle Klarheiten beseitigt? Wenn ja, dann bidde einfach nachfragen und wenn nein: Glückwunsch, datt nun alles klar ist ;-)


    Vi ses


    Timo

    hi,


    gott bin ich froh das ich endlich ne hp gefunden und sehe das ich nicht der einzige mit einer TB/KB bin.


    Also um gleich zu meinem Problem zu kommen: ich weiss nicht genau wann das losging jedenfalls is einen beim fussball damals als ich ca. 14 war aufgefallen das ich ne ganz komische brust hab.ich hab das au net verstanden weil ich sie nicht komisch fand.mit der zeit fällt das aber einem doch auf und ich fand es eklig.Nun bin ich 20 und hab doch neue hoffnung nachdem ich das forum gelesen hab.Neben fussball gehe ich noch ins fitness studio und habe ja hier gelesen das durch erweitern der brustmuskulator es etwas kaschiert wird.Nun eine op kommt für mich auf keinen fall in frage da ih zwar psychisch drunter leide aber sie nicht so super schlimm ist.Mir geht es eben vor allem darum das es eben nicht so sehr auffälig ist.Dann hab ich noch ne frage und zwar: ich weiss nicht ob ich eine tb/oder KB hab.Zum einen ist meine brust ein wenig eingedellt ( nur minimal) zum anderen sind am brustbein so kleine knubbel die wie höcker aussehen und es wird so ab der hälfte des brustbeins etwas gewölbter.Ausserdem liegt meine brust über dem bauch und ich hab am bauch eine kleine fettschürze (nennt man die so??naja jedenfalls sioeht das so richtig aus wie nen rettungsring) wäre schön wenn einer darauf antworten würde.

    eine frage hätt ich noch : und zwar sieht es bei mir aus als ob ich eine riesen brust hätte die auch ziemlich am rücken ausgeprägt ust.das sieht dann aus wie nen buckel und dann weiter unten wird es zum hohlkreuz.meint ihr fitness studio ist da in ordnung?? hab gelesen das es besser wird wenn man bauch und rückenmuskeln trainiert.

    Hej...

    @ Daniel:

    Mache dir schon mal bezüglich der kleinen Knubbel oder Höckerchen an deinem Brustbein keine Sorgen, die sind normal...


    Nach dem, was du beschreibst, hast du _meines_ Wissens nach eine KB. Denn eine TB bedeutet, daß die Spitze des Brustbeines nach innen einfällt, so als ob dein Bauchnabel ein wenig weiter nach oben gerutscht wäre...


    Eine KB äußert sich halt dadurch, daß die Spitze des Brustbeines hervorsteht. Dabei ist die eine ausgeprägter, als die andere. Bei dem einen ist das Brustbein am Ansatz ein wenig nach innen eingedellt, so wie bei dir, bei dem anderen ist es am Ansatz eher nach vorne ausgebeult, so wie bei mir...


    Bezüglich deiner "Fettschürze", habe ich leider keine Ahnung, aber vielleicht kommt diese durch die KB, sprich daß da die Optik einfach nur verschoben ist oder, oder, oder... Vielleicht haben die anderen da eine Ahnung...


    Naja und Sport treiben ist nicht wirklich verkehrt, wenn man an die richtige Sportstätte gerät (es gibt ja solche und solche Fitnes-Studios) Ein möglicherweise blöder Vorschlag: Frage doch bei deiner Krankenkasse einmal nach sowas wie einem 'Rückenschulungs-Training'. Unter Umständen gäbe es dabei dann auch noch kleine Belohnungen von der Krankenkasse, wie sie auch immer sein könnten, weil mit dieser Gesundheits-'Reform' solche Möglichkeiten bestehen... Durch das entsprechende Training verbessert sich dann deine Körperhaltung und für den Rücken ist es eben auch gesund... Nur die KB bleibt und wir nicht besser...


    Naja, wie immer: Alles soweit ich es weiß und beurteilen kann, keine Haftung für Fehler, kein Ersatz für einen Besuch beim Arzt, wenn noch Fragen sind ruhig stellen, und rätschriebVähler türfän pehaldten würden...


    Bis zum näxten Mal


    Timo

    Kielbrust erfolgreich in Innsbruck operiert

    Hallo,


    Ich möchte Euch Ex-Gleichgesinnten mitteilen, daß ich im März 04 in Innsbruck operiert wurde und mit dem kosmetischen Ergebnis sehr zufrieden bin. Die Anstrengungen haben sich gelohnt. Ich werde ganz sicher nie vergessen, wie lange ich nach einem kompetenten Chirurgen gesucht UND um die Finanzierung gekämpft habe.


    Folgenden Eindruck habe ich bei den Krankenhäusern: Es behaupten zwar alle, sie würden Kielbrustoperationen durchführen, aber wenn man sich dann vorstellt, blitzt man bei den meisten Chirurgen ab: man solle den Eingriff besser lassen, weil es keine medizinische Notwendigkeit gibt und man besser Muskelaufbautraining machen soll. Muskelaufbautraining ist zwar ein guter Ansatz, löst aber das Problem nicht vollständig.


    Jedenfalls bin ich froh, daß ich nun wieder vollständig "normal" bin und die Operation schon hinter mir habe.


    Viel Glück Euch allen, die noch nicht operiert sind !


    gruss,


    andreas