Hallo kielbrust,


    ich habe mich vor zwei Jahren operieren lassen, weil meine Kielbrust sehr auffällig war und auch die gesundheitliche Beeinträchtigung ziemlich belastend war. Die Operation hat mir sehr viel abverlangt, aber heute bin ich froh, dass ich es gemacht habe, da ich so um einiges besser leben kann. Meine Kielbrust ist nicht ganz verschwunden,was ich schade finde ist, dass mich der Arzt vorher nicht darüber aufgeklärt hat, dass nicht alles behoben werden kann, so war ich natürlich erst ein wenig enttäuscht. Bei mir ist auch noch eine Auswölbung zu sehen, die ich manchmal mehr, manchmal weniger störend empfinde.


    Gehst du regelmäßig ins Fitnessstudio? Wenn nicht, dann könntest du dir ja mal überlegen, ob du das nicht machen möchtest, damit du mehr Muskeln am Oberkörper ansetzt, die werden diese Auswölbung ein wenig überdecken, sodass es nicht mehr so auffällig wirkt und vielleicht ist es dann auch mit dem Berühren ein wenig leichter.


    Ansonsten würde ich sagen, nimm dir Zeit und überlege in Ruhe, dir läuft nichts davon, also brauchst du dich auch nicht allzu schnell entscheiden. Als ich damals operiert worden bin, waren auch 30-40 jährige mit auf der Station.


    lg

    Danke für die Antwort!


    Das ist auch das was ich im Moment machen. Allerdings ist das für mich relativ belastend, da ich mit der festen Überzeugng nach Berlin gefahren bin, ohne meinen ;,,Höcker'' zurückzukommen. Trotzdem war die Entscheidung mich nicht operieren zu lassen auf jeden Fall richtig, weil, wie gesagt ein solcher Schritt sehr gut überlegt sein sollte.


    Von meinem vorherigen Beitrag muss ich noch etwas korrigieren:


    Es gab 3 Todesfälle bei 600 Operationen.


    Mich würde interessiern wo du den Eingriff hast machen lassen, wie er verlaufen ist etc..


    Ich denke, dass ich mit den Schmerzen zurechkommen würde (ich will nicht so tun als würde das keine Hürde sein, aber das wär es mir Wert) und auch über die Narbenbildung mache ich mir wenig Gedanken. Was mich abschreckt ist schlicht und ergreifend das Op Risiko.


    Deswegen noch einmal: Eine Beschreibung deines Eingriffes wäre sehr nett, auch mit eventuellen Risiken verbunden...


    Liebe Grüße

    Hallo kielbrust,


    ich habe mich im Helios Klinikum in Berlin-Buch operieren lassen, wo mir sehr viel Verständnis entgegen gebracht wurde, im Gegensatz zu zwei anderen Kliniken, wo ich vorher abgewiesen worden bin.


    Der OP-Termin ist recht schnell festgelegt worden, was mich ebenfalls positiv überrascht hat. Der Nachteil war, dass sich der Termin zweimal verschoben hat, was bedeutete, dass ich zweimal umsonst dort angereist bin und wieder nach Hause geschickt wurde. Ich komme aus NRW, da war die Anreise ziemlich stressig und auch nicht gerade billig, es hat sich im Endeffekt doch gelohnt. Da ich meine Kielbrust als sehr belastend empfunden habe und dadurch auch starke Schmerzen hatte, bin ich das Risiko eingegangen, nachdem ich darüber informiert worden bin. Ich bin am Folgetag meiner Anreise operiert worden, soweit ich es mitbekommen habe, bin ich sieben Stunden operiert worden. Noch in der OP Vorbereitung habe ich einen Schmerzkatheter gelegt bekommen. Trotzdem hatte ich ziemlich starke Schmerzen, da sich im Bereich meiner Schlüsselbeine Luft angesammelt hatte, was jedoch normal wäre bei Frauen, wie man mir sagte. Ich hatte vier Drainagen gelegt bekommen, zwei große und zwei kleine, über die auch sehr viel Blut und Wundflüssigkeit abgelaufen ist. Direkt am nächsten Tag wurde ich von der Physiotherapeutin dazu gebracht aufzustehen, was allerdings mein Kreislauf nicht mitgemacht hat, da ich einen sehr niedrigen HB-Wert hatte. Ich lag dann ungefähr eine Woche auf der Intensivstation, was mich nervlich ziemlich fertig gemacht hat, da ich mich dort ziemlich isoliert gefühlt habe, nicht aufstehen konnte und auch kein Telefon hatte, also mit niemandem reden konnte, außer meiner Mutter und den Krankenschwestern, verbunden mit doch recht starken Schmerzen war das kein schönes Erlebnis. Nach einer Woche wurden alle Drainagen gezogen und ich bin dann auf die normale Station gekommen, in diesem Fall die Kinderstation. Immernoch hatte ich Schmerzen, die zwar nicht mehr so stark waren, allerdings war die Umstellung vom Schmerzkatheter auf normale Tabletten nicht unbedingt reibungslos verlaufen und teilweise habe ich auch auf Nachfrage nicht mehr gegen die Schmerzen bekommen, auch wenn dies eigentlich möglich gewesen wäre, was mich ziemlich geärgert hat. Ich musste dann noch eine Woche auf der normalen Station bleiben. Da sich zwischendrin viel Wundwasser nachgebildet hatte, musste ich in einer kleinen zweiten Operation punktiert werden. Auch wenn ich sagen muss, dass ich in dem Krankenhaus wirklich gut überwacht und behandelt worden bin, war ich doch ziemlich froh, als ich nach Hause konnte. Es hat dann bestimmt noch ein vierteljahr gedauert, bis ich ganz schmerzfrei war und ohne Medikamente ausgekommen bin.


    Ich hoffe ich konnte einige deiner Fragen beantworten, auf weitere antworte ich aber auch gerne.


    lg

    Mir ist gerade aufgefallen, dass ich deine Frage bezüglich des Fitnessstudios nicht beantwortet habe. Da waren meine Fragen wohl zu dringlich...;-)


    Ja, ich gehe seit 5 Monaten, wenn ich das zeitlich hinbekomme, 3 bis vier mal die Woche ins Fitnessstudio. Außerdem spiel ich Fußball und bin dabei wie gesagt nicht beeinträchtig.


    Seitdem ist meine Brust auch deutlich schwächer zu sehen, ich kann jetzt quasi jedes Kleidungsstück tragen.


    Noch einmal danke für die Antworten, ich werde mich einfach weiter informieren und dann gucken, was ich für am besten halte.


    Wurde dein Bügel eigentlich schon entnommen? Ist seitdem irgendwie eine Rückbildung des OP-Erfolgs zu erkennen?


    Grüße

    Hey an alles wie ihr euch nennt *Leidengenossen*


    Ich habe acuh vor mir die KB wegoperieren zulassen


    Momentan bin ich 15


    Nun meine Frage ist :


    Wie sieht es aus mit den kosten ?


    dazu:


    Und bin zurzeit bei der Techniker Krankenkasse versichert


    WEnn irgenjemand eine antwort hat kann er mir diese entweder bitte hier oder


    per pn an mich schreiben?


    danke schonmal im voraus


    :)_

    also in den meisten fällen zahlt die krankenkasse...ich,bei der barmer, hab mich 2006 operieren lassen und 2008 wurden meine zwei metallbügel wieder entfernt!empfehlen kann ich dir auf jeden fall die helios klinik in berlin...die sind voll spitze auf diesem gebiet!sprich mit deinem hausarzt...der sagt dir schon wie das so alles läuft!wenn de noch fragen hast schreib einfach!lg dani:-)

    Hi, ich finde es echt toll, dass es dieses Forum hier gibt!!! Ich habe auch eine Kielbrust(oder wie sie leider meine Verwandten nennen "Hühnerbust"). Ich bin schon ziemlich am Ende ich blocke Körperkontakt ab und ich fühle mich absolut hässlich. Meiner Meinung nach ist sie bei mir auch sehr stark ausgeprägt (8 cm oder so hervorstehend). Meine Frage ist, wie groß denn die Narbe nach einer OP ist und ob man iwo vorher -nacher bilder sehen kann. (und natürlich am besten Kosten und wo)... ICh fühle mich von meiner Familie ein bsichen allein gelassen mit dem Problem. Ich bin 16 Jahre alt und mache auch schon Rehasport um die Brustmuskeln etc. aufzubauen, doch es bring tnicht soviel. Bitte helft mir!!! Denn mittlerweile habe ich schon Angst vor meinen eigenen Gedanken O.o . Bitte antwortet :) Grüße Süppchen:-)

    Hey Leute, bin grad auf das Forum hier gestoßen und werd auch hier mal meine Geschichte erzählen...


    Also ich hab seit dem 14 Lebensjahr Kielbrust.. Zu Beginn ist mir das gar nicht aufgefallen, erst im Freibad wurden meine Freunde vor allem die Mädchen auf meine Kielbrust aufmerksam. Sie fanden das "eklig" und ich habs am Anfang gar nicht realisiert, erst Zuhause hab ich gemerkt ich da wirklich was rausstehen habe. Habs meinen Eltern gezeigt und wir sind zum Arzt gefahren.. Dieser wusste zu Beginn auch nicht was das ist und schickte uns zu ner Kinderklinik und dort erfuhr ich Kielbrust hatte..


    Nach vielen Untersuchungen, stellten sie keine Probleme fest (Atmung.. ). Operation rieten sie mir ab.


    Mh.. Dann begann die härteste Zeit, weil sich eig. jeder über dich lustig machte die ersten 2 Wochen, weil es sich herumgesprochen hatte und ich deshalb depressiv wurde und nicht mehr ins Freibad ging. Mit Mädchen hat ich auch nichts mehr am Hut weil ich mich einfach schämte und Angst hatte das sie an der brust berühren bzw. sich drauflegen.


    Irgendwann war dann der Zeitpunkt gekommen an dem ich emotional am Boden war und begann mir vom Arzt ne bestätigung für ein Fitnessstudio /Physotherapie zu holen.


    Ich trainiere jetzt schon 1 Jahr extrem hart, Brust und Bauch. Man bekommt mehr Selbstbewusstsein und durch meine nun vergrößerten Brustmuskeln sieht man meine KB wenn ich aufrecht steh fast nicht mehr ! Durch Bauchmuskeln wird das ganze auch ein wenig vertuscht. Doch im Liegen bzw. im Sitzen stört mich das noch extrem und das wird glaub ich auch nie weggehen. Wenn ich mich seitwerts lege, sieht man die KB so extrem, das is nicht mehr schön.


    Jetzt an alle die das Problem auch haben, mein Statement dazu:


    Einer Operation kommt für mich nicht in Frage weil diese ziemlich schwierig ist (viel schwieriger als die einer Trichterbrust) weil man alle Rippen brechen muss und diese neu an das Brustbein ansetzen muss. Von der Narbe mal ganz abgesehen die ist nämlich groß.


    Meine Therapie ist der Kraftsport. Diese ver**** KB ist einfach immer ein Ansporrn weiter zu trainieren und dadurch fällt sie nicht mehr so auf, wird aber nicht kleiner ! Ich kann nur hoffen das sie sich im Laufe der Zeit noch ein bisschen "verwächst". Ich hab mich damit abgefunden und es wird ein Leben lang mich zum Trainieren befördern.


    Fragen an mich? gerne.


    lg

    Hallo, an alle Betroffenen!


    Es gibt sehr wohl etwas, das man dagegen tun kann. Man muss es nur wissen.


    Ich bin die Mutter eines betroffenen Jugendlichen im Alter von 14 Jahren.


    Wir waren bereits vor 2 Jahren bei einem Orthopäden, der uns sagte OP oder damit leben!


    Dummerweise haben wir das geglaubt!


    Ich habe Nächte damit verbracht, mich zu informieren und bin letztendlich auf Folgendes gestoßen.


    Solange das Knochenwachstum noch nicht abgeschlossen ist, kann man sehr wohl etwas dagegen tun.


    Das "Olgahospital" in Stuttgart hat sehr gute Erfolge erreicht durch Kielbrustbandagen mit Spangen und in schwereren Fällen durch Korsettbehandlung.


    Es ist superwichtig die Rückenmuskulatur zu stärken, was in den meisten Beiträgen immer untergeht.


    Einseitiger Brustmuskelaufbau strapaziert den Rücken noch verstärkt!


    Bei meinem Sohn sind es im Moment 3cm Differenz (mit zunehmenden Wachstum steigend) und ihm wird eine Bandage mit Spange angepasst.


    Der Prof., wie auch der Orthopäde haben uns versichert, dass bei konsequenter Anwendung die Problematik vollständig behoben werden kann.


    Mit diesem Beitrag möchte ich alle Verzweifelten ermutigen, nicht gleich zur OP überzugehen!


    Durch eine OP können so viele Komplikationen und Einschränkungen auftreten, dass dies wirklich der allerletzte Weg sein sollte.


    Ich hoffe, dass ich ein wenig helfen konnte und antworte auch gerne auf Fragen.


    Liebe Grüße an Alle

    Hallo.


    Ich bin 16 Jahre und habe seit ca. 5 Jahren eine Kielbrust. Bis jetzt wissen nur eine Hand voll davon – nur meine besten Freunde. Meine Eltern haben mich noch nie darauf angesprochen, obwohl sie es schon sehr oft gesehen haben. Ich gehe sehr ungern ins Freibad wenn dann nur mit meinen besten Freunden. Wenn ich T-Shirts trage, wie jetzt im Sommer, laufe ich automatisch mit leicht gekrümmter Haltung, weil man sonst was sehen könnte. Bei meiner KB ist die eine Seite mehr ausgeprägt als die andere. Den Knorpel spührt und fühlt man deutlich. Ich glaube das meine Eltern mir das nicht erlauben würden mich zu operieren, weil sie glauben das geht schon wieder weg, du musst nur mehr essen. Aber das ist Blödsinn ich bin ca. 1.80 m groß und wiege 65kg – dünn bin ich nicht. Habt ihr vielleicht ein paar Tips, wie man diese scheiß KB jedenfalls ein bisschen wegkaschieren kann?


    Danke im Voraus für Tips.

    Hi!


    Bin neu hier, hoffe dass hier auch noch jemand was reinschreibt nach mir, die alten Beiträge sind schon so lange her ":/ Also, ich bin 16 Jahre alt und habe glaube ich mit 13 Jahren gemerkt, dass sich meine Brust nicht "normal" entwickelt. Bei einer Jugenduntersuchung hat mir der Arzt auch erzählt, dass ich eine leichte Kielbrust habe. Nun, was das hieß wusste ich nicht genau, aber jetzt schon :)z


    Ich spiele Fußball und dort habe ich mit ca 15 Jahren mal erste Probleme durch die Brust gehabt. Nachdem ich den Ball mit der Brust angenommen hatte hatte ich ca 10 Minuten lang ziemlich Probleme genug Luft zu bekommen. Dieses Problem habe ich jetzt aber nicht mehr, aber sie hat sich mehr ausgeprägt. Sie ist asymmetrisch, und ich will mal wissen ob man diese Asymmetrie durch irgendwas ausgleichen kann??


    Ich mache ein wenig Krafttraining, aber ich habe Angst davor, dass sich die Asymmetrie dadurch nur verschlimmert.


    Es wurde viel von OPs berichtet, doch möchte ich diese Risiken höchstens eingehen, wenn sich meine Situation verschlimmert oder sich nichts gegen die Asymmetrie machen lässt. Bei diesem Schritt habe ich auch Angst davor mit meiner Mutter zu sprechen, weil diese noch nicht ein Wort dazu gesagt hat obwohl sies schon gesehen hat!


    Natürlich habe ich auch die Angst vor Berührungen, dass jemand fragt: "Ihh, was ist das denn da so hart?" Und natürlich bin ich auch in dem Alter, dass man eig Mädchen näher kommen will, dies sich wegen so was aber nicht traut!


    Also, lässt sich was gegen die Asymmetrie machen, verschlimmern irgendwelche Handlungen die Asymmetrie und wie bringe ich meiner Mutter das Problem nahe?


    Danke im Vorraus :-)

    Hallo,


    Ich hatte im vergangenen august eine KB OP,


    zum ersten mal ist es mir vor drei jahren aufgefallen, war aber nicht ausgeprägt genug um operiert zu werden.


    Schließlich habe ich es dann machen lassen weil mein auslandsjahr in Italien bevorstand und ich auf keinen fall das ganze jahr mit dem komischen puckel auf der brust rumlaufen wollte.


    Ich schreibe jetzt einfach mal meine eindrücke für alle die drüber nachdenken:


    Ich habe es im Helios Krankenhaus berlin-Buch machen lassen, erstmal weil ich da wohne, ud zweitens weil dort der Chirug operiert der die Stahlbügel methode bei KB erfunden hat, und diesen OP typ ungefähr 400 mal im Jahr durchführt, da kommen die leute sogar aus australien, nur um sich dort operieren zu lassen.


    Was mir nach der Op negativ aufgefallen ist, ist dass man definitiv nicht ausreichend aufgeklärt wird!


    Als ich aufwachte stellte ich erstmal fest dass 4 schläuche in einem Brustkorb steckten, zwei für Wundflüssigkeit, zwei zum Luft absaugen. Niemand hatte mir davon erzählt, vor der Op war die rede von 2 kleinen 2cm langen schnitten, Tatsache ist dass die schnitte 5 cm lang sind und ich 6 Punkte von den schläuchen habe! Ganz richtig 6, den was mir auch niemand erzählt hatte, war das durchaus Komplikationen auftreten können (zum Beispiel das die OP nicht den gewünschzen effekt bringt, oder das die Lunge verletzt wird.)


    Ich hatte aufgrund von verletzter Lunge nach einer woche eine weitere OP wo sich rausstelle, dass man mein lunge festgenäht hatte... sehr schön, die schläuche wurden durch zwei weitere schnitte nochmal gelegt!


    Insgesamt verbrachte ich 2 wochen im krankenhaus, davon 1 1/2 im bett, Ich musste danach quasi neu laufen lernen, weil mir der brust korb so weh tat, das ich dazu nicht richtig in der lage war, und meine Muskeln komplett abgebaut waren, auch trainieren wird nach der op sehr schwer sein.


    Nach der Op gibt es dann folgende Probleme: Wenn man die narben nicht pflegt und massiert wachsen sie am brustkorb fest, was zu unangenehmem ziehen führt, außerdem wird auch der rücken in mittleidenschaft gezogen, bei mir stehen jetzt die Schulterbläter hervor...


    außerdem verliert man durch die schnitte das gefühl in der Haut, auch am rücken.


    Schwere sachen tragen, schwimmen, rennen sport usw. werden erst nach ein paar monaten wieder möglich sein, ich bin geradehalbwegs wieder auf dem dam, obwohl es beim strecken und sport immer noch ein bisschen wehtut.


    Auch wenn ich jetzt nur alles schlechte beschrieben habe, bin ich doch froh das ich de OP gemacht habe, man muss sich eben nur bewusst sein welche probleme einen erwarten, die oben aufgelisteten sind noch längst nicht alle, eben nur die schwerwiegenden...


    Ich fühle mich mittlerweile recht wohl, die narben sehen zwar noch komisch aus, ich bin mir aber recht sicher, das nach ein paar jahren wieder alles normal sein wird...


    Ich würde auf jeden fall jedem dazu raten die OP zu machen, wenn man es nicht macht wird man sich doch nur unwohl fühlen und darüber nachdenken dass man die op doch besser gemacht hätte, und der kiel wird mit krankengymnastik oder muskelaufbau auf keinen fall verschwinden.


    wenn ihr fragen habt, gene :)

    hallo zusammen


    ich bin 16 jahre alt und habe kb und bin durch Zufall auf diese Seite Gestosen.


    Ich bin sehr viel im Freibad oder am Strand und höre fast nie eine solch Bemerkung wie ihr alle sagt. Ich schäme mich auch nicht. gehe seit 2 jahre auf eine andere schule und hörte diese woche fürs erste mal Was hast du den da das hatte ich noch gar nicht gesehen !? (ehhm ich gehe seit 2 jahren mit dir in die selbe klasse und euch oder dir ist es nie aufgefallen???) Was mir auffällt ist das ich nie jemanden sehe mit kb wieso? Verstecken musst ihr euch nicht.


    bin kürzlich im Internet auf eine neue Behandlung Gestosen mit Bandagen. Die Bandagen sollten den Knorpel wider zurück drücken. habt ihr schon mal von dieser Behandlung gehört?


    Achja und was den Frauen angeht ist auch kein Problem viele finden mich süs oder cool.


    Allso nicht verstecken es kann auch helfen und anscheinend ist es gar nicht so auffallend.


    L.G. boskera

    vom 13.01.11 23:33 im Faden Kielbrust

    Hall boskera


    ich finde es schön wie Positiv du das sieht, würde gerne auch so denken können, kann es aber nicht. !


    wie schafst du das. ? :)^

    Hall boskera


    ich finde es schön wie Positiv du das sieht, würde gerne auch so denken können, kann es aber nicht. !


    wie schafst du das. ?


    liebe mirjamroos ich höre immer wieder das ich ein extremer optimist bin


    sehe es mal so das es noch viel schlimmere sachen auf der erde gibt als eine kb wie z.B. im Momment Japan, Libien oder die verstrahlten von shernobyl.


    ich erzähle dir euch eine kurze geschichte als ich letztes jahr im ski- lager war, waren wir am start vom boardercros. ich startete mit einem sehr guten Kollegen, ich war direkt vorne :-) als der parcour fertig war wartete ich aber er kam nicht!!!! die nächste gruppe kam herunter (waren auch gute Kollegen) und fragten mich was da am rande der Piste liegt. ja genau es war meinen Kollegen!!!! :-/ ich sperrte die Piste oberhalb des steilen Hanges mit meinen schien als bei ihn ankam war er Bewustlos!!! Plötzlich hörte ich ein schreien und sah das jemand auf mich zu fliegen kam und streifte meinem Kollegen seinen Kopf!!!!! :-X er wurde ins Spital gebracht und musste am gleichen tag am bein Operiert und wird sein ganzes leben lang nicht mehr laufen können!!!! :(v ich bin sehr froh das mich das nicht passiert ist!!! und ich bin froh das ich sozusagen nur einen Schönheitsfehler habe....


    ICH RATE ALLE VON EINER OP AB!!!!!!!!!!!!!


    WEIL WAS IST DER GRUND FÜR EINE KB? DER GRUND IST DAS DIE RIPPEN ZU LANGE SIND UND BEI DER OP WERDEN SIE GEKÜRZT ODER ANDERS PLATZIERT DAS IST NICHT GUT FÜR EURE ORGANE UND KANN SPÄTERE FOLGEN HABEN DIE VIEL SCHLIMMER SIND ALS EINE KB!!!!


    Liebe grüsse von boskera

    Hallo,


    Habe eine Trichterbrust und habe mich vor 5 Wochen nach der Nuss-OP operieren lassen.


    Hier ein Bild vor der OP:


    www.bilder-hochladen.net/files/hoyv-1-jpg-nb.html


    Und hier danach:


    www.bilder-hochladen.net/files/hoyv-2-jpg-nb.html


    www.bilder-hochladen.net/files/hoyv-3-jpg-nb.html


    www.bilder-hochladen.net/files/hoyv-4-jpg-nb.html


    Was haltet ihr davon? Finde der Trichter ist doch noch deutlich zu sehen. Was mich auch stört ist dass meine linke Brust seitdem so komisch hängt. Kann man da was dagegen tun?


    Sonst gehts mir wieder sehr gut, kann auch schon wieder joggen.


    Danke für eure Antworten

    ich will ja nicht böse sein aber ich sehe fast keinen unterschied!!! Ausser das du Narben haben wirst und irgendwie 2 Brüste. Wie ich oben geschrieben habe habe ich selber eine kb und mache mir das leben nicht schwer.!!!!


    L.G. boskera

    also ich finde auch, dass man kaum einen Unterschied sieht.


    wo hast du dich denn operieren lassen?


    also ich war am 3.01.2011 das erste Mal in der Sprechstunde in Erlangen und ich habe auch vor, mich dort operieren zu lassen. Leder spielt die Krankenkasse im Moment noch nicht mit, deswegen war ich am Dienstag nochmal oben (250km Anfahrt) und habe dort ein CT, Lungenfunktionstest, .. machen lassen. mein Lungenvolumen ist extrem eingeschränkt (50%) und auf dem CT war zu erkennen, dass das Brustbein insgesamt 4,5 cm raussteht – also massiv ausgeprägt ist. mal abgesehen von den psychischen Aspekten (Angst, sich im Bikini zu zeigen), spielt bei mir vor allem der physische Aspekt die entscheidende Rolle für meine Entscheidung zur Korrektur.


    und zu boskera: ich bewundere wirklich deinen Optimismus und deinen Umgang mit der KB und respektiere auch deine Meinung, dass für dich eine Op nicht in Frage kommt. dennoch denke ich, du solltest die Menschen nicht so angreifen, die sich für eine OP entschieden haben. es ist doch ihre Entscheidung!! und ich denke, jeder muss das für sich entscheiden und man sollte niemanden dafür verurteilen, nur weil er sich operieren lassen will.


    und das mit den Folgen für die Organe ist quatsch! die Rippen werden dabei durchtrennt, gekürzt und wieder zusammengenäht, dann wird (je nach Methode) ein Metallbügel bzw. eine Metallplatte zur Befestigung eingebaut. die Metallplatte, die neuestens in Erlangen verwendet wird, hat den Vorteil, dass man kein 2.Mal operiert werden muss, da diese ein Leben lang drin bleiben kann.


    und klar: die Op ist ein riesiger medizinischer Eingriff und man ist auch mindestens 12 Wochen eingeschränkt, aber dafür ist man die ganzen Probleme los.


    was auch bei vielen KB-Patienten auftritt: Rückenschmerzen, Fehlhaltung, Hyperhyphose (Rundrücken). bei mir alles extrem stark ausgeprägt. die Fehlhaltung führte letztlich zu einem Beckentiefstand rechts und einem Schulterhochstand links.


    und ich bin mir auch darüber bewusst, dass dies durch eine OP nicht beseitigt wird, aber man kann endlich lernen, wieder aufrecht zu gehen, da die Beweglichkeit des Brustkorbes dadurch nicht mehr eingeschränkt ist.


    und auch wenn es ein harter Weg wird. lieber ein paar Narben, als ständig Schmerzen und Atemprobleme zu haben.