Hallo Guarana85 ,


    dein "Spezialist" da in Zürich hat ja wohl mal voll einen an der Waffel. Ich finde es ziemlich krass, dass der dir deine KB kleinredet, so einen hatte ich auch, als ich bei dem "Spezialisten" bei mir in der Nähe war. Ich bin weiblich, mittlerweile fast 20 Jahre alt. Ähnlich wie bei dir hatte ich eine KB die sich rechts weitaus mehr vorgeschoben hat und mitunter auch ziemlich schmerzhaft war. In meiner Nähe im Uniklinikum Münster wurde auch mir meine KB schöngeredet. Gegen die Schmerzen, die ich dadurch hätte, könnte ich Tabletten nehmen (sich ich mit meinen 17 Jahren damals sollte mich schon regelmäßig mit Schmerztabletten zudröhnen) und außerdem wäre ich psychisch und körperlich nicht so eingeschränkt dadurch, dass eine OP nötig wäre. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nachher zu Hause geheult habe, weil das die einzige Möglichkeit in der Nähe war, wo ich hätte operiert werden können.


    So aber bin ich bis nach Berlin gefahren, wo der Chefarzt (in Münster wurde ich von einem einfachen Assistenzarzt untersucht, wo ich noch nichtmal den Eindruck hatte, dass er Zeit, geschweige denn Ahnung hatte, denn anstatt meine Brust zu untersuchen widmete er sich lieber meinem Rücken), ganz andere Töne von sich gab. Mir kam dort sehr viel Verständnis entgegen, was ich bis dato nicht kannte.


    Ich kann es also jedem nur empfehlen, auch wenn eine Zugfahrt nach Berlin natürlich nicht billig ist, das weiß ich selber und vermutlich von der Krankenkasse nicht übernommen wird, weil du ja auch in der Nähe hättest operiert werden können. Ich weiß leider nicht, wie es bei dir aussieht mit den Krankenkassen. Bei mir war es kein Problem damals, aber ich habe auch von anderen gehört, bei deren Krankenkasse es sehr wohl ein Problem gewesen ist die Kostenübernahme bewilligt zu bekommen.


    lg

    Hi ...schläfts hier wirklich ein ?!


    Also zu mir muss ich sagen das ich mich nich nicht habe operieren lassen, da ich iwie kein Arsch inner Hose hatte mich zu kümmern. Und jetzt fängt eh meine ausbildung an von daher gehts erstmal ned. Naja selber schuld. :( Ich stelle mir oft die frage ..wie ihr euch sicherlich auch wieso ist man ausgerechnet davon betroffen.?!?! es gibt soviele Jungs/Mädchen die normal sind und ihr leben geniessen können. Ich habe durch meine KB wenig selbstvertrauen :cry: Denke mal es wäre ohne KB anders. Und wenn ich probiere nicht dran zu denken es klappt iwie nicht. Habe auch das gefühl das ich dadurch bei Frauen auch nicht so gute Chancen habe. (bin allgemein nicht so der Typ den die Frauen wollen) anderen geht es ja mit manchem bestimmt auch so...:-|


    naja ich wünsche allen operierten bzw. die es vorhaben gute besserung bzw. viel Glück^^


    udn schonmal vielen Dank an die dies durchlesen und was schreiben...wenn was ist könnt ihr mich fragen oda so


    ;-)


    P.S. Sorry falls ich mich iwie wiederholt habe....aber naja...

    hm OP hin, OP her. ich war jetzt schon bei 2 Orthopäden und naja, will ich jetzt mal nicht weiter erläutern. sie haben mich nur öfters zum Röntgen und zum MRT geschickt und dann Physiotherapien verschrieben. ( ich hab neben der KB noch Morbus Scheuermann und eine leichte Skoriliose :°( ) beide orthopäden meinten dass man die KB durch Muskelaufbau nicht mehr so gut sehen könne und haben mir ständig von ner OP abgeraten. Meine Eltern sind natürlich auch der Meinung der Ärzte -> also hätte ich kaum eine Chance an ne OP zu kommen. Jetzt bin ich mal fleißig am trainieren und hoffen dass es so hinhaut ;-)

    Hallo Leute,ich hatte auch so ne kb und habe die ops hinter mir weil ich mich vorher auch immer und überall versteckt habe und ich muß sagen ich bereue es auf keinen Fall die ops gemacht zu haben!ich war in Berlin bei einem sehr guten Arzt dem ich auch jeden gern weiter empfehlen kann!wer irgendwelche Fragen hat kann sich gerne bei mir melden und ich werde euch versuchen zu helfen!lg Dani:-D

    Hallo zusammen!


    Wie zu erwaten hab auch ich eine KB. Ich bin gerade 18 geworden und war fest entschlossen sie operativ beheben zu lassen. Allerdings ist meine KB weder besonders stark ausgeprägt, noch ist eine gesundheitliche Beeinträchtigung vorhanden. Da meine Eltern beide Ärzte sind habe ich schnell Kontakt zu dem (angeblich) renomiertesten Operateur auf diesem Gebiet aufgenommen. Bei einem Beratungsgespräch meinte er, dass mein Fall leicht zu geheben sei und hat auch medizinische Bedenken geäußert. Also machten wir einen Termin für diesen Oktober. Nachdem mir dort aber die Risiken offen dargelegt worden sind (3 Todesfälle von 6000 (ich weiß, relativ wenige, aber dennoch...) ) bin ich am Vortag abgereist. Seitdem überlege ich hin und her. Besonders auffällig ist meine Sympomatik nicht, das Optische ist auch weniger das Problem, ich finde es einfach ekelig an meiner Auswölbung berührt zu werden.


    Für diejenigen, die sich operieren lassen wollen: Ich würde die Helios-Kliniken empfehlen. Natürlich bin ich kein Experte und man sollte sich selber informieren, aber nach meinen Recherchen sind sie dort führend.


    Grüße

    Hallo kielbrust,


    ich habe mich vor zwei Jahren operieren lassen, weil meine Kielbrust sehr auffällig war und auch die gesundheitliche Beeinträchtigung ziemlich belastend war. Die Operation hat mir sehr viel abverlangt, aber heute bin ich froh, dass ich es gemacht habe, da ich so um einiges besser leben kann. Meine Kielbrust ist nicht ganz verschwunden,was ich schade finde ist, dass mich der Arzt vorher nicht darüber aufgeklärt hat, dass nicht alles behoben werden kann, so war ich natürlich erst ein wenig enttäuscht. Bei mir ist auch noch eine Auswölbung zu sehen, die ich manchmal mehr, manchmal weniger störend empfinde.


    Gehst du regelmäßig ins Fitnessstudio? Wenn nicht, dann könntest du dir ja mal überlegen, ob du das nicht machen möchtest, damit du mehr Muskeln am Oberkörper ansetzt, die werden diese Auswölbung ein wenig überdecken, sodass es nicht mehr so auffällig wirkt und vielleicht ist es dann auch mit dem Berühren ein wenig leichter.


    Ansonsten würde ich sagen, nimm dir Zeit und überlege in Ruhe, dir läuft nichts davon, also brauchst du dich auch nicht allzu schnell entscheiden. Als ich damals operiert worden bin, waren auch 30-40 jährige mit auf der Station.


    lg

    Danke für die Antwort!


    Das ist auch das was ich im Moment machen. Allerdings ist das für mich relativ belastend, da ich mit der festen Überzeugng nach Berlin gefahren bin, ohne meinen ;,,Höcker'' zurückzukommen. Trotzdem war die Entscheidung mich nicht operieren zu lassen auf jeden Fall richtig, weil, wie gesagt ein solcher Schritt sehr gut überlegt sein sollte.


    Von meinem vorherigen Beitrag muss ich noch etwas korrigieren:


    Es gab 3 Todesfälle bei 600 Operationen.


    Mich würde interessiern wo du den Eingriff hast machen lassen, wie er verlaufen ist etc..


    Ich denke, dass ich mit den Schmerzen zurechkommen würde (ich will nicht so tun als würde das keine Hürde sein, aber das wär es mir Wert) und auch über die Narbenbildung mache ich mir wenig Gedanken. Was mich abschreckt ist schlicht und ergreifend das Op Risiko.


    Deswegen noch einmal: Eine Beschreibung deines Eingriffes wäre sehr nett, auch mit eventuellen Risiken verbunden...


    Liebe Grüße

    Hallo kielbrust,


    ich habe mich im Helios Klinikum in Berlin-Buch operieren lassen, wo mir sehr viel Verständnis entgegen gebracht wurde, im Gegensatz zu zwei anderen Kliniken, wo ich vorher abgewiesen worden bin.


    Der OP-Termin ist recht schnell festgelegt worden, was mich ebenfalls positiv überrascht hat. Der Nachteil war, dass sich der Termin zweimal verschoben hat, was bedeutete, dass ich zweimal umsonst dort angereist bin und wieder nach Hause geschickt wurde. Ich komme aus NRW, da war die Anreise ziemlich stressig und auch nicht gerade billig, es hat sich im Endeffekt doch gelohnt. Da ich meine Kielbrust als sehr belastend empfunden habe und dadurch auch starke Schmerzen hatte, bin ich das Risiko eingegangen, nachdem ich darüber informiert worden bin. Ich bin am Folgetag meiner Anreise operiert worden, soweit ich es mitbekommen habe, bin ich sieben Stunden operiert worden. Noch in der OP Vorbereitung habe ich einen Schmerzkatheter gelegt bekommen. Trotzdem hatte ich ziemlich starke Schmerzen, da sich im Bereich meiner Schlüsselbeine Luft angesammelt hatte, was jedoch normal wäre bei Frauen, wie man mir sagte. Ich hatte vier Drainagen gelegt bekommen, zwei große und zwei kleine, über die auch sehr viel Blut und Wundflüssigkeit abgelaufen ist. Direkt am nächsten Tag wurde ich von der Physiotherapeutin dazu gebracht aufzustehen, was allerdings mein Kreislauf nicht mitgemacht hat, da ich einen sehr niedrigen HB-Wert hatte. Ich lag dann ungefähr eine Woche auf der Intensivstation, was mich nervlich ziemlich fertig gemacht hat, da ich mich dort ziemlich isoliert gefühlt habe, nicht aufstehen konnte und auch kein Telefon hatte, also mit niemandem reden konnte, außer meiner Mutter und den Krankenschwestern, verbunden mit doch recht starken Schmerzen war das kein schönes Erlebnis. Nach einer Woche wurden alle Drainagen gezogen und ich bin dann auf die normale Station gekommen, in diesem Fall die Kinderstation. Immernoch hatte ich Schmerzen, die zwar nicht mehr so stark waren, allerdings war die Umstellung vom Schmerzkatheter auf normale Tabletten nicht unbedingt reibungslos verlaufen und teilweise habe ich auch auf Nachfrage nicht mehr gegen die Schmerzen bekommen, auch wenn dies eigentlich möglich gewesen wäre, was mich ziemlich geärgert hat. Ich musste dann noch eine Woche auf der normalen Station bleiben. Da sich zwischendrin viel Wundwasser nachgebildet hatte, musste ich in einer kleinen zweiten Operation punktiert werden. Auch wenn ich sagen muss, dass ich in dem Krankenhaus wirklich gut überwacht und behandelt worden bin, war ich doch ziemlich froh, als ich nach Hause konnte. Es hat dann bestimmt noch ein vierteljahr gedauert, bis ich ganz schmerzfrei war und ohne Medikamente ausgekommen bin.


    Ich hoffe ich konnte einige deiner Fragen beantworten, auf weitere antworte ich aber auch gerne.


    lg

    Mir ist gerade aufgefallen, dass ich deine Frage bezüglich des Fitnessstudios nicht beantwortet habe. Da waren meine Fragen wohl zu dringlich...;-)


    Ja, ich gehe seit 5 Monaten, wenn ich das zeitlich hinbekomme, 3 bis vier mal die Woche ins Fitnessstudio. Außerdem spiel ich Fußball und bin dabei wie gesagt nicht beeinträchtig.


    Seitdem ist meine Brust auch deutlich schwächer zu sehen, ich kann jetzt quasi jedes Kleidungsstück tragen.


    Noch einmal danke für die Antworten, ich werde mich einfach weiter informieren und dann gucken, was ich für am besten halte.


    Wurde dein Bügel eigentlich schon entnommen? Ist seitdem irgendwie eine Rückbildung des OP-Erfolgs zu erkennen?


    Grüße

    Hey an alles wie ihr euch nennt *Leidengenossen*


    Ich habe acuh vor mir die KB wegoperieren zulassen


    Momentan bin ich 15


    Nun meine Frage ist :


    Wie sieht es aus mit den kosten ?


    dazu:


    Und bin zurzeit bei der Techniker Krankenkasse versichert


    WEnn irgenjemand eine antwort hat kann er mir diese entweder bitte hier oder


    per pn an mich schreiben?


    danke schonmal im voraus


    :)_

    also in den meisten fällen zahlt die krankenkasse...ich,bei der barmer, hab mich 2006 operieren lassen und 2008 wurden meine zwei metallbügel wieder entfernt!empfehlen kann ich dir auf jeden fall die helios klinik in berlin...die sind voll spitze auf diesem gebiet!sprich mit deinem hausarzt...der sagt dir schon wie das so alles läuft!wenn de noch fragen hast schreib einfach!lg dani:-)

    Hi, ich finde es echt toll, dass es dieses Forum hier gibt!!! Ich habe auch eine Kielbrust(oder wie sie leider meine Verwandten nennen "Hühnerbust"). Ich bin schon ziemlich am Ende ich blocke Körperkontakt ab und ich fühle mich absolut hässlich. Meiner Meinung nach ist sie bei mir auch sehr stark ausgeprägt (8 cm oder so hervorstehend). Meine Frage ist, wie groß denn die Narbe nach einer OP ist und ob man iwo vorher -nacher bilder sehen kann. (und natürlich am besten Kosten und wo)... ICh fühle mich von meiner Familie ein bsichen allein gelassen mit dem Problem. Ich bin 16 Jahre alt und mache auch schon Rehasport um die Brustmuskeln etc. aufzubauen, doch es bring tnicht soviel. Bitte helft mir!!! Denn mittlerweile habe ich schon Angst vor meinen eigenen Gedanken O.o . Bitte antwortet :) Grüße Süppchen:-)

    Hey Leute, bin grad auf das Forum hier gestoßen und werd auch hier mal meine Geschichte erzählen...


    Also ich hab seit dem 14 Lebensjahr Kielbrust.. Zu Beginn ist mir das gar nicht aufgefallen, erst im Freibad wurden meine Freunde vor allem die Mädchen auf meine Kielbrust aufmerksam. Sie fanden das "eklig" und ich habs am Anfang gar nicht realisiert, erst Zuhause hab ich gemerkt ich da wirklich was rausstehen habe. Habs meinen Eltern gezeigt und wir sind zum Arzt gefahren.. Dieser wusste zu Beginn auch nicht was das ist und schickte uns zu ner Kinderklinik und dort erfuhr ich Kielbrust hatte..


    Nach vielen Untersuchungen, stellten sie keine Probleme fest (Atmung.. ). Operation rieten sie mir ab.


    Mh.. Dann begann die härteste Zeit, weil sich eig. jeder über dich lustig machte die ersten 2 Wochen, weil es sich herumgesprochen hatte und ich deshalb depressiv wurde und nicht mehr ins Freibad ging. Mit Mädchen hat ich auch nichts mehr am Hut weil ich mich einfach schämte und Angst hatte das sie an der brust berühren bzw. sich drauflegen.


    Irgendwann war dann der Zeitpunkt gekommen an dem ich emotional am Boden war und begann mir vom Arzt ne bestätigung für ein Fitnessstudio /Physotherapie zu holen.


    Ich trainiere jetzt schon 1 Jahr extrem hart, Brust und Bauch. Man bekommt mehr Selbstbewusstsein und durch meine nun vergrößerten Brustmuskeln sieht man meine KB wenn ich aufrecht steh fast nicht mehr ! Durch Bauchmuskeln wird das ganze auch ein wenig vertuscht. Doch im Liegen bzw. im Sitzen stört mich das noch extrem und das wird glaub ich auch nie weggehen. Wenn ich mich seitwerts lege, sieht man die KB so extrem, das is nicht mehr schön.


    Jetzt an alle die das Problem auch haben, mein Statement dazu:


    Einer Operation kommt für mich nicht in Frage weil diese ziemlich schwierig ist (viel schwieriger als die einer Trichterbrust) weil man alle Rippen brechen muss und diese neu an das Brustbein ansetzen muss. Von der Narbe mal ganz abgesehen die ist nämlich groß.


    Meine Therapie ist der Kraftsport. Diese ver**** KB ist einfach immer ein Ansporrn weiter zu trainieren und dadurch fällt sie nicht mehr so auf, wird aber nicht kleiner ! Ich kann nur hoffen das sie sich im Laufe der Zeit noch ein bisschen "verwächst". Ich hab mich damit abgefunden und es wird ein Leben lang mich zum Trainieren befördern.


    Fragen an mich? gerne.


    lg