Also den Aspekt "dann gibt es halt eine neue Hüfte" würde ich so leichtfertig auch nicht äußern. Ja, Hüften lassen sich problemloser austauschen als Kniegelenke, aber komplizierter wird es dennoch und die Wechseloptionen stehen nicht beliebig oft zur Verfügung.


    Aber: Mehr Komplikationen drohen auch, wenn man zu spät operiert, die Knochensubstanz zu schlecht ist,... Von den Folgeproblemen wie Rückenprobleme, Knieprobleme ganz zu schweigen. Je mehr Schonung und Hinken, desto mehr Folgeprobleme - und desto mehr Muskelabbau und ein umso längerer Weg zurück nach der OP (Muskulaturü, Gangbild).


    Es ist halt ein Balanceakt zwischen zu früher OP und zu später.


    Wenn Dein Arzt Dir keine Selbstzahler-Therapien verordnet, spricht das Bände. Denn wie Placebo schreibt: Er könnte noch gut an Dir verdienen; mit der Erkenntnis Deinerseits, dass es alles herausgeworfenes Geld ist. Oder er wird deutlich.


    Wenn Du (noch) keine OP willst, aber die Schmerzen zum Problem werden: Dann bleibt nur eine umfassende Schmerztherapie. Wofür Du aber Deine ablehnende Haltung ggü. den Medikamenten überdenken musst.


    Mit "Wellness"-Methoden bekommt man keine marode Hüfte und Schmerzen behandelt.

    Das hab ich mitbekommen, dass es eine gemeinschaftspraxis ist.. hab nur damit gemeint: entweder die komplette Praxis ist inkompetent, weil dir ja dann eben 2 Ärzte schon gesagt haben: Schmerzmittel und OP sind die Mittel der Wahl.. oder sie liegen vl. doch nicht sooo falsch ;-)


    Das deine Hausärztin nichts Orthopädisches macht, und vorallem sich nicht an deine Problematik ran traut ist nur gut für dich.. und das sag ich nicht, weil ich nichts von Hausärzten halte.. aber ich weiß wie die Ausbildung aussieht, und das ziemlich genau.. und es gibt ja eben nicht umsonst Spezialisierungen in der Medizin und eben für gewisse Dinge Fachärzte.. ;-)


    Sei froh dass du deine Hausärztin hast, die ihre Kompetenz nicht überschätzt.. :)^

    Ich würde Dir wegen der Schmerzmittel empfehlen, Dich mit Hilfe eines Arztes damit zu beschäftigen, was Du eventuell vertragen könntest. Das würde Dir jetzt manche Phase erleichtern und spätestens wenn eine OP ansteht wäre das ja auch sinnvoll...auch wenn Hüften schmerzärmer als Knie sein sollen....ganz ohne Schmerzmittel wird es auch nicht gehen.

    die komplette Praxis ist inkompetent, weil dir ja dann eben 2 Ärzte schon gesagt haben: Schmerzmittel und OP sind die Mittel der Wahl.. oder sie liegen vl. doch nicht sooo falsch


    Das war derselbe. Und wie gesagt, vor jahren. Da war es noch nicht nötig. Deshalb trau ich ihm jetzt auch nicht.

    Ok.. war nicht ersichtlich welcher Arzt dir wann was gesagt hat.. ;-) na dann ist eben er "inkompetent".


    whatever.. letztendlich hattest du vor Jahren Arthrose Grad 3.. jetzt ists Grad 4,..


    Und ja du hast schon recht man kann und solls rauszögern.. nur bei Grad 4 bist du am "Ende" angekommen.. ab jetzt wird eben nicht mehr nur der Knorpel angegriffen sondern eben auch der Knochen.. und das ist das was auf Sicht auch Probleme für die OP machen kann..


    deswegen ists jetzt mit Grad 4 eben absehbarer bezüglich einer nötigen OP..


    Was ich aber eher sehe ist, dass dein Leidensdruck noch nicht so groß ist.. was einerseits bedeutet, dass deine Knochensubstanz eben noch nicht komplett marode ist, was für die OP besser ist, allerdings eben für dein "Gefühl" dass eine OP nicht nötig ist spricht.. hättest du mehr Schmerzen (die wünsch ich dir natürlich nicht) wärst du vermutlich nicht mehr so gegen die OP..


    Du liegst ja auch richtig damit, dir das genau zu überlegen und genau abzuwägen wie dringend nötig das ganze ist.. ab 4.4. weißt du dann mehr.. allerdings geb ich dir jetzt nochmal den tipp: sollte dann dort auch gesagt werden, dass du um eine OP nicht rumkommst.. dann schau das du einfach wirklich gleich einen Termin ausmachst… auch wenn der erst vl. dann in 6 Monaten ist.. erstens hast du dann zumindest schon einen fixen Termin, und das dort wo du es dir ausgesucht hast.. und zweitens kannst du dich dann noch gezielt darauf vorbereiten und fängst nicht weiter an irgendwelche "Ausreden" zu finden die dagegen sprechen, bis es dann akut wird und du dir eben nicht mehr aussuchen kannst wo du die OP machen lassen willst..


    Und den Tipp von Schmidti dich jetzt schon mit einem Arzt mit deiner Schmerztherapie zu beschäftigen find ich auch ganz sinnvoll ;-) dann ist das ein Punkt über den du dir später keine Sorge mehr machen musst..

    Ja nur wichtig ist, dass es dir halt nicht zu spät zu blöd wird.. denn dann wird auch die OP blöder.. ;-) das ist das hauptding was dir hier viele sagen wollen..


    Eine OP ist unumgänglich.. wann sie wirklich nötig ist weil du garnichts mehr machen kannst ist natürlich kaum vorhersehbar.. allerdings ist vorhersehbar das deine Knochensubstanz schlechter wird und dementsprechend die OP komplizierter ;-)