Patellaspitzensyndrom

    Ich bin erst 19 und leide seit circa einem Jahr am Patellaspitzensyndrom, einer Entzündung des Sehnenansatzes an der Patella. Das liegt wohl an einer Überlastung durch häufiges Volleyballtraining. Mir wurde gesagt, dass ich dieses Problem durch Training loswerden könne. Ich habe auch schon ein wenig versucht meinen Oberschenkel zu kräftigen und zu dehnen, weiß nur nicht genau, ob nun Vor- oder Rückseite des Oberschenkels zu schwach ist. Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

  • 1 Antworten

    Re: Patellaspitzensyndrom

    Hallo Bidulen,


    so ein Patellaspitzensyndrom kann ganz schön schmerzhaft sein. Wichtig ist, dass sich nicht ein zusätzlicher Schaden (da wird gerne ein Kreuzbandschaden übersehen, der ähnliche Probleme machen kann). Durch Stretchen der Muskulatur an der Vorderseite des Oberschenkels kann man das wegbekommen (Fuß bis an den Po ziehen und dann genüßlich nach hinten mit dem Bein, das ganze 5 Minuten mehrmals täglich :-).


    Gruß


    Christoph

    Re: Patellaspitzensyndrom

    Hallo Bidulen,


    Du musst schon 2-4 Wochen rechnen, bis Du den Ärger los bist. (Wird aber wohl länger gedauert haben, dass Du Dir das eingefangen hast :-) )


    Gruß


    Chrisoph

    Klasse!

    Das find ich ja klasse, dass hier richtige Ärzte auch online noch versuchen zu helfen.


    Ich will dich ja nicht nerven, hab aber noch ne Frage: Mein Vater hat sich beim Laufen an der Achillessehne verletzt und weiß jetzt nicht wie er das wegkriegen soll. Er sagt es seie kein stechender Schmerz und seie auch nicht plötzlich bei einer Bewegung aufgetreten. Aber leider hat er jetzt beim Laufen ständig irgendwelche Schmerzen an der Sehne. Wenn du auch darauf noch ne Antwort wüsstest, wäre ich dir wirklich sehr dankbar. :-)

    Für Patellaspitzsehnensyndrom.....

    .....gibt es spezielle Bandagen. Ich hatte mal eine da Ich als Basketballer auch sehr viel Belastung durch Sprünge hatte. Die Bandage ist ein Band aus Leder das Du um dein Knie spannst und somit Druck auf die Patellasehne erzeugst. Jeder Orthopäde verschreibt Dir bei dieser Diagnose das normal, denn es ist sehr wirkam.Mit Dehnen(Quadrizepsdehnung) kommst Du meiner Meinung nach nicht sehr weit. Ich betrieb damals ein ausführliches Stretching Programm und daran wars nicht gelegen. Ich konnte mit dem Band wieder spielen und nach ner Weile ging es auch ohne wieder.


    Meine Bandage war von Sporlastic, glaube Ich.


    Sportl. Grüsse

    Was mache ich falsch?

    Wenn ich die Vorderseite meines Oberschenkels dehne, zieht das vor allem in der Hüfte und das schmerzt dort auch nachher noch ein wenig. Kann mir jemand einen Tip geben, was ich falsch mache?

    Bidulen

    Ich kann natürlich so nicht beurteilen ob du die Übung falsch ausführst. Wichtig ist das Du beide Knie zusammen lässt, nicht vorlehnst(also Brust raus, gerader Rücken) und eben auch zur Intensivierung der Übung deine Hüfte leicht vorschiebst. Das es dabei etwas in der Hüfte zieht ist normal, denn da setzt ja der Quadrizepsmuskel an.


    Hab ja schonmal geschrieben das Ich der Meinung bin das es nicht am Dehnen liegt. Frag deinen Doc einfach mal nach ner Bandage und Probiers aus. Du kannst auch zum Test einfach mal ein Tapeverband machen. 1, 2 Streifen rund herum direkt unter der Kniescheibe mit Zug anbringen und ausprobieren. Ist nicht so effektiv wie ne Bandage, klar, aber das sollte auf jedenfall schmerzlindernd wirken beim Spielen.


    Sportl. Grüsse

    Anfangs Patellaspitzensyndrom nun generelle Kniebe

    ??? Hallo, bin gerade 40 Jahre und habe mir im letzten Jahr im Oktober durch Überbeanspruchung ein Patellaspitzensyndrom zugezogen. Bin nicht direkt zum Arzt, hatte es erst mit Verbänden, Salben, etc. versucht. Der Orthopäde diagnostizierte dann das PSS. Ich solle ruhigstellen, tapen, Salbenverbände usw. Hat leider nicht sehr viel gebracht. Habe zwar versucht das Knie so wenig wie möglich zu belasten, aber selbst beim Autofahren tat es beim kuppeln weh. Da ich außerdem Fitnesstrainerin bin, konnte ich nicht so lange aussetzen und habe dann "low" weitergemacht. Beim Joggen und auch so beim Sport trage ich eine Manschette (so eine mit Klettverschluß oder eine von BIKE, die nur unter das Knie geschnallt wird). Im Sommer hat alles sich einigermaßen regeneriert, war aber nicht weg. Habe dann den Orthop. gewechselt, es wurde geröntgt und festgestellt, daß ein leichter Knorpelabrieb vorhanden sei, durch Blutuntersuchung wurde ausßerdem festgestellt, daß ich die Veranlagung zur Arthrose habe. Habe Krankengymnastik verschrieben bekommen, - ohne Erfolg. Danach 10x Akupunktur bekommen, dies bis vor 3 Wochen. Nach 2-Wöchigem Wanderurlaub habe ich aber wieder enorme Schmerzen. Diese besonders beim Abstieg, ich kam kaum die Berge wieder runter. Nun erzählt mir heute jemand was von Magnetfeldtherapie, die angeblich helfen soll.


    Hat jemand von euch Erfahrung damit gemacht, hat es geholfen?? Kann jemand die Kosten dafür nennen? Mein Geldbeutel ist eigentlich, nach der Akupunktur, langsam erschöpft.


    Wäre nett, wenn jemand Erfahrungen mailen könnte oder auch wirklich gute Otrhopäden im Raum Düsseldorf/Krefeld/Neuss nennen könnte.

    Hi Bidulen

    Denke mal wenn es bei dir wirklich an Muskulären Dysbalancen liegt das Du Probleme mit der Patellasehne hast, dann ist es nur logisch diese versuchen auszugleichen. Deine Quadrizeps sind durch die Belastungen (Sprünge vor allem) wohl stärker als deine ischiocrurale Muskulatur (Beinbizeps). Solltest Du in einem Studio trainieren, dann mach einfach Beincurls, oder auch leichtes Kreuzheben . Eine weiter gute Übung für die Beinbizeps sind Lunges ( Ausfallschritte) dabei aber das vordere Knie nie über die Zehenspitzen ragen lassen, ist ganz wichtig.


    Warum probierst Du es denn nicht mal mit ner Bandage? Das ist bestimmt die schnellste und einfachste Lösung, denn muskuläre Dysbalancen , die sich über jahrelange einseitige Belastung ergeben haben bekommt man nicht in 2-3 Wochen weg (spreche da aus eigener Erfahrung).


    Viel Glück und sportl. Gruss

    Patellaspitzsehnensyndrom

    Ich bin 22 und leide seit meiner Hinternkreuzband Operation am 01.02.02 unter dem Patellaspitzensyndrom, ich bin Leistungssportler und spiele in einer Fußball Oberliga Mannschaft.


    Mein Arzt sagt das liegt an der Überlastung durch 4-5 Training in der Woche. Bin schon bei einigen Ärzten gewesen und die sagen das es mit der zeit weg gehen würde, nur da merk ich nichts von. Nach jedem Training habe starke Schmerzen an der Partellasehne, dann mache ich jedes mal ca. 10.Tage Pause und lass mich mit Ultraschall, salben, Massagen Behandeln und fang danach wieder mit dem laufen an, dass geht solange gut bis ich wieder voll im Training bin. Bin auch schon beim Heilpraktiker gewesen (Akupunktur, Magnetfeldtherapie) bis auf Zeit und eine menge Geld hat das nichts gebracht.


    Habe jetzt durch einem andern Dr. erfahren das es da noch eine Methode gibt und zwar die Stoßwellentherapie die Kostet pro Behandlung 198 € und man braucht so. 3 Behandlungen oder mehr.


    Meine Frage :


    - Schadet das wenn man mit dem Schmerz


    weiter Trainiert ?


    - weiß jemand was davon oder hatte schon mal


    diese Behandlung ?


    - kann man den schmerz durch eine Operation


    wieder nehmen?


    Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand Tipps oder weiterhelfen könnte.

    Hab nen neuen Tipp!

    Hab jetzt von nem Orthopäden gehört, dass man die Oberschenkelrückseite trainieren und dehnen soll. Das Patellaspitzensyndrom käme wohl daher, dass die vordere Oberschenkelmuskulatur zu kräftig im Verhältnis zur hinteren sei. Mit dem Training und Dehnen der hinteren Muskulatur, soll das nach circa drei Wochen weggehen.


    Ich probiers auf jeden Fall mal aus...

    Also,.....

    .. Ich weiss ja nicht ob Du die anderen Beiträge überhaupt liest, und Ich will auch nicht besserwisserisch erscheinen, aber genau das was Dir dein Orthopäde gesagt hat habe Ich Dir in meinem Letzten Beitrag vorgeschlagen (Oberschenkelrückseite =Ischiocrurale Muskulatur)


    Na ja, wolte nur helfen.


    Sportliche Grüsse

    Tut mir leid!!!

    Das war so ungefähr zur gleichen Zeit als du den Beitrag geschrieben hast, als mein Orthopäde mir das gesagt hat. Darum hab ich deinen Beitrag völlig vergessen, und dachte ich hätte das nur von dem Arzt. Tut mir wirklich leid, sorry, aber ich lese wirklich alle Beiträge!

    Patellaspitzensyndrom!!!! Hilfe!

    Hallo Mitleidende!


    Ich männlich 25 Jahre und sportlich sehr angergiert. Fahre Radrennen und laufe Marathon (u. 3h), plage mich seit dem Sommer mit teilweise starken Schmerzen herum. Ich setzte ab und zu mal mit dem Training aus und fing dann wieder an, da ich beim Berlinmarathon starten wollte.


    Danach suchte ich einen Orthopäden aus und ich bekam sofort ein MRT. Diagnose = Patellaspitzensyndrom! Ich pausierte mein Lauf- und Radtraining, bekam Iontophorese und schlucke 1 mal täglich Vioxx 25 (Rofecoxib) über 3 Wochen. Ausserdem bekamm ich in den ersten 3 Wochen einmal wöchentlich eine Lokalanalgetische Injektion subcutan (oder gar intra ligametal, weiß nicht genau). Diese brachte mir so ca. 5-7h absolute Schmerzfreiheit! Leider hat sich bei mir bis jetzt kein Erfolg eingestellt.


    Nun bin ich bei einem ambulanten Orthopäden und der sagte mir das es chronisch sein könnte und das man da nichts machen könne! Es ist so wie es ist! Er verschrieb mir weder Krankengymnastik noch eine Bandage.


    Er verschrieb mir lediglich Diclofenac und D-Glucosaminsulfat.


    Meine fragen sind:


    °kann diese Erkrankung wirklich chronisch werden?


    °hilft Dehnung und Stärkung wirklich soviel wie ich hier lese?


    °kann diese Erkrankung durch Überbelastung, monotone Belastung oder Fehlbelastung entstehen oder kommt sie auch einfach so, ohne sportliche Einflüsse zu Stande?


    Ich wäre euch um Mithilfe sehr verbunden, da mein Sport mir sehr viel bedeutet und ich nach 2 Monaten Abstinenz merke wie sehr es mir an physische aber vor allem psychische Substanz geht.


    Danke Euch im Voraus


    MFG Dynamite

    stechender Druckscmerz an der Patellasehne

    Hallo,


    ich habe folgendes Problem: Druckschmerz an der Patellaspitze am unteren Patellarand und zwar nur!! bei Streckstellung des Kniegelenks und gleichzeitig entspannter Oberschenkelmuskulatur. So gut wie keine Schmerzen während Belastungen. Jedoch habe ich nach!! beinahe jeglicher Belastung (Radfahren, Laufen, etwas längerem Spazierengehen etc.) einen sehr stechenden Schmerz schon wenn ich die Patellasehne an dieser Stelle mit dem Daumen leicht andrücke. Durch anschließende Behandlung mit Reizstrom (Compex), Eis und Entlastung ist's dann über Nacht meißt wieder völlig schmerzfrei. Aber schon nach kürzeren Belastungen geht's wieder von vorne los. Jetzt sind bereits 4 Monate Behandlung mit Ultraschall, Eis, Reizstrom, Gymnastik etc. vergangen und die Symptome haben sich kaum gebessert. Voltaren-Tabletten haben schon nach einem Tag absolute schmerzfreiheit beschert aber leider nur solange ich sie eingenommen habe (1 Woche lang je 1 Tab.). Habe ich dann auch wieder bleiben lassen, sollen ja nicht so gesund sein auf Dauer. Meine sportlichen Aktivitäten (Triathlon) habe ich in den vergangenen 4 Monaten auf ein Minimum bis sogar 0 reduziert in der Hoffnung das es ausheilt. Auch ein Sportmediziner hat mir nur das angeraten und gemeint das wird dann schon wieder - super. Mittlerweile bin ich total verunsichert und weiß nicht so recht wie ich weiter vorgehen soll. Wieder Belasten (das geht wie gesagt nahezu schmerzfrei) und hoffen das der Schmerz nach Belastungen irgendwann von selbst vergeht oder weiterhin pausieren ? Wäre super Klasse wenn sich hier in diesem Forum jemand finden würde der für mich einen brauchbaren Tipp hat oder sogar jemand der das gleiche Problem hatte und es wieder losgeworden ist. Schöne Grüße Gerold