PSS

    Wer kann über eine erfolgreiche PSS-Behandlung berichten ?? Seit September '02 habe ich z.T. ausgeprägte beschwerden. Behandlungen mit 'Kasseler Bandage', Vioxx 25 und Stoßwelle haben nicht geholfen. Geplant ist eine (erfolgreiche) Teilnahme beim Roth Triathlon im Juli.

    PSS

    Wer kann über eine erfolgreiche PSS-Behandlung berichten ?? Seit September '02 habe ich z.T. ausgeprägte beschwerden. Behandlungen mit 'Kasseler Bandage', Vioxx 25 und Stoßwelle haben nicht geholfen. Geplant ist eine (erfolgreiche) Teilnahme beim Roth Triathlon im Juli.

    PSS

    Hallo,


    ich plage mich nun schon seit einigen Jahren mit dem immer wieder auftretenden Patellaspitzensyndrom.


    Auslöser ist eine erhöhte mechanische Belastung der Patellasehne, z.B. durch Sprungbelastungen oder erhöhte Muskelspannung in der vorderen Oberschenkelmuskulatur. Eine Behandlung muss dabei meiner Meinung nach zwei Dinge leisten:


    1.) Reduzierung der mechanischen Belastung


    2.) Therapie der Entzündung


    2.) hat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn 1.) dauerhaft erreicht werden kann.


    (z.B. Dehnung der vord. Oberschenkelmuskulatur,


    Kräftigung der hinteren Oberschenkelmuskulatur,


    Entlastungsbandage, Korrektur evtl. Fehlstellungen durch Schuh-Einlagen, Veränderung der Sprung- oder Lauftechnik etc.)


    Zu 2.) habe ich die unterschiedlichsten Dinge ausprobiert:


    beim ersten mal ging es soweit, dass ich den Leistungssport komplett aufgegeben habe, nachdem alle Behandlungsversuche erfolglos waren. Ich bekam dann mehrere Injektionen mit einem Präparat namens "Peroxinorm". Einige Monate nach Abschluss der Behandlung (und sehr eingeschränkter sportl. Belastung) war die Entzündung des Gewebes abgeklungen. Leider ist das Präparat inzwischen wg. erheblicher Nebenwirkungen verboten worden.


    Beim letzten mal war eine Kombination aus Gymnastik- und Kräftigungsübungen mit Eisbehandlung sowie einer gezielten Röntgenbestrahlung des entzündeten Gewebes erfolgreich, aber auch nur bei gleichzeitig erheblicher Reduzierung der sportlichen Belastung.


    Fazit: ein wirkliches Allerheilmittel gibt es nicht, und meist ist eine Therapie recht langwierig.

    Patellasehenspitzensyndrom

    hy leute, hab auch Patellasehnenspitzensyndrom. laboriere damit schon seit monaten rum. x-spritzen ohne besserung. jetzt sagte mir mein arzt, daß es was bringen würde wenn ich mich einer stoßwellentherapie unterziehen würde. hiermit gäbe es ganz gute heilungsmöglichkeiten (natürlich keine garantie). letzte möglichkeit wäre eine op (verätzung der nerven im ansatz der sehne.


    kann mir jemand zustimmen.


    servus

    Hab schon fast alles versucht,

    ich weiß wirklich nicht mehr weiter.Das einzige was jetzt noch in Frage kommt wäre die Stoßwellentherapie.Wer hat damit Erfahrung ??? Nicht mal eine OP hat mir eine Schmerzlinderung eingebracht,es ist immer noch der gleiche Stechende Schmerz da.


    Gruß

    RE: Hab schon fast alles versucht

    Hallo Stiffmaster!


    und hallo alle anderen in diesem Forum!


    Ich leider ebenfalls unter dem PSS. Bereits schon seit 4 Jahren. Die Ärzte nehmen das meiner Ansicht nach nicht ernst genug, alles was man da hört ist immer nur, dass man sich dehnen soll und etwas mit Sport aufhören, dann wird es schon, angeblich. Ich habe auch schon einiges versucht und bin schon bei vielen Ärzten gewesen.


    Seit 4 Wochen mache ich die Stoßwellentherapie im Sportmedizinischen Institut in Frankfurt und besuche parallel ein bis zwei mal die Woche einen Physiotherapeut. Gestern hatte ich die letzte Stoßwellentherapie und muss weitere 2 Wochen die Knie schonen. Danach sollte es angeblich weg sein - allerdings habe ich erst heute wieder dieses Stechen beim Treppenlaufen in den Knien gehabt, sodass ich nicht allzu sehr optimistisch bin.


    Aber in 2 Wochen kann ich Dir eine Antwort geben, ob es geholfen hat, oder nicht.


    Ich hatte das Problem jedoch schonmal fast ganz weg bekommen - durch Radfahren (extrem vorsichtig, KAUM belastung-jeden Tag)und dehnen. Dies machte ich 6 Wochen lang und es reichte für 2 mal schmerzfrei Badminton spielen...zwar nicht toll, aber immerhin zeigt diesdas es irgendwie eine Heilung gibt..


    so, jetzt hab ich genug geredet.. :-)


    Gruß


    Harald

    und noch einer mit Patellaspitzensyndrom

    Hallo Leute, hallo Harald,


    wäre schön, wenn jemand Erfahrung mit Stoßwellentherapie antworten könnte.


    Ich leide seit ca. einem Jahr am nennt es der Mediziner PPS??, Patellaspitzensyndrom jedenfalls.


    Nach dem ersten Auftreten hat mit eine lokale Betäubung mittels Spritze mit einem Cortisonzusatz ??? in der Ampulle geholfen, ich war sofort wieder und für ca. 1/2 Jahr schmerzfrei. Dann traten die Schmerzen wieder auf, insbesondere bei ruckartigen, unvorhergesehenen Bewegungen. Eine erneute Bekämpfung der Schmerzen per Spritze war weit weniger erfolgreich als beim ersten Mal, außerdem kam mit zu Ohren, dass wiederholtes Spritzen in die Patellasehne diese porös und brüchig machen würde. Ich habe dann meine sportlichen Aktivitäten (Laufen, Fußball) gen 0 gefahren, um die Entzündung loszuwerden. Als ich schmerzfrei war, hab ich mit leichtem Lauftraining begonnen (ohne Schmerzen) und nach drei Monaten hab ich das Knie dann wieder belastet und NACH der Belastung ging dann plötzlich gar nichts mehr. Voltaren Tabletten halfen mir innerhalb von drei Tagen wieder auf die Beine, Krankengymnastik hat mich nun wieder ( es sind wieder 3 Monaten vergangen) schmerzfrei gemacht, aber zufriedenstellend ist das Ergebnis nicht.


    Auf Rat meiner Ärztin werde ich es nun mit homöopathischen Mitteln probieren, sie hat mir Traumeel empfohlen. Ich bin echt ratlos, hat noch jemand eine Idee?


    Grüße aus Niedersachsen, Latze

    RE: und noch einer mit Patellaspitzensyndrom

    Hallo Latze!


    Freue mich ja zu sehen, das dieses Forum hier nicht einschläft, denn die Beiträge sind wohl alles schon etwas länger her.. was ich bis jetzt berichten kann:


    Habe die Stosswellentherapie hinter mir - 4 Behandlungen, beide Knie. Danach 3 Wochen Pause, komplett ohne jede Belastung. Dann durfte ich wieder Badminton spielen - und leider wieder mit Schmerz, es waren lediglich die ersten 40min schmerzfrei,mehr nicht.


    Sagt mal, wie ist es eigentlich bei Euch?habt ihr die Schmerzen nur unterhalb der Kniescheibe, oder auch oberhalb ? ich habe sie glaube ich überall rund um die Scheibe...wär nett, wenn Ihr dazu mal was schreiben könntet.


    Gruß


    Harald

    Re: Und noch einer! Das ist ja Wahnsinn

    Liebe Leute,


    das hört sich ja wirklich alles sehr ähnlich wie bei mir an. Also ich muß hier was loswerden zu dem Thema. Zunächst einmal: Bin ein 33jähriger Tennisspieler, für sein Alter noch viel zu ehrgeizig und dieses blöde Patellazeug langweilt mich bereits seit 2 Jahren. Ich kann trotzdem voll spielen. Allerdings im Fitnessraum mit echten Männerkniebeugen :-) gibts schon massiv Probleme, v.a. seit 3 Monaten. Ich war letztes Jahr bei einem ziemlich bekannten Arzt in München und der hatte eine (für mich recht beunruhigenden) Verdacht: Hinter meiner Kniescheibe wird mein Knorpel weich (Arthrosevorstadium, herzlichen Glückwunsch!). Er hat mir eine ziemlich ungewöhnliche Therapie verabreicht: 5 Spritzen (mit so Hahnenkammsubstanz) und danach Akupunktur mit PST (Ich glaube, das sind so Magnetstrahlen). Es hat kurzfristig geholfen, aber wie gesagt, jetzt ist es wieder schlimm. Vielleicht fragt Ihr mal Euere Ärzte, ob das auch bei Euch zutrifft.

    und noch eine mit Patellaspitzensyndrom

    Hallo Leute!


    Hab das gleiche Problem wie ihr: Patellaspitzensyndrom. Bei mir hat es vor einem Jahr angefangen. Spiele Tennis und jogge. Oder besser: Ich spielte und lief.


    Ab August 2002 hab ich dreimal Spritzen (Lipotalon) bekommen. Nach ca. 8 Wochen ohne Sport waren die Schmerzen so gut wie weg. Das hielt Februar diesen Jahres. Als ich wieder mit dem Laufen anfing, fingen auch die Schmerzen wieder an. Habe nun seitdem 4 mal Stoßwellentherapie bekommen und mache nun Krankengymnastik (vorsichtig Radfahren). Ist mittlerweile etwas besser, kann euch aber nicht sagen, ob das nun tatsächlich von den Stoßwellen kommt.


    An Harald: Also bei mir sind die Schmerzen auch nicht nur unterhalb der Kniescheibe. Mir tut oft das ganze Knie weh, so dass ich gar nicht mehr genau sagen kann, wo der Schmerz sitzt. Ansonsten ist es bei mir ähnlich wie bei allen anderen: Treppensteigen ist eklig und langes Autofahren erst recht.


    So genug geredet...

    Hört sich teilweise anders an

    Hallo Leute,


    teilweise scheint ihr gar kein Patellaspitzensyndrom zu haben. Das hört sich mitunter eher nach einem patellofemoralen Schmerzsyndrom an (früher auch als Chondropathia patellae bezeichnet). Hierbei kommt es durch eine ungünstige Form/Führung der Kniescheibe zu ungleichmäßiger Druckbelastung des Knorpels hiner der Kniescheibe. Das Ganze kann zu einer Arthrose führen.


    Christian

    PSS

    Hallo,


    bin 43 und mit 18 hat man bei mir PSS fdiagnostiziert. Nach allen möglichen konservativen Therapien wurde ich mit 21 operiert, wobei man die Partellasehne längs gespalten hat und damit eine Kräftigung erreichen wollte. Danach wurde es besser aber noch nicht gut. Habe 20 Jahre leistungmäßig Volleyball gespielt und hatte immer wieder Probleme.


    Allerdings habe ich währen meines Studiums in Canada gearbeitet und dort mit der Unimannschaft trainiert (Training 7 x pro Woche jeweils 2,5 - 4 Stunden pro Tag).


    Überraschung keinerlei Beschwerden, ich konnte springen wie nie zuvor! Der Grund lag darin, dass zum einen die Muskulatur optimal auftrainiert war und man in Canada auf Parkettböden und nicht auf den in Deutschland übligen Schwingböden spielt. Nach ein paar Monaten in Deutschland gingen die Beschwerden los.


    Mit 33 kam der GAU: Partellariss im Trainig. Dies wurde sofort operiert. Allerdings ist mein Knie nie wieder so geworden wie vorher und Volleyball ist nicht mehr.


    Der negative Effekt ist der, dass weniger Sport schnell zu mehr Gewicht führt, was wiederum die Gelenke stärker belastet, damit größere Schmerzen verursacht und die Lust auf Bewegung weiter mindert.


    Seither wird bei großen Beanspruchungen mein Knie dick und schmerzt. Linderung schaft entweder Voltaren (50mg) oder konsequentes Muskeltraining (Oberschenkelvorder- und rückseite) und Rad fahren.


    Nach über 20 Jahren mit PSS kann ich nur regelmäßiges Krafttrainig und viel Radfahren empfehlen. In der Orthopädie in Schlierbach warnte man mich noch vor den Schwingböden und versuchte mich damit zu beruhigen, dass die bei Volley- und Basketballspielern weit verbreitet sei (welch Trost)!

    Hallo,


    1997 wurde bei PSS diagnostiziert, zu diesem Zeitpunkt hatte ich es ca. 2 Jahre, war zu diesem Zeitpunkt 20 Jahre alt. Mir scheint, als würden wir alle einmal das gleiche Programm bekommen. Reizstrom,Krankengymnast,Spritze.....etc. Das hat alles bei mir nichts genützt und da hat mein Arzt mir gesagt, dass wenn ich nicht sofort mit Sport aufhöre, kann ich mir schon mal einen Termin im Krankenhaus reservieren. Ich habe dann wirklich von heute auf mit dem Sport aufgehört und das für 2 Jahre!!!!! Es ist mir zwar wahnsinnig schwergefallen, aber zuletzt konnte ich nichts machen, wo ich mein Knie beugen mußte. Und ich muß sagen, es hat geholfen :-) nachteil an der ganzen Sache ist, man sollte seine Ernährung umstellen, damit man nicht wie ich 15 KG zunimmt. Ist verdammt schwer die wieder loszuwerden >:(


    So ist meine Erfahrung mit dem PSS. Man muß aber verdammt viel Geduld haben, ist nicht so schnell weg wie 'ne Grippe.........ohne GEduld geht da gar nix.

    Hallo,


    1997 wurde bei mir PSS diagnostiziert, zu diesem Zeitpunkt hatte ich es ca. 2 Jahre, war zu diesem Zeitpunkt 20 Jahre alt. Mir scheint, als würden wir alle einmal das gleiche Programm bekommen. Reizstrom,Krankengymnast,Spritze.....etc. Das hat alles bei mir nichts genützt und da hat mein Arzt mir gesagt, dass wenn ich nicht sofort mit Sport aufhöre, kann ich mir schon mal einen Termin im Krankenhaus reservieren. Ich habe dann wirklich von heute auf morgen mit dem Sport aufgehört und das für 2 Jahre!!!!! Es ist mir zwar wahnsinnig schwergefallen, aber zuletzt konnte ich nichts machen, wo ich mein Knie beugen mußte. Und ich muß sagen, es hat geholfen :-) nachteil an der ganzen Sache ist, man sollte seine Ernährung umstellen, damit man nicht wie ich 15 KG zunimmt. Ist verdammt schwer die wieder loszuwerden >:(


    So ist meine Erfahrung mit dem PSS. Man muß aber verdammt viel Geduld haben, ist nicht so schnell weg wie 'ne Grippe.........ohne GEduld geht da gar nix.

    hallo ihr pss-geplagten,


    nach 25 jahren baba und laufen, zuletzt dann auch unbedingt marathon hats mich (47) anfang des jahres auch erwischt. nach einigen der üblichen versuche habe ich mich vor zwei wochen operieren lassen. das mittlere drittel der sehne wurde unterhalb der kniescheibe dreieckförmig ausgeschnitten. nach aussagen des arztes (bekannter sportorthopäde) ist die belastungsfähigkeit damit nicht eingeschränkt, köln marathon 2004 wird anvisiert.


    vielleicht kann ich hier auch mal ne pss-erfolgsstory berichten. ich halt euch auf dem laufenden.

    PSS...Schmerzen! Kein Arzt sagte mir etwas davon!!!

    Hallo,


    Meine Ferien haben gerade erst angefangen...am ersten Tag hatte ich einen Unfall und musste ins Krankenhaus!


    Ich konnte mein Bein nicht mehr bewegen und hatte befürchtet mir die Kniescheibe gebrochen zu haben. Ein Glück war es nicht so- im Krankenhaus konnten sie mir nichts genaues sagen, deswegen sollte ich zum Orthopäden gehen!


    Nach 3 Jahren sportärztlicher Behandlung, stellten sie (komischer Weise) erst jetzt ( nach dem unfall ) fest , dass ich an einem PSS leide... Durch den Unfall borte sich die Patellaspitze direkt in mein Kniegelenk!!!


    Ich bin Leistungssportlerin und tanze seid fast 7 Jahren... ich bin Vize-Deutsche Meisterin und erfahre erst jetzt, woher die Schmerzen kommen, die ich ständig hatte!!!


    Ps.: ...traurig ist nur, dass ich nur durch den Unfall erfahren habe, was ich schon seit langem besitze... und deshalb frag ich mich ??? warum die Ärzte nie die Augen aufgemacht haben, wenn ich zum Arzt gegangen bin...


    Liebe Grüße Curly

    Hallo zusammen,


    noch bin ich nicht dazu gekommen, mir einmal alle Beiträge durchzulesen, aber das werde ich sicherlich noch tun. In meiner Vergangenheit habe ich aktiv Leichtathletik betrieben und hatte schon immer etwas Probleme mit den Knie. Vor 4 Jahren wurde dann ein Pss festgestellt. Vor 2 Jahren bin ich operiert worden und besser gehts mir überhaupt nicht. Nachedem ich sonst bis zu 5 Mal die Woche gelaufen bin, kann ich das nun überhaupt nicht mehr, auch sonst bin ich recht eingeschränkt, was Laufsportarten anbelangt.


    Die OP, ürsprünglich sollte nur eine Spiegelung gemacht werden, hat der Arzt zu einer offenen OP ausgweitet und meine Kniescheibe verschoben, zudem die Kniescheibenspitze eingekerbt um den Druck von der Sehne zu nehmen.


    Nun bin ich 20 habe ich ein chronisches Patella-Spitzensyndrom und seit gut einem Jahr noch Hüftprobleme, die meiner Meinung nach auf eine Fehlhaltung, -belastung zurückzuführen sind und evtl. auf die Veränderung der Statik des Knies in der OP!


    Aber man gibt die Hoffnung ja nicht auf.


    Ich bin froh, dass man sich hier ein paar Tipps einholen kann und einige Leute da sind, die das nachvollziehen könne, was sich im Körper so abspielt.


    Also einen Gruß an alle des Forums,


    Regina :-)

    Unglaublich....

    Hallo!


    Ist schon unglaublich was man hier so lesen darf. Jetzt gibt's das Patellaspitzensyndrom schon seit 30 Jahren-es wurden hunderte wenn nicht tausende Untersuchungen dazu durchgeführt-und immer noch wird mehr oder minder rumgepfuscht.


    Wer übrigens mehr dazu wissen möchte kann ja mal den Link zur Medline der hier auf einer Seite aufgeführt ist anklicken.


    Jetzt zu dem was sich über diese 30 Jahre gezeigt hat:


    1) v.a. Sprungsportarten sind betroffen


    2) die Patella (Kniescheibe) verändert ihre Bewegung während des Sprunges (und auch beim normalen gehen)


    3) die Muskeldysbalancen sind Folge (!!) der Beschwerden und nicht etwa deren Ursache; deshalb kann man sich wundtrainieren und es wird nix besser


    4) es bildet sich nekrotisches Gewebe am Ansatz der Patellasehne


    5) OP entfernt dieses Gewebe; Ergebnisse liegen im Bereich von 50-75%


    6) OP nur nach vorausgegangener erfolgloser konservativer Therapie


    7) das ganze ist ein Überlastungsschaden mit Selbstheilungstendenz (kann aber sehr lange dauern-über 1 Jahr)


    8) wenn die Behandlung der Sehne direkt keinen Erfolg zeigt dann muss man die Fussgelenke auf Beweglichkeit untersuchen (v.a. das untere und obere Sprunggelenk)


    Die beste, einfachste und v.a. billigste Therapie ist ein exzentrisches Training der Patellasehne; dabei werden die meisten Faktoren angesprochen:


    1) die Bewegung der Patella wird wieder so wie sie sein sollte. Durch das Training "programmiert" man den Bewegungsablauf neu und die Patella knallt beim Sprung nicht mehr nach unten und "zwickt" die Sehne dadurch nicht mehr ein.


    2) vorhandenes Narbengewebe wird in Zugrichtung beansprucht und erhält dadurch eine bessere Qualität und Elastizität-dadurch wird das ganze wieder belastbarer.


    3) Schmerzdämpfung: exzentrisches Training erzeugt eine grosse Menge an Afferenzen, d.h. Signale die zum Gehirn gehen; dadurch kann sich das Gehirn "nicht mehr auf den Schmerz konzentrieren". Hält natürlich nicht ewig-nur ein paar Stunden.


    4) nach dem Training etwas Eis auflegen ist ganz empfehlenswert.


    5) das Training muss (!!) für 3 Monate (täglich) durchgeführt werden weil die Patellasehne eine sehr "träges" Gewebe ist das sehr viel Reize und sehr viel Zeit braucht bis es umgebaut wird. Erfolge sollten sich aber bereits nach 2-3 Wochen einstellen.


    6) die Sprunggelenke (v.a. das untere) sind die einzigen Gelenke am Fuss die die Kinematik des ganzen Beines nachhaltig beeinflussen können. Wenn dort eine Hypomobilität vorliegt (also zuwenig Bewegung) wirkt sich das nach oben hin aus.


    Tschüss


    Matthias

    Servus Leute, auch ich bin einer der leitgeplagten Artgenossen!


    Kurz zu meiner Krankengeschichte:


    Vor ca. 8 Jahren, Überlastung der Patellasehne rechts und der Knochenhaut (Schienbeinkante Innenseite) linkes Bein. Aufgetreten während Boxtraining (Seilhüpfen) und weiteren Laufsportarten.


    Diagnose: Patellaspitzensyndrom rechtes Knie und Shinsplint (Knochenhautenzündung Schienbein links)


    Therapie: Zunächst eine Woche Gips rechtes Bein, aber nur weil der Arzt angst hatte, dass ich weiterhin Sport treiben würde (tja die jungen wilden Jahre)! Anschließend zweimal wöchentlich Injektionen an Schienbein und Patella. Der Cocktail bestand aus Actovegin, Arnikainjekt und Traumel. Nebenbei noch zweimal die Woche Krankengymnastik bzw. Massage/ Lymphdrainage. Einlagen begkam ich noch zusätzlich wegen Knicksenkspreitzfuß links. Sport wurde zunächst komplett ausgesetzt. Dies alles verhalf zunächst zu einer deutliche Linderung der Schmerzen. Nach ca. zwei bis drei Monaten gings dann wieder los, mit der Einbindung des Leistungssportes, was bislang (8 Jahre) nicht so richtig funktionierte. Behandelnder Arzt war das erste Jahr Herr Dr. Kirchner, zum damaligen Zeitpunkt Arzt der 1. FC Nürnberg. In den folgenden Jahren besuchte ich fast alle führenden Ärzte in Sachen Knie. (Dr. Eichhorn/ Straubing; Dr. Pässler/ Heidelberg; Dr. Lohrer/ Sportmedizinisches Institut FFM; Dr. Müller-Wohlfahrt/ FC Bayern; Dr. Walpert / Fleetinselklinik Hamburg) usw. usw. Habe mittlerweile eine Stoßwellentherapie hinter mir, die nicht im geringsten geholfen hat und auch eine Spritzenkur mit Glucose (Zucker), wobei hier ein Teilerfolg zu verbuchen war. In sachen Muskeldehnung muß ich sagen, daß die Oberschenkelmuskulatur an meinem gesunden Bein schlechter gedehnt ist, wie an meinem verletzten Bein. Beide Seiten sind aber recht gut gedehnt! Die meisten Ärzte konnten hierbei auch nicht intervenieren. Die letzten Ultraschallbilder zeigen eine Flüssigkeitseinlagerung bzw. entzündetes Gewebe, welches sich von hinten in die Patellasehne einfügt und an die Kniescheibenspitze angrenzt. Der letzte behandelnde Arzt wollte deshalb eine Athroskopie vornehmen und das Entzündete Gewebe von hinten aus der Patellasehne herausschneiden. Dies habe ich bis dato noch nicht zugelassen, da einige andere ärzte eine OP verneinten und ich immer noch versuche dies, auch noch nach acht Jahren, konservativ in den Griff zu bekommen. Mittlerweile hab ich das Gefühl, dass die Eintzündung von der Kniescheibe herkommen könnte, evtl. ist ein defekt hinter der Kniescheibenspitze, wobei hier die Kniescheibe selbst entzündet sein könnte und diese Entzündungsherd bis in die Sehne hineinreicht. Es ist mir aufgefallen, dass wenn ich nach dem Joggen mit einem Ausfallschritt die rechte Leiste dehne und hierbei den re. Oberschenkel anspanne, damit das Bein auch gestreckt bleibt, ich brennende Schmerzen im ganzen Bereich der Kniescheibe habe. Kann die genaue Örtlichkeit nicht feststellen. Früher hatte ich nur einen Druckschmerz, wenn ich die Sehne mit einem Finger bei lockerer Muskulatur gegen die Kniescheibe gedrückt habe. Dieser Druckschmerz ist komplett verschwunden, jedoch ist wie gesagt, die Verdickung der Sehne mit bloßem Auge und Ultrashall noch deutlich zu erkennen. Ultrshall gemessene Dicke: 8 mm - gesunde Seite bis zu 4 mm. Mit dieser These begebe ich mich jetzt zum Dr. Jäger nach Frankfurt und werde diesen hiermit konfrontieren. Mal sehen was der sagt. Evtl. würde ich auch eine Spiegelung vornehmen lassen, um genau festzustellen, ob ein so großer defekt hinter der Kniescheibe vorliegt. Kurz vor der Kniescheibe ist eine deutliche Verdickung der Patellasehne zu sehen.


    Hey Matthias2003, kannst Du mir mal eingehendere Hinweise über diese exentrischen Übungen geben. Ich glaube, mittlerweile habe ich jegliches Feingefühl für das gleichmäßige Laufen und Muskelempfinden im Bereich der Beine verloren, bedingt durch Schonhaltungen über den Zeitraum von 8 Jahren.

    Und wieder jemand mit PSS...

    Hallo alle zusammen.


    Also wenn ich hier alles lese, frage ich mich, ob es überhaupt darauf eine Heilung gibt.


    Kann mir jemand sagen, ob es schlimm ist, wenn ich trotz Schmerzen weiterhin Sport mache (bin Fussballerin)??? Wirkt sich das negativ aus? Verstärkt dies auf die Dauer den Schmerz?


    Weil wenn ich hier so lese...viele machen ja eine Sportpause und trotzdem wurde es nicht besser. Dann kann ich eigentlich doch einfach auch weitermachen mit dem Sport, wenn sowieso keine Besserung in Sicht ist. Halt dann mit Schmerz.


    Hat jemand Erfahrung mit Querfriktion??? Hat jemand dadurch eine Besserung erfahren?


    Würde mich freuen, wenn jemand antworten würde.


    Viele Grüße an alle PSS-Geschädigte.