Hallo

    Hab gerade den Beitrag von Rapid Paul gelesen.


    Endlich mal einer der kapiert hat wo das eigentliche Problem liegt.


    Und diese Problemstellung... nämlich Muskelverkürzungen und deren Folgen wie Verschiebungen, Blockaden Fehlzüge af Muskeln, Sehnen und Bandansätze sind unterm Strich für bestimmt 95 % der hier beschriebenen Beschwerden verantwortlich.


    Hierdurch entstehen auch komplette Fehlabläufe wie in dem Beitrag von Buggs beschrieben, nämlich dass die, für einen physiologisch richtigen Bewegungsablauf notwendigen Rotationen von Gelenken eingeschränkt sind.


    Die Zusammenhänge im Körper sind weitreichender wie die aktuelle Orthopädie dies lehrt.


    z.B. Ein Marathonläufer der eine Blockade z.B. im Ellenbogen hat wird niemals einen runden Laufstil erreichen der eine erfolgreiche Teilnahme an einem Lauf zulässt.


    Und leider gibbet so gut wie keine Therapeuten die das Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen, Bändern und Knochen kapiert haben.

    @LittleMissAlina:Ich kann dir sagen was ich die letzten monate gemacht habe um schmerzfrei zu werden.Jurtin einlagen,1/2 jahr kg mit reizstrom-streching-muskelaufbau-fango.Es wurde zwar besser,allerdings als ich wieder mit sport angefangen habe,kam es wieder.Davor Bandagen-Dona 200s-mbt schuhe.Ich hab jetzt mit yoga angefangen und versuche den Muskel zu trainieren der meine kniescheibe lateral zieht den Musculus vastus medialis. http://de.wikipedia.org/wiki/Musculus_vastus_medialis


    dazu mach ich reizstrom und akupunktur.Das ist das was ich zur zeit mache um endlich schmerzfrei zu werden.Ich werde mich von meinem allgemein mediziner untersuchen lassen da ich gelesen habe das wenn man entzündete mandeln hat oder mittelohr entzündung (man muß dort keine schmerzen bzw probleme haben) Das sich die entzündung im körper verbreiten kann.Werde auch ein blutbild machen lassen.Viele ärzte wollten mich schon operieren aber ich sehe das genauso wie in diesem bericht oben.Das problem ist nicht das knie.Laut meinem mrt bericht sind meine knie in ordnung.

    hmm also den Bericht von buggs finde ich etwas seltsam. Er greift durchaus richtige Tatsachen auf, aber verzerrt diese irgendwie etwas...


    Radfahren wäre schlecht ,weil es das Sitzen noch zusätzlich unterstützt...o0


    Und der Therapievorschlag mit einer einzigen Übung (die zwar durchaus Erfolge beim Muskealaufbau erzielen kann) und das Versprechen das bei richtiger Ausführung die Schmerzen anch wenigen Tagen(!) weg sein werden finde ich höchst unprofessionell.


    Hört sich bisschen an wir ein angeblicher Wunderheiler...


    Würde gern mal die Quellen dazu wissen, sind ja mit einem LInk gleich angegeben...


    +Fehlende MUskelkraft infolge von Bürojobs, fehlender körperlicher Arbeit


    +Zusammenhang der Knieschmerzen mit anderen Extremitäten wie Hüfte,Fuß, Beinmuskulatur allgemein


    Dass sind 2 wesentlichen Punkte die der Bericht richtig vertritt.


    Den Rest kann man m.M. in die Tonne kloppen

    Weil nämlich....

    bei meinem Sohn (aktiver Fussballer)


    wurde vor zwei Wochen von einem Orthopäden (sehr alternativ) die Innen und Aussenrotation des linken Knies richtig eingestellt. Seither keine Beschwerden mehr am Knie.


    Allerdings hat der gute Mann auch weit über eine Stunde am Sprunggelenk und an der Hüfte gearbeitet.


    Gruss

    Wunderheiler hin oder her probieren kann man es oder?Ich finde nicht das der Bericht so daneben liegt.


    (Knie-)Patienten, sollten sich überlegen, was der Mensch eigentlich die letzten 2 Millionen Jahre mit seinen Kniegelenken angestellt hat, bevor die Möglichkeit bestand, fließbandartig Meniscusoperationen durchzuführen.


    Wie oft hört man von leuten die eine Arthroskopie bekommen haben die danach noch mehr probleme haben als vorher?


    Vor kurzem hab ich eine tv-reportage gesehn in der auch bestätigt wurde das viele Arthroskopien unnötig seien.Einige der orthop. wollten auch eine Arthroskopie bei mir durchführen.Der erste:Knorbelschaden,wird geglättet,der zweite:künstliches gelenk wegen ner athrose,der dritte:das entzündete gewebe herausschneiden,der vierte:Sehnen anritzen von sehnen damit die kniescheibe weiter rüber geht.Wer hat recht?

    2 Millionen Jahre... Das weiss ich

    Da wurde er dann ein Teil der Nahrungskette, wenns nicht mehr schnell genug vorwärts ging.


    Und aus dieser Zeit sehe ich ein Phänomen, dass unser Körper Fehlhaltungen einnimmt und abspeichert. Und zwar in den Muskeln abspeichert. Und diese Fehlabläufe zu löschen ist eine langwierige Aufgabe für einen Therapeuten. Aber ...es geht ...


    Gruss

    meine story

    soooooooooooooo, jetzt werde ich mal kurz meine story darstellen...also, ich plage mich jetzt schon seit ungefähr einem jahr mit dem PSS herum...es fing eigenlich ganz harmlos mit gelegentlichen schmerzen an, jedoch hatte ich nach einigen wochen an meinem linken knie durchgängig bei jedem training (basketball) starke schmerzen, was mich jedoch nicht davon abhielt, weiter sport zu treiben...irgendwann wurden die schmerzen dann aber so stark, dass ich meinen hausarzt (allgemein/sportmedizin) aufsuchte. dieser diagnostizierte bei mir dann das PSS und verschrieb mir eine kniebandage und empfahl mir, bei anhaltenden schmerzen einen orthopäden aufzusuchen. eine woche später hatte ich dann meine termin bei der musterung. der musterungsarzt tastete dann mein knie ab und fragte mich nach irgendwelchen beschwerden. nachdem ich ihm meine situation geschildert hatte, überwies er mich dann schleißlich zu meinem örtlichen orthopäden. dieser bestätigte wiederrum die diagnose und versuchte gegenmaßnahmen einzuleiten. seiner meinung nach wwar eine disbalance der muskeln schuld, an meinen problemen. zudem hätte ich eine instabile beckenlage, wogegen er mir dann spezielle einlagen verschrieb. jedoch halfen diese maßnahmen zunächst nicht weiter und ich war zu einer pause von ca 2-3 monaten verdammt. dabei gab es je 2 mal wöchentlich injektionen in mein knie ( cortison) , um den schmerz zu bekämpfen und ich wurde ins krnakenhaus,in die "röhre geschickt" , um den entzündungsherd auszumachen. zusätzlich verschrieb er mir ein muskelkoordinationstraining auf der hauseigenen "power plate". nachdem die spritzen-behandlung abgeschlossen war und ich nun selbstverständlich mti speziellen einlagnen und bandage vorbereitet war, wieder das basketballtraining aufzunehmen kam der rückschlag. nach nur einer leichten trainingseinheit traten die selben beschwerden wieder auf. mein knie schmerzte genauso, wie vorher.2-3 verschenkte monate! selbstverständlicch suchte ich sofort wieder den orthopäden auf, welcher mir dann selbst verzweifelt schien und mir dann eine allerletzte behandlungsalternative aufzeigte: eine spezielle röntgenbehandlung im krankenhaus, welche wieder mti einer längeren pause verbunden sei. dabei erwähnte er quasi beiläufig, dass dies meine letzte chance auf heilung sei, ohne eine über jahre dauernde pause einzulegen. wenn diese maßnahme nicht wirke, solle ich ganz mit dem basketballspielen aufhören! dazu muss man sagen, dass ich 18 jahre alt bin und ein durchaus ambitionierter nachwuchsspieler der 2. regionalliga bin!


    nun wusste ich nicht mehr, was ich machen sollte, da ich in einem verein spiele, welcher ca.40 min von meinem wohnort entfernt ist und dort auch meine freundin wohnt und ich bisher immer sport und freundin ganz gut kombinieren konnte ;-) ...ich entschied mich erstmal trotz schmerzen nicht auf den ratschlag des arztes zu hören und weiterzuspielen...schlimmer konnte es ja eh kaum werden und auf eine behndlung mit krebserregender röntgenstrahlung , verbunden mit einer mehrmonatigen pause, hatte ich ehrlich gesagt auch keine lust. ich entschloss mich dafür, selbst im internet nachzuforschen, um eventuell tipps von anderen leidenden einzuholen und ich stieß auf diese seite...sofort laß ich über eine dehnmethode, welche man mehrmals täglich wiederholen solle...und tatsächlich...nachdem ich mit der simplen dehnübung vor zwei wochen angefangen hab, spür ich jeden tag weniger von den schmerzen (sind nun fast verschwunden), obwohl ich nach wie vor 4-5 mal die woche trainiere!


    also erstmal danke ich euch für die wertvollen tipps, welche man in diesem forum erfahren kann. jedoch bin ich jetzt ziemlich sauer auf den behandelnden orhtopäden, da ich das gefühl hab , dass dieser nur an mir verdienen wollte ( vor allem aufgrund der tatsache, dass ich ein privatpatient bin). nachdem er alle kostenspieligen verfahren an mir angewandt hatte, schob er mich einfach zur röntgenbestrahlung ab...so sehe ich das... obwohl die methode zur besserung ja so einfach und kostenlos ist...als ein studierter mediziner kann man ja wohl davon ausgehen, dass ihm diese dehnübungen auch wohl geläufig sein müssten, aber für nen vergoldeten arsch hält man ja auch wohl mal gerne seinen mund...eine unverschämtheit ist das! und ich war der leittragende...najaaaa aber jedenfalls vielen dank nochmal

    kurze frage an fk182

    ähm, wie ist die sache mit der Musterung ausgegangen? wurdest du ausgemustert? ich plage mich auch schon seit mittlerweile 2 jahren mit dieser blöden Erkrankung herum. (Fussballer) es wäre interessant zu erfahren was die BW zu Pss sagt...

    PSS - manchmal eine Endlosstory

    Also die Dehn- und Kräftigungsübungen, die bei PSS empfohlen werden, sind in jedem Fall gut und schon alleine zur Vorbeugung sollte sie jeder machen, der viel läuft, springt oder andere kniebelastende Sportarten ausübt. Dennoch darf man sich keine Wunder davon erwarten, wenn das PSS schon in ordentlichem Ausmaß zugeschlagen hat und vielleicht auch schon eine Knorpelschädigung an der Patella vorhanden ist.


    Ich selbst habe schon viele Jahre davor Dehnungsübungen und konsequentes und ausgewogenes Krafttraining für die Beine (und für den ganzen Körper) gemacht und habe trotzdem durch das Laufen (bis hin zum Marathontraining) ein PSS am linken Knie bekommen, dass sich jetzt schon seit über einem Jahr hinzieht. Gerade die Dehnung der Oberschenkel und hier insbesondere der Vorderseite, ist bei mir ideal und somit laut Sportärzten und Physiotherapeuten nicht mehr zu verbessern. Hier konnte die Ursache bei mir also nicht gefunden werden und bis jetzt leider auch nicht in anderen Bereichen, wo man (=die Schulmedizin) meint, den Auslöser für ein PSS zu kennen. Habe mich auch auf Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, unterschiedliche Beinachsen, Blockaden im unteren Rückenbereich und Hüftgelenk sowie Fehlbildung/Fehlstellung bzw. Fehlgleiten der Patella überprüfen lassen und dabei konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Im vergangenen Jahr habe ich dann auch noch eine fast 5-monatige Laufpause eingelegt, während der ich nur locker Rad gefahren bin und zusätzlich gezielte Kraft- und Dehnungsübungen gemacht habe. Dazu gab's noch zahlreiche Therapien, wie etwa Stoßwellenbehandlung, manuelle Behandlung des Sehnenansatzes und Wärme-/Kältebehandlung.


    Die Beschwerden wurden zwar in dieser Zeit deutlich besser aber sie waren dann gleich beim allerersten kurzen Laufversuch wieder genau so akut wie zuvor.


    Grundsätzlich habe ich in medizinischen Berichten auch schon einige Male gelesen, dass das PSS zwar grundsätzlich eine Form der Über- bzw- fehlbelastung ist (warum auch immer), die eigentliche Ursache für ein PSS in den meisten Fällen aber unbekannt ist.


    Für mich ist derzeit klar, dass ich mit dem PSS wohl oder übel leben muss und eben auf das Laufen verzichten muss, wenn ich die Beschwerden eingermaßen in Grenzen halten will. OP kommt für mich nicht in Frage, weil mir die Erfolgsaussichten nicht groß genug sind und das Risiko für spätere Folgeverletzungen zu hoch ist.

    OP

    Habe mich operieren lassen. Aber habe folgendes beobachtet bei vielen: mit ca. 27 bis 30 Jahren geht das automatisch weg.


    Bsp.: Mein Bruder, gleiches Problem. Hat weiter Sport gemacht trotz Schmerzen, irgendwann war alles weg, keine Schmerzen mehr. Komisch, aber wahr.


    Finger weg von Kortisonspritzen, dann ist der Selbstheilungsprozess komplett Schach Matt gesetzt

    PSS - bisher erfolglos

    @ Marcoliver

    Beim PSS kommt's wahrscheinlich auch auf die Ausprägung und die Ursache an, wie der weitere Verlauf (mit oder ohne OP) sein wird.


    Was wurde denn bei deiner OP gemacht?


    Habe mich von verschiedenen guten Sportärzten schon eingehend über die grundsätzlichen OP-Methoden beraten lassen. Aufgrund deren Aussagen bin ich bezüglich OP sehr zurückhaltend, weil bei den meisten chronisch PSS-Geschädigten am Sehnenansatz herumgeschnitten wird, oder die nekrotisierten Sehenbereiche verödet werden oder zusätzlich auch noch die Kniescheibe angebohrt wird.


    Laut Aussagen der Sportärzte sind das zwar bewährte Möglichkeiten, die Schmerzen wegzubekommen, aber meistens ist es nicht mehr möglich, den vorher ausgeübten Sport auf ähnlichem Niveau durchzuführen, weil die Sehne gerade im Ansatz dauerhaft geschwächt ist. Das Risiko von möglichen Folgeverletzungen im Knie, wie z.B. Patellasehnenriss schreckt mich halt doch sehr ab.


    Ich bin jetzt 36 Jahre alt und nachdem ich schon viele Jahre recht viel Sport betreibe, glaube ich eigentlich nicht daran, dass meine Beschwerden nur ein Anpassungsprozess sind und irgendwann von alleine vergehen. Die Ärzte und Therapeuten sind sich ja auch nicht einige, ob man bei PSS weiter Sport machen kann/soll oder nicht. Die Meinungen reichen da von "ganz normal weiterbelasten" bis "absolut schonen", bis die Schmerzen einmal ganz weg sind. Letzteres habe ich ja schon monatelang versucht, aber bei der ersten leichten Laufbelastung war dann alles wieder beim Alten.


    Kortison zur Schmerzbehandlung habe ich von Anfang an abgelehnt, weil ich auch auf die möglichen Nebenwirkungen aufmerksam gemacht wurde.


    Zur Zeit Laufe ich nur einmal in der Woche und dann habe ich 2 Tage akutere Schmerzen. Danach sind's leichtere Beschwerden, die sich kaum mehr bessern. Wenn ich zwei oder 3 Monate Laufpause mache, ist es genau gleich, also laufe ich wenigstens einmal in der Woche. Für meinen Kopf und mein allgemeines Wohlbefinden ist das zur Zeit die bessere Lösung.


    Ansonsten sitze ich halt zweimal in der Woche am Fahrrad/Ergometer, wo ich keine Beschwerden am PS-Ansatz bemerke. Daran, dass ich immer leichte Beschwerden bei bestimmten Bewegungen (Kniebeuge, Arbeiten in der Hocke, beim Aufstehen) oder beim Sitzen, wenn das Knie gebeugt ist, habe ich mich ohnehin schon gewöhnt. Ich versuche halt, solche Tätigkeiten auf ein Minimum zu reduzieren.

    Und noch einer...

    Hallo Leute


    Hab mich von meinen kollegen überzeugen lassen und bin vor ungefähr einem jahr dem volleyballclub voléro beigetreten. seit ich angefangen habe leide ich unter stechenden schmerzen etwa drei finger breit unterhalb der patella des rechten knies. ich vermute darin das pss, bin aber deswegen noch nicht beim arzt gewesen. hab' mir mal eure beiträge durchgelesen und mit meinem trainer ein programm aufgestellt: während vier wochen zweimal täglich dehnen, dreimal pro woche krafttraining für den unterschenkel und natürlich zweimal pro woche das volleyball-training. In vier wochen präsentiere ich die ergebnisse und verbessere das programm, falls nötig. Wer will kann von mir das programm für die unterschenkel-muskulatur haben.


    viel glück denjenigen, die ebenfalls gegen das PSS kämpfen ^^

    Ganheitliches denken

    Mir fehlt hier ein wenig der Weitblick. Ich habe bisher bei meinen Knieschmerzen, wahrscheinlich Entzündung der Patellasehen, nur die konservativen Therapien (Denkweisen) benutzt. Meines erachtens ist nicht das Knie krank oder das Bein oder sonst etwas, sondern der Mensch. Für mich ist die Frage warum muss mein Knie Schmerzen wenn ich ein glücklicher Mensch bin. Oder bin ich bei genauerem hinspüren vielleicht hier und da wenn ich mal ehrlich zu mir selbst bin doch nicht so glücklich. Ich meine das Problem liegt darin zu schauen wie ich z.B im Leben stehe mit meinen 2 Beinen/Füßen. Ich werde erst mal einwenig in mich hineingehen und mal reflektieren wie es in den verschiedenen Lebensbereichen gerade aussieht. Diese sind für mich meine Tochter und die Beziehung zu ihr. Die Beziehung zu meiner Freundin, die Bezeihung zu meiner Arbeit/Chef, das Thema Alleinsein, Das Thema Spiritualität, das Thema Sexualität, Thema Geld, Thema Sorgenheimer und Rente usw. Ich glaube nicht das sich meine knieprobleme lösen wenn ich nur auf körperlicher Ebene


    wieder versuche eine Funktionstüchtigkeit herzustellen. Der Körper muss funktionieren und fertig basta. Wo bleibt der Mensch. Bin ich nur Körper. Ja, wer/was bin ich eigentlich???

    Ganzheitliches denken - Ein Beispiel

    Kathy lebte für ihre Pferde. Sie ließ keine Gelegenheit verstreichen, zu reiten, zu jagen und an Wettkämpfen teilzunehmen. Jedoch waren ihre Begeisterung und Freude jahrelang durch unaufhörliche Schmerzen im unteren Rücken und im Schulterbereich getrübt worden. Manchmal waren die Beschwerden so stark, dass ihre normalen Schmerzmittel nicht ausreichten und sie zusätzlich Morphium nehmen musste. Außer dieser Mittel, welche, das möchte ich betonen, alle ärztlich verordnet waren, konnten die Mediziner nur Bettruhe empfehlen.. Als Kathy mich aufsuchte, war sie steif und unfähig, ihren Körper zu beugen. Sie hatte heftige Schmerzen.


    Ich bat sie, sich für die Heilbehandlung hinzustellen, doch schon bald fiel sie unwillkürlich nach hinten. Als dieser Prozess begann, überkam sie extreme Furcht. Offensichtlich verbarg sich dahinter eine unterbewusste, an Panik grenzende Angst, sich nach hinten zu beugen.


    In ihre Panik versunken begann sie, sich an einen Unfall zu erinnern, den sie als kleines Mädchen gehabt hatte. Und plötzlich wurde die gesamte Erinnerung frei; sie war rückwärts eine Treppe hinuntergefallen. Sobald durch die vollständige Erinnerung an den Vorfall auch die Angst frei wurde, begann sie, sich zu entspannen. Am Ende der Sitzung waren Kathys Schmerzen und Steifheit verschwunden und ein paar Tage später rief sie an, um noch einmal zu bestätigen, dass sie seit Jahren erstmals beschwerdefrei war.


    Kathys Unterbewusstsein hatte sich an jedes Detail des Treppensturzes in der Kindheit erinnert. Jeglichem Rückbeugen wurde unterbewusst sofort durch eine Versteifung der Schulter- und Rückenmuskulatur entgegengewirkt, um sie auf diese Weise in nach vorn gerichteter Haltung zu stabilisieren. Reiten verschlimmerte ihren Zustand, denn dieses Hobby geht mit vielen Rückbeugen einher, auf die ihr Körper jedes Mal mit gegensteuernden Muskelkontraktionen reagierte bzw. überreagierte.


    Kathy hatte eine Phobie und ihr Körper arbeitete gegen sie. Doch sobald das Unterbewusstsein seine Botschaft an das logische Bewusstsein übermittelt hatte, wurde die aus ihrer Kindheit stammende Angst vor dem Rückwärts-Fallen frei. Ihr Unterbewusstsein war nun nicht länger in Resonanz mit der Angst.


    Nicht immer reagiert das Unterbewusstsein jedoch auf ein Rückwärts-Fallen mit angespannten Rücken-, Nacken- und Schultermuskeln. Die Unterwelt des Bewusstseins wendet sich häufig auch an andere Körperpartien und ist in der Lage, Myriaden von Beschwerden hervorzurufen, um mit ultimativer Entschlossenheit seine Mission zu erfüllen, das Überleben des Körpers sicherzustellen.

    Haaalloooo...


    ich habe mal eine frage,.... was macht ihr alles bei der KG gegen euer PSS??...und wie oft/wieviele Rezepte KG habt ihr schon bekommen?,oder verschreiben die ärzte in der Regel, bei nem chronischem PSS??....


    Liebe Grüße


    Alina

    PSS - Erfahrungen mit Kräftigungsübungen

    Ich beschreibe mal etwas umfangreicher, was ich bis jetzt physiomäßig gemacht habe:


    Bei den Übungen, die bei PSS meistens gemacht werden, gibt es offensichtlich keine Normprogramme. Wird wahrscheinlich an den vielseitigen und in vielen Fällen auch unbekannten Ursachen liegen und mit Sicherheit auch daran, dass viele Ärzte und Therapeuten mit dem PSS recht wenig anfangen können (nach meiner Erfahrung).


    Oft genannte PSS-Ursachen sind: Verkürzung des Beinstreckers (besonders rectus femoris), zu wenig gedehnte hintere Oberschenkelmuskulatur, muskuläre Dysbalance zwischen vorderer und hinterer Oberschenkel (hinten zu schwach), Kräfteungleichgewicht zwischen äußerer und innerer Beinstreckmuskulatur (vastus medialis zu schwach), Beinlängendifferenz, schlechte Beinstellung/Beinachse, Probleme im Hüftbereich (Bewegungseinschränkungen), Blockaden im unteren Rückenbereich, Fehlbildung oder Fehlgleiten der Patella,…


    Habe auch noch einige andere Ursachen gehört und gelesen aber die zuvor erwähnten sind die häufigsten.


    Die Ursachenforschung dürfte bei Problemen mit der Patella (nicht nur Patellaspitze; ist scheinbar nicht immer leicht abzugrenzen) wohl das Schwierigste sein. In meinem Fall kann ich diesbezüglich nach über einem Jahr noch immer keine eindeutige Ursache ausmachen.


    Ich bin schon viele Jahre gelaufen (2-4 mal in der Woche), habe lange Tennis gespielt und betreibe seit über 15 Jahren 2-3 mal in der Woche recht intensives ausgewogenes Krafttraining für den ganzen Körper und achte auch auf Dehnungsübungen, vor allem für die Rumpf- und Beinmuskulatur.


    Gleich nach dem Auftreten der ersten PSS-Beschwerden am linken Knie habe ich mit folgenden zusätzlichen Maßnahmen begonnen:


    1) Tägliches Dehnen der vorderen Oberschenkelmuskulatur: Ferse zum Gesäß ziehen; vorwiegend im Liegen mit zusätzlichem Anheben des Knies (durch Partner), damit die Dehnung im oberen Muskelbereich effektiver ist und die Hüfte entspannt bleibt. Jede Dehnung mindestens 20-30 Sekunden halten, das Ganze 3-4 Mal mit kurzer Pause dazwischen.


    2) Dehnen der hinteren Oberschenkel: im Sitzen mit gestreckten Beinen den Oberkörper mit den Händen nach vorne Richtung Zehenspitzen ziehen; wenn’s weiter geht, einfach die Zehen anfassen und den Oberkörper noch weiter nach vorne ziehen (das zieht normalerweise viel mehr als bei der Dehnung der vorderen Oberschenkel).


    Obwohl ich ähnliche Übungen ohnehin schon seit Jahren gemacht habe, war nach einigen Wochen ein weiterer deutlicher Dehnungsfortschritt erkennbar. Auf die PSS-Beschwerden hat das freilich überhaupt keine Auswirkungen gehabt. Daher habe ich zusätzlich zu einer mehrmonatigen Laufpause noch mein Krafttraining für die Beinmuskulatur (bisher: Kniebeugen, Beinstrecker, Beincurls liegend, Wadenheben, Training der Adduktoren/Abduktoren) durch verschiedene Übungen verstärkt. Dazu gehören:


    3) Täglich 10 Minuten Training am Wackelbrett, bis hin zu einbeinigen Kniebeugen (keine Tiefe Beuge, etwas weniger als 90 Grad!).


    4) Training für die untere Rückenmuskulatur: Zusätzlich zu den Hyper-Extensions, die ich schon seit Jahren im Fitnessstudio mache, habe ich noch eine zusätzliche Heimübung eingebaut, die gleichzeitig ganz ordentlich die hinteren Oberschenkelmuskulatur trainiert. Auf den Boden mit Unterlage am Rücken legen, die Beine leicht anwinkeln und erhöht aufsetzen (z.B. auf einer Bettkante, anfangs beidbeinig, später einbeinig) und das Becken nach oben drücken und dann langsam wieder nach unten lassen. 10-20 Wiederholungen, je nach Schwierigkeitsgrad (hängt viel von der Anwinkelung der Beine ab: leicht angewinkelt = viel mehr Anstrengung).


    5) Einbeinige Kniebeugen zu Hause: mit dem Rücken an eine Wand (rutschig, z.B. Kastenwand) lehnen, den Fuß des betroffenen Beins etwa einen halben Meter nach vorne stellen, Fußspitze etwas nach außen drehen und dann langsam in die Kniebeuge gehen und wieder hoch drücken. Es geht gar nicht um eine tiefe Kniebeuge (ist als Ungeübter ohnehin kaum zu schaffen), sondern um eine konzentrierte, langsame Ausführung der Übung (ich selbst hab die Beuge noch nie bis zum 90 Grad Winkel gemacht, weil’s dann meistens an der Patellaspitze stichartig schmerzt). Wenn man davon einige Wiederholungen macht, brennt’s schon ganz ordentlich im Oberschenkel. Am Anfang, wenn die Kraft noch nicht vorhanden ist, ist es vielleicht besser (oder sogar notwendig), die Übung beidbeinig zu machen.


    Die letzten beiden Übungen mache ich 3 Mal in der Woche mit jeweils 3-4 Sätzen und einer Minute Pause dazwischen.


    Grundsätzlich halte ich sehr viel von den ganzen Übungen, weil sie bei konsequenter Durchführung recht rasch einen merkbaren Kraftzuwachs bringen und wahrscheinlich auch ganz gut zur Vorbeugung von Problemen aufgrund von muskulären Defiziten dienen.


    Für mein PSS hat es bislang trotz mehrmonatiger Laufpausen leider nichts gebracht, möglicherweise weil die Ursache woanders liegt oder weil der Verschleiß schon zu weit fortgeschritten ist. Das Ganze nennt man dann wohl chronische Beschwerden.


    Mittlerweile habe ich die Übungen ein wenig reduziert, weil das ja doch sehr aufwendig ist und ich damit wahrscheinlich auch in weiterer Folge kaum nennenswerte Erfolge erzielen werde.


    Zur kurzfristigen, aber leider auch nur vorübergehenden Besserung der Beschwerden helfen bei mir die Wärmebehandlung (mit Wärmflasche) und auch die kräftige Massage des Sehnenansatzes an der Patella. Ist zwar anfangs sehr schmerzhaft, bringt aber nach einigen Minuten eine deutliche Entspannung.


    Tja, soweit meine bisherigen erfolglosen Therapieversuche.

    Dazu ist noch folgendes zu sagen:


    nämlich nichts mehr


    Wie ich aus deinem Beitrag herauslesen kann bist du schon lange kein "Anfänger" in dem Metier PSS. Deine beschriebene Vorgehensweise deckt sich bis ins kleinste Detail mit den Erfahrungen die ich an PSS-geschädigte weitergeben würde bzw. wie ich es geschafft habe das PSS unter Kontrolle zu bekommen.


    (Bin natürlich kein Profi, also arzt oder Physio aber hab dann doch schon einige Informationen gesammelt)


    Was würde es den sonst noch geben? Ultraschall wirst wahrscheinlich auch gemacht haben? (macht aber auf gut Deutsch das Kraut auch ned fett)


    vllt alternative Methoden wie Osteopathie, Akkupunktur oder die berüchtigte Stosswellentherapie?


    Wie lange machst du dein Physio und Behandlungsprogramm eigentlich schon?

    PSS - Trainingsprogramm

    Angefangen habe ich mit meinem Programm vor etwas über einem Jahr und zwar zunächst einmal mit den verstärkten Dehnungsübungen, weil das laut Sportarzt die Hauptursachen des PSS beheben kann. Nach dem Wien-Marathon (Ende April) habe ich dann eine erste längere Laufpause gemacht (6 Wochen) und mein Kräftigungsprogramm wie bereits beschrieben stark forciert.


    Ultraschallbehandlungen habe ich zu diesem Zeitpunkt auch gemacht, weil’s natürlich oft die erste von den Ärzten verschriebene Behandlung ist. Hat aber überhaupt nichts gebracht, weder während der Behandlung, noch danach!


    Mit der "berüchtigten" Stoßwellentherapie habe ich grundsätzlich recht positive Erfahrungen gemacht. Ich habe während meiner längeren Laufpause 5 Stoßwellenbehandlungen innerhalb von 4 Wochen gemacht. Die sind zwar am Anfang recht schmerzhaft aber vor allem die ersten zwei Behandlungen haben jeweils eine sofortige und auch nachhaltige Besserung der Beschwerden um etwa 50 Prozent gebracht. Danach ging allerdings nicht mehr allzu viel weiter. Nach der langjährigen Erfahrung meines behandelnden Sportarztes sollten 4-6 Behandlungen zur Beschwerdefreiheit ausreichen, falls die Therapie richtig anspricht! Und das tut sie halt leider nicht bei jedem Betroffenen. Hab dann damit aufgehört, auch weil das Ganze ja viel Geld kostet und zum Großteil nicht von den Krankenkassen übernommen wird.


    Auch Osteopathie habe ich in mein Behandlungsprogramm miteinbezogen (natürlich auch privat bezahlt). Grundsätzlich waren die Erfolge damit auch recht positiv, zumindest was das Lösen von Spannungen und Blockaden im unteren Rücken- und Hüftbereich betrifft.


    Leider haben die ganzen Behandlungen (auch unter Einhaltung einer mehrmonatigen Laufpause) und die Kräftigungsübungen, die ich nach kurzer Zeit allesamt schmerzfrei durchführen konnte, überhaupt keine Auswirkungen auf das PSS gehabt, denn gleich nach dem ersten lockeren Lauf war alles wieder beim Alten.


    Ach ja, zu Beginn meiner längeren Laufpause habe ich auch eine Laufstilanalyse in einem sportmedizinischen Zentrum gemacht, aber dabei konnten keine besonderen Auffälligkeiten festgestellt werden.


    Im Zuge der genauen Untersuchung der Beinachsen bzw. Fußstellungen habe ich mir auch podologische Einlagen anfertigen lassen, obwohl die aufgrund der nur sehr unwesentlichen Korrekturen eigentlich nicht notwendig gewesen wären. Hat dann auch nichts Merkbares bewirkt.


    Ich vermute dennoch, dass irgendetwas in meinem Bewegungsabläufen, was nicht wirklich auffällt, "unrund" läuft und dadurch die Überbelastung an der Kniescheibe und der Sehne immer wieder auslöst. Was das genau ist, bleibt für mich (und offensichtlich auch für die Sportärzte und Therapeuten) weiterhin ein Rätsel.