hallo!


    Ich leide ebenfalls unter dem berüchtigten PSS und das schon seit fast zwei Jahren!von Ultraschall,über Elektrotherapie, Friktionsmassage, Kälte/Wärme, Oberschenkelmassage, Krankengymnastik, Medikamenteinnahme bis zu spezifischem Muskelaufbau, hab ich alles versucht und bin momentan echt am verzweifeln!das Schlimme ist, dass die Schmerzen völlig willkürlich, ohne besondere Belastungen (ich hab ein Jahr auf Sport verzichtet und mach auch jetzt seeeeehr wenig im gegensatz zu früher) und vorallem mal hier und mal dort im Knie auftreten. Erst heute hab ich von meinem Physiotherapeuten eine Friktionsmassage an der äußeren Kniesehne bekommen, da ich kaum noch laufen konnte. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sich die Entzündung von der Patellasehne aus durch mein ganzes Kniegelenk ausgebreitet hat und ich gar nichts mehr kontrollieren kann...


    Mit den Ärzten und Physiotherapeuten hab ich auch so meine lieben Probleme! Keiner will, oder kann einem was Konkretes sagen, man wird zwar behandelt, aber ohne klar definiertes Ziel und vorallem ohne Erklärungen! ich finde als Betroffene ist es extrem wichtig genau bescheid zu wissen woran man ist!


    Naja also eigentlich wollt ich fragen, ob jemand von euch das auch kennt, dass sich der Schmerz willkürlich auf das ganze Knie verteilt zeigt und ob ihr wisst wie ich das verhindern kann?

    Hallo zusammen,

    @ staudichris super Beitrag,

    kann ich voll unterstreichen.:)^


    @LittleMissAlina die Ärtze haben mir nicht wirklich weitergeholfen, du must selber dizipliniert an die Sache rangehen


    @tönsch ich hatte auch immer das Gefühl das sich die Schmerzen wahllos über das ganze Knie verteilen.


    Ob ich die Kniee geschont, gedehnt oder leicht belastet habe der effekt war fast immer der selbe, Kniee haben sich nicht beruhigt.


    Bei mir machte es nach fast zwei Jahren *klick* und es wurde merklich besser. Einen Monat später war der Spuk vorbei.


    Ich habe keine Ahnung warum und weshalb, habe aber nie aufgegeben die Übungen regelmäßíg zu machen.

    @ alle Durchhalten es wird schon wieder:-)

    PSS beim Laufen

    Auf ein "klick" und darauf, dass die Beschwerden danach deutlich weniger werden oder ganz verschwinden, warte ich auch schon länger und ich bin auch immer noch davon überzeugt, dass es irgendwann mal besser wird.


    Bei mir scheinen die Beschwerden in erster Linie von der Belastung durch das Laufen abhängig zu sein und dabei haben sie ja auch vor 15 Monaten angefangen. Beim Radfahren, auch wenn ich intensiver reintrete, spür ich's manchmal ganz leicht, aber danach sind die Beschwerden weder mehr noch weniger.


    Einen Ruheschmerz oder verstärkte Schmerzen, wenn ich das Knie nicht belaste, habe ich zum Glück nicht.


    Bei meinen wenigen Laufversuchen seit dem vergangenen Jahr war es immer gleich: Schon nach wenigen hundert Metern beginnt es an der Patellaspitze leicht zu ziehen und bald danach wird es zu einem lästigen, aber nicht unerträglichem Stechen bei jedem Laufschritt. Nach etwa einer halben Stunde geht es dann manchmal langsam weg ("es läuft sich ein") und tritt dann nur mehr zwischendurch auf. Nach dem Lauf geht's dann noch einige Zeit fast ohne Schmerzen, aber wenn dann die Entspannung einsetzt und das Ganze abkühlt, wird's immer stärker. Eine Kniebeuge ist dann schon sehr schmerzhaft und die Druckschmerzempfindlichkeit ist dann auch enorm hoch. Dieser akute Zustand hält sich dann etwa 2-3 Tage, wobei es dann auch beim Treppensteigen ziemlich sticht (hinauf mehr als herunter) und auch beim Sitzen oder Liegen mit angewinkelten Beinen wird es schnell unangenehm.


    Auch wenn sich der akute Zustand nach wenigen Tagen wieder gebessert hat, bleiben dann Dauerbeschwerden bei Kniebeugen (+Beinstrecken gegen Wiederstand), bei allen Tätigkeiten in der Hocke und vor allem beim Drücken auf die Patellaspitze bei entspanntem Knie.


    Natürlich habe ich weiterhin vor, meine Übungen konsequent zu machen und besonders darauf zu achten, wie das Knie auf all das reagiert. Bei Ärzten und Therapeuten werde ich diesbezüglich aber keine Hilfe mehr suchen, denn die sind meiner Meinung nach mit dem PSS ziemlich überfordert (zumindest habe ich noch nicht den Richtigen gefunden)!

    PSS

    Hallo liebe Eidgenossen :-)


    Habe auch schon ein gutes Jahr denke ich PSS, lt. Orthopäde.


    Mach seit ein paar Wochen Koordinationsübung Muskelaufbau und Rudere jetzt, gestern war ich wieder 50 Minuten laufen.


    Meine Patella macht kein Ärger mehr.


    Habe einen privaten Physiotherapeuten der mit mir auch laufen geht, mit dem ich viel über das Problem spreche, da ich bald wieder ins Fussballtrining einsteigen möchte.


    Oftmals liegt das Problem an Muskeldysbalancen, zu schwach ausgeprägte Muskeln und zu instabile Fußgelenke und falsche Lauftechnik. und zu einseitigem Training.


    Seit dem ich jetzt Koordinationsübung Kraft/Fitness Ruderen und Laufen kombiniere gehts sehr gut.

    bei mir gings so los:


    sommer 2005 nach einer intensiven snowboard-freestyle saison beim joggen (dachte, ich müsste mal wieder was tun).


    arzt diagnostiziert PSS, verordnet sportpause, physio. kein laufen und kein fahrrad.


    also kraulen gelernt, denn schwimmen geht meistens (kraulen, kein brust oder schmetterling!).


    physio hatte wenig direkten effekt. ab august wieder radeln, manchmal ein bisschen was gemerkt...


    dann versucht ins laufen reinzukommen. mehr als 40min. waren nicht drin - mit kniebandage oder ohne, also hab ichs erstmal zähneknirschend gesteckt.


    über den winter ging auch langlaufen nicht, also das auch gelassen. nur schwimmen und radeln. ans laufen hab ich nicht mehr gedacht, das knie hat sich immer mal wieder gemeldet, sodass ich immer wusste, das da noch was ist. ende frühjahr war es dann gut.


    dann im sommer 06 zur sportorthopädie wg. "vorbeugung" um wieder ins laufen reinzukommen. arzt drückt auf knie rum --> aua. da ist ja doch noch was --> physio.


    später im sommer 06 dann seltsame viruserkrankung (pfeiffer? weiss es immer noch nicht) --> sportpause de facto bis fast dezember. ab dem winter dann keine beschwerden mehr. ich traute dem frieden nicht, liess sachen wie laufen, langlaufen sein. beschluss eines masterplans: ganz langsam das laufen anfangen, aufbau der kniemuskulatur: einbeinig zähneputzen und *hust* etwas aerobic :)


    immer wieder mal ab und zu zehn minuten. steigerung dann ab august 07. dieses jahr im märz: eine stunde am stück, praktisch keine beschwerden. nach einer stunde war es schon weg...


    wir lernen: PSS ist ein arsch, physio kann helfen, muss aber nicht. man braucht geduld. und vor allem: nicht aufgeben. "ich kann nicht laufen, also mach ich nix und alles ist schlecht" ist definitiv der falsche ansatz. nach den 6wochen 3-4x in der woche schwimmen bin ich zurück auf mein rad und war nach 2 wochen besser als vorher!

    Hallo!


    Wie viele hier im Forum leide auch ich an dem PSS. Ich bin 23 Jahre alt und treibe schon mein ganzen Leben regelmäßig Sport. Sehr lange fuhr ich jeden Tag Skateboard, dann hat der Fußball mein Herz erobert. Es erwischte mich im Juli 06 und bemerkte auf dem Fußballfeld beim hinknien einen Schmerz im rechten Knie.. Ich nahm den Schmerz alles andere als ernst, da man ja beim Fußball ständig kleinere Wehwechen hat die bald von selbst verschwinden. Außerdem stand ein 1-monatiger Surftrip an und deshalb auch keine Zeit/Lust den Arzt aufzusuchen. Schon in besagtem Urlaub merkte ich, dass dieser Schmerz wohl doch nicht so leicht loszukriegen ist, da er vor allem bei Druckkontakt sehr heftig auftrat!


    Nach der Winterpause spielte ich vorerst weiter Fußball bis es gar nicht mehr ging. Jeder Schritt wurde zur Qual und der Spaß blieb auf der Strecke! Ich suchte meinen ersten Arzt auf, ein junger Orthopäde der zwar sehr bemüht war, aber letztendlich doch nicht so recht wusste, was er davon halten soll.. Nach Röntgen, MRT und Standardknie-tests stand fest -> Patellaspitzensyndrom.. Nun hatte das Grauen endlich einen Namen! Nach Eigenrecherche im Internet schwante mir schon böses.. denn von niemanden stand in einem Form "Ich bin geheilt!" Stattdessen jahrelange Leidensgeschichten!


    Doch ich gab den Mut nicht auf und begann meine ersten Therapieversuche: Zuerst stand eine einfach Salbentheraphie in Verbindung mit Sportkarenz (Pause) und Bandagentragen auf dem Programm. Die Bandage war eine schlichte Kniebandage die das ganze Knie bedeckte und wohl stabilisieren sollte. Salben wurden Dicolfenac (vgl. Voltaren) benutzt. Der Erfolg dieses zaghaften Versuches war gleich 0.


    Jetzt wagten wir uns an ein sog. Tens-Geräte. Auch Wechselstrom-Therapie genannt. Da bisher alles von der Kasse (nicht privat) übernommen wurde, stimmte ich freudig dem Vorschlag meines jungen Arztes ein und ließ mir dieses Gerät zuschicken. 4 Elektroden aufs Knie, Strom durchschicken -> Erfolg gleich 0.


    Nun standt Physiotherapie mit Muskelaufbau auf dem Plan. Das übliche, also eben Muskeltraining, Dehnübungen, etc waren angesagt. Jegliche zwischenzeitlichen Versuche, sportlich wieder auf die Beine zu kommen scheiterten am schmerzenden Knie!


    So langsam verließ mich mein Frohsinn und ich ahnte böses.. Nie wieder schmerzfrei Sport treiben zu können.


    Der junge Arzt sagte ich solle es doch mit Enzymen in Tablettenform versuchen, aber davon hielt ich nichts, einerseits aus Kostengründen und andererseits stand schön öfter im Internet, dass auch dass garnichts bringe.. Zu guter Letzt versuchte ich eine Stoßwellentherapie die leider auch nichts brachte, außer einem Loch in meinem Geldbeutel (200,- EUR)


    Zur dieser Zeit absolvierte ich meinen Zivildienst in einem sehr renommierten Orthopädiekrankenhaus im OP und hatte dort zwangsläufig mit (meiner Meinung nach) sehr guten Ärzten zu tun. Ein sehr netter Chefarzt nahm sich den armen Zivi zur Seite und opferte ein paar Minuten seiner teuren Zeit um sich mein Knie anzusehen.. Ich erzählte ihm meine Geschichte und zeigte hoffnungsvoll meine Bilder. Natürlich fragte ich ihn nach Operationsmöglichkeiten doch davon riet er mir angangs sehr ab. Er wollte mir zuerst eine Spritzentherapie aufbrummen. Das gespritze Mittel heißt Carbostesin und enthält wohl auch Kortison. Natürlich war ich auch etwas zurückhaltend, angesichts der verteufelung dieses Stoffes im Internet. Sein Hintergedanke war, erstmal die Entzündung zu beseitigen (mit dem Kortsion) und dann gezielten Muskelaufbau.


    Die erste Spritze war für mich wie das 8te Weltwunder.. 5-6 Stunden nach der Spritze ist das Knie sowieso taub, sprich schmerzfrei, da das Anästhetikum wirkt. Doch auch ca einen Monat danach war ich vollkommen (auch unter Belastung) schmerzfrei - und das erstmals nach ca einem Jahr!!! Tolles Gefühl. Der Monat verstrich, die Schmerzen kamen und die 2,3,4,5 und 6 Spritze folgten. Die letzen Spritzen gab mir ein neuer Arzt zu dem ich inzwischenzeit gewechselt bin.


    Lange Rede, kurzer Sinn. Die Spritzen erfüllten zwar kurzeitig Ihren Zweck, langfristig aber taugen sie wohl dennoch nicht viel.


    Also ließ ich mich doch ein Athroskopie (Gelenkspiegelung) unterziehen. Der Eingriff selbst ist ein sehr kleiner, dauert nur 15 min. Da ich bei der OP örtlich betäubt war konnte ich genau sehen was die Ärtze so treiben. Also sie denervierten mein Knie (ich glaub so heißt das) sprich sie "mähten den Rasen" in meinem Knie. so kann man sich das am besten vorstellen. alles kommt weg was da nicht hingehört. Schleimbeutel wurde auch entfernt und am Ende wurde noch alles verlötet. Die Ärztin sagte noch während der OP "Das Knie wird Ihnen keine Schmerzen mehr bereiten!" Ich hätte heulen können vor Freude.


    Die Op brachte leider garnix und ich hab heute die gleich Beschwerden wie vor fast 2 Jahren.


    Der neue Arzt verschrieb mir vor der op noch eine neue Bandage und schlug mir vor, neben Beinmuskulatur auch eine sog. Eistheraphie. Sehr einfaches Prinzip. Einen Plastikbecher mit Wasser füllen, Löffel rein er sals Stiel dient und ab ins Gefrierfach. Dann morgens und abends ca 5 min über die schmerzhafte Stelle.. Es trat wirklich Besserung ein - kaum zu glauben. Dennoch war ich das PSS nicht los.


    Auch diesen Arzt habe ich mittlerweile (Nachdem auch er wortwörtlich mit seinem "Latein am Ende" ist) verlassen und befinde mich mittlerweile in den Händen eines Naturheilers. Er hat zwar Medizin studiert und ist auch Arzt, behandelt aber eher auf Basis von Naturpräparaten. Auch hier bekomme ich ca 6 Spritzen ins Knie. Momentan habe ich bereits 3 bekommen und merke wie die Schmerze (die ich z.b. beim Treppensteigen habe) schon deutlich abgenommen habe. Er hat mir 2 verschieden Tablette verschrieben (Naturprodukte - selberzahlen!) namens Bromelain-POS und Dona 250mg.


    Wie gesagt, mit dieser Therapie bin ich noch nicht am Ende, mal schaun was sie bringt. Ich werde auf jeden fall den Erfolg dieser Therapie hier bekannt geben..


    Ich kann euch leider auch keine postive Mitteilung machen was wirklich helfen könnte. Aber wie man an "Schwindler80" sehen kann, gibt es wohl doch Menschen die das PSS besiegt haben.. Das macht mir wirlich Mut nicht den Kopf in den Sand zu stecke und weiter nach einer Lösung zu suchen..


    PSS ist wirklich ein Arsch!


    Viele Grüße an alle mitleidenden!

    Hallo


    ich habe seid einigen Wochen - vielleicht 4 - starke Schmerzen im linken Knie- war bei meiner Hausärztin - sollte umschläge in der Nacht machen - Schmerzen waren aber nicht besser - also kurzfristig letzten Dienstag zum Orthopäden - ist ja nicht wirklich einfach dort einen Termin zu bekommen - trotz Schmezren sollte ich Wochen warten....


    Ortopähde gleich geröngt - so was hasse ich ja - aber egal - dann meinte er nach Untersuchung des Knies - PSS - Bilder waren wohl okay - trotz meiner Nachfrage hat er mir nicht wirklich viel erklärt - hasse ich auch.


    Ich habe früher - lang lang ist es her Volleyball schon gespielt und jetzt so seid 8wochen wieder und nach dem 3.mal verspürte ich schon so Schmerzen im Knie und das wurde immer schlimmer - wohnen im 2.Obergeschoss und ich habe immer fast geheult beim Treppelaufen.


    in seinem Bericht und auch mir hat er nur gesagt - das volleyball nicht die geeignete Sportart ist- sehr schade - hat mir soviel spaß gemacht und es war zeitlich so super - Mann zu Hause - Kids im Bett....


    ich bin 34 Jahre und wollte wieder mal emhr Sport machen - habe immer was gemacht.


    Radeln - walken.... darf ich das jetzt oder lieber sein lassen


    habe hier schon viel gelesen, KÄlte - wärme Therapie??? wie genau soll ich es machen - welche Bandage? und wird die verschrieben?!?


    hoffe es wird schnell besser- ach ja - manchmal denke ich es ist weg und dann nach normalen bewegungen wieder die hölle - heute war es nur ein kleiner spaziergang - also nix besonderes.


    danke


    annette

    Hallo Annette,


    ich denke die besten Chancen diese Schmerzen in den Griff zu bekommen hat man, solange sie noch nicht chronisch sind. Das wird bei dir ja hoffentlich noch der Fall sein.


    Probier doch mal aus, 3 mal am Tag dein Knie mit Eis zu bestreichen (also becher mit wasser und stiel ins eisfach). Falls es 3 mal nicht geht auf jeden Fall morgens und abends, aber sooft wie möglich. Eine konsequente Sportpause rate ich dir auf jeden Fall, wobei ich sowieso ausgehe, dass du keinen Sport mit den Schmerzen machen kannst.


    Ich weiß nicht, was der Arzt dir verschrieben hat, womöglich Entzündungshemmer wie Diclofenac in Tablettenform (Die Salbe kannst du gleich in den Müll treten - Geldverschwendung da der Wirkstoff niemals da hinkommt wo er hinsoll!)


    Zur Unterstützung kannst du dir ja noch ein Jumpers Knee Strap besorgen (ca 10 EUR bei EBAY).


    Ich rate dir wirklich dein Knie so wenig wie möglich zu belasten und das mit dem Eis zu machen.


    Ich wünsch dir alles Gute und viel Erfolg.


    Gruß

    Hallo Lanrob


    danke für die Antwort.


    da es erst so kurz ist - denke ich auch das es nicht chronisch ist


    der Arzt hat mir NIX aufgeschrieben -


    mit dem Eis werde ich machen - auf alle Fälle zweimal am Tag und wenn möglich auch 3mal.


    und wie lange 5min oder mehr - zu kalt soll es ja auch nicht sein.


    volleyball spiele ich nicht - seid zwei wochen. und sonst auch nix - aber wie sieht es aus mit walking und radeln


    auch pause


    heute tat es nicht so viel whe aber ich habe auch nicht soviel gemacht - aber hinknien ist ja auch die Hölle.


    morgen muss ich arbeiten und auch viel Autofahren - bin gespannt wie es wird.


    nach dem Band schaue ich gleich mal - so Bandagen oder so - verschreibt nicht der Arzt? Sonst rufe ich da am Montag noch mal an - finde es schon krass mich so gehen zu lassen - und nur zu sagen - ich sollte kein Volleyball spielen - sonst keine Tips.


    krass


    lg annette wie sieht es bei dir aus

    Hi Annette,


    also erstmal kurz zu mir. Leider ist keine Besserung in Sicht. Ich habe mir in der Apotheke 3 Gelkompressen zum kühlen besorgt und Diclofenac um einfach ein bisschen Linderung zu erfahren. Durch das kühlen wirds auch immer zumindest vorübergehend besser. Aber das ist ja keine Lösung auf Dauer. Ich habe ja leider schon alles probiert was man an Therapien machen kann aber nichts hilft. Ich werde demnächst zu einem Orthopäden gehen den ich empfohlen bekommen hab. Vielleicht weiß der was neues, ich bezweifle das.


    Zur dem Band. MIr bringt es nichts. Es sollt auch eher vorbeugend eingesetzt werden, da das Band Druck auf die Patellasehne ausübt (beim Sport) und es so entlastet. Kannst du ja ausprobieren, schaden tuts auf jeden fall nicht.


    Radeln ist laut meinen vielen Ärzten absolut zu empfehlen bei PSS da ziemlich wenig Gewicht auf deinem Knie lastet und die Muskeln sehr beansprucht werden um die Patellasehne zu entlasten. also soviel radeln wie möglich, davor gut aufwärem und anschließend kühlen, kühlen, kühlen..


    Ich mache auch im Fitnessstudio spezielle Übungen für die hintere Oberschenkelmuskulatur und für die vordere.


    Also ich wünsch dir viel Erfolg. Würd mich freuen wenn du es losbekommst. Wichtig ist auch, (hab ich schon oft gehört/gelesen) dass du wenn es wieder besser geht, sehr sehr langsam wieder mit dem Sport und der Belastung anfängst. Also vielleicht erstmal ganz langsam joggen (auch weichem Boden) usw.


    Viel Glück,


    lanrob

    Hallo allerseits,


    Letzte Infos von meiner PSS-Seite:


    Nach einer mittlerweile mehrwöchigen Laufabstinenz und natürlich nach wie vor vorhandenen PSS-Beschwerden habe ich vor kurzem einen sehr guten Sportarzt und Unfallchirurgen (natürlich wieder einmal privat) aufgesucht, um mir eine weitere Meinung einzuholen.


    Er hat mir auf den Bildern meiner MR-Tomographie (7 Monate alt) gezeigt, dass die Patellasehne genaue in der Mitte am Kniescheibenansatz (dort wo's auch am meisten schmerzt) ein regelrechtes "Loch" zeigt, also einen Bereich, wo das Sehengewebe schon stark nekrotisch verändert ist. Die Diagnose war ja nach den 1 1/2 Jahre mit typischen PSS-Dauerbeschwerden eigentlich keine Überraschung für mich, nur hat das bisher keiner meiner behandelnden Ärzte so eindeutig aufgezeigt!


    Seine Prognose nach über 20 Jahren Erfahrung mit ambitionierten Sportlern und Profi-Fussballern (er ist Vereinsarzt eines renomierten Wiener Großklubs) lautete:


    Bei einem derart fortgeschrittenen chronischen PSS ist die Selbstheilungstendenz sehr gering und in vielen Fällen dauert es auch bei konsequenter Schonung und konservativer Therapie 2-3 Jahre, bis die Beschwerden völlig verschwunden sind. Und dass auch nur, wenn auf alle Belastungen, die einen starken Zug auf die Patellasehne auslösen, verzichtet wird. Dazu gehört dann auch schon das Radfahren mit stärkeren Widerständen oder häufiges Treppensteigen. Sind ja echt tolle Aussichten mit diesem verdammten PSS!


    Aber selbst wenn's durch Schonung mal weg ist, kommt das PSS in den meisten Fällen nach einer Wiederaufnahme von kniebelastenden Sportarten recht rasch wieder.


    Das heißt, ich muss mit meinen derzeitigen Beschwerden, die durch das Radfahren weder schlechter, noch besser werden, wahrscheinlich leben und das Laufen ohnehin ganz bleiben lassen.


    Zu den OP-Aussichten: Mein Arzt hat beim PSS nach eigenen Angabe sehr gute Erfahrungen mit einer eigenen OP-Methode gemacht. Dabei wird nicht nur das schadhafte Sehengewebe am Ansatz entfernt bzw. die Sehne eingeschnitten (meistens V-förmig), sondern der in der Mitte durch das Herausschneiden geschwächte Sehnenbereich durch zwei von der linken und rechten Sehnenseite entnommenen und in der Mitte wieder eingesetzte Fasern wieder verstärkt. Das Ganze passiert auch jeweils unter Abtrennung und Wiedereinsetzen eines Teils der Patellaspitze (Mitte kommt komplett weg, Seite mit Sehnenansatz wird in der Mitte wieder eingesetzt).


    Das Problem dabei ist natürlich die sehr lange Reha-Zeit von 4-6 Monaten und dass das Bein in den ersten 3-4 Wochen komplett mit einer Schiene ruhiggestellt wird, damit die Sehne und Patellaspitze wieder ordentlich verwachsen können. Dabei geht natürlich die gesamte Beinmuskulatur verloren, weil die aktive Heilgymnastik erst nach 6-8 Wochen beginnen kann! Es muss also alles erst wieder mühsam aufgebaut werden und außerdem darf man natürlich ja nicht zu früh mit den Belastungen anfangen, sonst besteht wieder große Gefahr für eine Schädigung der Sehne.


    Die Erfolgsaussichten sind angeblich sehr gut, aber für mich hört sich so eine OP und die lange Reha-Zeit doch sehr beängstigend an, zumindest derzeit noch. Wer weiß, wie ich in einigen Monaten oder vielleicht Jahren darüber denke.


    Gruß


    Chris

    Die Operation behebt die Ursache nicht! Deshalb wird Dein PSS auch nach einer Operation wiederkommen. Viele Schreiber hier haben es versucht, keinem hat es geholfen.


    Lies mal den Beitrag vom rapid-paul auf Seite 28, sprich' mit Deinem Hausarzt darüber und lass Dir KG bei einem geeigneten Therapeuten verschreiben. Mit dem dehnst Du dann, was das Zeug hält, immer schön in den Schmerz hinein.


    Das mit dem Dehnen muss dann dauerhaft geschehen, scheint aber als Einziges zu helfen.


    Einen vergleichbaren Effekt hat übrigens der Tennisarm, über eine gut funktionierende Dehnungstherapie berichtet: http://www.airbed.ch/tennisarm/welcome.htm


    Leider lassen sich die Oberschenkel nicht so einfach dehnen.


    Grüße, Gisela

    Den Beitrag von rapid-paul habe ich natürlich schon längst gelesen, nachdem ich selbst schon monatelang exzessiv die Oberschenkelmuskulatur mindestens 2 Mal am Tag Mal gedehnt hatte. Anfangs auch mit Hilfe von erfahrenen Sport-Physiotherapeuten und danach dann genauso konsequent mit Partnerunterstützung zu Hause. Der Dehnungsfortschritt war enorm und mittlerweile kann ich bei korrekter Ausführung meinen Fuß nicht nur bis zum Gesäß hochziehen, sondern bis zum unteren Rücken und selbst dabei ist kaum mehr ein Ziehen im Muskel zu spüren.


    Auch die heftigen Schmerzen am PS-Ansatz habe ich beim Dehnen des Quadrizeps in Kauf genommen, aber die sind auch nach konsequentem monatelangen Dehnen und Einhaltung einer Laufpause nicht wesentlich weniger geworden. Ganz zu Schweigen, was dann mit dem Sehnenansatz los war, als ich dann wieder mal einen lockeren Laufversuch unternommen habe. Alle Mühen, den Schmerz mit mehrwöchiger konsequenter Arbeit und Laufverzicht wenigstens um ein paar Prozent zu reduzieren, waren während und nach der ersten minimalen Belastung (ich spreche hier nur von langsamen Joggen, was für mich als ehemaligem ambitionierten Läufer ohnehin frustrierend genug ist) praktisch umsonst! Die Meinung, dass das PSS immer auf einen verkürzten Quadrizeps zurückzuführen ist, zählt für mich also nicht mehr viel.


    Ich bin davon überzeugt, dass die Entstehung meines PSS absolut nichts mit einer Verkürzung der Muskulatur zu tun gehabt hat, weil ich schon seit vielen Jahren als Ergänzung zu allen meinen Trainingseinheiten ordentlich gedehnt habe. Es konnte auch keiner meiner Therapeuten irgenwo eine verkürzte Muskulatur oder eine zu schwach ausgeprägte Muskulatur feststellen und das hätte mich aufgrund meines vielseitigen Trainings inkl. regelmäßigen Krafttraining auch sehr gewundert.


    Mein derzeitiges persönliches Fazit:


    1) Meine chronischen Beschwerden sind als Folge irgendeines jahrelangen Ungleichgewichts (Ursache nach wie vor unbekannt) bei sportlichen Belastungen, v.a. durch Laufen enstanden.


    2) Der Verschleiß am Sehnenansatz kann nicht durch Dehnen und auch nicht durch exzentrische Übungen für die Patellasehne rückgängig gemacht werden, zumal ich ohnehin immer schon solche Übungen gemacht habe.


    3) Allheilmittel für eine Behandlung des PSS gibt es nicht und Methoden, die den einen geholfen haben, können bei anderen vielleicht überhaupt nichts bewirken.


    4) Die Sportmedizin ist mit Problemen wie dem PSS ziemlich überfordert, sowohl was die Ursachen als auch was die Behandlungsmöglichkeiten betrifft. Dies zeigt sich für mich durch äußerst unterschiedliche Meinungen und Behandlungsansätze von Therapeuten und Fachärzten. Ich habe mir selbst viele Meinungen von Fachleuten eingeholt und die Meinungsverschiedenheiten waren geradezu erschreckend!


    5) Zur OP entscheiden sich früher oder später die meisten, bei denen jahrelange Behandlungen zu keiner Besserung geführt haben, weil der Leidensdruck wahrscheinlich irgendwann einmal zu groß wird. Für mich ist es derzeit noch kein Thema, weil ich zumindest noch eingermaßen Radfahren kann, ohne dass die Beschwerden davon mehr werden.


    Selbstverständlich würde ich es in diesem Forum sofort hineinschreiben, wenn ich entscheidende eigene Erfolge durch Behandlungen (auch durch OP) berichten könnte, aber man darf nicht davon ausgehen, dass das alle Erfolgreichen tun!


    Ich kenne mittlerweile einige persönliche hartnäckige PSS-Fälle, die es mit (langwieriger) physiotherapeutischer Behandlung oder in zwei Fällen sogar nur durch Operation geschafft haben, ihre Beschwerden loszuwerden oder zumindest deutlich zu lindern, aber keiner von denen hat jemals in ein solches Forum hineingeschaut, geschweige denn, selbst etwas hineingeschrieben!


    Bleibt also immer noch für alle eine kleine Hoffnung, dass eine besserung der PSS-Beschwerden möglich ist.


    Gruß


    Chris

    Hallo ich habe schon vor einiger Zeit einmal einen Beitrag hereingestellt.


    Ich habe das Syndrom 3 Jahre lang am linken Knie gehabt...als es weg war habe ich die gleichen Beschwerden am rechten Knie bekommen !


    Was mit gut geholfen hat war das Tapen ( Kasseler-Bandage und/oder mit Leukotape tapen ) und die Behandliung mit Wärme ( Sauna, Wärmekissen etc. ).


    Kann wieder kicken ohne scmerzen. Mein Doc hat gemeint ich muss einfach mehr für meine Muskulatur tun, d.h. gut aufwärmen, cool down, auslaufen usw. !


    Ich war während der 3 Jahre am verzweifeln. Wenn man sich aber dahinter setzt kann man sowas gut in den Griff bekommen !


    Nochmal....zum trainieren immer mit Tape !!!!

    Hallo zusammen,


    ich bin von Seite 19 bis 27 hier aktiv gewesen ;-) und habe mich 2 Jahre mit PSS rumgeschlagen.


    Seit einem halben Jahr bin absolut schmerzfrei.:)^


    Kopf hoch, das schafft ihr auch. Ich war auch ziemlich am Ende gewesen und hatte schon fast resigniert aber es ist tatsächlich heilbar (vielleicht nicht bei jedem).


    Leider kann ich euch auch kein Allheilmittel nennen, meine Tipps hatte ich ja schonmal erwähnt.


    Da, wie ich damals auch festgestellt hatte, nur wenige geheilte sich wieder melden, werde ich hier immer mal regelmässig reinschauen.


    Wenn man einmal betroffen war, kann man das auch nicht so schnell vergessen und bis heute horche ich ständig in meine Kniee rein.


    Euch allen, gute Besserung.

    @ staudichris:

    Zitat

    Der Dehnungsfortschritt war enorm und mittlerweile kann ich bei korrekter Ausführung meinen Fuß nicht nur bis zum Gesäß hochziehen, sondern bis zum unteren Rücken und selbst dabei ist kaum mehr ein Ziehen im Muskel zu spüren.

    Sorry, dass ich das erst jetzt lese, aber den Quadrizeps brauchst Du eigentlich nicht besonders zu dehnen. Es geht um die Dehnung der Rück- und nicht der Vorderseite, also der nicht trainierten und durch die hohe Belastung stark verkürzten rückseitigen Muskulatur. Der Quadrizeps dehnt sich schon von alleine, sobald Du Dich etwas bewegst.


    Ich hatte deshalb auch das Tennisarm-Beispiel genannt: auch hier wird nicht der schmerzende Muskel selbst, sondern besonders auch die Rückseite, also der Gegenmuskel gedehnt um die korrekte Muskelbalance und -geometrie wiederherzustellen.


    Leider ist das nicht so einfach. Versuch mal' im Liegen das gestreckte Bein mit den Zehen zum Körper hin hochzuheben. Wenn Du es senkrecht schaffst, sollte Dein Knie irgendwann beschwerdefrei sein.


    Gruß, Gisela

    @ Gisela

    Danke für deinen Beitrag.


    Ich habe in diesem Forum in diesem Jahr ohnehin schon ausführlich über meine PSS-Erfahrungen berichtet.


    Leider habe ich (in meinem Fall) schon lange nichts mehr von der Annahme gehalten, dass ich mein PSS durch weitere Dehnungsübungen für die Oberschenkelmuskulatur in den Griff bekommen kann, denn ich habe meine Bein- und auch die Rumpfmuskulatur schon jahrelang sehr konsequent mit Krafttraining gestärkt (vorne und hinten!) und auch gedehnt und erst seit dem Auftreten des PSS die Quadrizeps dann noch mehr gedehnt, weil das eben oft als Hauptursache für das PSS gesehen wird.


    Die hinteren Oberschenkel habe ich dabei nie vernachlässigt und das sieht dann so aus, dass ich im Stehen problemlos mit den Handflächen bei gestreckten Beinen vor den Zehen den Fußboden erreichen kann und auch im Liegen komme ich beim Anheben des gestreckten Beins deutlich über die senkrechte Position hinaus. Also keineswegs eine verkürzte hintere Oberschenkelmuskulatur!


    Hüfte und unter Rücken weisen auch keine Kraft- oder Beweglichkeitsdefizite auf, also auch hier Fehlanzeige.


    Wie gesagt, in meinem Fall bin ich schon längst davon überzeugt, dass weder eine verkürzte Beinmuskulatur noch eine zu schwach trainierte Muskulatur für das PSS verantwortlich waren.


    Meine Sportphysiotherapeuten (keine Anfänger!) waren angesichts meiner sehr gut trainierten Beinmuskulatur und Dehnbarkeit auch ziemlich ratlos, weil ich keineswegs ein typischer PSS-Kandidat war, zumal ich auch keine Sprungsportarten ausgeübt habe, die dann die Entwicklung eines Junper’s Knee begünstigt hätten.


    Wie auch immer, nachdem ich auch das andere Repertoire an Therapeuten und Osteopathen schon längst hinter mich gebracht habe und zu keinem Erfolg bzw. zu keiner Erkenntnis bezüglich der PSS-Ursache gekommen bin (außer, dass das Laufen eben irgendwann zu viel für meine Sehne geworden ist), muss ich wohl damit leben, dass mir die Ursache nie bekannt sein wird.


    Nachdem mir ein sehr erfahrener Sportarzt und Unfallchirurg, der auch Profifußballer betreut und seit über 20 Jahren Vereinsarzt ist, vor 2 Monaten eine ernüchternde Diagnose erstellt hat, habe ich mich letztendlich doch zu einer OP entschlossen.


    Meine Patellasehne zeigte am zentralen Ansatz einen deutlichen Strukturschaden (Nekrose) und in diesem Stadium ist die Selbstheilungstendenz sehr gering, was bedeutet, dass die Beschwerden in manchen Fällen erst nach 2-3 jährigem (!) Aussitzen verschwinden können. Aussitzen heißt aber, dass auf alle Belastungen, die eine Zugbelastung auf die Patellasehne ausüben, komplett verzichtet werden muss, also kein Laufen, keine Kniebeugen und auch kein Radfahren mit Widerstand! Wie soll das ein begeisterter Hobbysportler auf die Reihe kriegen? Noch dazu gibt es selbst, wenn die Beschwerden einmal abgeklungen sind, keine Garantie, dass sie nach Wiederaufnahme der sportlichen Belastung nicht wieder kommen.


    Das kenne ich ja schon, denn bei mir gab’s schon mehrere Belastungspausen, u.a. eine fast 5-monatige Sportpause mit intensiver Behandlung (Wärme/Kälte, Ultraschall, Stoßwelle, Querfriktionsmassage, Osteopathie) und zielgerichteter KG inkl. diverser manueller Behandlungen, wo ich dann auch erstmalig beschwerdefrei geworden bin. Leider war nach dem ersten (nur 15-minütigen!) lockeren Laufversuch wieder alles beim Alten und die Beschwerden so stark wie zu Beginn der Pause.


    Meine OP habe ich bereits vor 10 Tagen überstanden und ich war nach 3-tägigem stationären Aufenthalt wieder zu Hause.


    In den ersten 4 Wochen muss ich eine Knieorthese mit starrer Einstellung tragen, also das Knie muss die ganze Zeit in gestreckter Position bleiben. Ist natürlich echt mühsam und die Oberschenkelmuskulatur ist bereits jetzt ordentlich geschrumpft. Erst danach kommt schrittweise ein wenig Bewegungsspielraum hinein und ich darf erst ab dann in das Knie hinein steigen.


    Die OP wurde natürlich auch genutzt, um vor dem Haupteingriff arthroskopisch hineinzuschauen, ob noch sonstige Schäden im Knie vorhanden sind. Und da hat es auch nicht wirklich gut ausgesehen. Bei mir wurde dann auch ein Teil des leicht geschädigten Außenmeniskus entfernt und eine Glättung der Knorpelfläche unter der Kniescheibe durchgeführt (Chondropathia patellae wurde ja bereits davor diagnostiziert). Außerdem wurde eine Synovektomie, also eine Abtragung der chronisch entzündeten Gelenksinnenhaut im Bereich der Patellaspitze durchgeführt.


    Unter der Patellaspitze wurde dann auch noch eine Plicaresektion durchgeführt, also die stark entzündete Schleimhaut entfernt.


    Erst danach ging es an die eigentliche Sehnenplastik. Das war natürlich die erwartet grobe Sache, weil der Sehnenansatz wirklich ordentlich geschädigt und sichtbar verändert war. Das Erste war das Herausschneiden des nekrotischen Sehnengewebes inklusive einer kleinen Schicht der Patellaspitze. Dann wurden zwei Streifen am linken und rechten Rand der Sehne (der nicht geschädigte Teil) mit einem kleinen Knochenblock von der Patella gelöst und der Länge nach bis zur Mitte eingeschnitten. Die beiden Fasern wurden dann überkreuzt mit den Knochenblöcken in einem vorher angebohrten Knochenkanal in der Mitte der Kniescheibe mit Bohrdraht verankert. Damit soll dann die Sehne nach dem Verheilen im zentralen Ansatz (da, wo der meiste Zug draufkommt) in Zukunft so gut wie möglich wieder verstärkt werden, was aber nicht heißt, dass die Sehne danach wieder endlos belastet werden kann. Wie gesagt, Einschränkungen bei künftigen sportlichen Belastungen nehme ich ohnehin in Kauf. Aber das wird ja erst wieder in 5-6 Monaten ein Thema sein.


    Ich werde natürlich weiterberichten, aber in den nächsten Wochen wird sich kaum etwas Nennenswertes tun, weil ich erst nach ca. 8 Wochen mit der aktiven Physiotherapie beginnen kann.


    Also bis bald


    Gruß


    Christian

    Bei wem warst Du denn?


    Bei mir war es Tilling (Bayer Leverkusen), der hat im Prinzip dieselbe Operation gemacht, außer dass in der Mitte nicht verstärkt wurde. Aber die Arthroskopie machen sie immer gerne gleich mit, damit ihre Assistenten Erfahrung bekommen.


    Mal sehen, wie es bei Dir wirkt. Bei mir hat am meisten das Durchtrennen der Nerven (Desensibilisierung) gebracht, nicht die OP selbst. Aber das ganze Drumrum zählt ja auch. Aber mit Sport war dann für ein paar Jahre Schluss. Mittlerweile spiele ich wieder seit einigen Jahren VB, aber nur noch in einer Freizeitmannschaft.

    Zitat

    bei mir gab’s schon mehrere Belastungspausen, u.a. eine fast 5-monatige Sportpause mit intensiver Behandlung (Wärme/Kälte, Ultraschall, Stoßwelle, Querfriktionsmassage, Osteopathie) und zielgerichteter KG inkl. diverser manueller Behandlungen, wo ich dann auch erstmalig beschwerdefrei geworden bin.

    Sieht so aus, als wärst Du kein Kassenpatient. Ich bekomme schon keine KG, obwohl ich kaum arbeiten kann....]:D


    Alles Gute, Gisela