@ Bourice

    Auf die Frage, was wirklich hilft, gibt's offensichtlich kaum eine eindeutige Antwort, genauso wenig wie auf die Frage nach den PSS-Ursachen!


    Tatsache ist, dass es für ambitionierte Hobbysportler und Leistungssportler, die sich dass PSS bei einer der angeblich typisch auslösenden Sportarten eingefangen haben, kaum mehr eine Rückkehrmöglichkeit auf das ursprüngliche Leistungsniveau gibt, vor allem wenn das PSS schon längst im chronischen Zustand ist (und das geht recht schnell, weiß ich aus eigener Erfahrung).


    Ich habe durch meine Leidenszeit (knapp 2 Jahre bis zur OP) und die vielen Therapien von diversen sportmedizinischen Zentren und Sportärzten einige Informationen über PSS-geplagte Sportler bekommen und die Erkenntnisse decken sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen:


    Viele Behandlungsmöglichkeiten bringen wirklich früher oder später einen guten Erfolg, aber die Beschwerdefreiheit oder ein zumindest deutlich verbesserter Zustand lässt sich nur aufrecht erhalten, wenn man mit den verursachenden Belastungen zurücksteckt oder manchmal sogar ganz damit aufhört. Von Sportlern, die nach jahrelangem chronischen PSS wieder komplett beschwerdefrei geworden sind und wieder so wie vor dem PSS trainieren und wettkämpfen können, habe ich noch leider noch nichts gehört.


    Ich habe mir mein PSS beim Laufen geholt und mittlerweile, 10 Monate nach meiner OP, kann ich zwar wieder laufen, aber eben nur zweimal in der Woche und das auch nur mit eingeschränkter Intensität und vor allem auf weicheren Untergrund. Ich habe mich damit bestens arrangiert und kompensiere das fehlende Lauftraining mittlerweile mit ordentlichen Radeinheiten mit hoher Intensität. Dabei habe ich überhaupt keine Beschwerden. Ansonsten mache ich nach wie vor regelmäßiges leichtes Krafttraining und weiterhin konsequent Dehnungsübungen für die gesamte Bein- und Rumpfmuskulatur.


    Mir hat meine OP (habe hier ausführlich berichtet) sehr viel geholfen, obwohl mein Knie trotzdem nicht mehr so belastbar ist wie früher und das fühle ich auch bei jedem Laufschritt und bei jeder Kniebeuge. Vor der OP konnte ich aber überhaupt nicht mehr Laufen, das Knie nicht länger als ein paar Sekunden anwinkeln und hatte auch Schmerzen bei jedem Schritt auf der Treppe. Ich habe meinen Zustand also deutlich verbessern können, auch wenn das nur mit deutlichem Zurückstecken bei meiner Lieblingssportart Laufen möglich war.

    Nachdem ich wieder Schmerzen an der Sehne hatte, war ich nochmal beim Sportorthopäden.


    Sein Rat:


    Dehnen, Dehnen, Dehnen ...


    6 mal am Tag die vorderen Oberschenkelmuskeln im Stehen dehnen (anziehen der Ferse zum Po)


    Meine Beweglichkeit der vorderen Oberschenkelmuskeln ist immer noch schlecht.


    nach 3 Monaten soll alles ok sein

    hey,


    seit 3 tagen ist bei mir aus irgeneinem grunf besserung aufgetreten.... ich weiß leider nicht warum. habe ein bisschen oberschenkel innenseit trainiert, nehme "teufelskralle" und schüssler salz 11... eigentlich gegen meinen haarausfall. ich weiß nicht ob es überhaupt davon kommt aber ich dachte ich poste mal hier rein!


    kann wie gesagt seit 3 tagen normal laufen und treppen hoch gehen.. yeah!!! :S könnte heulen wenn ich bball videos anschaue! :(

    Hi!


    Hab selbst PSS - war schon extrem (so dass ich vor schmerzen in der nacht munter wurde) - therapien gehabt - nichts geholfen


    jetzt 2 Jahre danach (hab dazwischen immer wieder ein bissl probiert was zu machen) - bin ich draufgekommen, nachdem ich mit - - SLACKLINEN - - angefangen hab - - dass das Knie viel besser geworden ist.


    Im endeffekt gehts dabei darum, auf einem "Band" zu balancieren, is momentan eh ein relativ bekannter Sport, den man in víelen Parks sieht. Kann mir vorstellen, dass einfach durch die Balance der ganze Bewegnungsapparrat an Stabilität gewinnt.


    Auf jeden Fall hab ich jetzt wieder mit Fussball spielen anfangen können


    Was ich zusätzlich mache:


    - Tapen (ähnlich den Bändern die es ohnehin für das Patellaspitzensyndrom gibt) - ab und zu auch einfach so, ohne Belastung


    - Dehen, Dehnen, Dehnen


    Jemand ähnliche erfahungen???


    mfg stefan

    Hallo liebe Leute!


    Wird mal wieder Zeit einen Beitrag zu posten; hab mich ja schon Ewigkeiten nicht mehr gemeldet!


    Kurz zur Erinnerung: Hab PPS, und zwar im chronischen Zustand gehabt...sprich Schmerzen beim Autofahren, Schlafen, Treppengehen usw.; jedenfalls war kein Sport (Fussball) möglich!


    Dennoch hab ich 3 Jahre mit diesen Schmerzen weitergespielt, zwischendurch alle in diesem Forum genannten Therapien in Anspruch genommen! Ohne Erfolg!


    Schließlich hab ich am 8. Juni 2008 mein letztes Spiel gemacht bzw. zum letzten mal Leistungssport gemacht. Im Klartext: Seit dem Tag kompletter Rückzug vom Sport!!! Mittlerweile 15 Monate die Pause durchgehalten mit folgendem Ergebnis:


    Linkes Knie: Spüre immer noch einen leichten Druckschmerz, aber von Schmerzen meilenweit entfernt!


    Rechtes Knie: Fühlt sich so an, als ob ich nie PPS gehabt hätte!


    Experten sagen ja, dass nach 2 Jahren Sportpause die Knie wieder hergestellt sein müssten! D. h. für mich "nur" noch 9 Monate aussetzen!


    Die werde ich auf alle Fälle durchziehen und hoffe dann im Sommer 2010 auf mein Comeback!


    Also nochmal kurz zusammengefasst:


    2 Jahre komplett auf Sport verzichten (und für mich ist das so unglaublich schwer; spiele seit dem 6. Lj Fussball), dass ist das einzige was am erfolgsversprechendsten ist. Ich weiß, wahrscheinlich kann sich keiner eine so lange Pause vorstellen....aber ich wollte nicht als Invalide mein rechtliches Leben leben. Bin dafür noch zu jung:)^


    Viele Grüße


    Viele

    Guten morgen *:)


    gehöre nun auch wohl zu den Leidenen >:(. Fing am Donnerstag an mit nicht mehr richtig laufen können, aber so blöd wie man ist trainiert man dann noch weiter. Ich liebe doch meinen Crosstrainer ;-D. Mit laufen wurde es so nicht wirklich besser, aber den Crosser habe ich trotzdem nicht gemieden, doch am Samstag als es nun gar nicht mehr ging mußte ich nach 5 min ansteigen vor Schmerzen. Schnell zur Apotheke Mobilat Duo Aktiv Salbe geholt und gewartet. Sonntag mit laufen noch nicht besser, Traumeeltabletten genommen. Gestern (Montag) konnte ich schon richtig supi laufen, aber so recht trau ich mich noch nicht, so das letzte Stück beim abrollen fehlt halt noch, da tut es auch heute noch weh.


    Frage nun an euch um besser die Entzündung wegzubekommen, lieber auf andere Tabletten zurückgreifen und dann auf welche? Natürlich warte ich noch mit dem Sport machen, möchte ja nur wieder vernünftig laufen können.


    lieben dank schon mal im voraus :)z

    Also von so Diagnosen Marke Eigenbau hale ich nicht viel. Da du schreibst du gehörst wohl nun auch dazu, gehe ich davon aus das Knieschmerzen neu für dich sind. Du solltest keine Vermutungen anstellen, sondern wenn die Schmerzen neu sind und nach ein paar Tagen nicht besser werden zum Arzt gehen. Das Knie ist komplex, das kann alles mögliche sein und nicht alles heilt mal eben schnell aus, ich renne seit mittlerweile 10 Monaten mit dem Knie rum und habe genauso angefangen wie du, mal ein bsichen Salbe mal Tabletten. Lass den Sport weg und geh zum Arzt das abklären zu lassen

    Hallo,


    vielleicht kann mir doch mal jemand meine Fragen beantworten. Also meine Entzündung ist fast raus, manchmal noch ein Zwicken beim Laufen aber sonst nix. Was mich aber wahnsinnig macht ist der Druck im Knie selber.


    Kennst das jemand, wie lange dauert es bis es weg ist?


    vielen dank

    Hallo Sportsfreunde und PSS-Leidensgenossen,


    Ich nutze meine Zeit wieder einmal für einen Zwischenbericht, nachdem mittlerweile 1 Jahr seit meiner OP vergangen ist. Meine gesamte Geschichte seit 2007 könnt ihr ja ohnehin hier nachlesen.


    Seit meinen letzten Berichten ist es mit der Heilung und Belastbarkeit meines Knies weiterhin langsam aber doch stetig bergauf gegangen.


    Zur Zeit mache ich 2-3 Laufeinheiten (und die jeweils zwischen 10 und 15 km) pro Woche, wobei da auch schon regelmäßig intensivere Einheiten dabei sind. Die "restlichen" ein bis zwei Ausdauereinheiten mache ich auf dem Rad (abwechselnd Straße, MTB) und die kann ich auch sehr intensiv machen, ohne dass ich irgendwas im Knie spüre.


    Beim Laufen ist es vom Gefühl her besser, zumindest 2 Tage zwischen den Einheiten zu pausieren, um nicht wieder Probleme mit der Patellaspitze zu bekommen, denn ganz beschwerdefrei bin ich nach wie vor nicht. Es ist aber nur ein leichter, eher dumpfer Schmerz etwas tiefer liegend als früher. Der ist aber nach spätestens zwei Tagen nach dem Laufen wieder weg. Was derzeit bleibt, ist ein leicht unangenehmes Druckgefühl im gesamten Bereich der Kniescheibe, aber auch das wird langsam weniger.


    Noch wichtiger ist aber, dass ich das Laufen auf Asphalt so weit wie möglich unterlasse, denn der harte Untergrund ist mittlerweile absolutes Gift für die Patellaspitze (war’s wahrscheinlich früher auch schon, nur hatte ich da halt noch keine Beschwerden).


    Aufwärmen vor dem Laufen mit Radfahren und natürlich Dehnen hat sich auch bestens bewährt und ganz besonders verträglich sind Einheiten, wo ich Radfahren und Laufe abwechsle (z.B. 3-4 mal jeweils 15 min abwechselnd Rad und Laufen). Das Radfahren zwischen den Laufabschnitten ist bei mir eine spürbare Entlastung für das Knie, aber die Belastung und der Puls bleiben dennoch erhalten. Damit sind dann sogar beschwerdefreie Ausdauereinheiten bis zu zwei Stunden möglich.


    Auch für Wettkämpfe hat’s mittlerweile schon wieder gereicht, allerdings nicht auf der Straße wie früher, sondern bei Berg-und Cross-Läufen. Bergauf ist fast null Kniebelastung und bei Geländeläufen sind fast keine harten Untergründe dabei. Aufpassen muss ich natürlich beim Bergablaufen, denn da muss ich wegen der Stoßbelastung doch recht zurückhaltend laufen.


    Selbstverständlich mache ich weiterhin jeden zweiten Tag (zwischen den Lauftrainingstagen) ordentlich Dehnungsübungen und auch 2 mal pro Woche moderates Krafttraining für die gesamte Bein- und Rumpfmuskulatur. Beim Training für den Quadrizeps ist mir aufgefallen, dass mir die Kniebeuge/Beinpresse recht bald wieder Probleme macht und zwar viel mehr als die Beinstreckmaschine, obwohl die Kniebeuge eigentlich die natürlichere Bewegung ist. Beim Beinstrecker ist nur wichtig, dass ich das Knie nicht mehr als 90 Grad beuge und dann langsam und mit relativ wenig Gewicht strecke. Funktioniert dann absolut beschwerdefrei und brennt nach 15 Wiederholungen ordentlich im Quadrizeps.


    Mein derzeitiges Gesamtresümee nach 2 ½ Jahren sieht folgendermaßen aus:


    - Das PSS wurde bei mir durch zu einseitige intensive Laufbelastung (fast nur auf hartem und flachem Untergrund, 50-70 km pro Woche) in Verbindung mit anlagebedingten Problemen (Patellahochstand, Kniescheibe deutlich größer als die des gesunden Knies) ausgelöst.


    - Defizite bei der Dehnung waren bei mir bestimmt keine PSS-Ursache und auch fehlendes Krafttraining für die Oberschenkel nicht (das intensive Krafttraining war vielleicht eher zu viel in Kombination mit 3-4 harten Laufeinheiten). Auch muskuläre Dysbalancen konnten von keinem Physiotherapeuten festgestellt werden.


    - Die ersten PSS-Anzeichen habe ich so wie die meisten Betroffenen monatelang ignoriert! Vielleicht hätte ich mir bei rechtzeitigem Reagieren und Zurückstecken mit der intensiven Belastung einiges an Leiden und Einschränkung erspart.


    - Alle möglichen Behandlungen (KG, Strom, Ultraschall, Stoßwelle, Tabletten, Dehnung, Kühlung, Tapes, Ostheopathie, sonstige manuelle Behandlungen,…) haben bei mir nur mehr kurzfristig oder gar nicht mehr geholfen.


    - Die erfolgreiche OP (durch einen wirklichen Profi!) war bei mir unbedingt erforderlich, weil die Beschwerden schon lange chronisch und die Schäden dadurch schon zu ausgeprägt waren. Eine in Aussicht gestellte komplette Sportpause von bis zu 2 Jahren zur möglichen Ausheilung des PSS (ohne Garantie auf Erfolg) hätte ich nie und nimmer durchgestanden!


    - Geduld und Abwechslung machen’s scheinbar aus: Nach der mühsamen Rehabilitation nach der OP und dem sehr langsamen Wiedereinstieg in das Lauftraining habe ich mein Training entsprechend umgestaltet. Laufeinheiten auf überwiegend weicherem Untergrund (dabei ist Schotter schon viel weicher als Beton!) in unterschiedlichem Gelände (mehr Hügel und Berge) und dazu immer wieder eingestreute Radeinheiten, die auch sehr intensiv sein können.


    - Der Rest (Dehnungs-, Kräftigungs-, Stabilisationsübungen) sind mittlerweile zur unverzichtbaren Routine geworden.


    Ob ich, so wie jetzt, fast beschwerdefrei bleiben kann, wird wahrscheinlich einzig und allein an mir liegen!


    Gruß


    Chris

    Hi!


    Ich habe seit ca. 5 Jahren PSS. Durch Sportpausen bis zu 1 1/2 Jahren und Bandagen ist es besser, aber nach kurzer Zeit auch immer wieder schlimmer geworden!


    Jetzt wurde mir vorgeschlagen eine Stoßwellentherapie oder eine Strahlenbehandlung zu machen.


    Ich bin eigentlich gegen beides, da die Stoßwellentherapie mich insgesamt 1000 € kosten wird und es nicht sicher ist, ob ich Erfolg damit haben werde.


    Der Strahlentherapie stehe ich auch sehr skeptisch gegenüber, sie wird zwar von der Krankenkasse bezahlt, aber ich kann keinen wirklichen Sinn darin erkennen.


    Nun habe ich mir überlegt zu einem Osteopathen zu gehen, den muss man zwar auch selbst bezahlen, ist aber deutlich billiger als die Stoßwellentherapie.


    Hat hier jemand Erfahrung mit Stoßwellentherapie, Strahlentherapie oder der Behandlung beim Osteopathen????


    MfG Muckla

    Moin,


    ich habe nunmehr seit über 2 Jahren mit Pss zu "kämpfen", mußte mittlerweile 2 OP's über mich ergehen lassen (die letzte im Mai 09) und der Schmerz findet kein Ende {:( !


    Da ich im Beruf (Schweißer) auf die volle Funktion meines Knies angewiesen bin stellt sich für mich die Frage ob es Sinn macht eine denervierung durchführen zu lassen - ich kann ja schlecht mit dem Kopp voller Schmerzmittel Kranbedienung oder sichere Schweißnähte vollführen!


    Nun meine Frage:


    Wer kennt sich mit der Sache aus, hat selbst einen solchen Eingriff (üb)erlebt,welche Folgen sind zu erwarten (evtl. Taubheit im Bein etc.????). Ich muß bei der Arbeit viel auf die Knie,


    dazu sei gesagt ich bin kein Sportler und benutze ansonsten meine Knie eigentlich ganz normal. Infos diesbezüglich wären echt eine riesige Hilfe und ich Danke schon im Voraus!!!


    DarthWelder

    Hallo leidensgenossen,


    es ist ein paar Monate her als ich das letzte mal schrieb. Gott sei Dank geht es mir besser!!! Was für mich heißt meine Leidenschaft: das Basketball nicht aufgeben zu müssen. Allerdings ist es so, dass ich jede Überbelastung spüre. Habe versucht mein Training umzustellen in dem ich Übungen für den Quadrizeps soweit wie möglich meide oder wenn dann sehr konzentriert und mit minimaler Intensität (z.B in Form von leichten Gewichten) durchführe.


    Ich muss mich an dieser Stelle auch bei Chris aus Wien bedanken der mir sehr gute Tipps gegeben hat.


    Meine Erfahrungen zu Pss.


    Es ist anscheinend so dass es verschiedene STufen dieses Syndroms gibt. I Typische PSS Schmerzen bei Belastung. II T pss Sch. bei Belastung und nach der Belastung. III Wie II nur dass die Schmerzen auch auftreten können wenn die Belastung einige Tage her ist und der SChmerz eigentlich schon nachgelassen hatte. IV Der Schmerz ist immer da.... V Der SChmerz ist immer da und hindert den Alltag wie gewohnt zu meistern.


    Befindet man sich in den I ode II Stadium und hört nicht auf mit der Überbelastung wird man in den nächsten Stadien gelangen. Ich kann mich erinnern ein Ziehen oder Stechen im Knie gespürt zu haben. Damals dachte ich: sei kein Weichei nur die harten kommen in den Garten... Habe einen hohen Preis dafür zahlen müssen und bereue es so eine Einstellung gehabt zu haben. Andererseits hatte ich noch nie von Pss gehört..


    Dinge die mir helfen mit dem PSS zu leben:


    Als erstes möchte ich klarstellen kein Experte zu sein. Habe mich autodidaktisch an diesem Thema rangeführt und habe einfach viele Tipps ausprobiert die mir helfen könnten die Schmerzen zu reduzieren oder die Ursache für mein Leiden zu bekämpfen.


    Der Arzt hat bei mir einfach nur Pss diagnostiziert ohne eine Einstufung zu machen. Ich gehe davon aus in der schlimmsten Phase an Stadium III gewesen zu sein und jetzt zurück an Stadium II angelangt zu sein.


    I Vor und nach einer sportlichen Aktivität, wobei der Quadrizeps involviert ist mit Eis zu kühlen. Die Kühlung soll nicht großflächig stattfinden. Die meisten die Pss haben kennen das das sich ein komischer Huppel oder Verknoperlung unter der Kniescheibe bildet. Nur diese Stelle kühlen. Vor dem TRaining z.b 5 min und nach dem Training 10 min.


    II Dehnen: Dies sollte für ein Sportler selbstverständlich sein. Ich meine aber jeden Tag besonderst den Quadrizeps bei hoher intensität für ca 20 bis 30 sek. 8 bis 10 mal. Am besten nach dem Sport z.b Abends vor dem Tv oder an Trainingsfreien Tagen.


    III: mit einem Leukoplast um die Patellasehen binden. So dass zwar noch Durchblutung stattfinden kann, aber dass beim Durchstrecken man einen gewissen Druck auf unterhalb der Kniescheibe empfindet.


    Hoffe jemanden damit zu helfen.

    Hallo zusammen,


    krame mal das Thema raus...


    Habe auch dieses PSS... Bei mir kam es durch eine Überbelastung zustande (Radsport)... Im Januar 09 wurde ich operiert und diese OP ist "Fehlgelaufen" anstatt sich um die Patella zu kümmern, hat dieser Arzt nur eine normale Athroskopie durchgeführt und nach den Menisken gesehen :(v die laut MRT schon völligst i.O. sind... Also war es die reinste Zeitverschwendung :( Bei mir ist zudem noch eine Muskeldysbalance vorhanden, der äussere Muskel ist nicht ausgeprägt genug und somit trainiere ich zwischen 2-4 mal die Woche speziell den äusseren Muskel über den Abduktor (den Adduktor würde wieder nichts nutzen um dieses ungleichgewicht heraus zubekommen), Beinpresse und Beinbeuger... Die Reizung will anscheinend nicht raus, egal wieviel ich mache... Pausen? Helfen rein gar nichts. Das RR Fahren habe ich komplett eingestellt, da es dadurch schließlich entstanden ist und ich ohne Sport? Würde wie ein Hefeteilchen auseinander gehen... Also quälen im Studio...


    Das was ja angeblich gut für´s Knie sein soll, schlägt bei mir nur ins Gegenteil um :( Schwimmen geht gar nicht mehr, da stehe ich dann unter dauer Strom... Hohe Trittfrequenz auch negativ, ich kann besser "dick" fahren und somit kaum bis gar keine Probleme zu haben. Treppensteigen schnell geht nicht, da fühlt es sich an, als würde etwas im Knie reißen.


    Kämpfe nun seit über 2 Jahren damit und bisher hat fast nichts zur Linderung verholfen. Dehne das Knie soweit wie es möglich ist, ich bekomme die Ferse nicht bis zu den vier Buchstaben, da verspüre ich nur ein extremes ziehen im Knie.


    OP will ich nicht schon wieder haben. Die Stoßwelle in Verbindung mit Traumeel hat eine geringe Verbesserung gebracht.


    Aber dauernd Stoßwellen Behandlungen zu bezahlen, sitzt nicht drin und angenehm ist auch was anderes ;-)


    Nun habe ich gehört das es eine neue Methode gibt, die in den USA nur angewandt wird? Da werden in der Patellasehne mehrere Löcher gebohrt um so die Entzündung schneller raus zu bekommen. Hat davon jemand was gehört oder weiß wie diese Methode heißt? Mein Ortho kennt das nicht, er hätte vorgeschlagen irgendwas an dem dreieck zu entfernen? Habe nicht alle 36 Seiten gelesen.


    Man gewöhnt sich an den Schmerz irgendwann, aber sinnvoll ist es nicht.


    Kinesiotape habe ich auch ausprobiert, hat auch nicht viel mehr gebracht und meist hat es sich nach nur 3 Tage wieder gelöst. KG´s habe ich ohne Ende schon durch und die Physio war wirklich bemüht. Akkupunktur war der letzte Mist, nach der 3 Behandlung konnte ich gerade noch 6 Nadeln vertragen, davon saß eine auf dem Kopf, eine im Ohr, 2 in den Händen und 2 am Knie. Habe also sämtlich Methoden schon durch und zöger alles solange hinaus bis ich sage, ok eine OP würde ich dann noch über mich ergehen lassen, aber nur wenn es zur 100% Heilung führen würde. Eine Traumeel Kur bekomme ich aktuell und nach der 4. Spritze ist es langsam wieder geringfügig besser.


    Nach der letzten hatte ich gut 4-6 Wochen halbwegs Ruhe, mal schauen wie lange es diesmal anhält.


    Gruß

    Zitat

    OP will ich nicht schon wieder haben

    Was sollte die auch bringen, bzw. warum ahst du der ersten denn zugestimmt wenn es nur eine rein diagnsotische ASK war?


    Du solltest zu einem Arzt der auf Knie spezialisiert ist, so wie das klingt ist deiner das nicht unbedingt ...

    Das mit den OPs bei chronischem PSS ist scheinbar eine schwierige Sache und es kommt wirklich darauf an, welchen Spezialisten man sich anvertraut. Wie man auch in diesem Forum sehen kann, bringen die meisten OPs nicht den gewünschten Erfolg oder machen es manchmal sogar noch schlechter (evtl. auch noch mit anderen Folgebeschwerden im Knie).


    Bei mir war der Entschluss zur OP definitiv die richtige Entscheidung, allerdings wusste ich auch, dass mein Arzt (in Österreich/Wien) ein richtiger Spezialist mit 20 Jahren Knie-Erfahrung ist und zwar überwiegend bei Profi-Fußballern. Außerdem hat er eine eigene OP-Methode für chronisches PSS (wo schon erheblicher Strukturschaden am Sehnenansatz vorhanden ist) entwickelt, die zwar aufwendiger ist, sich aber hinsichtlich der Erfolgsaussicht von den üblichen Methoden abhebt (weil dabei nicht nur was weggeschnitten wird). Die Zeit der Rehabilitation war ein langes Geduldspiel, wo ich immer wieder am nachhaltigen Erfolg gezweifelt habe, aber letztendlich hat es sich ausgezahlt.


    Ich habe hier ohnehin seit über 2 Jahren ausführlich meine gesamte Geschichte mit allen gescheiterten monatelangen Therapieversuchen, der durchgeführten OP und der Zeit danach erzählt.


    Jetzt, 15 Monate nach der OP bin ich an der Patellaspitze komplett beschwerdefrei (seit 2-3 Monaten) und auch der Rest vom Knie zeigt nur mehr leichte Beschwerden (manchmal Druckgefühl im Bereich um die Kniescheibe nach dem Lauftraining), die aber auch kaum mehr der Rede wert sind.


    Mit meinen derzeitigen sportlichen Möglichkeiten bin ich sehr zufrieden. Ich laufe zwar weniger als vor meinem PSS, aber 2-3 Mal in der Woche (ca. 30 - 45 km) gehen problemlos und ich mache auch noch eine fixe Radeinheit dazu. Beim Laufen achte ich darauf, dass ich so wenig wie möglich auf Asphalt laufe (im Gegensatz zu früher!), denn das tut dem Knie weniger gut.


    Auch Laufwettkämpfe habe ich in den letzten Monaten schon wieder einige bestritten, allerdings eben kaum welche auf Asphalt, sondern hauptsächlich bei Berg- und Geländeläufen.


    Beim Dehnen bin ich auch nach wie vor sehr konsequent und auch Krafttraining für den ganzen Körper ist 2 Mal in der Woche am Programm. Zusätzlich verwende ich seit 3 Monaten zu Hause täglich eine Magnetfeldtherapiegerät zur Unterstützung für das Knie und damit habe ich auch sehr positive Erfahrungen gemacht (spürbar raschere Regeneration nach Belastungen).


    So viel zu meinen letztendlich positiven Erfahrungen nach dem PSS.

    @ Nimby34

    Von der speziellen OP-Methode, die es nur in den USA gibt, hab ich vor über 2 Jahren auch schon gelesen.


    Hab noch einmal nachgeschaut und folgenden link gefunden:


    http://www.softrock.de/mediforum/messages/1136.html


    Da hat jemand diese OP-Methode ausprobiert und recht gut beschrieben.


    Gruße


    Chris