ja dehnen ist auf jeden fall immer gut und bei nem physio sicher besser als allein. allerdings soweit ich das herausgefunden habe, sind die ursachen bisher noch nicht wirklich geklärt für pss bzw hängen da zig verschiedene faktoren mit zusammen.


    wenn zb eine verkürzte muskulatur der grund ist, versteh ich nicht wieso bei leuten, die erfolgreich behandelt wurden (duch sklerosierung oder op) in langzeitstudien das problem nicht direkt wieder aufgetreten ist...


    echt merkwürdig, lästig und hartnäckig der mist!


    am 19. habe ich nächsten termin zur sklerosierung...mal sehen wie es danach so ist. als allerletzte alternative werde ich mich operieren lassen. sollte es im januar noch nicht weg sein, werde ich nicht mehr zögern!

    Hallo Samlema,


    herrzlich Willkommen im Klub der Leidenden. Tja PSS ist echt schwer weg zu bekommen. Aber wie ich schon schrieb habe ich einen kleinen Erfolg zu verzeichnen. Immernoch keine Schmerzen nach dem Training.


    Werde aber trotzdem vorerst nur einmal die Woche trainieren und ansonsten leichtes walken und leichtes Laufen versuchen.


    Vielleicht wird es bei mir ja mal was. Wäre toll. Es ist schon echt belastend der Mist.

    @gagagugu was hast du denn in letzter zeit so für Training gemacht?


    ich bin im MOment dabei ein wenig mit Beinstrecker (15kg), Beinbeuger (25kg) und Beinpresse (48kg) mit dem kaputten Bein einbeinig zu trainieren.. hab leider im letzten Monat garn icht mehr gedehnt weil es mir gar nicht weiter geholfen hat .(

    Metze ich habe zuvor eigentlich nur geschont. Bisschen Fahrrad gefahren.


    Aber man weiß ja nicht wie es nach dem nächsten Volleyball Training aussieht :-(


    Ich bin aber ganz optimistisch. Muss halt zwischen den Trainingseinheiten immer viele Tage Pause haben. Ich denke so könnte es was werden. Ich werde jetzt nicht übetreiben.

    @ melli

    ja danke für die vorwarnung. aber was ich zb bisher über das patellarelease nach ogon gelesen hab, ist wirklich top.


    googled das doch einfach mal. ich denke dass diese methode 1. sehr effektiv zu sein scheint und 2. hierbei die knie bzw die wichtigen gewebe (sehne und knochen) nicht angegriffen werden, sodass man danach nicht mehr probleme als vorher haben dürfte.


    von anderen ops, wo bspw. ein dreieck aus der sehne entnommen wird etc. halte ich auch für sehr bedenklich

    Hallo Sportsfreunde und PSS-Leidensgenossen,


    Ich habe hier zwischen 2007 und 2009 (letzter Beitrag im Dezember 2009) sehr ausführlich über meine PSS-Geschichte berichtet. Nach wie vor verfolge ich regelmäßig die Beiträge und ich nutze die Gelegenheit noch einmal für ein kurzes Feedback genau 2 Jahre nach meiner OP, die ich hier ebenfalls im Detail beschrieben habe.


    Dieses könnte vor allem für chronisch PSS-geplagte Läufer interessant sein.


    Ich bin mittlerweile seit über einem Jahr komplett beschwerdefrei, obwohl ich meinen Laufumfang mittlerweile wieder auf 40 - 60 km in der Woche gesteigert und auch wieder an zahlreichen Wettkämpfen teilgenommen habe.


    Allerdings gibt es ein paar wesentliche Unterschiede zu früher:


    Es sind bei mir nie mehr als 3 Laufeinheiten pro Woche und somit habe ich immer mindestens einen Tag Erholung zwischen den Läufen. Wenn mir nach einer weiteren Ausdauereinheit ist, dann mache ich diese am Fahrrad (im Winter am Ergometer).


    Ich vermeide so weit wie möglich "harte" Belastungen und damit meine ich nicht die Intensität der Laufbelastung, sondern den Untergrund. Der Großteil meiner Laufkilometer findet abseits von Straßen und Asphalt statt. Ich laufe viel auf Schotter, Wiesen- und Waldwegen und die verringerte Stoßbelastung für Knie und Hüfte ist dabei deutlich zu spüren. Außerdem laufe ich wesentlich mehr im hügeligen Gelände und habe auch schon an einigen Berg- und Geländeläufen teilgenommen. Der letzte war ein 30 km Trail mit etwa 1000 Höhenmetern vor knapp zwei Wochen. Keine Probleme im Knie!


    Wettkämpfe auf Straßen zwischen 5 und 15 km (mit Maximalbelastung) habe ich heuer auch gemacht, aber im Training verzichte ich weitgehend auf harte Untergründe.


    Was ich vor einem halben Jahr noch begonnen habe, ist eine Umstellung der Lauftechnik. Bis dahin bin ich sehr stark über den Rückfuß gelaufen, also beim Fußaufsatz betont über die Ferse. Nach einem Lauftechnikseminar im Frühjahr habe ich schrittweise mit der Umstellung auf Mittelfußlauf umgestellt. Dieser veränderte Fußaufsatz sorgt für eine bessere Abfederung der Stoßbelastung für Knie und Hüfte (ist bei jedem Laufschritt deutlich spürbar). Nach einer mehrmonatigen(!) Gewöhnungsphase für die Wadenmuskulatur funktioniert es mittlerweile schon ausgezeichnet. Wenn’s im Gelände etwas steiler bergab geht, laufe ich natürlich weiterhin über die Ferse (geht fast gar nicht anders), aber ich versuche, den Schritt eher kurz zu halten und betont weich nach vorne abzurollen.


    Generell merke ich beim Laufen zwar manchmal ein leichtes Zwicken im Bereich der Kniescheibe, aber danach ist davon nichts mehr zu spüren. Dass mein linkes Knie sich seit der OP allgemein etwas anders anfühlt und ich z.B. keine tiefe einbeinige Kniebeuge mehr machen kann (stichartiger Schmerz im Bereich der Kniescheibe, aber nicht am PS-Ansatz), stört mich nur wenig.


    Was ich sonst noch alles mache:


    Seit über einem Jahr tägliche Magnetfeldbehandlungen (zu Hause) für den ganzen Körper und zusätzlich für die Knie. Damit habe ich positive Erfahrungen gemacht, was die Regeneration betrifft.


    Dehnungsübungen und Krafttraining für den gesamten Körper habe ich auch nach wie vor regelmäßig im Programm und besonderen Wert lege ich auf ordentliches Aufwärmen vor dem Laufen (5-10 min sind dabei schon ausreichend!).


    Trotz verringerten Laufumfangs gegenüber früher ist meine Leistungsfähigkeit beim Laufen nicht wesentlich gesunken, aber ich bin in der Zwischenzeit ja auch ein paar Jahre älter geworden. Was sich aber gesteigert hat, ist die Freude am beschwerdefreien Laufen. :-D


    Gruß


    Chris