hatte über 2 jahre ein pss mit teils starken schmerzen, auch bei alltäglichen dingen wie z.b. treppen steigen oder einfach nur einkaufen gehen. die üblichen konservativen methoden haben bei mir null wirkung gezeigt (hatte so ziemlich alles durch außer stoßwellentherapie). ich dachte lange zeit dass ich die beschwerden möglicherweise nie mehr los werde. schließlich habe ich mich doch für eine op entschieden (obwohl sich im vorfeld mehrere andere ärzte sehr kritisch darüber geäußert hatten), dabei wurden die degenerativen veränderungen entfernt und die umgebung der patella denerviert. das ergebnis hätte nicht besser sein können. in den ersten monaten nach der op hatte ich teilweise noch ziemliche probleme mit dem knie, aber ich kann jetzt seit längerer zeit wieder komplett beschwerdefrei jede art von sport machen. während meiner pss-zeit habe ich hier öfters reingeschaut, deshalb wollte ich jetzt meine erfahrungen schildern. ich möchte die op auch nicht als "wunderwaffe" darstellen, aber wenn man alles ausprobiert hat und nichts schlägt an, dann kann einem diese methode schon sehr helfen (betonung auf "kann", mein operateur meinte dass bei ca. 20% der operierten die beschwerden nicht verschwinden).

    servus!


    update meinerseits: linkes knie war zeitweise ja sehr gut, allerdings beim sport kam es wieder zurück, wie bereits beschrieben, jedoch "nur" direkt auf der kniescheibenspitze, sehne weiterhin schmerzfrei. vor 2 wochen nochmal bei dr. ogon gewesen, der mir nochmal kortison genau an diese schmerzende stelle gespritzt hat und auch meinte, dass der aktuelle schmerz nicht mehr direkt pss ist, eher eine "entzündung" des knochens an der stelle. naja seitdem trotz 6 tagen harter vorbereitung keine schmerzen...(aber ich trau dem ganzen erst, wenn es in ein paar wochen immernoch schmerzfrei ist, auch wenn das kortison nicht mehr wirkt)


    rechts habe ich merkwürdiger weise schmerzen am unteren ansatz seit geraumer zeit. irgendwann beim schuhe anziehen hat es da ganz unangenehm gezogen und ein komisches, hörbares geräusch gegeben. erswt dachte ich die sehne ist halb abgerissen, aber war dann nicht weiter wild bei leichten abchecken ob ich noch gehen kann^^ 1-2 wochen später habe ich aber genau diese stelle beim sport gemerkt und es geht nicht so richtig weg...


    was aber positiv ist: das pss ist auch ohne kortison auf der rechten seite verschwunden und ich merke keinerlei schmerzen mehr an dieser stelle auch bei harten belastungen.


    daher bin ich optimistisch dass das links auch klappt, auch ohne kortison...


    bis bald und allen weiterhin viel erfolg!


    ps: dr. ogon hat auch christoph moritz von schalke 04 vor kurzem daran operiert, also kann man da ja evtl. auch mal den weiteren werdegang verfolgen


    *:)

    @ baller:

    so circa 4 monate nach der op wars dann endlich richtig gut. die zeit davor gings mal rauf und runter, der operateur meinte das wäre der normale heilungsverlauf. bei mir war die stelle der sehne während der ganzen pss-zeit deutlich sichtbar verdickt, das ist jetzt nach der op auch immer noch der fall, stört mich aber nicht weiter. außerdem fühlt sich das knie sehr taub an, kommt anscheinend von der denervierung. die sache wurde gleichzeitig arthroskopisch und offen gemacht, weil bei mir die komplette sehne bis richtung schienbein betroffen war.

    Update...


    Gut 4 Wochen nach letzter kortisoninfiltration immernoch schmerzfrei. Die Wirkung des kortisons welches ich bekommen habe, hält ca. 3 Wochen. Daher denke ich, sieht's aktuell sehr gut aus. Training, Spiel auf rasen, Kunstrasen, joggen alles kein Problem. Gestern 2h in so einer soccerbox 1vs1 und 2vs2 gezockt, auch Kunstrasen und sehr viele kurze richtungswechsel und dennoch keine Reaktion. Ich werde immer optimistischer, allerdings will ich trotzdem noch 1-2 Wochen warten um komplette "Entwarnung" zu geben.


    Allerdings schmerzt der untere ansatz rechts (am schienbein) immernoch, wenn ich dort Tape geht's aber ganz gut.


    Aufmunternde Grüße und bis demnächst ;-) :)^

    @ Fandor

    Ich weiß nicht genau wer sich mit pss auskennt aber ich kann ja mal in der Focus kniespezialisten ärzteliste schauen wer in der Gegend so demnach zu empfehlen ist und evtl. vom Fachbereich ungefähr passen könnte?!

    Hallo zusammen,


    bin neu hier: Seit 1992 PSS, von herkömnlichen Methoden bis OP im Prinzip alles durch. Dummerweise ohne den erwünschten Erfolg.


    Weiß jemand von Euch vielleicht Positives zu berichten bzgl.


    1. Behandlung durch Osteopathen oder


    2. Behandlung durch Akupunktur.


    Mir will einfach nicht in den Kopf, daß es nichts geben mag, welches die Ursachen meines PSS bekämpfen kann.


    Ich habe ja schon nicht mehr den Anspruch bis zum Umfall Tennis oder Fußball zu spielen, leichtes regelmäßiges Joggen ohne Schmerzen wäre schon OK.


    Gruß, Sascha

    Hallo,


    ich denke ich kann endlich Positives berichten. Nach knapp 6,5 Wochen Belastung, nach der Kortisoninfiltration, bin ich immernoch schmerzfrei.Wie bereits berichtet, hatte ich links ja immernoch direkt an der Knochenspitze der Kniescheibe Probleme nach der OP. Seit der Spritze sind diese aber nun auch verschwunden. Insgesamt merke ich im Patellasehnenbereich nach hoher Beanspruchung vllt noch etwas die Belastung, Schmerz kann ich das aber nicht nennen. Dass diese Schmerzfreiheit immernoch von der anhaltenden Kortisonwirkung her stammt, kann man nach 6,5 Wochen wohl endgültig ausschließen (3Wochen soll das mir verabreichte Präparat wirken). Rechts ist es auch ohne Kortison top! Allein der untere Ansatz ist immernoch schmerzfhaft, allerdings mittlerweile schon besser und eigentlich nur bei Druck zu spüren.


    Natürlich kann mir niemand garantieren dass es nie wieder kommt, aber ich kann sagen, dass es nach 1,5 Jahren Leidenszeit aktuell wirklich weg ist. Demnach bin ich auf jeden Fall sehr froh diese OP's gemacht zu haben! :)^


    Viele Grüße und ich hoffe mein Beispiel gibt allen PSS-Geplagten Aufmunterung :)z

    Hallo!


    Bei mir gibt´s auch etwas Neues: Ich war bei Prof. Knobloch in Hannover. Leider hat die Spritze, die er gesetzt hat, bisher nicht den durchschlagenden Erfolg gebracht, in ein paar Wochen könnte man das nochmal wiederholen, aber dazu habe ich noch keine Entscheidung getroffen.


    Beim Laufen bis 1h bleibt der Schmerz aber auf der gefühlten Skala von 1-10 immer unter den erlaubten 5, daher trainiere ich im Moment wieder regelmäßig. Allerdings habe ich danach immer ein wenig schlechtes Gewissen, da es dann in der Nacht oft wehtut (im Ruhen).


    Insgesamt ist der Schmerz immer erträglich, d.h. ich gehe oder laufe nicht mit schmerzverzerrtem Gesicht durch die Gegend, aber das schlechet Gewissen, kennt ihr das auch?

    @ marvinho:

    Weiterhin viel Glück, scheint ja bei Dir ein kleiner Durchbruch zu sein!

    @ nutellasehne

    also beim dr. knobloch in hannover war ich ja auch, 3 mal. und es wird mit jeder spritze besser, aber wirklich weg war es danach eben nicht. jedoch war die belastungsfähigkeit danach bei mir besser und die schmerzen eben auch. ist jedoch auch eine teure sache. bei mir hats eben nur die op gebracht, mittlerweile seit 7,5 Wochen schmerzfrei trotz belastung (trainingslager, 4-5x training/spiel, naturrasen, kunstrasen,...)


    um es konservativ wegzubekommen, sollte man früh mit der behandlung beginnen und sofort pausieren, bevor das gewebe auf dauer angegriffen ist (ich hatte auch mal gelesen, dass es zu beginn eben noch regenerativ ist, dann aber degenerativ) den degenerativen schade kann man ohne op sicher nur zum teil durch exzentrisches training, stoßwelle, sklerosierung etc wegbekommen. bei mit hats alles nicht den zufriedenstellenden erfolg gebracht und ich hatte alles konservative eigentlich durch (wärme, kälte, kg, friktionsmassage, exzentrische krafttraining, sklerosierungen, nitrospray, strom, ultraschall, dehnen dehnen dehnen, muskelaufbau, stoßwellen, kortison,...) was ich evtl. sonst noch interessant finde ist eine wirbelsäulenvermessung und laufanalsyse. dann evtl. laufstil ändern, oder auch fußmuskulatur stärken durch schuhe wie nike free (soll keine werbung sein, gibts ja auch andere) uisw...


    ob man sich für eine op entscheidet, muss jeder selbst wissen, aber meine entscheidung war bisher die richtige und der eingriff wie gesagt minimal.


    grüße

    Hi Leutz,


    kann das jemand übersetzen so das ich es versteh?


    diskrete signalanhebung im proximalen Patellarsehnenansatz zentral in t1 und t2 mit im vergleich zur voruntersuchung verdickung der proximalen patellarsehne auf maximal 10 mm im sinne einer tendinopathie.dysplasie des femoropatellargelenkes mit hypoplasie des medialen gleitlagers und unverändert gering lateralisierter patella.diskreter gelenkerguss.


    den rest der dabei steht sieht unwichtig aus:p


    Danke

    Das heißt das der Ansatz der Patellasehne verdickt ist, im Sinne einer Sehnenentzündung. T1 und T2 sind Gewichtungen bime MRT. Dysplasie des Femoropatellargelenkes heißt das die Rinne in der die Kniescheibe läuft nicht ganz korrekt ausgebildet ist und das das die mediale, also innere Seite abgeflacht ist. Und du hast eine leicht außenlaufende Kneischeibe und einen diskreten Gelenkerguss