Wird sich zeigen. Wenn der Knorpel schon so geschädigt ist, dann wird der auch einfach bröselig und bröckelt immer weiter vor sich hin, da kann auch keine OP was eggen tun, da kann man dann nur irgendwann ein neues Knie machen

    @ Mellimaus:

    Zitat

    Wenn der Knorpel schon so geschädigt ist, dann wird der auch einfach bröselig und bröckelt immer weiter vor sich hin, da kann auch keine OP was eggen tun, da kann man dann nur irgendwann ein neues Knie machen

    Während Du hier die nachhaltige Kostenexplosion im Gesundheitswesen voran getrieben hast (Rücken *hust*, falsches Knie kaputt *röchel* :=o ) habe ich meine Knie einfach ignoriert ;-D


    Leider haben sie sich dann doch mal trotz durchtrennter Nerven gemeldet und ich musste nach 12 Jahren mal wieder in das (1995) operierte rein schauen lassen.


    Um es mal fachmännisch auszudrücken: das Knie ist im Arsch (Spruch geklaut von den Haiopeis). Knorpel hinter der Kniescheibe weg, Arthrose. Ursache PSS, dazu ein Meniskuseinriss. Das andere Knie haben wir besser nicht angesehen, wird aber nicht besser sein.


    Nun bin ich vor der nächsten OP und sehe, dass es auch die Möglichkeit gibt, Korpel nachwachsen zu lassen. Also doch kein neues Knie.


    Interessant, was heute alles geht:


    http://www.zeitschrift-sportme…v2003/heft06/Bernholt.pdf


    http://www.arthro-clinic.de/kn…eldefektsanierung_65.html

    Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie ich den Kommentar auffassen soll, aber egal.


    Sicher kann man Knorpel transplatieren, aber das ist nichts Neues. Nur leider ist es erstens keine Garantie das der Knorpel anwächst und zum zweiten kommt es schlicht und ergreifend auf die Größe des Schadens an.


    Mircrofrakturierungen kann man nur machen wenn nicht Knorpel da ist. wo kein Knorpel mehr und nur noch Knochen kann man auch keine Microfrakturierung machen und vor allem kommt es auch auf wie groß der Schaden in der Ausdehnung ist und vor allem auch wo.


    Ich muss dich leider auch enttäuschen, die Aussichten das sich Knorpel hinter der Kniescheibe regeneriert sind recht schlecht. Viele Ärzte machen daher auch weder Knorpeltransplantationen noch Microfrakturierungen hinter der Kniescheibe.


    Wenn du jetzt also meinst du hast die ultimative Entdeckung der Heilung gemacht muss ich dich leider enttäuschen. Das was du da aufgetrieben hast ist nichts neues und zaubern kann man damit leider auch nicht.

    Zitat

    Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie ich den Kommentar auffassen soll, aber egal.

    Mit Humor. Ich lese hier ja nur noch selten mit und habe jetzt ein paar Seiten zurück gelesen und da bist Du einfach auffällig :-) Und weichst manchmal ein ganz klein wenig vom Thema PSS ab :-D


    Natürlich hängen die Methoden davon ab, wieviel Knorpel wodurch zerstört ist. Die Hamburger sind übrigens der Meinung, dass ihre Korpeltransplantation hinter der Kniescheibe besser hält als die nachgewachsene und dass sie besonders gute Erfolge haben. Die Mikrofrakturierung wurde mir als 50%-Chance bei relativ geringem Eingriff vorgestellt.


    Ich habe das auf die PSS-Folgen bezogen. Der Korpel ist bei mir hinter der Kniescheibe zerstört, weil die immer direkt gegen den Knochen gearbeitet hat. PSS und die Arthrose haben also dieselbe Ursache. Ohne an der Ursache zu drehen, wird auch kein Knorpel nachwachsen bzw. die Transplantation keinen besonderen Wert haben. Das heißt z.B. Beinachsenkorrektur (Beine brechen und anders ausrichten) oder das Zersägen der Kniescheibe. Alternativ gab es den Vorschlag des "lateral release", man schneidet also die seitliche Halteapparatur weg damit die Patella mehr Bewegungsspielraum hat. Auch nicht ohne Nachteile.


    Ähnliche Effekte kann man (nach einem Gespräch heute mit einem erfahrenen Orthopädiemechaniker) mit Einlagen erreichen, dabei kam auch das Stichwort der sensomotorischen Einlagen, die hier ja schon positiv beschrieben wurden.

    Also meine Erfahrungen mit dem PSS sagen mir, dass dieses ganze Physiotherapieübungszeug totaler Müll ist. Wenn man es hat sollte man 1 bis 2 Wochen Ruhe halten und dann leicht Fahrrad fahren. Fahrradfahren ist meiner Erfahrung nach das einzigste Mittel, was wirklich etwas hilft. Wenn man es schon länger hat ist vorsichtig dehnen gut. Außerdem sollte man im Alltag aufpassen, dass man sich das Knie nirgendswo anhaut und es am besten gar nicht anfassen (Berühren geht aber nich reindrücken). Man sollte es sich antrainieren nur auf dem Rücken oder in Seitenlage zu schlafen, meiner Meinung nach extremst wichtig. Drei Tage Ibuprofen oder eine Woche Schmerzsalbe sind auch ganz hilfreich.


    Die Ärzte erzählen einem leider eine Menge s*. Einer hat mir sogar mal einseitige Kniebeugen empfohlen, der Spinner. Man braucht den Arzt eigentlich nur für die Diagnose, ansonsten Ohren zuhalten ;-D


    Außerdem darf man sich den Heilungsverlauf nicht als Belastungssteigerung vorstellen, irgendwann schafft man es, dass das Knie von einem Tag auf den anderen weitgehend schmerzfrei wird. DANN setzt die Belastungssteigerung ein, wobei ich auch erst mal zwei Wochen nur Fahrradfahren empfehlen würde.


    Desweiteren sollte man die Signale, die das Knie sendet, regelmäßig überprüfen. Dazu einfach den Unterschenkel leicht schwingen lassen und aufs geräusch hören. Knacken mit holpern der Kniescheibe ist schlecht. Leichtes Knickern mit gutem Lauf der Kniescheibe ist besser.


    Dieses ganze Gerede in den Foren von wegen Muskeltraining ist der totale Schwachsinn. Zuerst ausheilen, dann die Muskeln stärken und mit Fahrradfahren kann man einen zu starke Athrophie vermeiden. Bandagen machen auch keinen Sinn, helfen zwar bei laufen, aber nicht nachhaltig.


    All die Leute, die in den Foren über das PSS klagen, haben das meiner Ansicht nach nur so lange, weil sie immer brutal weitertrainieren oder diese völlig bekloppten Übungen machen. Also lieber 2-4 wochen diszipliniert sein, als 1-2 jahre schmerzhaft weitermachen :)^ :)^ :)^

    @ Stromberg6

    ich glaube wenn es so einfach wäre, dann würden sich nicht so viele (hobbysportler, die durchaus mal mehrere wochen pausieren können) ewig damit rumplagen.


    ich habe mehrere wochen reha gemacht und bin dabei nur fahrrad gefahren, sonst dehnen und ruhe....hat nix gebracht.


    einseitige kniebeuge – damit ist sicher exzentrisches training gemeint, was studien zu folge eine der wenigen möglichkeiten (neben stoßwellen, etc) ist, das bindegewebe von sehnen nachhaltig zu trainieren/stärken.


    wenn es nach 4 wochen ruhe weg wäre, würde das ganze überhaupt kein thema für dieses forum sein, sondern würde vom heilungsverlauf ja eher einem muskelfaserriss entsprechen.

    @ gisela

    hast du bereits sensomotorische einlagen machen lassen?


    ich habe welche und bin damit relativ zufrieden, da seitdem meine probleme auch bei hoher belastung nicht wiedergekommen sind. rechts zumindestens, links habe ich leider doch noch während der belastung ein paar schmerzen im knie. vllt lag es daran, dass die einlagen bereits ausgelatscht waren in letzter zeit. habe jetzt wieder neue und werde dem knie in der winterpause jetzt etwas ruhe gönnen und stoßwellentherapie anwenden. in einem geht dann die vorbereitung los...6-8 mal training/woche...bis dahin sollte alles wieder schmerzfrei sein.


    :)^

    Hm ich weiß nicht, die ganzen Kniegeschichten gehen lange, aber ich bin mittlerweile der meinung, dass man diese sachen auch wesentlich schneller hinbekommt, vorrausgesetzt man kennt ein paar Tricks und ist sehr konsequent, was ich nicht war. Ich hab es 4 mal geschafft das Knie fast vollständig auszuheilen, das erste mal habe ich nach einer woche wieder zu schnell angefangen, das zweite mal auch, das dritte und vierte mal haben es mir die ärzte in der sprechstunde kaputtgemacht, einer mit einseitigen kniebeugen, der andere mit einer zu engen bandage. Ich hätte da gar nicht mehr hingehen sollen. Jetzt ist das ganze nicht mehr so einfach, das Knie ist leicht gerötet und die Schmerzen sind auch anders, zum glück nicht wahnsinnig stark. ich glaube der arzt hat mir mit seiner bandage ein hoffa-kastert-syndrom ins knie gedrückt. Und den trick bei der sache habe ich noch nicht gefunden, muss eh erst mal zu einem arzt. Hätte ich nur eine der 4 chancen genutzt, wäre ich jetzt gesund :-/ ":/

    und was das patellaspitzensyndrom anbelangt würde ich sogar so weit gehen zu sagen, 3 tage ibuprofen + 1 tag spaziergang ohne bandage über 1 km + 2 tage fahrradfahren würde reichen. Ab dann würde es theoretisch von selbst jeden tag besser werden. Beweisen kann ich das jetzt leider nicht mehr ...

    Zitat

    @marvinho

    Sensomotorische Einlagen habe ich noch nicht, bin ja erst am Anfang. Aber Challenger mit 4mm Erhöhung an der Seite zur Beinachsenkorrektur. Die bekomme ich jetzt noch mal mit der Erhöhung am Vorderfuß (Treppe, Radfahren etc.).


    Ich werde damit wohl warten, bis *irgendwas* mit der Kniescheibe passiert ist. Denn zu den sensomotorischen Einlagen gehört eine Laufanalyse und da kann sich ja noch Einiges ändern.


    Links habe ich ein MRT durch, da scheint wohl alles in Ordnung, die Schmerzen kommen also vom PSS wie gehabt. Ich feiere bald den zwanzigsten Jahrestag, an dem ich zuletzt schmerzfreie Knie hatte :-o

    Hey ihr.


    Habt ihr evtl effektive Übungen für Muskelaufbau Oberschenkel? Oder eher nen Anreiz dass die Muskeln sich mal blicken lassen?


    Ich hab jetzt das 4. KG Rezept aber die Muskeln zeigen sich nicht richtig. Gehe im Fitnessstudio immer aufs Fahrrad oder den Crosstrainer. Das Bein ist immernoch viel viel dünner. Und joggen geht nicht, dann knickts weg. Wenn ich das Bein aus der Beuge strecken will klappt das auch nicht komplett ohne Schmerzen, wird aber besser.


    Die OP ist ja nun schon fast genau 4 Monate her.. Bis jetzt hatte ich nie so Probleme mit dem Muskelaufbau, das nervt natürlich schon. Man sagte mir nach 2 Monaten sollten wenigstens die Muskeln wieder da sein, aber Pustekuchen.


    Habt ihr da nen guten Trick? Gute Übungen für Daheim? Dehnübungen?

    Nee, in dem Fall kein Gerätetraining. Wenn die Muskeln das Bein beim Joggen nicht halten können, geht das nur auf die Bänder und die Gelenke.


    Crosstrainer ist ein guter Ansatz. Und dazu Gehen draußen, damit die Muskulatur nicht nur einer Achse folgt wie beim Crosstrainer. Lieber gemütlich über die Wiese, später über den Acker laufen. Und dann vorsichtig vorsichtig einen Abhang hoch und wieder runter. Wenn das klappt, schräg am Hang laufen – und wieder zurück. Und wenn es immer noch klappt, das Ganze rückwärts. Und nicht nur einmal.


    Wenn das alles ein paarmal geklappt hat, sollte vorsichtiges Joggen möglich sein.


    Als Übung zu Hause: auf Tischkante setzen, Bein locker durchschwingen lassen. Nach einiger Zeit Bein nach außen langsam anheben, Zehen zeigen dabei nach außen und werden zum Knie hochgezogen. Dann Zehen nach innen unten stellen und langsam wieder runter. Die Übung im Liegen mit dem gestreckten Bein wiederholen. Das ist eine allgemeine Beinkräftigung unter Verwendung fast aller Beinmuskeln (sagt mein Physio).

    Alles klar, danke.


    TENS-Gerät.. Mhh. Bei meinem Elektrodings steht nur Massage drauf. Funktioniert aber auch mit diesen Pads.


    Gerätetraining habe ich versucht, bekomme da aber nix "gehoben oder geschoben". Nichtmal ohne Gewicht.. Traurig.


    Bin oft draußen und versuche auf den Gang zuachten, dass ich das Bein "normal" Bewege. Anfangs ging nur komplett gestreckt, sonst war es sofort weg. Das bessert sich aber :)


    Ich steig ab Sonntag auch mal wieder aufs echte Fahrrad (leider Downhill fahrrad – mega unbequem zum nur so fahren :D) und fahr mal durchs Dorf mit ner Freundin.


    Die Übungen von deinem Physio probier ich mal aus.


    Danke euch :)^