Die gleichen Probleme wie vor der OP

    Hallo liebe Leidensgenossen,


    ich bin ziemlich frustiert. War heute das erste Mal nach drei Monaten wieder beim Badminton und was soll ich sagen? Ich habe genau die gleichen Schmerzen wie vor der OP und bei den gleichen Bewegungen Probleme. Und das, obwohl ich seit Wochen jede Woche 2x zur KG und 2x ins Fitness-Studio gehe, die auch Hand in Hand arbeiten :-(


    Ich weiß langsam echt nicht mehr weiter. Ich überlege, noch einmal einen Orthopäden aufzusuchen, aber irgendwie traue ich ihnen nicht mehr so recht. Im Moment versuche ich es mit Akupunktur (1x pro Woche), vielleicht schlägt das ja an. Wie geht's euch denn so?


    Liebe Grüße von einer frustrierten Elke

    Re: Schleimbeutelentzündung

    Hallo Elke,


    habe lange alle Kommentare mit Spannug gelesen. Leider läßt sich aus Deinen Berichten nur schwer ermitteln welche Art von Kg Du hattest.


    Hattest Du nur Aufbau- und oder Stabilisationstraining für die Schulter?


    Hattest Du manuelle Therapie?


    Da Deine Schmerzen beim Badmington spielen identisch sind, könnte die Ursache auch an einem anderen Ort als in der Schulter liegen.


    Wurde Deine Wirbelsäule genau untersucht (v.a. HWS) ? (Urs.: Wirbelblockaden)


    Warst Du als alles Anfing evtl. zeitgleich oder kurz davor beim Zahnarzt? (Urs.: Krone, Füllung etc. zu hoch oder zu niedrig/ kiefergelenkschmerzen morgens beim Aufwachen?)


    Selterne Urs: liegen bei sog. Störfelder oder -Herde( alte Narben, chron. entz.Mandeln bzw. Narbe bei entfernten Mandeln.


    Fragen über Fragen und man könnte noch viel mehr stellen. Aber es soll genügen.


    Um die Wirbelsäule abzuklären empfehle ich Dir einen Orthopäden mit Chiropraktischer oder Osteopathischer Zusatzausbildung. Auch niergelassene Osteopathen sind zu empfehlen, die sind aber meist recht teuer, da die allgem. Krankenkassen diese nicht übernehmen.


    Zahnarzt ist klar.


    Zur Herddiagnostik solltest Du einen Arzt (kann auch Allgm. Med. sein) aufsuchen, der langjährige Erfahrung in Neuraltherapie hat.


    Viele Grüße und gute Besserung


    Cole

    Und noch etwas neues dazu....

    Gestern war ich beim Arzt. Der hat jetzt eine "Epikondylitis" (weitläufig unter Tennisellenbogen bekannt) diagnostiziert. Nun trage ich nachts wieder meine Handgelenkbandage (tagsüber könnte ich sie auch tragen, hindert mich aber bei meiner PC-Arbeit) und tagsüber eine Ellenbogenspange. Ich mache ja alles mit. Hauptsache, es bringt Besserung. Auch habe ich wieder die altbewährten Schmerztabletten bekommen. Damit ist es auszuhalten. Nun wollen wir mal sehen, wie es in vier Wochen aussieht... Drückt die Daumen!


    Für Euch auch alles Gute wünscht

    Re: Schleimbeutelentzündung

    Hallo Cole,


    erst einmal vielen Dank für deine Anregungen. Ich bin mittlerweile auch überzeugt, dass das Problem nicht von der Schulter allein kommen kann, sondern wohl noch andere Faktoren mitmischen. Ein Krankengymnast bei dem ich aber leider nur zwei Termine hatte, hat das auch vermutet. Allerdings haben die 20 Minuten Behandlungszeit natürlich nicht ausgereicht, um die Ursachen für die Schmerzen in Erfahrung zu bringen. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass dieser KG auch eine osteopathische Zusatzausbildung hat und will mich jetzt um einen neuen Termin bei ihm kümmern. Ich hätte auch kein Problem mehr damit, die Kosten selbst zu tragen, ich will nur endlich keine Schmerzen mehr haben und Badminton spielen.


    Mit dem Kiefergelenk habe ich übrigens ziemliche Probleme, es knackt morgens und abends heftig. Ich habe auch schon eine Aufbissschiene, allerdings trage ich die so gut wie nie, weil sie ziemlich hoch ist und ich damit nicht schlafen kann. Narben bzw. Probleme mit den Mandeln habe ich aber keine. Danke auch für den Tipp mit der HWS, ich werde mal Ausschau nach einem geeigneten Orthopäden halten. Ich habe auch mit Verspannungen (v.a. in der Schulter und am Nacken) zu kämpfen und immer mal wieder Spannungskopfschmerzen. Evtl strahlt das ja in die Schulter aus?


    Bei der Krankengymnastik habe ich hauptsächlich Übungen zur Stabilisation sowie Manuelle Therapie bekommen, aufgebaut habe ich die Muskeln 2x pro Woche im Fitness-Studio. Bei den letzten Terminen ist mein KG dazu übergegangen, zwei der verspannten Muskeln mit Trigger-Massagen zu behandeln. Das tut zwar höllisch weh, fühlt sich hinterher aber gut an.


    Also falls du noch irgendeinen Tipp für mich hat, würde ich mich sehr freuen, denn so langsam geht mir dieses ewige hin und her an die Nerven...Wenn ich etwas Neues herausgefunden habe, melde ich mich hier wieder!


    Viele Grüße und nochmal danke für deine Mühe!


    Elke

    Eine Stecknadel im Heuhaufen gefunden?

    Hallo Elke,


    es sieht so aus als ob wir auf dem richtigen Weg ;-D sind! Ein Teil Deines Problems dürfte sicherlich mit Deinen Zähnen zusammenhängen. Eine "gute"!!! Schiene kann vieles ändern, eine schlechte noch viel mehr Schaden anrichten. Problem bei der Sache ist herauszufinden wer nun der Hauptschuldige ist Wirbelsäule oder Kiefer oder doch beides? Evtl. hilft dieser Test weiter:


    Teste im Stehen welche Bewegungen Du mit der verletzten Seite machen kannst bzw. welche Bewegungsumfänge Du erreichst z. Bsp. gestreckter Arm seitlich hochnehmen oder vorne hoch, über Kopfbewegung wie beim Schmetterschlag etc. Führe die Übungen in "Zeitlupe"aus, und merke Dir in welcher Position Du nicht mehr weiterkommst oder sich ein Schmerz anbahnt


    Suche Dir ca ´5 Übungen raus, die deutliche Unterschiede zur gesunden Seite zeigen


    Nun zum Test.


    Vorbereitung: Rolle zwei Papiertaschentücher eng und fest zusammen( evtl mit kleinen Haargummis fixieren), damit sie ca Größe und Umfang eines dicken Tampons haben (ähnlich der Tamponade beim Zahnarzt.


    Nun brauchst Du noch ein Wärmekissen, (Gelkisen, Dinkel-, Kirschkern- egal was) es geht auch ein mittelgroßes Handtuch das Du zusammenfaltest und mit heißem Wasser tränkst.


    Temperatur für alle: so warm wie Du es gerade noch verträgst.


    Größe: Das Kissen oder Handtuch sollte Nacken und wenn möglich die Backen bedecken.


    Durchführung ca 15 min: Suche Dir einen bequemen Platz auf dem Sofa. Lege die beiden Rollen links und rechts und weit hinten auf den Unterkiefer, schließe nun entspannt den Mund, so daß Ober- und Unterkiefer die Tampons fixieren aber nicht feste draufbeisen. Nun nur noch warmes Handtuch in den Nacken und auf die Backen drücken, nach hinten am Sofa anlehen und für 10-15 min entspannen. Es langt wenn der wärmepack nicht mehr wärmt.


    Danach aufstehen und Deine 5 Übungen ohne Handtuch und Tampons wiederholen.


    Welche Unterschiede bemerkst Du zu vorher?


    Deutlich bessere Bewegungsumfänge?


    -ja!? dann trägt Dein Kiefer eine Hauptschuld!!!


    -nein!? dann liegt Dein Problem eher woanders z.B. untere Wirbelsäule, ISG,Becken, Hüfte oder auch an den Füßen.


    Nun zum Osteopathen. Sofort Termine machen, er kann vor allem Deine WS checken und sofern eine komplette Osteopath. Ausbild. hat, auch ob es einen Zusammenhang zu einem oder mehreren Organen gibt (sog. viscerale Osteop.)


    Deine manuelle Therapeuten scheinen nicht gerade viel Zeit und Lust gehabt zu haben.


    Triggerpunkttherapie ist Ok. jedoch fehlt es glaube ich am globalen Verständnis. Isoliert und allein bringt sie nicht viel.


    Aufbau und Stabilisationstraining ist meiner Meinung absolut das Falsche, solange die Wirbelsäule nocht nicht gerichtet ist!!!!!.>Das gibt nur wieder Schmerzen und Rezidive.


    Sinnvoll und zwingend notwendig jedoch nach der WS korrektur.


    Übrigens, liegt das Problem an Zähnen/Kiefer, muß erst dieses gelöst werden, ansonsten kann man an Rücken und Schulter therapieren bis man schwarz wird, die Kasse oder der Arzt streikt oder arme Patient nachgibt und sich mit seinem Schicksal abfindet.


    Womit wir wieder bei unserer Stecknadel wären: Wirkliche gute Zahnärzte bzw. besser noch Gnatologen, die sich mit manueller Therapie und der Wirbelsäule auskennen sind mehr als rar.


    allen Anderen Murkel, Quappi, Mary1 usw. empfehle ich ebenso mal nach Wirbelsäule etc. schauen zu lassen!


    Gute Nacht


    Cole

    Ich werd's ausprobieren

    Hallo Cole,


    vielen Dank für die Mühe, die du dir gemacht hast, mir das alles aufzuschreiben, ich werde diesen Test mal am Wochenende machen und dir dann berichten, was rauskam.


    Gestern bei der KG hat der Therapeut festgestellt, dass das Schlüsselbein und der Oberarm vorne (v.a. die Bizepssehne) total empfindlich auf Druck reagieren. Es war ziemlich schmerzhaft und der KG ratlos. Ich hätte heulen können.


    Heute hatte ich einen Termin bei einem Sportmediziner, der auch Chiropraktiker ist. Er hat mich wieder eingerenkt, es hat ziemlich geknackt...er vermutet, dass die Schulterprobleme von der HWS kommen. Zum Zahnarzt werde ich aber trotzdem demnächst mal gehen. Und mit dem Osteopathen werde ich nächste Woche mal sprechen. Ich probiere jetzt einfach mal alles aus, vielleicht findet sich ja bald eine Lösung!


    Also noch mal danke und ein schönes Wochenende! :-)


    Elke

    Aber Hallo !!!

    Guten Morgen Elke,:-D


    Es scheint sich ja mal etwas zu bewegen. Hat der Chiroth. nur die HWS oder auch noch woanders eingerengt? Übrigens an das Knacken wirst Du Dich noch gewöhnen. Manchmal gibts auch eine Art von Muskelkater nach dem Einrenken, sollte aber nach 1-2 Tagen verschwinden! Hat damit zu tun, daß sich deine Muskeln mit der neuen "alten" Stellung Deiner Wirbel anfreunden müssen. Ist ja Monate/ Jahre her, seit sie am richtigen Platz waren.


    Tip1: Wechsel Deinen KG!: Laie!!!


    Tip2: Vetrau nicht blind jedem Zahnarzt, frage ihn wie


    weit er sich auch mit HWS + Kiefer Zusammen-


    hängen auskennt. Ich kenne nur einen einzigen in


    ganz Deutschland, und der sitzt wenn ich mich


    noch richtig erinnere, in Heidelberg.


    Viel Spaß beim Ausprobieren des Tests.


    Grüße Cole

    Testergebnis ;-)

    Hallo Cole,


    gestern habe ich deinen Test ausprobiert. Dabei habe ich festgestellt, dass die Bewegungen anschließend tatsächlich weniger schmerzhaft als vorher waren. Also ist der Kiefer wahrscheinlich hauptsächlich für Schulterprobleme verantwortlich. Ich habe die Bewegungen parallel mit dem gesunden Arm gemacht und gemerkt, dass der teilweise auch Probleme macht. Aber den brauche ich als Linkshänder ja nicht so oft ;-)


    Mein Zahnarzt hat mir schon vor ein paar Jahren mal prophezeit, dass ich bei meinen Bissverhältnissen mal Probleme kriegen würde. Damals hat er mir auch die Aufbissschiene gemacht, allerdings ist die ziemlich hoch und ich kann damit nicht schlafen. Vielleicht hat sich ja da in den letzten Jahren was getan und es gibt schon flachere Schienen? Ich muss mal mit ihm reden...


    Der KG, der auch eine osteopathische Zusatzausbildung hat, hat bei einem Termin mal das Kiefergelenk und die Kaumuskeln behandelt. Danach war es zwar besser (denn manchmal knackt mein Kiefer, dass ich denke, es sprengt ihn gleich), aber mit einer Behandlung kann man halt leider nicht viel machen. Ich werde nächste Woche mal mit ihm reden.


    Das Einrenken scheint was gebracht zu haben, denn Freitag beim Badminton war's schon besser als Dienstag. Über-Kopf- und Schmetter-Schläge tun zwar immer noch genauso weh, aber das liegt auch daran, dass ich zu langsam bin und schlecht zum Ball stehe. Aber zumindest im Alltag fühlt sich der Arm viel besser an, Badminton ist halt leider nicht besonders armschonend. Und ich habe Bedenken, wie lange dieser Zustand anhält, denn ich sitze in der Arbeit den ganzen Tag vor dem PC. Kann es nicht sein, dass die Wirbel schnell wieder in ihre alte Position rutschen? Kann ich irgendwas dafür tun, um das zu verhindern?


    Schöne Grüße,


    Elke

    Es geht voran ...

    Hey Elke,


    zu 1: Ja, es gibt welche (meine Frau trägt eine), jedoch unterscheiden sich alle Arten von Schienen gewaltig und nur der Zahni kann die für Deine Probleme richtige herausfinden.


    zu 2: Der Osteo sollte sicherlich noch öfters ran, die Fälle, die ich kenne, hatten im Schnitt 3-6 Beh. à 45 min nur Kiefer allein!


    zu 3: Kein Sport nach Einrenken für ca 3-5 Tage, sonst blockieren die Wirbel eher wieder, gib ihnen die Zeit sich an die neuen Verhältnisse zu gewöhnen.


    Bei Dir sollte auch immer alles (HWS, BWS, LWS,etc.) was blockiert eingerenkt werden.


    Richtige Haltung am Arbeitsplatz ist das A+O. Abstand zum Monitor, Tischhöhe, Stuhlhöhe, la? Dir das am besten von einem KG zeigen, der sollte es eigentlich wissen,wäre hier ein bischen lang.


    Grüße Cole

    Entwicklung

    Hallo Ihr lieben!


    Es freut mich zu hören, dass es mit Elke aufwärts geht und auch Murkel froher Hoffnung ist. Ich selbst habe im Moment nicht das Gefühl, als würde ich Fortschritte machen. Die Schmerzen sind tagsüber die meiste Zeit zwar gar nicht da, aber in der Nacht merke ich es sehr oft und liege dann wach. Ansonsten merke ich einige Bewegungen mit dem Arm sehr stark, vor allem in Richtung Rücken, linker Schulter, seitlich und gerade nach oben.


    Manchmal kommt der Schmerz aber auch einfach so im sitzen, stehen oder bei unkomplizierten Armbewegungen, wobei es absolut variabel ist, welcher Art diese sind. Dann ist es aber ein leichterer und länger anhaltender Schmerz.


    Bei mir ist die Operation morgen genau 5 Wochen her. Ich weiß leider nicht genau, wie weit man bis dahin kuriert sein müsste. Ich war bei 10 Terminen zur Krankengymnastik und die habe ich alle ziemlich gut überstanden. Jetzt ist das aber erstmal vorbei und ich weiß nicht so genau, wie ich weitermachen soll. Zunächst werde ich mir mal einen Termin bei meinem Orthopäden machen, dann sehen wir weiter...


    Probleme in Richtung HWS oder Kiefer hatte ich bisher nie, erstmal warte ich ab, ob die Schulter nicht doch noch völlig natürlich ausheilt.


    Müsste ich denn nach 5 Wochen schon schmerzfrei sein???


    Gruß an alle und gute Besserung,


    Quappi

    Nur keine Hektik!

    Hey Quappi,


    wie sagt man doch: " Gut Ding will Weile haben". Nur keinen Streß. Je nachdem wie sehr das Gewebe bei der Op strapaziert wurde, kanns auch mal länger bis zur Schmerzfreiheit dauern.


    Kg solltest Du unbedingt weiter machen, dränge notfalls Deinen Orthopäden zu einem neuen Rezept.


    10 Beh. für eine operierte Schulter sind nichts, wenn das Gelenk/ Gewebe bei der Op arg strapaziert wurde.


    Es muß übrigens nicht immer die HWS sein, bei Schulterproblemen ist oft auch BWS und Rippen oder auch innere Organe wie Leber/Mandeln beteiligt.


    Hast Du Narben? z.B.Blindarm, Mandeln-Entfernung etc.


    Sollten Deine Schmerzen sehr groß sein, könnte man überlegen evtl. mit einem HOMÖPATHIKA begleitend zu therapieren.


    Grüße Cole

    Danke

    Hallo Cole,


    auch für mich sind das ein paar beruhigende und hilfreiche Worte. Dann werde ich jetzt sofort mal beim Orthopäden anrufen und mir einen Termin geben lassen. Die Krankengymastin deutete an, dass ich nochmal wiederkommen könnte, aber das hinge wohl im Endeffekt von der Meinung des Orthopäden und meiner eigenen ab. Leider kann man selbst manchmal nur sehr schwer einschätzen, was besser für einen ist.


    Viele von den Übungen könnte ich aber auch in dem Fitness-Studio machen, in dem ich jetzt schon länger nicht mehr war.


    Soll ich z.B. in Alltagsbewegungen die schmerzhaften Bewegungen meiden oder immer voll durchziehen?


    Tagsüber sind die Schmerzen keine ernsthafte Belastung, nur Nachts manchmal sehr nervig. Das wäre auch kein Problem, wenn sie mich nicht vom Durchschlafen abhalten würden. Da ich nur für 2 1/2 Wochen einen Krankenschein hatte, ist es nicht sehr angenehm, wenn man sich auf der Arbeit manchmal total erschlagen fühlt.


    Narben habe ich praktisch gar keine, nur ein paar Winzige aus Kinder- und Jugendtagen an der Lippe, einem Zeh' und von einer Gewebeentnahme zur Hautkrebsvorsorge an der Schulter. Da war aber alles in Ordnung und die Narbe ist sehr oberflächlich und hat sich ansonsten nie bemerkbar gemacht.


    Gruß,


    Quappi

    Neuigkeiten

    Hallo Quappi, hallo Cole,


    also ich würde den Orthopäden auch zu einem neuen Rezept drängen. Ich habe mittlerweile das 3. Rezept angefangen und bin auch wirklich froh darüber. Manchmal habe ich das Gefühl, er kennt sich viel besser aus, als so mancher Orthopäde. Also bleib einfach dran, mit der Zeit wird es sicher besser werden! Aber ich kann dich gut verstehen, wenn man nachts nicht gut schläft, büßt man das meist den ganzen Tag...damit habe ich Gott sei Dank keine Probleme. Ich kann zwar nicht auf der Schulter liegen, aber das ist nicht schlimm, ich schlafe immer auf dem Bauch. Die letzten Tage habe ich mir angewöhnt, ohne Kissen zu schlafen, damit ich nicht immer die HWS so überstrecke.


    Ach und eine Frage habe ich noch an dich, Cole: Der KG hat gestern seitlich am Hals eine Stelle ertastet, die ziemlich weh tut. Er meinte, das sei ein Nerv, der in die Schulter ausstrahlt und dass der evtl. für die Schmerzen verantwortlich sein könnte. Was meinst du zu dieser Theorie? Gestern beim Badminton habe ich mal wieder kurzzeitig die Engel singen hören, als ich am Netz einen Ball nicht richtig getroffen habe...Ist es eigentlich mit 1x Einrenken getan oder sollte man das mehrere Male machen? Der Orthopäde meinte, ich soll einfach mal schauen, wie es geht und sonst noch mal wiederkommen. So richtig toll ist das alles noch nicht, deshalb überlege ich, mir noch einen Termin geben zu lassen.


    Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen! :-)


    Schöne Grüße,


    Elke

    Mehr KG

    Hallo Elke,


    ich werde mir auch noch mehr KG verschreiben lassen, denke ich, gleich morgen bin ich zu Besuch beim Orthopäden. Mal hören, was der dazu sagt. Bin ja schon gespannt.


    Gute Besserung und viel Erfolg mit dem Nerv ;-),


    Quappi

    So sorry!

    War mal wieder im Streß und konnte Eure Fragen nicht sofort beantworten.

    @ Quappi:

    Schonhaltung is nichts. Voll durchziehen auch nicht. Also was bleibt ist der goldene Mittelweg. Akute Schmerzensymptome (z.B. Elke´s Netzattacke) sind immer ein Zeichen für: Halt, das war zuviel des Guten.


    Diese Grenzen sollte die Kg auszuloten und sich daran herantasten. Machst Du aber in der Kg jedesmal immer nur die gleichen Stabilitätsübungen, so kannst Du ohne weiteres in ein gutes Studio gehen und dort unter Anleitung trainieren. Was Stabilität und Kraftaufbau betrifft sind die Studios meistens sogar besser ausgerüstet wie eine Kg-Praxis. Super wäre es wenn Du in ein Studio gingst, daß die Zulassung zur EAP (Erweiterte ambulante Physiotherapie) hat. Die sind auf solche Rehas spezialisiert.


    Wegen dem Durschlafen: kannst Du mir nochmal genau Deine nächtlichen Schmerzen beschreiben? (Pulsierend, ziehen von hier nach da, sind Lageabhängig, wie ist Deine Schlafposition etc.) Schreib einfach wie sichs anfühlt und ob es vielleicht irgendwelche Zusammenhänge gibt ´(z.B. viel gearbeitet = viel Schmerz nachts etc.)


    Nun zu Deinen Narben. Auch die kleinste Narbe kann ein sogenantes Störfeld sein, das den Energiefluß stört. Genauer zu erklären wäre hier zu umfangreich, stell Dir einfach nur mal nen Gartenschlauch vor auf dem du mit einem Bein leicht drauf stehst. Klar es kommt weniger Wasser vorne raus. aber wichtiger ist, daß die Menge evtl nicht mehr ausreicht um die Pflanzen genügend zu wässern. Die Pflanzen geht davon nícht ein, sie versucht zuerst damit klar zukommen: weniger Blätter, keine Früchte etc. Genauso verhält es sich vielleicht mit Deiner Schulter. Zuerst Schmerzen, dann Bewegungseinschränkung und zuletzt eingesteift.


    Die Narbe von der Gewebeentnahme ist vermutlich die jüngste? Prinzipiel kann aber auch eine alte Narbe im Laufe der Jahre zu Problemen führen. Man kann die Narben austesten, ob Sie Störfelder sind oder nicht, mit Hilfe von Geräten oder der Kinesiologie(beides meistens bei einem Heilpraktiker zu finden) Der einfachere (billigere) Weg wäre aber einfach alle Narben behandeln zu lassen und zwar von einem Hausarzt, der Neuraltherapie macht. Schadet nicht und viele alte, häßliche Narben werden oft weicher und passen sich dem Hautton besser an. Bei der Neuraltherapie wird ein lokales Betäubungsmitell(Procain o.ä.) in die Narbe gespritzt. Die Betäubung ist nebensächlich und hält auch nur ca 20 min an. Das Wirkprinzip ist aber ein ganz anderes. Die Prozedur muß evtl auch 2-3mal wiederholt werden. Neben der Narben kann man mit der Neuralth. auch Schmerzsymptomatiken beh. (Quaddeltherapie). Mir hat sie schon sehr viel geholfen!

    @ Elke

    Bauchlage ist die schlechteste aller Liegepositionen bei HWS -Problemen!


    Nun zu Deinem Nerv: Kommt drauf an wo er gedrückt hat. Kann ein Nerv sein, könnte aber auch der Querfortsatz eines Wirbels gewesen sein, der dann sehr schmerzhaft ist und auch in die SChulter ziehen kann, wenn der Wirbel blockiert ist.


    Womit wir mal wieder beim Thema wären. Je länger ein Problem besteht desto öfters muß man auch mal nachjustieren. Und wenn man nur einen Teil eingerenkt und die andere Hälfte nicht macht, dann kommt es sehr wohl zu häufigen Rezidiv-Blockaden. Hier noch meine Frage: Was hat er denn bei Dir eingerenkt? (nur HWS?)


    Viele Grüße und schlaft recht schön (ich auch! muß um 5 wieder raus)


    Cole

    Hallo,


    ich bin erstaunt, wie viele das gleiche Problem haben/hatten wie ich. Nachdem ich drei Jahre von einem Orthopädem zum anderen gerannt bin (und die mir alle einreden wollten, ich würde mir die Schulterschmerzen nur einbilden >:( ), fand ich endlich einen Arzt, der eine eindeutige Diagnose stellte: Impingement-Syndrom + Bursitis. Die Sehne war zwar etwas angegriffen, aber nicht defekt.


    Ich bekam dann auch relativ schnell einen OP-Termin. Seitdem (OP im März) geht es so halbwegs wieder, der Heilungsprozess verlief jedoch sehr langsam. Selbst jetzt ist die Schulter noch nicht voll belastbar, es fehlt einfach an Kraft. Aber da ich keine ordentliche Reha bekommen habe (sondern nur 3 Rezepte Manuelle Therapie bzw. Krankengymnastik), wird das auch noch eine Weile dauern, befürchte ich :-( Obwohl ich regelmäßig ins Studio gehe und meine Übungen mache...


    Die Schmerzen waren allerdings schon recht kurz nach der OP weg. Jetzt merke ich die Schulter nur noch, wenn schlechtes Wetter aufzieht...


    Leider fängt jetzt die rechte Schulter mit denselben Symptomen an. Ich will mich aber nicht gleich wieder operieren lassen. Ich habe jetzt Ultraschalltherapie verschrieben bekommen, aber das hilft nicht so richtig...


    Hat einer von Euch Erfahrung mit der Stoßwellentherapie gemacht?

    Re: Stoßwellentherapie

    Stoßwellentherapie kenn ich nur im Zusammenhang mit Kalkablagerungen im Schultergelenk, nicht jedoch bei Impigement-SynD. oder Burs. So weit ich informiert bin zahlt die gesetzl. Kasse diese Therapie auch nicht.


    Grüße Cole

    Kopfweh von blockierten Wirbeln?

    Hallo Cole,


    sorry, dass ich dich schon wieder nerve, aber ich bin im Moment irgendwie ziemlich lädiert. Seit gestern Mittag habe ich ununterbrochen Kopfschmerzen und auch Kopfschmerztabletten helfen nicht richtig. Ich habe das Gefühl, ich hätte eine Schraubzwinge im Nacken und kann den Kopf auch nicht richtig nach links oder rechts drehen, ohne dass mir davon komisch wird. Mir ist zwar nicht richtig schlecht, aber es fühlt sich seltsam an. Könnte es sein, dass die Wirbel wieder verrutschen oder so? Der Orthopäde hat übrigens nur die HWS wieder eingerenkt. Langsam geht mir das alles echt auf die Nerven :-( Weißt du einen Rat für mich?


    Schöne Grüße,


    Elke

    Re: Kopfschmerzen

    Hallo Elke,


    liegst mal wieder goldrichtig. Bewegungseinschränkung bei Rotation sind häufig bei Blockaden vom 3/4 Halswirbel (HW). Kopfschmerz und das komische Gefühl kommen meist von einer Blockade der ersten beiden Halsw. Häufig ist dabei auch die Nick-Bewegung bzw Seitneigen mit eingeschränkt.


    Anatomisch geht es an den oberen HW sehr eng und difizil (Schreibt man das so?). Bei der Blockade wird häufig eine bestimmte Arterie (A. vertebralis) leicht eingeengt oder gedrückt. Dabei ist die Blutversorgung noch lange nicht eingeschränkt, jedoch Kopfschmerz, Schwindel oder Tinitus melden sich schon früh .


    Therapievorschlag:


    Sportverbot,


    vor Zugluft schützen (Zug zieht Wirbel),


    Wärmeanwendung 3x tgl. max für je 15 min (z.B.heiße Wärmflasche). Bei längerer Anwendung >30 Min wird die Entzündung nur angefacht und alles schlimmer....


    Schmerzmittel falls benötigt sind die gleichen wie bei der Schulter (Voltaren etc.)


    Da ich aber von denen nichts halte, hier meine Alternative (Homöpath.) Traumeel von der Fa. Heel, Einnahme 3-5x tgl 2 Tabl. im Mund zergehen lassen.


    Sobald es halbwegs wieder geht solltest Du zum Osteo oder Chiro. Der Chiro soll vor allem Deinen Beckenstand kontrollieren. Ich vermute, da sitzt auch noch eine Blockade (ISG), die vielleicht gar nicht so weh tut, aber für eine Menge Müll verantwortlich ist.


    Noch ein Wort zur Chiro: Wenn Du an der HWS eingerenkt wirst sollte sich dein Kopf dabei nur minimal bewegen. Gehört Dein Árzt zur Gruppe der "Brutalos" (Kopf wird solange in eine Richtung gedreht, bis es knackt) suche Dir einen Neuen ,sanften.


    Gute Besserung;-)


    Cole

    bäh

    Hallo Cole,


    vielen lieben Dank für deine Tipps, bis auf die Wärmflasche habe ich alle berücksichtigt ;-). Ich glaube, mit einer Wärmflasche zusätzlich wäre ich am Wochenende umgekommen ;-D. Ich habe immer noch Kopfschmerzen und dieses komische Gefühl, am Wochenende war's zwar besser, aber in der Arbeit ist es momentan ein bisschen hektisch, deshalb dröhnt es heute leider wieder...am Donnerstag gehe ich zum Chiropraktiker, mal sehen, was er sagt. Und heute Abend bin ich beim Zahnarzt - langsam glaube ich, ich habe keine anderen "Hobbies"...Ich werde dann berichten!


    Wünsch dir einen guten Wochenstart!


    Elke