Schiene und neue Krankengymnastin

    Hallo Cole,


    es gibt wieder Neues von der "Operation Schulter" ;-). Mein Zahnarzt hat mich kinesiologisch ausgetestet (was es nicht alles gibt) und herausgefunden, dass mein Kiefergelenk einen Schlag weg hat. Die alte Schiene passt mittlerweile auch nicht mehr richtig, weil ich sie nie getragen habe und er macht mir jetzt eine neue, nach einem anderen Schema, bei der Unterkiefer beim Biss etwas vorgeschoben ist, um das Gelenk zu entlasten.


    Die Kopfschmerzen und das komische Gefühl sind leider immer noch da, mein KG ist sich auch sicher, dass es von der HWS kommt, aber das werde ich dann hoffentlich am Donnerstag mit dem Chiropraktiker in den Griff kriegen.


    Und der KG hat mir vorgeschlagen, mir ein paar Termine bei einer Kollegin geben zu lassen, die oftmals noch ganz neue bzw. andere Ideen hätte, wo die Probleme mit der Schulter herkommen. Jetzt probiere ich erst mal das noch aus und wenn das nix bringt, werde ich mir beim dem Ostepathen einen Termin geben lassen. Ich kann im Moment nicht alles auf einmal machen, zwischendurch muss ich halt leider immer noch arbeiten ;-D.


    Wenn du noch ein zündende Idee hast, nur her damit! ;-)


    Schöne Grüße,


    Elke

    Bald besser!? ;-)

    Hallo Elke,


    ich denke Du bist auf dem richtigen Weg und es wird Dir sicher (hoffentlich) bald besser gehen. Kurz nach Deiner Behandl. am Donnerstag sollte das dumme Gefühl komplett weg sein um dann am Freitag frisch und munter das Wochenende einzuläuten.


    Ein Zahni mit Kinesiolog. Ausbildung ... Du Glückspilz!


    Die Schiene sorgt für eine Entlastung im Kiefergelenk, dadurch kann sich auch der Rest dann nach und nach lösen. Jedoch kann es anfangs wieder vermehrt zu HWS Problemen kommen, weil sich sich die Muskeln nach der monate- / jahrelangen Fehlstellung an die "Neue" gewöhnen müssen. Nur nicht verzagen und im Zweifelsfalle den Chiro fragen ( kurz vorbeischauen).


    Ab und zu mal den KG wechseln ist ganz OK, denn jeder Therapeut hat seine Schwerpunkte woanders. In einer guten Praxis ist es normal, daß sich die Therapeuten untereinander austauschen und um die Patienten optimal zu behandeln auch gegenseitig zuweisen. Dabei muß man offen zu seinen Grenzen stehen und nicht wie die Henne auf dem Ei bzw. Patienten sitzen (hat oft finanzielle Hintergründe).


    Bevor ich aber zu sehr aushole wünsch ich Dir lieber alles Gute für Donnerstag!


    Grüße und gute Besserung


    Cole


    Grüße Cole

    Kein Urlaub

    Hallo Cole,


    nein, Urlaub habe ich leider keinen. Ich war beim Orthopäden, der mir auch nochmal 10 Termine für Krankengymnastik verschrieben hat. Damit fange ich dann auch direkt wieder an.


    Zwischendurch habe ich auch ein paar der von dort gewohnten Übungen gemacht, um nicht wieder einzurosten.


    Allgemein geht es mir relativ gut, die Schmerzen treten nach wie vor Tagsüber selten und Nachts des öfteren auf.


    Ein Studio mit der Zulassung zur EAP kenne ich hier in der Gegend nicht, aber ich bin schon seit einigen Jahren bei einem "gewöhnlichen" angemeldet.


    Die Schmerzen in der Nacht sind übrigens schwer zu beschreiben. Ich liege immer auf der linken Seite, manchmal auch für kurze Zeit auf dem Rücken, aber das ist nicht so gut (auch für den Rücken). Normalerweise liege ich auch abwechselnd immer mal wieder auf der rechten Seite, aber das habe ich mir mittlerweile einfach abgewöhnt.


    Der Schmerz ist auf keinen Fall pulsieren, sondern kommt irgendwie ganz langsam auf und bleibt dann auch bestehen, wenn man die Armhaltung ändert. Er schwächt dann ganz langsam mit der Zeit ab. Wenn ich also aufwache, weil ich ihn gerade mal blöd gehalten habe, spüre ich das noch eine ganze Zeit lang. Dann sucht man nach einer entspannten Haltung und hat das Gefühl, man findet diese nicht, bis der Schmerz dann wieder endet.


    Es ist ein eher statischer Schmerz, man hat das Gefühl, eine falsche Haltung zu haben, die zu diesem Schmerz führt und spürt den Drang, diese zu verändern. Es ist nicht so, dass ich davon aufschreien könnte, wie es zu Beginn der Entzündung und kurz nach der OP oft vorkam, sondern eher leicht, aber dafür lang und entnervend. Gerade dann, wenn man weiß, wie platt man sich am nächsten Morgen fühlen wird.


    Trotzdem denke ich, dass es langsam voran geht, oder bilde es mir zumindest ein. Nur ist das leider sehr langsam.


    Gruß und gute Besserung an alle


    Quappi

    nicht wirklich besser

    Hallo Cole,


    so, jetzt war ich also beim Einrenken - nur ist es leider nicht wirklich besser. Kopfweh habe ich immer noch :-( und der Nacken und die Schultern fühlen sich verspannt an...der Doc meinte, ich solle jetzt einfach mal sehen und dann wiederkommen. "Mal sehen" mache ich inzwischen seit drei Monaten. Vielleicht hat die neue Krankengymnastin nächste Woche ja eine neue Idee. Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben ;-)


    Schönes Wochenende!


    Elke

    Sorry Elke.....:-(

    War ich mal wieder etwas voreilig und konnte mich nicht bremsen. Hoffe Du hast das Wochende trotzdem gut rumgebracht und es geht Dir jetzt besser. (Manchmal brauchts auch 1-2 Tage nach dem Einrenken).


    Hat Dein Doc wieder nur HWS behandelt oder diesmal auch den Rest? Er scheint ne relativ lockere Einstellung zu haben: "Mal sehen " ist kein professionelle Antwort . Wiederkommen würde ich nur, wenn Du Dich bei Ihm noch richtig versorgt fühlst. Ansonsten wechseln!


    Sollten die Schmerzen/"Gefühl" anhalten, wirst Du um eine weitere chiro. Behandl. nicht drum rumkommen. Parallel kann ich Dir auch noch Traumeel Tabl. von der Fa. Heel empf. Dies ist ein sehr gut verträgl. Komplexhomöopathika und wird auch schon von konserv. Ärzten empf.


    Gute Besserung und Grüße


    Cole

    Hi Quappi

    da Deine Schmerzen doch ziemlich Lage abhängig sind und nach dem Schlafen auch mal Bewegungeinschränkungen auftreten, würde ich Dir empfehlen doch noch die Wirbel und Schulter etc. auf evtl Blockaden zu untersuchen lassen.


    Jedoch vielleicht nicht sofort einrenken, da ich vermute, daß es sich bei Dir nur um ein, zwei kleinere Blocs handelt, die sich evtl. noch selbst bzw. durch die Kg sanft lösen.


    Desweiteren dürften Deine Schultermuskeln, Bänder, Sehnen etc. bei der Op doch stärker in mitleidenschaft gezogen worden sein. Dadurch verlangsamt sich der Heilungsprozeß. Auch Dir möchte ich obige Medik. nochmal empf. Ich denke dadurch werden auch die Op-Folgen schneller abklingen


    Grüße und gute Besserung


    Cole

    Das kann dauern...

    Hallo Cole,


    na, hast du deinen Rechner inzwischen wieder zum Laufen bringen können?


    Meine ständigen Kopfschmerzen und das komische Gefühl haben sich seit dem zweiten Einrenken in Luft aufgelöst, hurra! :-) Was bleibt, sind die Schmerzen in der Schulter. Meine neue Krankengmynastin hat nun alle Gelenke, die mit der Schulter zusammenhängen getestet und bei fünf von sieben Veränderungen festgestellt - teilweise sind die Muskeln stark verkürzt (wohl durch das ewige vor dem Rechner sitzen in der Arbeit, schlechte Haltung, Badminton...), teilweise sind sie verhärtet...das hat sich nach ziemlich viel Arbeit angehört. Eigentlich sollte ich die nächsten Monate lieber keinen Schläger in die Hand nehmen, aber bringe ich momentan einfach nicht fertig, ich hänge sehr an diesem Sport und anscheinend sind die Schmerzen auch noch nicht schlimm genug, sonst würde mir dieser Schritt wahrscheinlich leichter fallen. Na mal sehen, wie das alles noch weiter geht. Jetzt quäle ich mich mal fleißig ;-D


    Schöne Grüße,


    Elke

    Re: Das kann dauern... und wie !!!!!!

    Bin wieder online !;-D


    die sch... Kiste läuft aber immer noch nicht stabil. >:(


    Ich hasse XP! 47 abstürze in 1 Monat ! Und Herr Gates nennt dies ein stabiles Programm... sollte woll besser zu win 3.1 wechseln oder doch Linux ? Jeder Mediziner hätte für so eine " Behandlung" seine Zulassung verloren.


    Kommen wir zu einem erfreulicheren Thema:


    Dir und Deiner HWS gehts wieder besser- Glückwunsch!


    Deine neue Kg scheint auch was drauf zu haben zwecks Befundung etc. Mal sehen wie sie therapiert..


    Übrigens das mit der Trainingspause sollte Dir ne Überlegung wert sein (um es vorsichtig zu formulieren ;-D )


    es müssen ja nicht gleich Monate sein... Hoffe Deine WS/ Schulter bleiben nun mal ein zeitlang Stabil und lassen sich therapieren ( ..der widerspengstigen Zähmung...).


    Gib Bescheid wenn die Kg Hand anlegt.


    Grüße und schönes Wochenende .


    Cole

    Die Technik...

    Hallo Cole,


    schön, dass dein Rechner wieder funktioniert, aber das kann einen ganz schön fuchsen ;-) Ich arbeite übrigens für eine Internet-Zeitschrift und meine Kollegen schwören fast alle auf Linux, vielleicht ist das ja mal einen Versuch wert.


    Die Krankengymnastin ist ein echter Lichtblick - sie hat festgestellt, dass mir der Arm oft weh tut, wenn ich unterbewusst bestimmte Bewegungnen mache (z.B. T-Shirt ausziehen oder Ordner aus dem Regal ziehen). Ich muss lernen, bewusster mit der Schulter umzugehen und auf die Bewegungen zu achten. Außerdem habe ich keine Bauchmuskeln (ihr bleibt aber auch nix verborgen ;-D), die werde ich jetzt auch fleißig trainieren, damit die Schwinge mehr Halt hat. Es geht also aufwärts! Zwar langsam, aber es geht, hurra!


    Dir auch ein schönes Wochenende, ich melde mich nächste Woche nach den KG-Terminen wieder!


    Schöne Grüße,


    Elke

    Hallo Elke

    Die Kg scheint ja wirklich mal was auf dem Kasten zu haben. Muskuläre Dysbalancen waren ja wohl auch die Ursache für Deine Knieprobleme, sonst wären die ja nicht durch Training besser geworden.


    Viel Spaß beim Trainieren!


    Wünsche Dir einen guten Wochenanfang


    Cole

    Hi,


    meine freundin hat sich leider auch eine schleimbeutelentzündung in der linken schulter zugezogen durch überreitzung glaube ich. nun ja sie hat vom doc starke rheuma pillen verschrieben bekommen die tagsüber anscheinend helfen nur wenn sie schlafen will gehts so richtig los mit den schmerzen. ich weiss langsam nicht mehr was ich machen soll ich krich jedesmal die kriese wenn die vor schmerzen anfängt zu heulen. und ich jedesmal hilflos daneben liege....


    Also das mit dem Quark werden wir mal ausprobieren.


    Andere frage was ist gut kälte oder wärme bei schmerzen???


    Und wenn jemand noch andere tipps hinweise hat immer her damit....


    danke Chris

    Re: Tipps

    Hey Chris,


    ich denke hier stehen in 115 Beiträgen genügend: chiro, manuelle, stretching, muskelaufbau, zahnarzt.... je nach Hintergrund der Erkrankung.


    Meine persöhnliche Meinung z. Thema Wärme / Kälte:


    Kälte nur in den ersten 24-48 Std. nach einer Verletzung (seltene Außnahmen bestätigen diese Regel).


    In Eurem Fall Wärme in Form einer "heißen Rolle" keine Heizkissen oder Wärmepacks.


    Grüße Cole

    @elke

    Hey Elke,


    wollte mich nur wieder nach Format C zurückmelden. Nun scheint die Kiste endlich zu laufen.


    Heute war ich übrigens mal wieder selber beim Chiropraktiker. Du siehst auch meine Wirbel (HWS) bedürfen einer regelmäßigen Korrektur.


    Grüße Cole

    Knacken im Schultergelenk

    An alle,


    ich habe nun 1 Stunde mit Spannung Eure Beiträge gelesen und sehe mich bestätigt in meiner Erfahrung, dass man viele Orthopäden aufsuchen, alle Diagnosen aufschreiben und dann eine Mehrheitsentscheidung treffen muss, um die dann hoffentlich richtige Diagnose zu bekommen.


    Bei mir knackt es hör- und fühlbar bedenklich in beiden Schultern seit 1/2 Jahr mit steigender Tendenz, wenn man den Arm nach vorne und hinten schwenkt oder die Schultern nach vorne oder hinten bewegt. Beim Drehen der waagerecht abgespreitzen Arme knackt es genauso. Man fühlt das Knacken, wenn man einen Finger oben etwas vor dem Acromion auf den Humeruskopf legt. Die am häufigsten mir genannte Ursache ist ein verdickter oder beschädigter Schleimbeutel. Komischerweise habe ich überhaupt keine Schmerzen und keine Bewegungeinschränkung.


    Ich befürchte nun, dass sich der Schmerz bei mir noch entwickeln wird. Die Frage an die Forumsteilnehmer ist nun, ob dieses Geknacke bei Euch auch zu hören ist, oder ob Ihr das vor Euren Schmerzen auch hattet.


    Als Sport betreibe ich Tennis (habe ich wegen dem Knacken seit 1/2 Jahr eingestellt) und Windsurfen, letzteres 4-5 Wochen pro Jahr täglich mit viel Wind. Nach dem letzten 2-wöchigen Surfurlaub wurde es schlimmer (verdoppelt in der Knackstärke), so dass ich den nächsten Trip vorerst nicht antreten werde, obwohl 3 Orthopäden meinten "ich könne ruhig fahren" (damit sie mich später behandeln können?).


    Die Schleimbeutelentfernung (Bursa subacromiales und subdeltoidea, die beide miteinander verbunden sind) wurde mir auch schon von mehreren genannt. Nur was habe ich danach für eine Schmierung? Bildet sich ein Original-Schleimbeutel zurück, oder habe ich dann eine Behelfsschmierung? Ein Schleimbeutel soll ein geschlossener flacher Sack sein, der mit Gelenkschmiere gefüllt ist. Bildet sich genau diese an sich tolle Konstruktion neu? Falls nicht, sollte man vielleicht besser versuchen ihn zu retten anstatt ihn leichtfertig in den Müll zu werfen.


    Ich habe auch schon gelesen, dass sich in diesem Sack durch eine permanente Reizung durch Reibung Fibrin bilden soll, dass klebrig ist und das Gleiten der inneren Oberseite auf der inneren Unterseite des Sacks behindern soll. Oder man soll den Beutel punktieren können, wodurch der Druck abfällt und die Reibung reduziert wird, die für die Entzündung und Fibrinauscheidung verantwortlich sein soll.


    Was wisst Ihr zu diesem Thema bzw. vielleicht kann ich Euch ggfs. damit weiterhelfen? Ich werde mein(en) Orthopäden diese Fragen jedenfalls nächste Woche stellen. Aber da die m. E. nicht immer den vollen Durchblick haben, frage ich Euch sicherheitshalber auch. Wahrscheinlich haben die Patienten durch Ihre eigenen Erfahrungen und die Motivation, ihr eigenes Problem lösen zu wollen, in Spezialfällen manchmal nachher (!) mehr Ahnung als der Arzt. Ich hätte die Ahnung lieber vor einer verkorksten Operation, Physiotherapie oder Krankengymnastig etc. als nachher.


    Grüße


    Klaus

    "Knacken" in dem Schultergelenk

    Ja, das Knacken kenne ich auch.


    Ich hatte dem nie viel Bedeutung zugemessen, bis ich in diesem Forum davon las. Erst da wurde es mir so richtig bewusst. Ich hatte das Knacken vor der OP und jetzt auch wieder nach der OP. Schmerzhaft ist es nicht und meine Krankengymnastin - bei der ich privat in einer Bewegungsgruppe mitmache - sagt, das Knacken ist nicht schlimm.


    Ansonsten hat sich bei mir nichts geändert. Die Schmerzen sind mal da und mal nicht und lassen sich auch nicht provozieren. Als ich vor zwei Wochen wegen einer anderen Sache bei meinem Arzt war meinte er, dass ich froh sein soll über jeden Augenblick, wo ich keine Schmerzen habe. Und diese Zeiten überwiegen zur Zeit und deshalb bin ich - gerade in diesem Augenblick - mal wieder optimistisch. Und für die schmerzhaften Zeiten (hauptsächlich wieder Nachts) habe ich meine Schmerztabletten...

    War im Urlaub

    Hallo Cole,


    ich war die letzte Woche im Urlaub und habe geade erst deinen Eintrag gelesen! Ich hoffe, mit deiner HWS hat sich alles wieder eingerenkt? ;-D Funktioniert dein Rechner wieder einwandfrei?


    Bei mir geht es derzeit weiter bergauf, zu meinen Bauchmuskelübungen mache ich noch verschiedene Übungen zur Rumpfstabilisation, um auch die Bewegungen mit dem Arm besser kontrollieren zu können. Wenn ich das mal alles früher gewusst hätte - die neue KG ist wirklich richtig gut. Zwar manchmal knallhart in ihren Aussagen, aber ich mache Fortschritte und das ist für mich das Wichtigste. Beim Badminton geht es inzwischen auch besser, ich spiele bestimmte Bälle nun viel bewusster und so lassen sich auch die schmerzhaften Bewegungen irgendwie besser kontrollieren und pro Training sind es meist nur noch 2 oder 3. Am Wochenende fahre ich auf ein Turnier, das wird der erste richtige Härtetest. Ich freu mich schon :-) Morgen geht's wieder zur KG, mal sehen, was sie dieses Mal findet, hehe!


    Schöne Grüße,


    Elke

    Ursache für Knacken und Schmerzen

    An Murkel,


    Du hast also auch ein Knacken in der Schulter. Ich weiß nun endlich nach dem Besuch von sagenhaften 9 Orthopäden und einem Osteopathen, woher mein Knacken kommt, nachdem ich gestern eine Kernspinaufnahme mit Spritzen von Kontrastmittel direkt in das Gelenk machen ließ (sog. intraartikuläres Kontrastmittel). Ich habe eine SLAP-Läsion, das ist ein Riss im oberen Bereich der Gelenkpfannenlippe. Man sieht das nicht in einer normalen Kernspinaufnahme, bei der das Kontrastmittel nur in die Blutbahn gespritzt wird, da diese Stellen kaum durchblutet sind. Kaum ein Orthopäde sieht diesen Defekt mit dem Ultraschallgerät, das man bei bewegtem Arm anwenden muss, um das Hängenbleiben des schnackenden Materials zu erkennen.


    Apropos Eurer Schmerzen, die teilweise trozt OP nicht weggingen: Sie sollen auch auftreten können bei abgelösten Partikeln dieser Gelenkpfanne, wenn diese Teile zwischen Pfanne und Humeruskopf kommen. Es soll auch noch eine Reihe anderer Schmerzursachen geben. Was ich sagen will: Das Schultergelenk scheint verdammt kompliziert zu sein, nur wenige Orthopäden kennen sich wirklich gut damit aus. Man muss sich ggfs. damit abfinden, mehrere Orthopäden zu fragen. Ist nicht gerade billig, denn eine Kasse wird das nicht zahlen. 7 von meinen 10 besuchten Ärzten waren übrigens überzeugt von ihren Diagnosen und wirkten auch recht wissend, nur leider waren deren Diagnosen alle falsch, wie sich gestern herausstellte. Man muss sich selbst schlau machen und die Ärzte mit dem Wissen und dem Gefühl für den eigenen Körper anleiten Untersuchungsmethode anzuwenden, die man im Internet kennen lernt oder sich selbst ausdenkt. In meinem Fall war es das Ultraschall bei bewegtem Arm, das keiner der Ärzte von sich aus bei bewegtem Arm anwendete, um die reibenden bzw. hängenbleibenden Stellen zu sehen, oder um Einklemmstellen zu lokalisieren. Daraus ergab sich dann die zusätzliche MRT (Kernspin), dann aber mit intraartikulärem Kontrastmittel. Das bewegte Ultraschall und ggfs. auch das besondere MRT führt ggfs. auch bei der Schmerzursachensuche, Eurem Hauptproblem, zum Erfolg.