Schmerzen Bauch unten re. - Ärzte ratlos

    Guten Tag,


    ich brauche euere Hilfe. Gehe von Arzt zu Arzt und keiner findet eine Lösung. Nun brauche ich Erfahrungsberichte, oder Tipps.


    ZU einem bin ich 30, weiblich, 1.75cm - 63kg, unsportlich und Arbeite am PC.


    Habe starke Rückeprobleme (beginnende Artris im LWS Bereich, HWS Syndrom...)


    Dieses Jahr ist allg. mies bei mir (durch einen Kuba Urlaub): Magenspiegelung - Chronische Gastritis Typ C, Darmprobelme (Spiegelung ohne Befund).


    LWS wurde durch Physio und Cortison Spritzen (wegen starkem Benommenheitsschwindel) in den Griff bekommen.


    Bin dauerhaft ei der Physio - die massiert eigtl nur, da mein Rücken zu stark verspannt ist.


    Nun zum Hauptproblem: dezente, nervige, mal brennenden, mal ziehende... Schmerzen im Bauch unten rechts + teils Leiste + teils Rücken + Flanken + Richtung Eierstöcke (immer mal wo anders). Und Schmerzmittel (Ibu.) hilft nicht!


    Blinddarm wurde von div. Ärtzen schon ausgeschlossen (typische Tests o.B., Blutwerte sind super gut)


    Hatte eine Eierstockzyste - dachte erst die ist Schuld - Fehlanzeige, ist nämlich weg. Gyn. hat Endo nach angesprochen, aber hier fehlen weitere Symptome.


    Orthopäde sagt, es kann nicht muskulär sein, weil der Muskelverlauf dazu nicht passt. DH die Schmerzstelle am Rücken gehört nicht zu dem Muskel, der zu dieser Bauchregion führt.


    Von diesem habe ich nun eine Überweisung zum Neurologen bekommen (ich glaube das führt zu nichts). - Termin im Januar.


    War seitdem noch beim Ostheopathen ... hat eine Beckenfehlstellung festgestellt, aber anschließend war es auch nicht besser, eher schlechter...


    Habt ihr Tipps? Es nervt so... die Schmerzen sind zwar nicht schlimm... aber sie beinträchtigen mich andauernd. Da sie einfach fast immer da sind.


    Ich tippe, aufgrund meiner Geschichte, doch eher auf Muskelprobleme?


    Selbstverständlich wurde auch die Psyche schon vermutet. Da ich langsam selbst dran glaube, hab ich schonmal einen Termin vereinbart... im Janaur (ist gleichzeitig der neurologe).


    Über Tipps / Ideen / Feedbacks würde ich mich so freuen.


    Beste Grüße

  • 37 Antworten

    Ich hatte 5 Jahre Probleme, man hat einen Leistenbruch übersehen, der schließlich männerfaustgroß war.


    Und die meisten Chirurgen tasten nach Männerart ab, dabei haben Frauen eben inwendig eine ganz andere Anatomie. Husten sie mal, och nö, da is keine Beule, Hernie ham se nich. Über 20 Ärzte irrten sich und wollten das in der Psyche ansiedeln.


    Wohnst Du in der Nähe von Köln, da ist jemand, der bei mir schließlich die richtige Diagnose gestellt hat.

    Wohne im schönen Bayern, bzw. Frankenland. ALso etwas weiter weg.


    Was hattest du für Symptome?


    Wie wurde die Diganose gestellt? MRT/CT?


    Ich würde gerne nochmal eines von beiden machen.


    Hatte für die LWS im März ein MRT, aber das hat mitm Bauch ja nichts zu tun?!

    Ich hatte auch länger als 1 Jahr solch diffusen Schmerzen...


    Es piekste, stach und zog... aber nicht so, dass man jetzt akut zum Arzt muss...


    Als ich aber eh beim Arzt war sprach ich es an...


    Es wurde ein Bauchsono gemacht und meine Hausärztin tastete rum.


    Heraus kam, dass mein rechter Harnleiter gereizt ist durch Nierengrieß. Es hat nie wirklich stark wehgetan aber als meine Hausärztin in mein Becken rein drückte, hopste ich ihr fast von der Liege...

    Och, man hat nicht mal meinen faustgroßen Leistenbruch in der Song gesehen, schon gar nicht im Liegen...


    Im Stehen allerdings schon. Das genau war der Fehler der Ärzte mit ihrer Fehldiagnose.


    Und ja, bei mir geht auch ab und an Nierengries ab, aber da merke ich genau, wie er tiefer geht und hier und dort kratzt.

    Ich hab genau das gleiche Problem, seit über 1,5 Jahren bereits!


    Der Schmerz war auch mal über ein paar Tage oder auch Wochen weg immer mal wieder, dann meinte ich, dass er immer nur zur Zeit des Eisprungs für ca. 12 Tage da ist, nun hab ich ihn schon wieder fast 4 Wochen lang ununterbrochen!


    Es ist nicht mehr zum Aushalten!


    Bei mir sagt der Arzt, es könnte eine chronische Blinddarmreizung sein?


    Blut, Urin, Ultraschall, Tastuntersuchung alles unauffällig. Auch die Gynäkologin meinte, es sei alles okay.


    Ein MRT wurde allerdings noch nie gemacht.

    Hab schon überlegt den Internisten zu fragen ob ich einfach mal ein Antibiotikum bekomme gg Blinddarmentzündungen/reizungen.


    Vllt schlägt es ja an...


    Klar ist son Medikament nicht toll für den Körper...


    aber besser als wenn ers doch ist und dann reist...

    Da erinnerst du mich an was!


    Als ich es das "1. Mal" 2 Monate lang hatte, hat mir mein Hausarzt tatsächlich ein AB verschrieben und dann war es für ein paar Wochen weg ":/


    Einen Versuch ist es sicherlich nochmal wert...

    Ich gebe morgen abend Feedback, wie es gelaufen ist.


    Werde mich nun auch im Fitness mal anmelden...extra eines, dass auf Rücken spezialisiert ist.


    Vllt hängt das ja doch zusammen.

    Also Sono gab es nochmal.


    Keine Auffaelligkeiten, außer da, wo der Blinddarm sitzt viel Luft und evtl eine Art Darmschlinge. Sodass die Luft hier wohl staut?! Aber ob das so plötzlich kommt und dann 2 Monate anhàlt...


    Analog nun doch mal ein Antibiotikum bekommen. Hilft wenn gg blinddarmreizung od Entzündungen Eileiter o.Ä. Was man evtl nicht sehen kann.


    Empfehlung für eine Darmkur bekommen... hab den ganzen Müll erst seit meinem Kuba Urlaub im märz mit immer neuen Weh-weh-chen

    Zitat

    Blinddarm wurde von div. Ärtzen schon ausgeschlossen (typische Tests o.B., Blutwerte sind super gut)

    Okay, es klingt bei Dir jetzt durchaus nach Rückenbeteiligung, aber: Ich bin zwei Jahre mit Bauchweh rechts unten rumgelaufen. Darm-Untersuchungen (damals mit Kontrastmittel-Einlauf!), CT, Blutuntersuchungen: Alles ergebnislos. Habe mich dann zu einer diagnostischen Bauchspiegelung überreden lassen (ist > 23 Jahre her) und siehe da: Ein massiv entzündeter Blinddarm, den man kaum noch via Endoskiop rausbekam aus dem Bauch, weil so vereitert und geschwollen (10 cm lang, > 1-2 cm Durchmesser). Alle "klassischen" Untersuchungszeichen waren negativ im Blut keinerlei Entzündungswerte. Danach war Ruhe (trotz Verwachsungen von vorausgegangener offener Bauch-OP wg. Eierstockcyste). Das nur als vorsichtiger Hinweis.

    So, nehme das aB nun seit Do und finde, dass die Schmerzen besser werden.


    Sunflower, hattest du auch mal ein Antibiotikum bekommen?


    2 Jahre ist schon krass. Das der BD es solange ausgehalten hat.


    Waren die Schmerzen ertraeglich oder schlimm?


    Bin ein absoluter Narkosen-Schisser. Mach auch Darm- und Magenspiegelung ohne...


    Bin morgen beim Ostheopaten, mal schaun was der sagt.


    Do wieder Internist... hab langsam sowas von genug.

    Nein, ein Antibiotikum habe ich nie bekommen. Die Schmerzen waren nie schlimm, aber es war halt immer so ein blöder Schmerz/Druckgefühl. Genug, um diese ganzen Tests machen zu lassen inkl. der OP am Ende.


    Das Problem mit dem Darmknick und der sich stauende Luft kenne ich aber auch; habe ich seither immer mal wieder. Stört mich aber nicht.


    Bzgl. Narkose:


    Hatte in den letzten Jahren über 25 Vollnarkosen und nie Probleme/Komplikationen. Das sehe ich wirklich gelassen. Die Blinddarm-OP damals war meine 3. Vollnarkose.


    Dir alles Gute!