Schmerzen rechte Flanke - was kann das sein?

    Hallo,


    natürlich weiß ich das dieses Board keine medizinische Untersuchung ersetzt. Trotzdem möchte ich es mal versuchen und mich etwas absichern bzw damit ich mich sicherer fühle.


    Jedenfalls habe ich folgendes Problem, seit etwa 5 Tagen habe ich im Liegen starke Schmerzen in der rechten Flanke, kurz unter der letzten Rippe.

    Soweit ich weiß gab es keine Auslöser, ich bin Morgens aufgewacht und mir schmerzte meine rechte Flanke leicht. Nichts bei gedacht, ich schob es auf eine falsche Haltung in der Nacht. Die Schmerzen wurden aber jede Nacht stärker.


    Es fühlt sich an wie ein Muskelkrampf der sofort kommt wenn ich mich im Liegen bewege.

    Sitzen kann ich wunderbar, nur sobald ich mich hingelegt habe, ist an Bewegung nicht mehr zu denken.

    Ich kann den ganzen Tag sitzen oder rumlaufen, keine Probleme.

    Aber die Nacht oder der Abend auf dem Sofa sind die Hölle.


    Nachts beim Schlafen bewegt man sich ja, da werde ich immer mit höllischen Schmerzen wach. Die Schmerzen sind wie ein Krampf, nur so intensiv das ich davon heulen könnte und sofort blitzartig in eine Schonhaltung gehe. Morgens nach dem Aufwachen brauche ich geschlagene 20 Minuten um aus dem Bett zu kommen, weil bei jeder Bewegung der "Krampfschmerz" kommt.

    Das erste mal aufstehen geht auch nur gut bis ich den Rücken komplett gerade mache zum laufen, dann haut der Krampf auch rein. Danach ist aber Ruhe bis ich mich wieder hinlege.


    Ich dachte schon an Nierensteine oder einen Nerv eingeklemmt... Hexenschuss vielleicht?


    Vielleicht kann jemand was mit meinen Symptomen anfangen und mir helfen. Würde mich sehr freuen.

  • 12 Antworten
  • Noomyia

    Hat den Titel des Themas von „Schmerzen rechte Flanke“ zu „Schmerzen rechte Flanke - was kann das sein?“ geändert.

    Können auch Gallensteine sein. Ich würde dir auf jeden Fall raten zum Arzt zu gehen. Bringt ja nichts hier rumzurätseln was es sein könnte.

    Huhu Parvati, danke dir für die Antwort.


    Gallensteine sollten es nicht sein, die Gallenblase wurde vor 2 Jahren entfernt.

    Einen Blinddarm hab ich auch nicht mehr, also fällt das auch schon raus.


    Rumrätseln klar, das bringt nicht weiter, aber ich dachte das eventuell ein paar Ausführungen charakteristisch sind. Also da es speziell Nachts am schlimmsten ist. Bzw dieses Krampfartige Gefühl in der Flanke nur im Liegen auftritt.


    Bin jedenfalls morgen direkt beim Arzt, kann nicht mehr schlafen. Werde alle paar Minuten mit bestialischen Schmerzen in der Flanke wach.

    Caligineus


    Hallo Caligineus,


    wie geht es Dir aktuell ... so jetzt tagsüber?

    Tatsächlich KEINE Befindlichkeiten, von denen Du im Eingagspost hier geschrieben hattest?


    Im Vorfeld Deines, für morgen geplanten Arztbesuches vllt. hier der Versuch schon etwas eingrenzend vorzugehen ...


    Auf Grund Deiner eingangs getroffenen Symptombeschreibungen, liegst Du m.E. ziemlich gut in den beiden "Schlagfeldern" > nephrologische bzw. orthopädische Auffälligkeiten.

    Diese beiden Richtungen, sähe ich dahin ebenso vordergründig angezeigt, um primär von diesen Betrachtungseben im pathologischen Sinne bzgl. im Bereich anamnetischer Befundung davon auszugehen.


    Dein ARZT > wahrscheinlich Dein bisheriger HausArzt - morgen?

    ... oder hast Du bereits eine andere "med. Fachrichtung" für Dich vorgesehen?


    Hinweise für eine event. orthopädische Problematik:


    vllt. erst noch bitte folgender Test:

    Lege dich jetzt einfach mal auf den harten Fußboden, so als würdest du dich in dein Bett legen ... WAS passiert jetzt?

    Kannst Du das dir bekannte nächtliche "SchmerzMuster" auch hierbei 1:1 erzeugen/auslösen?


    ... kannst du dich "problemfrei" wieder aufrichten, resp. wieder aufstehen?

    Hast du dabei vllt. Schwierigkeiten und/oder Schmerzen?


    Wenn JA (?) - Welcher Art (genaue Beschreibung) sind diese Schmerzen und von wo gehen diese Schmerzen deiner Meinung nach aus ...

    z. Bsp. hast du den Eindruck, dass die Schmerzen anfluten, messerstichartig bzw. wie "StromSchläge" sehr plötzlich und heftig auftreten, kommen diese aus welcher Richtung (?), bleiben die Schmerzen manifest an einem best. Punkt > also nur in der von dir beschr. Flankengegend und/oder zieht dieses Schmerzmuster in eine bestimmte Richtung nach z.Bsp. unten/Rumpf/Unterbauch Richtung Genital und/oder gar weiter in Richtung Oberschenkel etc.?


    Hast Du vor gut einer Woche (z.Bsp. letztes Wochenende) selbst deine Sommerreifen auf die Familienschleuder aufgezogen?


    ... oder für die "Eröffnung der diesjährigen" FrühlingsGrillSaison tüchtig eingekauft, z. Bsp. viele schwere Getränkekisten u.a.?


    ... oder bei einem Umzug im Freundeskreis just mitgeholfen vllt. die Waschmaschine aus der 3. Etage runterzutragen u.a.?


    ... hast dein Weihnachtsgeschenk, den Gutschein für einpaar KraftTrainingsstunden in einer MukkiBude, eingelöst (?)

    ... u.a. (?)


    Also alles Dinge, die sonst üblicherweise nicht gerade turnusgemäß auf der "körperlichen BelastungsSkala" als "gesetzt" stehen?


    Alle diese von mir nun vor beschriebenen "Tätigkeiten" (mehr oder weniger - je nach Ausprägung und individuellen Voraussetzungen) sind dazu geeignet

    a) schnell als zuvernachlässigende Dinge in den "Gedächtnis-/Erinnerungs-hintergrund" zu geraten und

    b) deshalb manche "Beschwerde-/SchmerzMuster" erstmal so "rein zuflällig" aus dem Nichts aufzutauchen scheinen ....


    DENN > genau solche "atypischen" kurzzeitigen Belastungsmomente sprächen für eine "gemeine Irritation" des komplexen muskulären Halte- und den Skelettkörperbereich.

    Starke Verspannungen im Bereich der BWK und fortführend angrenzenden LWK's v.a im foraminalen Bereich und/oder der WK-Dornfortsätze, diese könnten für Deine hier beschriebene Schmerzsymptomatik ursächlich sein.


    Das muß sich aber ein FachArzt (~Orthopäde) tatsächlich eingehender > an Dir, als 1:1-Patient mit freiem Zugang zur WS ansehen - sowas geht hier im Forum nicht.


    So > ein gesetzter möglicher Hinweis.


    Dann ... ich war so frei und habe in deinen hier im Forum bereits geposteten Beiträgen einmal etwas quergelesen ...


    Hinweise für eine event. > nephrologische Problematik:


    Du gehst im Arbeitsalltag mit "Lebensmittel-Chemikalien" (häufig) um ... wahrscheinlich oftmals auch mit Kontakt dieser Substanzen, wie sie sonst in ähnlicher Konzentrationsstärke und/oder Zusammensetzung uns "Sterblichen" nicht als üblich unter die Nase bzw. den "Mund" kommen > wie dieses "hyperKryo-Dingens" für Deine Kaugummi's ... hoffentlich mit entspr. genügendem "EigenSchutz" (?)


    Frage > Hast Du in den letzten 1-2 Wochen Auffälligkeiten beim Urinieren und/oder gar Miktionsprobleme an dir festgestellt (?)

    ... z.Bsp. starker andersartiger Geruch und/oder farbliches Aussehen des Urins, schäumender Urin im Urinal/WC-Becken, veränderter Urinstrahl, zu schwach, unregelmäßiger Fluidabgang, ...

    > schmerzhaftes Urinieren, wenn JA (?) > gleich zu Beginn oder erst nach einer Weile, > wird die Schmerzbelastung zum Ende des Uriniervorgangs eher höher,

    ... kannst du in einem durchgängigen Strahl Deine Blase entlehren oder setzt der Strahl auch mal mittendrin aus ... u.a.?

    Wie oft urinierst Du am Tag - üblicherweise?

    UND NOCH ...

    Bist zur Zeit "medikamentenpflichtig" eingestellt?

    d.h. nimmst Du irgendwelche Medikamente?

    bzw. hast Du bis vor gut 7 Tagen noch irgendwelche Medikamente eingenommen, z.Bsp. wegen eines gripp. Infektes ein Antibiotikum - u.a. (?)

    Wenn JA (?) ... Welche Medis waren das ... bzw. welche Medis nimmst Du als "Dauer-/Langzeitmedikation" ... und v.a. > nach welcher ärztlicher Indikation und in welcher DOSIS (?)


    Mein Spektrum der diesbezgl. Überlegung(en) spielt auf den Umstand hin an, dass eine Ausprägung/Form von sog. "interstitiellen Nephritiden" (~entzündl. Vorkommnisse d. Nieren) in Folge einer möglichen allergischen und/oder toxischen Medikamentenschädigung, durch z.Bsp. Schwermetalle, AB's, Diuretka und auch event. pflanzliche/mineralische bzw. durch dritte chemische Toxine verusacht sein könnten.

    Dies jeweilig nicht unbedingt als "Reinstoff" im Bereich der Auslöser sondern mehr als sog. "Wechselwirkung" - ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren bzw. Substanzen ~ Cocktail (!).

    Auch muss der Intoxikationsweg nicht zwingend oral und/oder im Wege als Luft-Gasgemisch auffällig sein - sondern kann auch nur als sog. Kontakt-Intoxikation via billigem Haut- (epidermal) bzw. Schleimhautkontakt vorliegen.


    Auch hier gilt > bei Vorliegen einer möglichen Beteiligung des "NierenSystems" > muss der FachArzt (~Urologe bzw. auch eine Nephrologe) zwingend die eingehende Befundung an dir als 1:1 Patient vornehmen.


    WICHTIGER HINWEIS

    > Sollte das hier ansatzweise angedachte Problem tatsächlich mit einer Beteiligung der Nieren manifest werden > ist immer unmittelbarer Handlungsbedarf angezeigt - d.h. hier muß zeitnah unbedingt ärztlicher Beistand für Behandlung und Abhilfe sorgen - damit es zu keinen Spät-/Folgeschäden am hochkomplexen + lebensnotwendigen nephrologischen System kommt (!)



    So - diese "eingrenzeden" Betrachtungen können vllt. bei deinem bevorstehenden Arztbesuch sinnvoll - im Sinne einer eingehenderen differenzialdiagnostischen Anamnese unterstützend sein?


    ... das wünsche ich dir jedenfalls.

    Danke für's Durchhalten hier - bzgl. der TextMenge. :=o


    Dir erstmal dahin alles Gute :)*

    und eine hoffentlich auch schnelle GesamtGenesung


    Liebe Grüße - Yonas

    Mensch Yonas, das ist mal ein umfangreicher Beitrag, ich danke dir wirklich vom ganzen Herzen, das du scheinbar den halben Sonntag damit verbracht hast, nur um mir zu helfen. Vielen vielen Dank!


    Also tagsüber habe ich tatsächlich Probleme, die sind aber irgendwie schon länger dagewesen, deswegen habe ich die jetzt nicht direkt damit in Verbindung gebracht.

    Vor rund 6 Monaten bekam ich starke Schmerzen im unteren Rückenbereich, so wie eine Art Muskelkater, stechend und sehr langanhaltend.

    Ich dachte mir nicht sehr viel dabei, da ich bedingt durch meinen Job kaum Bewegung habe und auch Übergewicht habe.

    Als ich dies meinem Hausarzt erzählte, tat er das lapidar genau damit ab. Ich solle abnehmen dann würde sich das Problem von alleine lösen.

    Das ist natürlich immer leichter gesagt wie getan, zumal ich auch ein Schilddrüsenleiden habe was bisher nicht im Griff ist bzw die Tabletten immer noch eingestellt werden.

    Ich konnte aber mit diesen Schmerzen recht gut umgehen bzw wusste wie ich mich Bewegen soll um eben diese Schmerzen los zu werden.

    Mehr Bewegung klappte da ganz gut.
    Jedenfalls wurde ich dann eben vor einigen Tagen morgens wach mit leichten Schmerzen weiter rechts.

    Das wurde von Tag zu Tag schlimmer, bis aus den Schmerzen Krämpfe wurden.

    Die schossen blitzartig in die rechte Flanke, je nachdem wie ich mich bewegt habe.

    Unglaublich heftig, so extrem das ich gestandener Mann geweint habe.

    Und jede Nacht jetzt wenn ich mich im Schlaf bewege, kommt das wieder.

    Aber eben genau diese Art "Krampf" tritt tagsüber im Sitzen und gehen nicht auf. Nur wenn ich mich hingelegt habe.


    Ich habe eben noch einmal die letzten Wochen reflektiert, da war soweit nichts ungewöhnliches oder belastendes. Also nichts was mir auffallen würde.
    Es kamen also Rückenschmerzen denen ich mit mehr Bewegung begegnet bin und dann kamen die Krämpfe in den Flanken.

    Ich würde sagen die Rückenschmerzen und die Krämpfe daneben befinden sich sogar auf gleicher Höhe. Könnte also ein Zusammenhang sein.


    Fakt ist jedenfalls das ich so keinen Tag weitermachen kann, die Nächte sind die Hölle. Teilweise werde ich 6 mal pro Nacht mit den schlimmsten Schmerzen wach. Dann muss ich zur Toilette, wo ich allein jedesmal bis zu 20 min brauche um es aus dem Bett zu schaffen.



    Eben lag ich dann auf dem Boden, das war eine Katastrophe.

    Direkt schmerzen im unteren Rücken. Irgendwie so wie ne Überlastung fühlte es sich an, als wenn man zulange gearbeitet hätte und sich dann entspannt. Aber recht schmerzhaft.


    Beim Bewegen der Beine kamen direkt diese Krampfartigen Schmerzen, schnell wie ein Blitz, und legte mich quasi lahm, also ich konnte nicht aufstehen. Stechend oder ziehend, kann es nicht genau beschreiben. Diesmal aber nicht in der Flanke, sondern vom unteren Rücken.

    Klingt für mich wie nen Bandscheibenvorfall oder?


    Ja wegen meiner Vorgeschichte und ob ich was bemerkt habe...

    Also Wasserlassen geht wie bisher auch, vielleicht öfter wie sonst, aber sonst keine Auffälligkeiten. Anstatt 1 mal die Nacht raus, muss ich nun 2 mal.

    Ansonsten, kein schäumen, keine farbliche Veränderung, kein Schmerz dabei.. alles gut.


    Tabletten nehme ich jede Menge ein... Aber die meisten davon schon ewig.


    L-Thyrox Schilddrüsenhormone 250ug

    Venlafaxin Anti Depressiva 225mg

    Lyrica 200mg (100 morgens, 100 Abends)


    Antibiotika habe ich tatsächlich genommen, wegen ner Bronchitis. Da bei mir kaum Antibiotika in Frage kommen (allergie gegen viele) war es Clindamycin 600mg 3x täglich.

    Die habe ich aber früher schon genommen und immer gut vertragen.



    Ich hoffe ich habe jetzt nicht irgendwas übersehen... Wenn doch so antworte ich nachher nochmal.


    Danke dir jedenfalls!!

    Caligineus schrieb:

    Huhu Parvati, danke dir für die Antwort.


    Gallensteine sollten es nicht sein, die Gallenblase wurde vor 2 Jahren entfernt.

    Einen Blinddarm hab ich auch nicht mehr, also fällt das auch schon raus.

    Es gibt auch Gallengangsteine. Nur, weil man keine Gallenblase mehr hat, heißt das nicht zwangsläufig, dass man Ruhe vor Steinen hat. Ich hatte selbst schon Gallengangssteine wie auch mein Bruder. Ist zwar selten, kommt aber vor.

    Caligineus


    Hallo Caligineus,

    ich danke Dir für Deine prompte RückAW.

    Caligineus schrieb:

    Mensch Yonas, das ist mal ein umfangreicher Beitrag, ich danke dir wirklich vom ganzen Herzen, das du scheinbar den halben Sonntag damit verbracht hast, nur um mir zu helfen. Vielen vielen Dank!

    Da nich' für - und selbstverständlich gerne. :-)

    Ich hab' hier gerade SchichtDienst ... und nutze immer die "Pausen" ... kann deshalb sein, dass ich event. unterbrechen muß.


    ad.1

    Caligineus schrieb:

    Eben lag ich dann auf dem Boden, das war eine Katastrophe.

    Direkt schmerzen im unteren Rücken. Irgendwie so wie ne Überlastung fühlte es sich an [ ... ] Aber recht schmerzhaft.


    Beim Bewegen der Beine kamen direkt diese Krampfartigen Schmerzen, schnell wie ein Blitz, und legte mich quasi lahm, also ich konnte nicht aufstehen. Stechend oder ziehend, kann es nicht genau beschreiben. Diesmal aber nicht in der Flanke, sondern vom unteren Rücken.

    Klingt für mich wie nen Bandscheibenvorfall oder?

    Caligineus - es tut mir fürchterlich Leid, wirklich - Sorry, das sollte so absolut nicht sein ... dass Du mittels absolvieren des "Tests" solche schmerzhaften Unanehmlichkeiten hattest. :°_

    Hat sich dieses Schmerzbild hoffentlich wieder zurückgebildet (?) bzw. ist auf ein "erträgliches Maß" zurück?


    Es ist dies m.E. jedoch ein offensichtlich weiterer "PuzzelStein" im hier quasi "multifaktoralen Vorkommnis" > dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit deine vor vermutete Option auf einen BSP (~BandScheibenVorfall / ~ med.: Prolaps) eine Rolle spielen könnte - das weist auch der von Dir, wie weiter dazu erneut beschriebene "SchmerzZustand" während verschiedener Bewegungsmuster (Gehen, Stehen, Sitzen und Liegen) zielführend aus ... also als ein manifester Hinweis für deinen anstehenden ArztBesuch.


    Diesen würde ich Dir tatsächlich dringend anraten!


    ad.2

    Vor allem vor dem Hintergrund, dass Du bei deiner derzeitigen Medikation nicht schlecht im Rennen dabei bist, durch genau sochen "Cocktail" gewissermaßen eine "dispositive Mitwirkung" seitens der inkorporierten pharmakologischen Substanzen, wie zum Nachweis hier angeführt - also nachweislich in hohem Maße mit verantwortlich (für Deinen momentanen Zustand) dafür zeichnen.


    Im Signaturverzeichnis zu allen von Dir oben angeführten pharmakologischen Substanzen deiner "DauerMedikation" werden als mögliche Nebenwirkungen sogar namentlich so genannt:

    "Rückenschmerzen", Muskelkrämpfe, Nackenschmerzen und Steifigkeit der Muskulatur, Dysurie, Erkrankungen der Nieren u. Harnwege bis hin zu Nierenversagen u.a. (~Lyrica 200mg 1-0-1dito Venlafaxin 225mg) Muskelkrämpfe/-schwäche, Osteoporose u.a. (~L-Thyroxin 250µg)


    Sicher - sind dies NW's, die irgendwann mal so in einem Zusammenhang mit der Applikation des entspr. Medis "festgehalten" wurden ... dies müssen ja nicht bei jedem Patienten und dann auch nicht in Art und Umfang der Auswirkung(en) tatsächlich dann auch auftreten ...

    Dennoch - aus der Praxis bekannt - sind gerade die "nephrologischen", wie die "dermatologischen" und v.a. die "orthopädischen" PROBLEMCHEN (sehr) gut dahin beschrieben - und durchaus keine unterminierten NW's (!)


    OK - unser FAZIT

    > Teile deinem Arzt bitte unbedingt alles genau so mit, wie uns heute hier > daraufhin soll Dein HausArzt mind. ein großes Blutbild mit den wichtigsten PrüfWerten bzgl. deiner angewandten Medis fahren.


    Ferner soll er dich dahin befundend untersuchen, ob eine Überweisung an einen Fachkollegen > z.Bsp. Orthopäden sinnvoll erscheint > damit dieser dir dann die Wirbelsäule (~WS) und dort ganz gezielt die akute "Schmerzproblematik" im LendenWirbelSegment (~LWS - med. auch für LWSäule) auf Richtung IliosakralBereich (~Steißbein/Kreuzbein) sich befundend ansieht > bestehe nach Möglichkeit bitte darauf, dass dieser Ortho sich eines bildgebenden Verfahrens z.Bsp. mind. MRT (~MagnetResonanzTomogrphie) bedient.


    Das alles sollte sehr zeitnah passieren > DU bist akuter Schmerzpatient (!)


    orthop./neurologischer HINWEIS noch

    Stell dich gerade hin, versuche dich mit beiden Füßen auf die Zehenspitzen zu stellen, versuche nun auf den Zehenspitzen vllt. 1-2 Schritte vorwärts zu gehen ...

    Das gleiche - gearde Hinstellen und nun jedoch auf die Fersen stellen und auch hierbei versuchen 1-2 Schritte vorwärts zu gehen ...


    BEIDES sollte OHNE irgendeine Auffälligkeit ~gut funktionieren.


    Geht eines von den beiden TestÜbungen nicht bzw. nicht vollständig - liegt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine neuronale Anomalie (~Störung in der NervReizWeiterleitung) vor (!)


    ACHTUNG > dies ist ein behandlungspflichtiges Moment > bitte unmittelbar einen behandelnden (Fach)Arzt aufsuchen bzw. die NotFallAmbulanz und/oder NotFall-Aufnahme eines in der Nähe liegenden Klinikums aufsuchen und befunden lassen!


    Tipp zum Austehen aus dem Bett > du liegst auf dem Rücken (?) ... nun drehst du dich vorsichtig auf die Seite, zu der du hin aufstehen möchtest ...

    > rutsche vorsichtig mit dem ganzen Körper nun so nahe wie möglich an die Bettkante vor ... > versuche dich nur "etwas" stabilisierend zu versteifen ...

    > richtet dich (Oberkörper) nun, wie aus einem (seitlichen) Liegestütz vorsichtig auf - beide Beine bleiben fest aufeinander geschlagen ... wende diese nun vorsichtig aus dem Bett ...

    > und bringe dich nun in eine "Sitzposition" (auf dem Bett / der Bettkante) ...

    > nun vorsichtig aus dem Sitz aufstehen ...

    > dabei "Standbein" zuerst vor und belasten = Hauptkörpergewicht im Stand abfangen und so den "ganzen Kerl" in die Senkrechte - bitte auch nur vorsichtig Ausstrecken/Dehnen - einpaar Schritte gehen ...

    Dann erst dem "normalen" Tagesgeschäft folgen. :)^


    So - leider heht es hier nun weiter ...

    Ich hoffe es waren noch einpaar Anhaltspunkte für Dich dabei, die du bei deinem ArztBesuch verifizierend einsetzen kannst.

    Ich wünsche Dir eine Gute und noch schnellere Besserung, wie eine hoffentlich geeignete schnelle medizinische Fachhilfe (!)


    PS.: zu einer SchmerzMedikation habe ich nun bewußt noch nix mitgeteilt - bitte kläre diese mit deinem Arzt > wegen der bestehenden Medikation (!)

    Mach Dir für den Abend viel Hitze/Wärme hinten rein ins Kreuz (!) ... Wärmepflaster oder Heizkissen etc. und laß dich von Deiner lieben Frau vor dem zu Bettgehen den gesamten Lendenbereich gut mit Franzbranntwein einreiben ... besser vllt. sowas wie Kytta SchmerzSalbe oder auch den Klassiker (von "Bruno") Voltaren/Diclo/Proff-SchmerzGel u.v.a.


    Alles Gute soweit und einen hoffentl. angenehmen Tagesausklang :)_@:)

    sowei eine schmerzberuhigte Nacht :)*:)*:)*


    Liebe Grüße - Yonas

    Huhu Yonas und natürlich auch alle anderen ;)


    Der Arzttermin fand statt, seine Diagnose "Wirbel blockiert".

    Soll mich schonen, am besten Bettruhe (dachte sowas wäre kontraproduktiv bei Rückenschmerzen) und Schmerzmittel (Ibuprofen 800) nehmen.

    Eine Woche Krankschreibung und danach soll es wieder gehen.


    Habe mir aber eine Überweisung zum Orthopäden ausstellen lassen, wo ich morgen gleich nen Termin mache. Ich mir nämlich nicht so ganz geheuer.

    Ich habe meinem Arzt gesagt, das ich es für einen Bandscheibenvorfall halte, aber er entgegnete gleich, das ich dann nicht mehr so locker bei ihm in der Praxis stehen würde.


    Habe ihm das auch alles so erklärt wie ich es hier erklärt habe und deine Tipps beherzigt Yonas. Nun gut, soll der Orthopäde mal drüber gucken, und wenn er zur gleichen Diagnose kommt, schön. Aber blockierter Wirbel... Ich weiß nicht wie realistisch ist bei meinen Symptomen. Kenne mich da aber auch nicht aus.

    Also das mit der Bettruhe würde ich auch anzweifeln, dass das gut sein soll. Bei Blockaden ist Bewegung durchaus besser. Man kann sich Blockaden auch selbst lösen z.B. mit bestimmten Yogaübungen geht das ganz gut. Aber, wenn dann doch ein BSV vorliegen sollte, könnte das wiederum kontraproduktiv sein. Von daher würde ich mal an deiner Stelle eine zweite Meinung einholen. Bis zum Termin beim Orthopäden den Rücken versuchen zu wärmen. Das lockert die Muskeln im Rücken.

    Danke dir Parvati,


    ja, ich halte es so wie ich es kenne, ich mach keine Bettruhe und versuche Mobil zu bleiben. Schwer heben, klar das lass ich erstmal sein, aber Bettruhe nein.

    Gut, mein Arzt hat ja mal sein Fach studiert, von daher sollte er wissen wovon er redet aber Zweifel habe ich trotzdem.


    Termin beim Orthopäden ist direkt nächste Woche nach Ostern. Ist zwar ne Woche hin, aber das überstehe ich schon irgendwie.

    Caligineus


    Hallo Caligineus,

    sorry erstmal, dass es nun etwas gedauert hat ... hier ist es im Moment nicht unbedingt einfach ... hab' aber brav mitgelesen.


    Achtung - jetz' kommt wieder Text, Text, Text ... :=o wichtige Info's für dich


    Darf ich mich nach Deinem aktuellen Befinden erkundigen?

    Wie geht es Dir, bzgl. der Schmerzproblematik und mit der aktuellen "BewegungsFreiheit"?

    ... so nach den ersten applizierten "Bomben" (IBU.8)


    Caligineus schrieb:

    Der Arzttermin fand statt, seine Diagnose "Wirbel blockiert".


    Zum besseren Verständnis, bzw. besseren Einodrnung vllt.:


    1) Dein Doc = HausArzt (?) > AllgemeinA./Internist? ... oder welche FachArzt Richtung?

    2) Auf welcher Höhe im WS-Segment > z.Bsp. BrustWirbel-/LendenWirbel-/Iliosakral-Bereich, hat er denn die Wirbel-Blockade verortet/entdeckt?

    3) Wurde die Untersuchung/Befundung mittels bildgebenden Verfahren > Bsp. dRÖ der WS unterstützt?

    ... oder wie kam Dein Doc zur Diagnosestellung bzw. wie hat er dich untersucht/befundet?

    4) Hat er relevante porfane "Skelett-Tests" und auch wichtige neurologische U. für ein differenzialdiagn. Bild gemacht - konnte er also eine BS-Protrusion bzw. einen BS-Prolaps bei Dir definitiv ausschließen (?) ... weil, eine "WBlockade" ist dahin schon etwas anderes.


    Letztere "Diagnose" (WBlock) ... Du erinnerst dich vllt. - WIR waren da im ersten "Blindflug" schon in diese (orthopädische) Richtung treffermäßig gut unterwegs ... :=o

    Yonas4.0 schrieb:

    [ ... ] "gemeine Irritation" des komplexen muskulären Halte- und den Skelettkörperbereich.
    Starke Verspannungen im Bereich der BWK* und fortführend angrenzenden LWK's v.a im foraminalen Bereich und/oder der WK-Dornfortsätze, diese könnten für Deine hier beschriebene Schmerzsymptomatik ursächlich sein.

    *) BWK/LWK > BrustWirbel-/LendenWirbel-KÖRPER


    So ganz 100-pro ist sich Dein Doc dann aber wohl doch nicht (?) - oder geht das nur auf Deine Intervention zurück ]:D >

    Caligineus schrieb:

    Habe mir aber eine Überweisung zum Orthopäden ausstellen lassen, wo ich morgen gleich nen Termin mache. Ich mir nämlich nicht so ganz geheuer.

    ... egal - das ist jedenfalls tatsächlich so der sinnvoll beste Weg.


    Schau mal bitte auf den Ü-Schein ...

    > was hat der Doc dort für einen Ü-Grund angegeben, weshalb er dich an die/den Kollegin/Kollegen (~Orthop.) verweist?


    ... hoffentlich nicht nur "Konsiliarunters." oder "Mit-/Weiterbehdl." > ohne jeden weiteren Hinweis? ... (Bsp. "muskuläre Dysbalance im Wirbelsäulenbereich")


    > für den Fall dass (?)

    ... solltest Du bei deinem Orthop. vllt. mitteilen, dass es seinerseits um eine Differentialdiganose in Bezug der Ausräumung des Verdachts auf (V.a.) einen mgl. (lumbalen?) BS-Vorfall (BS-Prolaps) bzw. "nur" eine event. dahingehende BS-Protrusion ( = BS-Vorwölbung > mit z.Bsp. neuro. Innervierung u.a.) geht ...

    ... und DU eine außergewöhnlich starke Schmerzbelastung aufweist.

    ... zeig' ihm (Orthop.) vllt. WO genau DU im WS-Bereich die Schmerzentwicklung verorten kannst bzw. welches Schmerzempfinden/-ausmaß du dabei empfindest > in Ruheposition, wie v.a. bei Bewegungen > Bsp. Austehen aus dem Liegen, aus dem Sitzen u.a. > Gehen, Treppensteigen, in das Fahrzeug ein-/aussteigen etc.


    Also das >

    Caligineus schrieb:

    Termin beim Orthopäden ist direkt nächste Woche nach Ostern.

    ... ist sehr gut (!)

    Yonas4.0 schrieb:

    [ ... ] Orthopäde > damit dieser dir dann die Wirbelsäule (~WS) und dort ganz gezielt die akute "Schmerzproblematik" im LendenWirbelSegment (~LWS - med. auch für LWSäule) auf Richtung IliosakralBereich (~Steißbein/Kreuzbein) sich befundend ansieht ...

    ... WICHTIG auch (!) >

    Yonas4.0 schrieb:

    ... bestehe nach Möglichkeit bitte darauf, dass dieser Ortho sich eines bildgebenden Verfahrens z.Bsp. mind. MRT (~MagnetResonanzTomographie) bedient.

    UND das hier ... >

    Caligineus schrieb:

    Ich habe meinem Arzt gesagt, das ich es für einen Bandscheibenvorfall halte, aber er entgegnete gleich, das ich dann nicht mehr so locker bei ihm in der Praxis stehen würde

    ... ist mit äußerster Vorsicht zu genießen (!)


    Es gibt ein beachtliches Range an BSP's, welche nur im Bildnachweis (~CT, MRT u.a.) ersichtlich sind > der betr. Patient tatsächlich aber über keine (dahin typische) Schmerzbelastung bzw. -auffälligkeit berichtet ... auch die eher typischen Bewegungseinschränkungen können dahin vollkommen - für eine dahin "übliche" Diagnosestellung - fehlen - all' das gibt es!

    Das liegt oftmals schlicht nur daran, dass eine Protrusion bzw. ein Prolaps auch nach lateral, ventral (~anterior) - also z.Bsp. nach "seitlich" verschoben in Richtung "Körper" statt in Richtung Spinalkanal vorkommt, mithin eine neuronal effiziente Innervierung maßgeblicher Versorger nicht zwingend vorliegen muß.


    OK - lange Rede ...

    ... so viel nur zur grds. "Erklärung".


    Frage noch zur verordneten Medikation:

    Du nimmst IBU.8 > 1-1-1 = 3x 1'e/tgl.?

    Hat Dir der Arzt hoffentl. dazu auch einen "MagenSchoner" > Ome-/Pantoprazol u.ä. gleich mitverschrieben?


    Tipp - Laß Dir bitte für die Feiertage > morgen noch ein unterstützendes Medikament dazu verordnen ...

    Es ist dabei egal, ob bei Dir "nur" eine W-Blockade oder ein BSP vorliegt ... die dort im gesamten WS-Bereich liegende Stützmuskulatur sollte (weil wahrscheinlich mittlerweile "hochverkrampft") entlastet werden = auch aktive Schmerzlinderung

    > dabei kann eine "Muskelrelaxanz" sinnvoll zum Einsatz kommen

    > ich meine hierbei den Wirkstoff > Methocarbamol (z.Bsp. Ortoton 750 mg Filmtabletten)

    > Initial-Dosis 1.Tag 0-3-2 FolgeTage gem. Beipackzettel 2-2-2

    > Anwendungsdauer mind. 5 Tage (2-2-2 dann 2-0-2) besser 10 Tage

    > Ich habe Methocarbamol (750 mg) auf deine bestehende Medikation - welche Du hier im Vorpost mitgeteilt hattest hin auf ein mögliches Unverträglichkeitsmuster und/oder div. andere Signaturauffälligkeiten nachgesehen > Du dürftest damit keine Probleme mit der Einnahme dieses Wirkstoffes haben!

    ABER > dies ist nicht mein Part hier > diese Entscheidung trifft ausschließlich nur Dein dich zur Zeit behandelnder Arzt > welcher auch deine bestehende aktuelle Medikation mit dritten Medis wirklich kennt - von mir war das hier ausschließlich nur ein Hinweis auf ein weiteres mögliche Vorgehen, um Dir schnellst- und bestmöglich entspr. Linderung hin auf eine vollständige Besserung deiner aktuellen Symptomatik (vorschlagend) zu geben!

    Also - besprich dies bitte mit deinem Doc ... Achtung, morgen = letzter Arzt-Tag vor den Feiertagen! (ansonsten kannst Du dich auch an die Feiertagsvertretung bzw. eine mögl. NotfallAmbulanz wegen der Zuverodnug wenden ! ... Metho = Verschreibungspflichtig!)


    Ich hoffe, ich hab' jetz' im Eifer des Gefechtes nix wichtiges vergessen ...


    Ach so - es bleibt dabei, siehe auch "Parvati" > mach' tüchtig "Wärme" hinten ins Kreuz = Wichtig, wirklich! ... es hilft die muskuläre Verspannungsmissere zu "entspannen" ...


    "BettRuhe" ( LOL ) Nö, so nicht wirklich ... damit war sicherlich nur gemeint, dass du dich vor derzeitiger körperlicher Anstrengung jeder Art, Bsp. sportliche Aktivitäten - die ersten Tage noch zwingend schonen solltest ...

    Bewegung, v.a. leichte Bewegung, z.Bsp. nur etwas spazieren gehen (20-30 min)

    - wenn Du es schmerzmäßig einigermaßen aushältst - das wäre sogar gut

    > nicht "laufen", "hüpfen" oder gar "rennen" > das wäre schon wieder kontraprod. (!)


    Die "Ruhe" ins Kreuz bringen, meint v.a. die neuronalen Reizpunkte, welche derzeit noch auf gut "180°" stehen - wieder etwas "downsizen" ... das IBU = dabei auch sehr gut, weil es nicht nur die Schmerzbelastung "korregiert" sondern vielmehr bereits mögliche "Entzündungsvorkommnisse" versucht in den Griff zu bekommen, die sich stets sehr schnell bei neuonalen Reizungen im WS-Bereich manifestieren - IBU = ein sehr potenter Entzündungshemmer !


    So jetz' aber ... X-\


    bleibt mir - Dir alles Gute und eine noch schnellere Besserung zu wünschen! :)*:)*:)*

    ... v.a. dennoch DIR "erträgliche", :)_@:)

    wie Deiner Familie angenehme + schöne Feiertage! @:)


    Für diesbzgl. Rückfragen - gerne, im Rahmen meiner Möglichkeiten.


    LG - Yonas

    Huhu Yonas, ich danke dir für deine genommene Zeit :)


    Also zur Frage was mein Arzt ist... Ja Hausarzt / Allgemeinmediziner.

    Die Untersuchung bei ihm war echt klasse, hab ihm die Symptome eingehend geschildert.

    Seine Frage war "Zeigen Sie mir mal genau wo die Schmerzen sind"

    Also ab auf die Liege und ihm gezeigt. Er drückt einmal kurz drauf mit dem Finger und sagte: "Das ist nur ne Wirbelblockade, da geb ich ihnen Ibuprofen mit und schonen Sie sich sowie Bettruhe die Woche".

    Auf meine Frage wie er so schnell einen Bandscheibenvorfall ausschließen könne, entgegnete er: "Sie würden sonst nicht so locker in meiner Praxis stehen".

    Bildgebende Verfahren gabs keine.

    Ich bestand dann auf eine Überweisung zum Orthopäden, weil ich es ein wenig seltsam fand, wie schnell er mich quasi "abgewimmelt" hat.

    Und große Überraschung, auf der Überweisung zum Orthopäden steht drauf Diagnose: "Rückenschmerzen".


    Ja was sagt man dazu, oder was sagt man dazu lieber nicht? :)


    Wie es mir jetzt sonst geht... Nunja, ich glaube etwas besser, habe die Tipps mit der Wärme beherzigt und versuche jeden Tag um die 2000 Schritte zu gehen (Schrittzähler). Bettruhe halte ich nicht ein.

    Auch Bade ich jeden Tag heiß, sodass der Rücken entspannt ist.

    Die Ibuprofen nehme ich morgens eine und sobald ich merke das die Wirkung nachlässt, was so etwa gegen 15 Uhr rum ist. Dann nehme ich noch eine bis ich schlafen gehe.

    Entweder kurz vorm Schlafen noch eine oder nicht, je nachdem wie ausgeprägt es ist.


    Also von den jetzigen Schmerzen, würde ich sagen das ich es schaffe über die Feiertage. Und nächste Woche ist ja dann direkt der Termin.


    Ich hätte aber vielleicht auch noch sagen sollen, das hier in meinem Umkreis fast nur inkompetente Ärzte sind. Hier scheint es ne Anlaufstelle für gescheiterte Existenzen zu geben.

    Hausärzte wimmeln ein ab, HNO erkennen die kleinsten Dinge nicht, in der Psychiatrischen Einrichtung hier wird man von den Ärzten angebrüllt wenn man Fragen hat und während der Sprechstunde anruft (man soll gefälligst nen Termin machen, dafür sind die da), dann hatte ich eine externe Psychologin wo ich wegen Depressionen in Behandlung war. Während der Therapie entwickelte ich ständiges Hyperventilieren, was ich bis heute nicht richtig im Griff habe... Als ich meine Psychologin fragte wie wir das angehen wollen, sagte sie "Das weiß ich doch nicht, da kann ich ihnen nicht helfen wenn sie nicht Atmen können"... Unfassbar oder?

    Die Zahnärzte hier sind auch so ein Thema... Hab 2 Füllungen hier im Ort bekommen und war dann mal bei einem 50km entfernt, der lachte sich über die Stümperhaften Füllungen kaputt und fragte ob ich die selbst gemacht hätte.

    Ein anderer zog mir den Weisheitszahn oben links welcher abbrach dabei... Die hälfte steckte noch drin.. Seine Reaktion darauf "Och das lassen wir so, da wächst ja das Zahnfleisch drüber". Als ich damit auf Verdacht zum Kieferchirurgen ging, fing der an zu schreien, das man das niemals so stecken lassen darf. Es folgte direkt vor Ort eine 1 Stündige OP, weil die Kieferhöhle dabei eröffnet wurde, also beim Versuch den Zahn zu ziehen.


    Wie du siehst, bei uns ist die ärztliche Versorgung so ziemlich der Horror.

    Ich trau mich zu manchen Ärzten fast gar nicht mehr hin.. Nur schlechte Erfahrungen.

    Caligineus


    Hallo Caligineus,

    vielen lieben Dank auch für Deine unmittelbare Rückmeldung.

    ... und - selbstverständlich nehm' ich mir die notwendige Zeit, um dir eine, mind. ordn.gem. bzw. "einordnungsfähige" AW hier zur Verfügung zu stellen.

    Das alles soll dir - und vllt. so manch' einem mitlesenden Forista - ja eine, nach Möglichkeit unterstützende Hilfestellung sein/geben ...


    Nun, wenn Du vllt. zwischenzeitl. bei "mir" (Beiträge) etwas quergelesen hast ... (?)

    Ich sitze hier im wahrsten Sinne des Wortes "zwischen den Stühlen" ... bzw. gerade (Dienst-/SchichtPause) wieder zwei Etagen weiter, bei Julian, auf Intensiv (mein bester Freund & seit 25.12.2018 Komapatient) ... hab' heute wieder die Nachtschicht.


    ad.1

    Caligineus schrieb:

    Die Untersuchung bei ihm war echt klasse, [ ... ]

    Er drückt einmal kurz drauf mit dem Finger und sagte: "Das ist nur ne Wirbelblockade, da geb ich ihnen Ibuprofen mit und schonen Sie sich sowie Bettruhe die Woche".


    So - NUN, was sagt, besser was schreibt man dazu (?)


    Unter uns "Pfarrerstöchtern" > ich würde den Telefonhörer in die Hand genommen haben, meinen Physiotherapeuten bzw. Osteopathen angerufen haben und diesem avisiert haben, dass ich DICH gleich noch bei ihm vorbeigeschickt hätte ... 20 min hätte der dich in der Mangel ... kein IBU keine sonstige Chemie + gut is'

    ... bei "nur" ner Blockade.


    Das is' jetzt' kein Witz und auch keine "Mär'" - das geht so - in solchen derartig gelagerten Fällen, meist tatsächlich - eben ohne große Scharmüzzel.

    Die entspr. "Nachsorge" dieses pathologischen Vorkommnisses - bleibt dabei selbstverständlich uneingeschränkt + damit zwingend bestehen, keine Frage!


    Was ER davon hält ? > hat ER dir auf den Ü-Schein gepinselt > "Rückenschmerzen"

    ... btw. > ich wollte, v.a. für dich, es wäre da nix anderes ... aber, das ist jetzt erstmal -sinnvoll- Sache vom Orthop. > dies nexte Woche richtig vollumfänglich zu klären.


    ad.2
    Wegen der Medis > überlegenswerter Vorschlag folgend:

    geh' mal morgen in die Apotheke und besorg' Dir (rezeptfrei!) eine N1 (~20 Tabletten) > von Ibuprofen 400 mg (z. Bsp. Ibubeta 400 akut, betapharm - ja, es gibt auch noch andere Hersteller (!) ... für mal eben 3,95 €)


    WARUM (?) > so, wie Du oben geschildert hast, dass Du die IBU.8 einnimmst, meine Empfehlung: 1x morgens Start mit der 800er ... und dann "Nachlegen" je nach Schmerzzustand mit je 1x einer 400er (max. !!! noch 3 von den 400/Tag).


    Damit steuerst Du deine "schlagkräftige Dosis" optimal > jedoch am unteren Rand der chemisch-pharmakologischen Belastung (für deinen Organismus!).


    Dringende Bitte > niemals die 800er in der Mitte brechen = nicht teilen (!)


    WARUM (?) - die Tabletten sind mit einem Schutzüberzug versehen > dieser wäre an der Bruchstelle "offen" = kein genügender Schleimhautschutz > Wirkstoff-pur an Schleimhaut + v.a. zu schnelle Wirkstofffreisetzung im Körper (>Serumspiegel!)

    Du nimmst offensichtlich auch keinen MagenSchutz (?)


    ad.3

    Caligineus - ich hab' im Vorpost heute eigentlich diesbzgl. schon die "Basics" angerissen, bzw. entspr. begründend auch dargelegt - das wären also meine -sinnvollen- Überlegungen.

    Auf Grund deiner AW ergeben sich diesbezgl. z.Zeit keine anderen/weiteren Punkte, welche nicht bereits beleuchtet/angesprochen waren.


    - Methocarbamol - halte ich für Dich im Moment, in Bezug auf die Gesamtbetrachtung einer sinnvollen schnellen Linderung der ursächlichen Beschwerdemuster > als dringend angesagt ... bitte versuche dahin mit deinem "Spezialisten" (Arzt) noch morgen eine Lösung dafür zu finden = 1 Telefonat, 1 Bitte um ZuVerordnung, 1 Gang zu Doc > Rezept holen > 1 Gang in die Apotheke = 1x Methocarbamol ... Dosisempfehlung beachten, Beipackzettel nochmals aus Gründen der allgem. Sicherheit lesen ... anwenden und versuchen gesund zu werden. Gut (?)


    OK ... hier geht's jetz' auch wieder weiter.

    Alles Gute + Gute Besserung :)*:)*:)*

    ... wir lesen wieder voneinander (!)


    (Sorry, vllt. für die Tippfehler ... soweit ich beim "Edit" sehen konnte, entstehen/entstanden dadurch aber keine Sinnentstellungen und/oder falsche WortBedeutungen)


    LG - Yonas