Schulter-/Arm- und HWS-Probleme

    Hallo,


    da ich schon seit einigen Wochen tägliche Kopfschmerzen sowie Schwindelattacken (fühlt sich an, als würde ich mich auf einem schwankenden Schiff befinden) mit Herzrhythmusstörungen habe und vorgestern noch Schmerzen im rechten äußerem Oberarm dazugekommen sind (nachdem es beim Kopf anheben beim auf der Seite liegen zwei Nächte vorher in der Schulter dauernd gekracht hat), war ich heute beim Orthopäden.


    Bei den Kopfschmerzen mit Schwindel und HRS ging ich erst davon aus, dass es von einem langwierigen grippalen Infekt kommt, der 7 Wochen andauerte. Da der sich aber nun gebessert hat und die Symptome noch da sind, dachte ich, dass es dann wohl doch von der HWS kommt. Habe da auch links immer wieder mal Schmerzen.


    Der Orthopäde machte dann den Bewegungstest, indem ich seine Hand/seinen Arm wegdrücken sollte und das konnte ich nicht, da die Kraft fehlte. Also, wurde ein Röntgenbild von HWS und Schulter gemacht. Und nun bin ich etwas irritiert. In der HWS hat er einen kleinen Schaden gefunden. Er meinte was von Bandscheibenvorfall. Aber kann man so was im Röntgenbild sehen? ":/Bisher ist mir nur eine leichte Arthrose mit geringer Neuroforameneinengung im Bereich HWK 5/6 bekannt. Ich meine, der Orthopäde sprach vom gleichen Bereich. Kann er das falsch eingeschätzt haben? An der Schulter war nichts zu erkennen, er geht da nun von einer Entzündung unterm Schulterdach aus und verabreichte mir eine Cortisonspritze. Nun meinte aber mein Mann, dass man einen Rotatorenmanschettenriss gar nicht im Röntgenbild sehen könnte. (er hat einen und der wurde mit US festgestellt) Da bin ich nun etwas verunsichert. Habe aber am 6. Dezember wieder Kontrolltermin, ob es besser geworden ist.


    Der Schwindel und die Kopfschmerzen können wohl schon von der HWS kommen. Außerdem tut mir mein rechtes ISG oder LWS (bin mir nicht so sicher, da ich sowohl mit den ISG' s - mehr mit dem rechten als linken - Probleme habe, als auch seit vielen Jahren einen BSV bei L4/5 mit leichter Rezessuseinengung), aber das kann ja eigentlich keine Schulterschmerzen machen. Bin halt überbeweglich und habe im gesamten Rücken Probleme und tlwse. auch Schäden.


    Also: Kann man einen BSV in der HWS im Röntgenbild sehen? Ist ein Rotatorenmanschettenriss im Röntgenbild sichtbar?

  • 40 Antworten

    Danke Hyperion.


    Möglicherweise geht er auch von einem BSV aus, da mir immer mal die Lippe links und der Hinterkopf links einschlafen. (Hinterkopf meistens nachts oft in Verbindung mit Hand/Händen/Arm/Armen, manchmal bis hoch zu den Schultern, Lippe auch oft tagsüber)

    Drachenblut schrieb:

    Möglicherweise geht er auch von einem BSV aus,

    privat


    Dann würde ich den Arzt mal nach einem MRT fragen, denn da sieht man das dann gut drauf und man weiß dann auch genauer wie man behandeln muss damit es besser wird.

    Weil so ist ja alles nur son Verdacht, nix genaues.


    Bzgl Rotatorenmanschetenruptur, da ist dann auch zu Überlegen wg einer OP, also Sehnennaht um die Funktion wieder herzustellen.

    Da steht doch nichts von RM-Riss 🤔 (da kam lediglich was vom Ehemann der TE) denke der Orthopäde geht von einem subacromialen Impingement aus was im Röntgen einigermassen zu erkennen ist und deshalb auch die Cortisonspritze.

    Hallo,
    Es gibt eine riesige Grauzone, man stellt was fest, die einen können problemlos damit leben und andere haben Probleme.
    Nicht dran denken und eine positive Lebenseinstellung helfen, das soll jetzt aber nicht zynisch sein.:)z
    Schlage mich schon 50 Jahre mit Orthopädischen Problemen rum.:[]
    MfG *:)@:):)*

    Schmidti70 schrieb:

    Aber doch nicht zwingend?

    privat

    Man macht ja noch die entsprechenden Muskeltestungen ( Klinische Testungen wie Jobe Test, Infraspinatus Test, Palm Up, Speed test usw usw) dazu. D.h. es gibt Muskelfunktionsprüfungen für jeden Muskel. Sind die Testungen dann positiv und das Röntgenbild zeigt auch einen Hochstand des Oberarmkopfes weil der Oberarmkopf durch den Riss/Funktionsverlust nicht mehr in der Pfanne zentriert werden kann, kann man schon sagen das die RM gerissen ist.

    Schmidti70 schrieb:

    Meinen Riss hat man nicht mal im MRT gesehen. Die Überraschung kam dann bei der OP, die dann größer ausfiel als geplant.

    privat

    Kann vorkommen bei einem z.B. Teilriss oder z.B. einer schlechten Aufnahme oder wenn die klinischen Testungen nicht gemacht werden.

    Ich hatte eine gerissene Supraspinatussehne, Tests wurden gemacht, mag aber sein, dass die MRT Aufnahme nicht gut war. Alles ist ja leider nicht immer eindeutig, sonst bräuchte man in vielen Fällen ja auch kein MRT mehr. Beweglichkeit war auch nie mein Problem, sondern Schmerzen.

    @ Hyperion: Von Rotatorenmanschettenriss hat der Doc nichts gesagt. Mein Mann meinte nur, weil er bei seinem Rotatorenmanschettenteilriss ähnliche Symptome hatte, dass man das im Röntgenbild nicht sieht. War bei ihm jedenfalls so. Habe mittlerweile auch nochmal gegooglet und gelesen, dass der Riss schon recht groß sein muss, dass man ihn im Röntgenbild sieht.


    Der Doc hat schon einen Test einen Test gemacht. Ich meine, erst Arm nach oben und dann zur Seite und im angewinkelten Zustand sollte ich dann seinen Arm/seine Hand wegdrücken. Da hat er schon gemeint, dass das nicht so gut geht.


    @ Greenie: Der Doc hat auch nichts von Impingement gesagt. Als ich ihn fragte, ob man bei der Schulter nichts gesehen hat, hat er das verneint. Er geht von einer Entzündung unterm Schulterdach aus.


    @ Wildkater: Ich habe auch schon seit vielen Jahren orthopädische Probleme, aber nicht nur, sondern auch organische. Kommt bei mir von einer Bindegewebskrankheit. Habe sozusagen (fast) überall ne Baustelle. Damit will ich orthopädische Probleme auch gar nicht runterreden, nein, das alleine hätte mir eigentlich auch schon gereicht. ;-)Ich lasse mich trotzdem nicht unterkriegen. Aber das fällt mitunter nicht immer leicht, zumal ich die meisten Schmerzmittel vom Magen-Darm-Trakt oder Herz-Kreislauf her nicht vertrage. Da gibt es dann schon mal Tage, an denen ich die Schnauze voll habe... ;-)


    Schmidti70 : Das ist ja krass, dass man bei dir den Rotatorenmanschettenriss erst bei der OP gesehen hat. :-o Mein Chirurg meinte aber auch mal zu mir, dass man selbst im MRT nicht immer alles sieht. Ist schon blöd. Bewegungseinschränkungen habe ich eigentlich auch keine. Außer bei der Drehbewegung nach innen schmerzt der Arm/die Schulter auch nicht immer bei den gleichen Bewegungen, der Schmerz kommt meist plötzlich und meist bei oder nach Belastung.

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    Im Moment sind die Schmerzen besser, bzw. anders. Fühlt sich jetzt eher wie Muskelkater an und so wird es wohl auch sein, da ich gestern öfter mal gegen die "Schwerkraft" angekämpft habe. Konnte ja stundenlang den Arm nur unter Kraftanstrengung heben, weil er total schwer und schwach war. Ich glaube, da war wohl ein "Betäubungsmittel" für Elefanten drin. ;-D11 h nach der Spritze konnte ich den Arm immer noch nicht richtig heben, das gab sich dann erst im Laufe des Vormittags. Und die Spritze habe ich ja gestern Nachmittag gg. 16 Uhr bekommen. Ich hatte mal eine Cortisonspritze ins Knie bekommen, da hat die Betäubung nicht so lange angehalten, aber ist auch schon paar Jahre her.

    Drachenblut schrieb:

    Der Doc hat schon einen Test einen Test gemacht. Ich meine, erst Arm nach oben und dann zur Seite und im angewinkelten Zustand sollte ich dann seinen Arm/seine Hand wegdrücken. Da hat er schon gemeint, dass das nicht so gut geht.

    privat



    Ah ok