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    80 % unspezifische Schmerzen

    Hm, auf der Einweisung steht in der Tat auch drauf "Gelenksteife, anderenorts nicht klassifiziert: Schulterregion (und dann ein paar Namen von Gelenken)"


    Schon seltsam, wo er mir doch als mdl. Diagnose "Schultereckgelenksarthrose, Gelenkkapselentzündung" diagnostiziert hatte. Das habe ich aber auch nirgendwo schriftlich bekommen. Im Arztbrief für meinen Internisten stand nichts davon.


    Aber das passt ja zu dem, was Du schreibst, Klaus. Aber auch wenn die Behandlung gleich ist, ob nun Diagnose A oder Diagnose B vorliegt...ich finde es immer besser, wenn das Kind beim Namen genannt wird.

    Kleine geschichte zu schulterspezialisten..... ich war mit einer bundesliga-spielerin bei einem der führenden spezialisten in süddeutschland. Dieser mann hatte in der schulter ein klar definiertes problem. Kaputt gegangen im spiel. Die reparatur war eine traumhafte leistung. Aber genau der spezialist der diese super arbeit gemacht hat, macht, wenn nicht völlig klar ist woher die schmerzen kommen.... völlig unverständliche operationen.

    Tja, es gibt super Diagnostiker und tolle "Behandler"...beides zusammen wäre dann wohl wirklich ein Gott in Weiß. ;-)

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    ich war mit einer bundesliga-spielerin bei einem der führenden spezialisten in süddeutschland. Dieser mann hatte in der schulter ein klar definiertes problem.

    Geschlechtsumwandlung kurz vor der Behandlung? ;-D

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    Geschlechtsumwandlung kurz vor der Behandlung?

    Eher durch schmerzlose Behandlung durch Klaus ;-)

    Linea

    Ich würde zu einem Schulterspezialisten gehen, auch, wenn es dauert, bis man einen Termin bekommt :)z

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    Geschlechtsumwandlung kurz vor der Behandlung?

    Ein Schreibfehler.... Die Dame war auch hinterher noch eine Dame.


    Aber schon spassig wie wichtig die Schulterprobleme in Wirklichkeit sind wenn man sich an Schreibfehlern aufhängen kann.. Beste Genesung ;-)

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    Tja, es gibt super Diagnostiker und tolle "Behandler"...beides zusammen wäre dann wohl wirklich ein Gott in Weiß

    Die gibt es durchaus ... der beste von allen ist natürlich Klaus selber, da müssen wir ja nicht drüber diskutieren.


    Aber du solltest dir wirklich die Mühe machen und einen Schulterspzzialsiten suchen, es gibt sehr viele sehr gute, auch wenn jetzt gleich wieder jemand was anderes behaupten wird ...

    Es gibt natürlich auch gute Orthopäden... aber die zu finden ist recht schwierig.


    Und wie gesagt... In der Lehrmeinung werden Muskeln und Bindegewebsstrukturen zu wenig beachtet. Deshalb stehen die Mediziner relativ oft vor Beschwerden die sie nicht zuordnen können. Und bei Schultern ist das Problem besonders häufig, weil die Schulter eigentlich kein klassisches Gelenk ist, sondern alles nur aufgehängt ist . Sprich das Problem liegt in der "aktiven" Aufhängung und nicht in "passiven" Knochen.


    Habt ihr wirklich das Gefühl, dass dieses orthopädische System wirklich funktioniert ??? Dann gäbe es das hier nicht und auch unsere Praxis nicht. Dann gingen die Menschen mit Beschwerden zum Doc. ihnen wird geholfen und das wars.... da ist kein platz für uns..... Aber es gibt uns .....

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    Aber schon spassig wie wichtig die Schulterprobleme in Wirklichkeit sind wenn man sich an Schreibfehlern aufhängen kann..

    Humor ist, wenn man trotzdem lacht.


    Ich warte jetzt erstmal ab, was die rheumatologische Behandlung bringt, denn mittlerweile habe ich auch Schmerzen im Unterarm und in den Fingerknöcheln. Bisher ist ja außer Röntgen nichts weiter gemacht worden.


    Genau...ich habe das Gefühl, das orthopädische System funktioniert nicht!

    Heute habe ich dann den gesamten Vormittag in der Rheumatologie im Krankenhaus verbracht. Ergebnis: nüscht. Der Ultraschall hat Flüssigkeitsansammlung in der Schulter ergeben. Gut, das wusste ich ja schon vom MRT.


    Hände wurden geröngt, weil die linke Hand ja mittlerweile ziemlich schmerzt. Nein, alles in Ordnung. Toll. Und wo kommen die Schmerzen dann her? Achselzucken.


    Bei der Blutuntersuchung wurde dann offenbar doch etwas gefunden, denn am Nachmittag hatte ich einen Anruf in Abwesenheit vom Krankenhaus. Da ich aber mit Brummschädel im Bett lag, habe ich davon nichts mitbekommen. Beim Rückruf habe ich natürlich niemanden mehr erreicht. Blödes Gefühl. Aber wenn die mir hätten mitteilen wollen, dass ich todkrank bin, hätten sie es wahrscheinlich nicht nur einmal versucht. Oder gerade?? Wäre ja dann eh nix mehr zu retten.


    Ja, im bin im Moment etwas gefrustet, ich gebe es zu! >:(

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    ber wenn die mir hätten mitteilen wollen, dass ich todkrank bin, hätten sie es wahrscheinlich nicht nur einmal versucht. Oder gerade?? Wäre ja dann eh nix mehr zu retten.

    Meinst du nicht du übertreibst gerade etwas??


    Ich hab mir das schon gedacht das beim Rheumatologen raus kommt, das wäre schon ein Wunder wenn das was aus dem rheumatischen Formenkreis wäre.


    Du hast schlicht und ergreifend ein lokales Problem in der Schulter was man konservativ mit gescheiter Physiotherapie und eigenen Übungen behandeln muss und kann.

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    Meinst du nicht du übertreibst gerade etwas??

    Ja logo. Kam das nicht deutlich genug heraus? ;-)


    Der Anruf bezog sich auf die Schilddrüsenwerte. Die waren trotz regelmäßiger Einnahme völlig im Ar***. Wundert mich, dass die das überhaupt untersucht haben. Vor allem, weil ich noch gesagt habe, ich war am Vortag bei der jährlichen Schilddrüsenkontrolle. Nun ja...


    Die Rheumatologiesache ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen. Das war der Vorschlag sowohl von meinem Hausarzt als auch vom Orthopäden. Hätte ich da nein sagen sollen? Nicht wirklich.

    Das glaube ich nicht. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass ich einen älteren Teilriss in der Supraspinatussehne habe, der aber bereits schon wieder vernarbt ist. Außerdem weist die Sehne strukturelle Ermüdungen/ Microtraumen auf. Das leichte Impingement wird jetzt mit Pendelübungen nicht unter 20 Minuten mit 500g behandelt, weil wohl erst nach 20 Minuten die "Gegenwehr" der Muskeln beendet ist und ab dann erst das Aufdehnen der Schulter möglich ist.


    Gegen die Entzündung nehme ich jetzt Cortison in ausschleichender Dosierung und ein antientzündliches Rheumamittel (Rantudil).


    Und das ist immer noch keine offizielle Behandlung! Der Stand bei meinem Orthopäden ist, dass er den letzten Termin nicht einhalten konnte wegen völliger Fehlplanung in seiner Praxis. Mittlerweile warte ich da auch nicht mehr wie das Lamm auf der Opferbank, bis der hohe Herr zum Gespräch bittet, sondern spreche klare Worte, dass ich von ihm einen Anruf erwarte. Hat man mir dann auch kleinlaut zugesagt. Ob der Anruf nun kommt oder nicht, ist mir aber nun ehrlich gesagt ziemlich egal, zu diesem Knallkopf gehe ich mit Sicherheit nicht mehr, dafür ist mir meine Zeit zu schade und meine Gesundheit erst recht.


    Allerdings wird meine Krankenkasse noch eine ausführliche Schilderung bekommen, warum ich dieses Quartal drei Orthopäden verschleißen musste.

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