Sternocleidomastoideus Verhärtung (rechte Halssehne)

    Hallo,


    und zwar leide ich schon seit 3 Wochen unter einer


    Verhärtung der Halssehne auf der rechten Seite.


    Hinzu kommen Symptome wie:


    - Abwesenheitsgefühle


    - Schwindel


    - Übelkeit


    - Kribbeln im Rechten Arm


    - Ab und zu Schmerzen im Rechten Ohr


    - Rückenschmerzen im Unteren Bereich


    Seit dem ich diese Verhärtung besitze, sind die Symptome erhalten geblieben. Also kann man nur daraus schließen, dass das von der Verhärtung der Halssehne abhängt oder?


    Keine Angst ich hab schon einen Termin beim Orthopäden ausgemacht, der ist aber erst in 2 Wochen (geht nicht früher).


    Ich habs mit Massagen, Wärme, Übungen, Rotlicht, ... usw versucht, nichts hat etwas gebracht.


    Ich wollte nur wissen, wie man dies wegbekommen könnte bzw. eine Linderung auftreten kann, weil 2 Wochen zu warten wird echt heftig sein, denn diese Abwesenheit macht einen echt zu schaffen.


    Kann das auch sein, dass ich eine Halswirbelsäulenblockierung habe? Weil ein blockierter Atlaswirbel hat ja auch ähnliche Symptome.


    Ich möchte nur Bestätigung haben, weil ich mich manchmal so tief in die Sachen hineinversetze, dass ich Panikattacken bekomme und denke, dass es immer schlimmer wird :(v :°(


    Hier ein Link, dies beschreibt auch die Symptome.


    http://www.muscle-corps.de/132-schulter-nacken-verspannungen.htm


    Hoffe auf hilfreiche Antworten.. Danke fürs Lesen!!

  • 13 Antworten

    Was ich noch anbringen sollte, ich sitze sehr oft. Vor allem vor dem PC.


    Also könnte das auch ein Haltungsfehler sein. Weil wenn ich sitze, dann fühl ich mich teils schlechter als wenn ich z. B. im Bett liegen würde.


    In der Allgemeinmedizin bin ich durch, ich war schon bei 4 verschiedenen Hausärzten. Keiner hat sich das aber so richtig angeschaut {:(


    Blutwerte sind auch ok an der Schilddrüse kanns auch nicht liegen, die Werte sind auch im Normbereich.

    Sport mach ich ehrlich gesagt nicht oft.


    Ich war im Juni einen Monat lang im Fitnesscenter zum Gerätetraining angemeldet.


    Aber Sport treibe ich eigentlich nicht so oft. Am PC sitze ich seit einer Woche auch nicht mehr, weil da die Symptome irgendwie stärker auftreten (vllt fehlende Sitzhaltung). Da leg ich mich lieber ins Bett... {:(

    Hallo yaichi93,


    wie Du schon schreibst, ist der Sternocleidomastoideus (Kopfwendermuskel),sehr verhärtet. Durch Überlastung, z.B: falsche Haltungsgewohnheiten, über Kopf arbeiten, Kopf immer wieder zu einer Seite gedreht halten, etwas sehr schweres heben, Sturz, Schleudertrauma, im Bett lesen, auf dem Bauch liegend schlafen, bilden sich winzige Verhärtungen im Muskel. Diese verkürzen ihn, was zu folgenden Symptomen führen kann:


    hinter den Augen liegende Schmerzen


    Zungenschmerzen beim Schlucken


    Kopfschmerzen in den Bereichen über den Augen, hinter dem Ohr und auf der Kopfoberfläche


    Kiefergelenksschmerzen


    Symptom einer Trigeminus-Neuralgie


    Ohrenschmerzen


    Zahnschmerzen in den hinteren Backenzähnen


    Gleichgewichtsprobleme, Benommenheit, Übelkeit


    unerwartete Ohnmachtsanfälle


    Sehstörungen


    Bildung von kaltem Schweiß auf der Stirn


    Du kannst diesen Muskel selber massieren, indem Du mit der jeweils entgegengesetzter Hand, das Gewebe zwischen Finger und Daumen nimmst und kräftig knetest und abrollen lässt, beginne dabei hinter dem Ohr, wo der Muskel beginnt, und arbeite Dich vor bis zum Schlüsselbein, es kann auch schmerzen.


    Massiere jede Seite nicht länger als 1-2 Minuten, dafür öfter am Tag, die Symptome können schnell gelindert werden und mit der Zeit vergehen sie ganz.


    Ein anderer Muskel, die Scaleni (Rippenhaltermuskeln) kann die anderen Symptome hervorrufen, wenn er verspannt ist, z.B: Schmerzen in Armen, Händen, Nacken, Brust Schulter, Oberrücken


    Die Scaleni sind zu beiden Seiten des Halses an Wirbeln sowie an den oberen beiden Rippen befestigt.Sie liegen dicht am Hals, man massiert sie wieder mit der entgegengesetzten Hand. Übe mit den Fingerspitzen Druck aus und bewege sie mit einem kurzen Massagestrich in Richtung Halsseite. Wenn eine Verhärtung im Muskel ist,kann ein Schmerz entstehen, unter dem Du Dich wahrscheinlich zusammenkrümmen wirst. Es kann sich so anfühlen, als würde man auf einen Nerv drücken und gleichzeitig kann man einen Übertragungsschmerz spüren, z.: das es in den Arm ausstrahlt.


    Beginne bei der Massage unter dem Ohr und arbeite Dich bis zum Schlüsselbein vor, auch direkt über diesem können solche Punkte sein. Jeden schmerzenden Punkt mit 6 Massagestrichen behandeln, nicht mehr, dafür öfter am Tag.


    Damit Du Dir ein Bild machen kannst, wo diese Punkte liegen, die man massieren soll, hier ein Link


    http://www.triggerpoints.net/triggerpoints/sternocleidomastoid.htm


    http://www.triggerpoints.net/triggerpoints/scalene.htm


    Gute Besserung :)*

    Nichts zu danken, ich würde mich freuen, wenn ich Dir helfen kann.


    Bei der Massage des Sternocleidomastoid kann es vorkommen, dass man die o.g. Scaleni erwischt, und diese können ein Ziehen u.a. in den Arm verursachen, darum ist es wichtig, auch diese zu massieren.


    Versuche es einfach weiter, aber bitte so, wie beschrieben, nicht zu lang und zu aggressiv. Die schmerzenden Punkte werden mit der Zeit deaktiviert und die Muskel können sich wieder entspannen.


    Weiterhin gute Besserung *:)

    Leute ich war vorgestern beim Arzt wegen Ultraschall.


    Die haben einen Lymphknoten auf dem Sternocleidosmastiodeus (Kopfwendemuskel) entdeckt.


    Was soll ich machen? Also ich merk echt, dass der verspannt ist, kann ich ohne weitere Bedenken die Übungen weitermachen?


    Also durch die Übungen ist ehrlich gesagt noch keine Besserung aufgetreten. :(


    Ich hab seitdem irgendwie Schmerzen im rechten Arm bzw in der Hand (Finger auch). Aber diese Schmerzen sind nur für kurze Zeit, Abends (wenn ich im Bett lieg) treten die Schmerzen öfters auf, fällt mir auf.

    Wenn Triggerpunkte im Sternocleidomastoideus sind, können sie so druckempfindlich sein, dass sie manchmal irrtümlich mit geschwollenen und überempfindlichen Lymphknoten verwechselt werden. Versuche diese Stelle vorsichtig zu massieren und sei bei Übungen vorsichtig, bei denen Du merkst, dass der Muskel sich widersetzt, weil er durch TP sehr verspannt ist, sonst machst Du es nur schlimmer. Man sollte immer zuerst die TP deaktivieren, bevor man Dehnübungen macht.


    Hier ein anderer Link, klicke auf den Kopf, dann stehen da die Namen von Muskeln. Klicke Sternocleidomastoid an, die Kreuze kannst Du auch anklicken,( das sind die TP),dann siehst Du in rot das Symptomenmuster. Klicke auch das kl. Bild daneben an, das ist der andere Zweig des Muskels. Wenn Du auf die Schulter klickst, steht da auch Scalenes, das sind die anderen Muskeln, von denen ich geschrieben habe.


    http://triggerpointmaps.com/tp_finder.html


    Gute Besserung *:)

    Hi, ich möchte mich hier auch zu Wort melden,


    bin weibl., 27.


    Habe ähnliche Beschwerden seit 4 Jahren. Ich war bei inzwischen 13 verschiedenen Ärzten.


    Hausärzte, Orthopäden, HNO, Zahnärzte (Kiefer), Neurologen, Heilpraktiker.


    Es fing urplötzlich an, ein seltsam tiefer, ziehender Schmerz irgendwo hinter dem Ohr, wie Zahnschmerzen "irgendwo am Hinterkopf", schwer überhaupt zu lokalisieren - durch die Nähe zum Mastoidknochen bin ich sofort zum HNO, es wurde nichts festgestellt. So ging ich über die Jahre von Arzt zu Arzt. Viel Schulterzucken, Vermutungen liefen ins Leere: Antibiotika, Virales, Trigeminusneuralgie, Knirscherschiene, Verdacht von Lymphknoten (CT, Ultraschall), Schmerztagebuch geführt... Trigger wurden keine gefunden.


    Es kann manchmal bis zu 4 Wochen weg sein, dann kommt es wieder und ist täglich da. Bohrend, dumpf, manchmal "piekst" es an den unmöglichsten Stellen am Schädel quasi in Stereo, der Ur-Schmerz bleibt aber immer lokal hinter dem Ohr-Knochen. Es kommt und geht wie es will, mal stunden/tagelang am Stück, daß ich mich nur noch verkriechen möchte. Wenn der Schmerz weg ist, ist es, als wäre er nie dagewesen, ich bin dann völlig befreit. Es gibt keine Umstände, die es besser machen, außer daß ich meine, Kälte wäre angenehm, da es sich oft entzündlich anfühlt.


    Ibuprofen, Novaminsulfon hilft nicht - nur Diclofenac rührt manchmal an, immerhin.


    Es wurde mittlerweile eingegrenzt, daß es muskulärer Natur sei. Ich habe eine zurückliegende Krebserkrankung durch die ich sehr streng und oft untersucht werde, es konnte alles andere ausgeschlossen werden. Durch die Vorbelastung habe ich natürlich die ärgsten Ängste ausgestanden, neuer Tumor, Neurologisches (MS), auch ein chronisches nicht zuordbares Schmerzsyndrom/Neuralgie fände ich beängstigend............... bin froh, daß kein Arzt bisher etwas Gefährliches vermutet. Aber ich wäre sehr glücklich, wenn ich dem Problem Herr werden könnte


    Seit Wochen bemerke ich nun eine empfindliche Stelle an der rechten Halsseite, ein Muskelstrang der bei Berührung sehr schmerzt. Es wurde abgeklärt daß es nicht die Halsschlagader ist, die sich entzünden kann.


    Hat jemand einen Tipp, ich wäre über jeglichen Hinweis sehr sehr dankbar!

    Hallo, ich möchte mich hier nochmals zurückmelden, vielleicht hilft es ja irgendjemandem weiter.


    Ich komme frisch vom MRT der oberen Halswirbelsäule, und es hat sich nach 4.5 Jahren teils unerträglicher Schmerzen und erfolgloser Suche nach der Ursache nun tatsächlich eine schmerzhafte Muskelverhärtung und eine Kiefer/Biss-Problematik herausgestellt.


    Ich hatte wiederkehrend, jahrelang, beinahe täglich starke Schmerzen hinter dem Ohr, ausstrahlend in Richtung Oberkiefer und Schädel, Migräne an einer punktuellen Stelle und sogar Episoden von Doppeltsehen.


    Bin weiblich, 28 Jahre alt.


    Neulich saß ich eines Abends da (man stelle sich vor, ich laufe damit schon Jahre herum u. habe bis dato nie eine eindeutige Besserung oder Zusammenhänge feststellen können), machte eine seitliche Bewegung des Kiefers, es knackte SEHR laut im Ohr (sonstiges Knacken kennt ja fast jeder) und der Schmerz ging sofort weg. Für viele STunden, bis es wiederkehrte und es erneut versuchte, mit Erfolg. Ich war wie vom Donner gerührt, seitdem kann ich häufig durch Kieferbewegungen offenbar etwas 'geraderücken'. Dann war ich irgendwie am Thema 'Kiefer' dran. Der seitliche Muskelstrang am Hals ist bei mir zudem ständig verhärtet und druckempfindlich.


    Ich war bei 16 verschiedenen Ärzten seit 2013, der letzte hat nun ein MRT angeordnet, das die Problematik wirklich enorm eingrenzen konnte. Es konnte sehr viel ausgeschlossen werden, worüber ich mir Sorgen machte, und es hat sich die Vermutung bestätigt, und ich weiß wo ich jetzt ansetzen muss.


    Falls das jemand liest - nicht aufgeben... Arzt für Arzt durchprobieren, bis einer die zündende Idee hat. Und bildgebende Maßnahmen nicht unterschätzen, auch bei scheinbar nicht-ernstzunehmenden Symptomen, die viele Ärzte abwinken, und dafür evtl gar keine ordentliche Diagnostik machen wollen.


    Viel Glück und dranbleiben an alle, die sich damit auch herumplagen.