Streckungsdefizit, endlich beheben, bitte um Hilfe, von einem Chirurgen​

    Hallo erstmal,


    nach einer Knieumstellung, durch Arthrose im linken Knie vor 10 Jahren,


    ist nach einer gewissen Zeit, ein größeres Streckungsdefizit entstanden.


    Durch das schlechte Gangbild, ist auch mit der Zeit eine Abnutzung,


    der linken Hüfte, eine Arthrose dort entstanden.


    Physiotherapeutische Behandlungen, haben nur kurzzeitig angeschlagen.


    Eine Operation, zur Entfernung der Metallplatte im Knie,


    sowie das Aufheben des Streckungsdefizites, war nur teilweise erfolgreich.


    Metallplatte wurde entfernt und das Streckungsdefizit konnte nicht behoben werden.


    Aussage des Chirurgen, nach der Operation:


    Durch das starke, vernarbte Gewebe, hat er sich in der OP nicht herrangetraut,


    denn er hätte damit, auch mehr zerstören können.



    Therapieempfehlung für die Zukunft: Ein paar Krüken


    Diese Diagnose ist katastrophal.


    Hier der OP-Bericht:


    Deutlich erschwerte Zugangsbedingungen bei Vernarbung und Weichteilresistenz


    Femoropatellares Kompartiment: diffuse CM mit welligem Regenerationsknorpel,


    Synovitis


    Mediales Kompartiment: kaum einsehbar, CM GIV tibial


    Laterales Kompartiment: CM, GI-II tibial und femoral, sonst Interkondylärregion:


    osteophytäre Notchstenose, VKB aufgebraucht




    Durch das Streckungsdefizit im linken Knie, sowie jetzt Arthrose in der linken Hüfte,


    kann womöglich eine vergangene Aussage, von eimem Orthopäden womöglich war


    werden, das ich aufpassen muss, das ich nicht im Rollstuhl irgendwann einmal lande.



    Bitte, um eine fachliche Meinung, am besten von einem Chirurgen,


    aus diesem Fachbereich,


    ob man das Streckungsdefizit, nicht in einer Operation doch beheben kann.



    P.S.


    Ich bin über die Richtigkeit,


    von diesem OP-Bericht von Prof. Dr. Weiler nicht ganz überzeugt


    und Zweifel diesen, doch ein wenig an.


    Bitte, um Hilfe, Danke


    Euer Maik

  • 6 Antworten

    Die Knieumstellung besteht seit 10 Jahren.


    Das Streckungdefizit ist mit der Zeit mehr und mehr geworden.


    Ich würde sagen, das es vor ca. 6 - 7 Jahren angefangen hat.

    Professor Weiler ist doch aber schon ein Kniespezialist, wenn ich an den Gleichen denke? Wenn Verwachsungen das Problem sind, dann besteht natürlich die Gefahr, dass die sich immer wieder und noch stärker bilden nach der Entfernung.


    Wie alt bist Du denn? Ich kann schon verstehen, dass die Prognose nicht wirklich gut klingt. Ich würde mir da auch Zweitmeinungen einholen. Hier wirst Du die eher nicht bekommen, weil im Wesentlichen medizinische Laien unterwegs sind.


    Ich hatte vor 30 Jahren auch eine Umstellung am Knie, habe jetzt seit 3 Jahren eine Knie TEP, mit der ich im Großen und Ganzen gut klar komme.


    Ich würde mich an Deiner Stelle auch noch mal bei anderen Spezialisten vorstellen.


    Alles Gute!

    Physiotherapie brachte nur kurzfristig etwas? Dann abgebrochen?


    Denke mal, muss lebenslang gemacht werden. Vielleicht nach Liebscher und Bracht.

    Ich bin 42 Jahre alt und regelmässig im Training.


    Von Liebscher und Bracht hatte ich mir das Buch geholt.


    Ich achte ganz gut auf meine Ernährung


    und bin sehr gerne Läufer, aus Überzeugung gewesen.


    Muss ganz ehrlich sagen,


    das ich im Studio häufig Dehnung und Steckung durchgeführt habe,


    aber nach Liebscher und Bracht hätte ich mehr machen können.



    .


    Bei der letzten herkömmlichen Physiotherapie,


    war der Physiotherapeut auch ein wenig ratlos


    und meinte, wie soll er das schaffen, was der Chirurg nicht in der OP schaffte.


    Eine direkte Physiotherapie,


    nach Liebscher und Bracht könnte eine Verbesserung bringen.


    Vielleicht sollte ich einfach, mehr Physiotherapie machen und das Beste hoffen.


    Ich Danke euch erst einmal, wenn Euch noch was einfallen sollte, dann gerne her damit...


    :)^Euer Maik