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    Re: Tilidin

    Hallo RedBull,


    Tilidin ist ein sehr stark wirksames Medikament, das einen ähnlichen Aufbau wie Morphium hat. Leider hat es auch entsprechende Nebenwirkungen (Gewöhnung bis zur Abhängigkeit, Übelkeit, Benommenheit, Verdauungsstörungen). Es sollte mit äußerster Vorsicht und nur kurzzeitig eingenimmen werden. Bei chronischem Schmerz oder längerdauernden Problemen sollte unbedingt eine kundiger Arzt hinzugezogen werden (nicht dass nachher die Probleme der Nebenwirkungen größer sind als das Ursrprungsproblem).


    Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen


    Gruß


    Christoph

    danke christoph

    ich nehme tilidin tropfen glaub das ich schon abhängig bin habe 4 bandscheibenvorfälle bandscheibenschaden morbus bechterev auch noch und am anfang für die schmerzen habe ich die tropfen 1 mal am tag gebraucht mittlerweile nehme ich die höchstdosis 4x40 tropfen am tag und das schon seit märz anders halt ichs nimmer aus wegen der schmerzen. danke für deine aufklärung!!!

    Re:

    Ich nehme Tillidin Tropfen (Valoron) schon seit mehr als zwei Jahren. Ich habe Weichteilrheuma und versch. Krankheiten an der Wirbelsäule. Ohne diese Tropfen habe ich keine Lebensqualität. Ich habe auch vorher diese ganzen Verurteilungen über diese Tropfen gehört und hatte grosse Angst sie zu nehmen. Ich nehme 6 x am Tag 25 Tropfen und dank dieser Tropfen ist meine Lebensqualität enorm gestiegen. Wenn man sich immer strickt an die Dosierung hält und nie mehr nimmt als erlaubt, dann kann auch nichts passieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass andere Schmerzmittel viel mehr Schaden anrichten als Tillidin.Tillidin gehört zu den Opiaten und richtet bei weitem nicht so viel Schaden an wie man immer hört. Viele Ärzte, die mich von Tillidin runterbringen wollten, sind überzeugt worden, wenn sie sahen, wie dreckig es mir ohne geht. Valoron retard ist ein Mittel das ständig angeboten wird um die Suchtgefahr klein zu halten.Mir hat jedoch die Retadierung nicht viel gebracht. Es sind sehr wahrscheinlich zu kleine Mengen in den Körper gebracht um bei meinen Schmerzen angemessen zu helfen. An Tagen wo es mir relativ gut geht verringere ich die Tropfenzahl auf 20.

    Ebefalls 4x40Tropfen

    Hallo,


    habe vor meiner Hüft TEP auch täglich 4x40 Tilidalor (Tilidin) Tropfen nehmen müssen. Hatte dazu noch 6x600mg Ibuprofen damit ich mich überhaupt bewegen konnte. Eigentlich bin ich gut damit gefahren, habe aber nach dem absetzen Entzugserscheinungen bekommen. Waren aber auszuhalten. Wie phoebethewitch schon schrieb, wenn du dich an die Packungsbeilage hälts, kann eigentlich nichts passieren. Nur nicht höher dosieren denn das habe ich mal gemacht und bin ganz schön abgeschmiert. Erbrechen, Schwindel, Angstzustände. Wenn sie nicht mehr wirken, lieber auf ein anderes Medi umsteigen.


    Georg.

    Re: Tilidin

    Hallo RedBull, ich hab Valoron jetzt 2 mal genommen und ich schwöre, dass ich die Flasche am liebsten zerschlagen würde. Ich habe massive nebenwirkungen gehabt. Ich hab schon einmal eine andere Sorte Tilidin bekommen aber hatte es vergessen. Damals hab ich die Tropfen 3 mal genommen und ehrlich gesagt habe ich dann doch lieber meine Schmerzen, als das ich das was ich heute und auch damals durchmachen mußte nocheinmal mitmachen muß. Ich denke es gibt immer zwei Seiten bei einer Medallie, und meine sagt nie wieder. Ich dachte ich muß Sterben. Ich hoffe ich hab dir jetzt keine Angst gemacht, aber ich denke diese Tropfen haben schon vielen geholfen, mir aber nicht.


    Bis dann Sky

    Tilidin-Tropfen

    Hallo liebe Forumsteilnehmer!


    Für die Behandlung von chronischen Schmerzen ist ein Arzt mit dem Zusatz Schmerztherapie zuständig.


    Wenn mann eine medikamentöse Schmerztherapie durchführt, ist es wichtig alle Einstellungsveränderungen immer mit dem Arzt abzusprechen. Sich streng an die Einstellungsempfehlungen halten z.B. 3 x täglich oder immer zu einer bestimmten Uhrzeit. Auch ist es nicht ratsam ein Medikament bei Bedarf (Gefahr der Sucht- Steigerung der Dosis u.s.w.)zu nehmen sondern nach einbestimmten von Arzt verordneten Schema.


    Schmerzmedikamente besondern retardierte Medikamente müssen zum Erreichen des Wirkspiegels erst einige Tage bzw. Wochen genommen werden, bis eine Schmerzreduktion erkennbar ist, und man selbst bedurteilen kann,dass sie nicht wirken.


    Beim Beginn einer medikamentösen Therapie muß man Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Innerhalb der ersten Tagen können erstmal Nebenwirkungen wie Übelkeit, Müdigkeit u.s.w. auftreten.


    Also immer Geduld, und dem Körper etwas Zeit geben sich an die Medikamente zu gewöhnen.


    Also immer alles mit dem Arzt absprechen, so daß er vielleicht die Dosis verändern kann.


    Liebe Grüße und ein schmerzarmes Wochenende.


    Gruß N.


    Infos über Schmerztherapie findet ihr unter :


    http://www.schmerzselbsthilfe.de 8-)

    Hallo!


    Ich nehme Tilidin seit 03/06 und muß sagen die Nebenwirkungen sind nicht ohne jedoch sind die Schmerzen gut gedämpft.02/08 fing ich dann an weiße Mäuse zu sehen und führte mit mir Selbstgespräche.Daraufhin bekam ich von meinem Arzt Diazipan=Valium damit die Mäuse wieder verschwinden.Ich nehme das Zeug 2 bis 3 mal am Tag a 40 Tropfen je nach Schmerzen.Ich persönlich fange von dem Tilidin fürchterlich an zu schwietzen.Solange die Leber und Nieren das mitmachen ist ja auch alles ok aber was wenn nicht?Ein Arzt hat mir das mal so kurz wie möglich beschrieben Schmerzen,Tilidin über Jahre,Blutwäsche und dann Holzkiste hart aber wohl war.


    Gruß


    Rolf:)D

    @ Enin:

    Sehr gute Antwort!

    @ Eisman;

    Opioide wie Tilidin belasten die Nieren nicht und führen ergo auch nicht zur Dialysepflicht. Nierenprobleme resultieren von anderen Schmerzmittelgruppen, aber nicht Opioiden/Opiaten.


    Eine körperliche Gewöhnung (d.h. Entzugssymptome bei plötzlichem Absetzen) gehören dazu; sagen aber nichts über eine tatsächlich vorliegende Sucht aus. Die macht sich bei Opioiden durch andere Aspekte bemerkbar; die körperliche Gewöhnung kann nicht als Hinweis auf eine Sucht gewertet werden.


    Wichtig ist, best. Einnahmeschemata einzuhalten und solche Medikamente nicht immer nur bei Bedarf zu nehmen. Ebenso sind retardierte Formen zu bevorzugen, weil da der Wirkstoff kontinuierlich abgegeben wird, statt einen "Kick" auszulösen (der dann evtl. eine Sucht auslösen kann, wenn man es auf diesen "Kick" absieht). Hier können aber auch Medikamente mit dem Antagonisten Naloxon/Naltrexon hilfreich sein, die eine Schmerzreduktion bewirken, aber den "Kick" verhindern.


    Wenn man wirklich unter starken Schmerzen leidet, ist es mehr als vertretbar, Opioide auch langfristig zu nehmen. Eben weil sie den Organismus weniger belasten und weniger Schäden drohen als bei langfristiger, hochdiosierter Einnahme von Ibuprofen und Diclofenac.


    Außerdem sollte man beachtenm, dass nicht ausreichend behandelte Schmerzen chronisch werden können, d.h. auch nach Wegfall des eigentlichen Schmerzauslösers bestehen bleiben können. Man sollte also nicht zu tapfer sein und Medikamente ablehnen, wenn man damit langfristig eine negative Entwicklung verhindern kann.


    Schmerzen sind nun mal eine ernst zu nehmende Erkrankung.


    Und wie Enin schrieb: Es dauert immer einige Tage, bis man beurteilen kann, ob ein Medikament einem etwas bringt. Zum einen muss der Wirkstoffpegel erst aufgebaut werden; zum anderen lassen die typ. Nebenwirkungen von Opioiden nach einigen Tagen nach. Ggf. sollte man gegen best. Nebenwirkungen wie extreme Übelkeit ergänzende Medikamente geben.

    Oh man,


    wenn ich so Aussagen höre wie ,,weiße Mäuse sehe'' oder ,, spreche mit mir selber'' , könnte ich kotzen. Es ist wahrscheinlicher, dass diese Leute eher ein Problem mit ihrer labilen Psyche haben als mit den Schmerzmitteln. Leute die behaupten, dass sie nach mehrtägiger Einnahme Entzugserscheinungen oder ähnliches haben, sind für mich Personen, denen es an Aufmerksamkeit mangelt.


    Leute vergesst nicht, wir leben in Deutschland, hier muss alles erst von 5 verschiedenen Ämtern zugelassen werden um auf den Markt zu kommen. Wenn das alles so schlimm wäre wie ihr das erzählt, so würde das Ganze nicht mal erhältlich sein.


    Ich selber hatte Ende 2006 einen sehr heftigen Autounfall, bei dem ich mir unter anderem eine bds. Knieluxation zugezogen habe. Seit dem bekomme ich Tilidin verschrieben. Kurz nach den OP's habe ich zu Hause so 2 100ml Flaschen im Monat vernichtet, hat sich so ein halbes Jahr hinaus gezögert, bis ich wieder richtig laufen lernte. Als die schmerzen nachließen, habe ich auch vom Tilidin gelassen, ohne irgendwelches jammern oder ähnliches, sehe keine weißen Mäuse und habe keine Selbstgespräche! Wenn ich heute mal wieder heftig schmerzen habe, gehe ich zum Arzt und lasse mir diese wieder verschreiben, im guten Gewissen, da ich sonst nicht Studieren könnte, weil ich nur 10 min am Stück gehen kann ohne eine Pause zu machen. Wenn ich mal wieder eine Schmerzfreie Phase habe, nehme ich auch keine Tropfen. Zur Erinnerung, ich nehme die Dinger schon ca. 2 Jahre (mit mehrmonatigen Pausen) und habe keine von den bisher beschriebenen Nebenwirkungen.


    Aber OK, Leute die von Paracetamol, Ibuprofen oder Novalgin süchtig werden um sich in der Gesellschaft bemerkbar zu machen und später getröstet werden wollen, sollten die Finger von solchen Mitteln lassen.


    Die sollten aber auch ihre Erfahrungen von ihrer 2-Wochen-Sucht und Abhängigkeit mit Halluzinationen nach ein paar tägiger Einnahme für ihren Psychotherapeuten aufbewahren. Da bekommen sie die volle Aufmerksamkeit die sie Brauchen.


    Manche Menschen brauchen einfach so eine Medizin um ihre körperlichen Qualen zu lindern oder gar zu vergessen. Es ist wirklich bedauerlich, dass manche Quacksalber hier solche Schauermärchen ablassen um anderen einfach Angst und ein schlechtes Gewissen zu machen.


    Mit freundlichen Grüßen und gute Besserung all den Kranken hier.

    @ alex1007,

    bei manchen sachen gebe ich dir Recht.


    Du hast aber auch vieles schon recht zynisch ausgedrückt. Ich nehme das Tilidin auch schon 2 Jahre und bin auch abhängig davon. Wenn man das tagtäglich nimmt ist man das auch automatisch. Einfach absetzen geht nicht. Ich habe auch und nehme auch recht grosse Mengen davon, aber diesen Blödsinn man muss fast sterben, ist ja nun der grösste Schwachsinn. Tramadol, was ein ähnliches Mittel ist, hat bei mir grössere Nebenwirkungen, aber sterben muss ich auch davon nicht.


    Die einzigen Nebenwirkungen beim Tili sind, Schwitzen und mehr oder weniger starkes Hautjucken. Die Müdigkeit kommt mir gerade recht, vorallem am Abend. Ich habe schon mehrmals einen Entzug durchgemacht, warum, na weil ich einfach zuviel nahm und nix mehr hatte und bekommen hätte ich nix mehr, also war Zwangsentzug angesagt und das ist sehr hart. Also seht zu das ihr das runterdosiert bevor ihr aufhört. Wenn das doch zum Entzug kommt und ihr das den Arzt nicht sagen wollt, der könnte euch ja einweisen, dann besorgt euch Codein, da könnt ihr 60mg nehmen, dann ist der Entzug für nen paar Stunden weg, aber nicht zuviel und zulange nehmen, höchstens 2-3 Mal, am Tag nur einmal. Ist nur nen Tip, falls es schon andere durchmachen mussten weil sie aufhören wollten oder mussten. Nach 4 Tagen ist der grosse Entzugsdruck dann weg, man hat aber trotzdem noch Schlafprobleme.


    Man hat auch stärke Alpträume in dieser Zeit, dass ist fakt, aber weisse Mäuse sah ich nicht und wenn doch besorgt euch ne Mausefalle.

    Selbsthilfegruppen für Schmerzpatienten


    * Internetangebot des Deutschen Grünen Kreuzes e.V. (DGK),


    www.forum-schmerz.de


    * Internet-Portal der Deutschen Schmerzhilfe e.V.: www.schmerzselbsthilfe.de


    * Kontaktstelle für Information und Beratung im Selbsthilfebereich: www.kibis-kiel.de

    Hallo,


    Also ich hatte 10 Tagelang 6x20 Tropfen täglich. Also Nebenwirkungen wie Übelkeit oder ähnliches hatte ich nicht. Ich finde eher die machen verdammt müde. Konnte immer den ganzen Tag schlafen ;-D

    Meine Erfahrung mit Tilidin:


    Meine Schmerzen (2 Bandscheibenvorfälle) wurden nicht besser, aber ich konnte endlich wieder schlafen schlafen schlafen! Nebenwirkungen auch keine, außer eben diese Benommenheit, die hier schon öfter erwähnt wurde. Hab es nur nachts zum schlafen genommen, wenn die schmerzen tagsüber unerträglich wurden, bin ich auf Ibu umgestiegen.


    Ich hab es länger genommen, fast jede Nacht, war nun 2 wochen im urlaub und hab sie nicht mitgenommen. Und siehe da, keine Entzugssymptomatik.


    Ich denke wenn die Leute sich den Schiss selber einjagen, OH GOTT ICH WERDE ABHÄNGIG, dann werden sie es auch, aber meist psychisch.


    Sie denken, sie können ohne das Zeug nicht mehr, oder dass die Schmerzen sonst nicht weggehen.


    Wie gesagt, meine Schmerzen waren IMMER NOCH DA, auch mit 4x40 Tr. Tilidin, aber ich hab endlich mal wieder ausgeschlafen! Und keine Spur körperlicher oder psychischer Abhänhigkeit!


    Gruß

    Hallo, ich hatte auch einmal für eine kurze Zeit Tilidin eingenommen.Es ist sehr stark und man steht völlig neben sich. ABER VORSICHT: Es macht sehr schnell abhängig. Am besten nur vorübergehend einnehmen und dann auf ein anderes Schmerzmittel umstellen. Wende Dich doch mal an die Schmerztherapie in Deiner Umgebung. Lieben Gruß KatthelHa

    na das sind ja tolle alternativen, wenn ich schon deutsches grünes kreuz lese....alles mafia.


    das deutsche grüne kreuz ist übrigens auch nur der verlängerte arm der pharmaunternehmen.


    z.b kann sich jedes unternehmen für 6000euro 4 kolumen im jahr in der zeitschrift vom dgk erkaufen............nur mal so zur info

    Tilidin gehört zur Gruppe der Opioide und ist in der WHO-Klassifikation als Schmerzmittel der Stufe 2 eingeordnet. Es ist recht verträglich und schädigt die Organe im Vergleich zu anderen Schmerzmitteln nicht.


    Mögliche nebenwirkungen können sein:


    - Verstopfung


    - kolikartige Schmerzen (Sekretstauung des Pankreas/ Pankreatitis)


    - Harnverhalt


    - antitussive (hustenmildernden) Wirkung (Aspirationsrisiko!)


    - Abfall der Herzfrequenz (Bradykardie), des Blutdruckes (Hypotonie) sowie des Herzzeitvolumens (Schock)


    - Miosis (Verengung der Pupille) oder auch Mydriasis (Erweiterung der Pupille)


    - Muskelsteifigkeit


    - Juckreiz


    - Histaminfreisetzung


    Tilidin besitzt ein hohes psychisches Abhängigkeitspotential, da es schon in niedrigen Dosen oft ein starkes, angenehmes Wohlbefinden auslöst. Eine differenzierte Dosieriung, um die genaue Anzahl der betroffenen Schmerzrezeptoren auszuschalten ist bei allen Opiaten oder Opioiden unumgänglich, wenn man eine Abhängigkeit verhindern will --> Schmerztherapie!